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Munich Brew Mafia Don Limone

Heute gibt es mal wieder etwas von der jungen Craftbrauerei Munich Brew Mafia. Nachdem das letzte Bier schon recht gut im Test abgeschnitten hat, bin ich echt auch auf dieses Erzeugnis gespannt.

Zur Optik: Fein goldenes bis bernsteinfarbenes Bier, das vor allem durch die Hefetrübung etwas orange wirkt. Schöner 2-3 Zentimeter breiter weißer Schaum.

Zum Geruch: Schon von weitem schwebt einem eine schönes Zitrusaroma entgegen. Aber auch leicht tropische Fruchtaromen.

Zum Geschmack: Sehr intensives Bitteraroma, was auch wirklich Zitrus und Limettentöne hat. Im Abgang wird es sogar noch leicht fruchtig und nicht nur bitter. Habe aber auch das Gefühl einen leichten Anflug von Melone und Mandarine zu erschmecken. Negativ ist leider die sehr pulsierende und sprudelnde Kohlensäure im Antrunk, die so dort leider ein wenig die Zitrusnoten aus dem Spiel nimmt. Auch ist es im Nachgang ein wenig arg trocken. Aber die Zitrusaromen in diesem Bier sind wirklich hervorragend gelungen und ich hatte bisher selten soetwas in einem Bier.

Zum Fazit: Auch wieder ein wirklich spannendes Bier, dass nur ganz kleine Abzüge wegen der Kohlensäure. Wirklich top Zitrusaromen. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Pyraser Pils

Mal wieder Franken, diesmal gehts aber nach Pyras, einem Ort der gerade einmal 203 Einwohner zählt. Dennoch gibt es in dem Ort, wie häufig in Franken eine Brauerei. Nämlich die Pyrasser Landbrauerei. Und die ist gar nicht mal so klein, denn die 1870 gegründete Brauerei ist mittlerweile auf eine Jahrsproduktion von 190.000 Hektolitern angewachsen und kann sich nun getrost als mittelständige Brauerei bezeichnen. Das große Sortiment, das mittlerweile rund ein Dutzend verschiedener Bierspezialtäten bietet, lässt für keinen Berfreund einen Wunsch offen. Aus diesem breiten Sortiment wird heute das Pils verkostet.

Zur Optik: Klares goldgelbes Bier mit einer 1cm breiten Schaumhaube.

Zum Geruch: Grasige Noten und leichte Noten von Plätzchen, die durch das feine süßmalzige kommen. Jedoch sind die grasigen, blumigen und feinheben Noten des Hopfens dominant.

Zum Geschmack: Gar nicht mal so bitter. Aber man schmeckt schon heraus, dass es sich um ein Pils handelt. Dies resultiert daraus, dass man einen blumigen und grasigen Grundton hat und nicht malzig süße Noten im Vordergrund stehen. Im Antrunk prickelt es leicht auf der Zunge ,aber insgesamt könnte dieses Bier doch noch einen Schuss mehr Kohlensäure vertragen, da es nicht wirklich spritzig wirkt. Irgendwie fehlt diesem Pils einfach so ein bisschen der Wums.

Zum Fazit: Eher ein durchschnittliches Bier, dem an allen ecken noch ein Schuss fehlt um positiv aufzufallen. Dennoch ist es nicht schlecht und durchaus trinkbar. Aber eben hald nur Durchschnitt. So gibt es nur 3 Sterne.

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Edelmeister Pilsener

Zu unserem heutigen Test geht es nach Polen. Es geht zur Brauerei van Pur, die in Polen gleich 5 Brauereien betreibt, ihren Hauptsitz aber in Warschau hat. Die Brauerei wurde erst 1989 gegründet und ist mehr eine Bierfabrik als eine Traditionsbrauerei. Sie stellt zwar auch einige traditionelle polnische Biermnarken her, von Brauereien die sie geschluckt hat, produziert aber doch hauptsächlich Handelsmarken, die in ganz Polen und auch Europa vertreiben werden. Davon ist mir das Edelmeister über den Weg gelaufen, eine Bier ohne traditionellen Bezug. Es ist ein Pilsner und mit 4,5% eher ein leichtes Bier.

Zur Optik: Kräftig goldenes Bier. Und ich muss zugeben, dass es einen schönen und stabilen weißen Schaum hat.

Zum Geruch: Sehr süßes Bier. Aber es riecht auch seifig und ein wenig metallisch nach Industrie. Aber auch Noten von Honig riecht man.

Zum Geschmack: Boah, also irgendwie ist mir dieses Bier gleich von Anfang an zu süß. Aber nach diesem Kurzen süßlichen Antrunk wird dieses Bier erstaunlich wässrig. Und es schmeckt dann abgesehen von einer leicht metallischen Note nach nichts mehr. Also was daran ein Pils sein soll ist mir wahrlich ein Rätsel. Mit viel Wohlwollen kann man eine ganz ganz kleine Hopfenbittere am Gaumen ausmachen. Auch im weiteren Trinkverlauf wirds nicht besser, dieses Bier wirkt wässrig und nicht natürlich. Alle Aromen wirken ein wenig künstlich.

Zum Fazit: Wahrlich kein Gaumenschmaus, Dieses Bier schmeckt hauptsächlich nach Wasser und einer komischen Malzsüße, die aber sehr künstlich wirkt. Ist überhaupt nicht mein Fall. folglich also nur 1 Stern.

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Wolfshöher Pilsner

heute geht es mal wieder nach Franken zu einer der unzähligen kleineren Familienbrauereien. Es geht nach Neunkirchen im Nürnberger Land. Dort befindet sich die Brauerei Wolfshöher.  Sie braut seit 1882 dort Biere. Aus ihrem sehr umfangreichen Sortiment an vielfälftigen Bierspezialitäten, wird heute das Pilsner verkostet. Mal schauen ob dies ein wenig herber ist als das letzte Testbbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Klares, goldenes Bier. Es hat jedoch keinen wirklich stabilen Schaum.

Zum Geruch: Sehr sehr hopfiger Geruch. Richtig schöne, grasige und florale Noten. Aber auch leichte Zitrusnoten sind wahrnehmbar. Vom Malz kommen leicht süßliche Noten, die aber nur am Rande wahrnehmbar sind.

Zum Geschmack: Herbes Bier, welches aber nicht zu extrem ist. Hat im Abgang herbe Noten, die aber auch leicht fruchtig und floral sind. Der Antrunk ist eher wässrig und die bittere und Hopfenaromatik kommt erst im Mittelteil. Der Malzkörper dagegen ist jedoch so gut wie gar nicht vorhanden. Denn das Bier wird entweder von den herben Hopfenoten, oder dem wirklich sehr weichen Brauwasser dominiert.

Zum Fazit: Schönes herbes Bier, welches tolle Hopfenoten hat. Jedoch fehlt der Malzkörper als Hintergrund und so wirkt das Bier wässrig wenn dieser nicht durchkommt. Hierfür gibts drei Sterne.

 

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Gilde das hopfenfrische Pilsner

Heute gibt es ein Bier aus der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Dort ist die Brauerei Gilde ansässig. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1526 zurück, als sich hannoveraner Brauer zur Braugilde zusammenschlossen. Die Brauerei blieb bis zum Jahr 2003 unabhängig, wurde jedoch dann von INbev geschluckt. Da Inbev die Produktion immer mehr drosselte und sogar eine Schließung drohte, wurde die Brauerei jedoch schlussendlich 2016 an die TCB Gruppe verkauft. Diese will in Zukunft wieder investieren und die Brauerei in eine neue Zukunft führen. Verkostet wird heute das Pilsener, welches als das Hopfenfrische vermarktet wird. Bemerkenswert ist, dass zumindest laut Etikett kein Hopfenextrakt verwendet wurde. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Kräftig, goldenes Bier. Das klar filtrierte Bier hat einen ordentlichen weißen Schaum, der stabil zu sein scheint.

Zum Geruch: Hopfiger, blumiger Geruch. Riecht sehr frisch, aber auch ein wenig nach Spülmittel und Seife. Auch leicht malzige Noten hat man in der Nase, jedoch dominieren die grasigen und floralen Hopfennuancen.

Zum Geschmack: Herbfrisches Bier, welches jedoch trotzdem nicht so richtig herb ist. Der Abgang ist eher leicht malzig süß, als hopfig herb. Der Hopfen kommt eher im Antrunk durch und im Mittelteil legt er sich sanft um den Gaumen. Insgesamt ist mir dieses Gebräu auch ein wenig zu charakterlos und wässrig. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und macht dieses Bier frisch und lebendig. Im Nachgang bleiben dann auch leicht malzige und sogar caramellige Töne übrig, jedoch ist der Eindruck auch hier ziemlich flach. Vor allem der Nachtrunk bleibt auch weiterhin sehr wässrig und so bleibt vom Bier im Mund nicht viel übrig.

Zum Fazit: Ganz nettes Bier, aber ihm fehlt wirklich ein klares Geschmacksprofil. Für ein Pilsner definitiv zu Flach. Erinnert eher an ein Lagerbier, das ein wenig herber ist. Aber alles in allem wirkt dieses Bier ganz frisch und spritzig. Ich vergebe hierfür 3 Sterne, da es durchaus trinkbar ist, dass Bier jedoch intensiver sein sollte. Vor allem könnte es wie gesagt für ein Pils deutlich herber und bitterer sein.

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Mahrs Pils

Bamberg ein wahrliches Mekka für Biertrinker, denn von ehemals 68 historischen Brauereien existieren heute immer noch 8. Dies ist einzigartig und macht Bamberg zu der deutschen Stadt mit der höchsten Brauereiendichte. Neben dem weltweit bekanntem Rauchbier, gibt es aber auch noch eine Vielzahl anderer vorzüglicher Biere aus Bamberg. Eines möchte ich euch heute vorstellen. Es ist ein Bier von der Brauerei Mahr, die seit 1602 Bier herstellt. Mit einem Bieraustoß zwischen 20000 und 25000 Hektolitern ist sie eine solide mittelständische Brauerei. Im Test befindet sich heute das Pils welches schone einige Preise gewonnen hat und von vielen Kennern gelobt und geschätzt wird. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellgelbes klares Bier. Es sprudelt sehr, aber der Schaum verblasst relativ schnell nach dem eingießen.

Zum Geruch: Grasige, hopfige Noten, so wie es sich für ein Pils gehört. Aber auch ein bisschen Pfirsich und Apfelsine sind zu riechen. Zusätzlich hat man noch eine leichte Malzsüße.

Zum Geschmack: Sehr herbes Bier, welches vor allem im Antrunk und im Mittelteil auch recht sprudelt. Im Abgang ist es sogar so herb, dass es am Gaumen kratzt. Jedoch hat man dann im Nachgang tolle florale und grasige Hopfennoten, wie es sich bei einem guten Pils gehört. Dies ist wirklich sehr schön, da dieses Pils nicht einfach nur herb und bitter ist. Der Malzkörper ist gekonnt dezent und es wird nicht zu süß. Jedoch ist mir dieses Bier teilweise ein wenig zu sprudelig und herb.

Zum Fazit: Nicht ganz das Mahrs aller Dinge aber schon recht nahe dran. Zumindest ist es ein Pils in der gehobenen Spitzenklasse. Leider muss ich einen Punkt abziehen, da es ein wenig zu herb und sprudelig ist. Somit bleiben gute 4 Sterne und ein Daumen nach oben für das Mahrs Pils.

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Warsteiner Premium Pilsner

Warsteiner, eine Brauerei mit der es in den letzten Jahren ziemlich steil bergab ging. Zahlreiche Topmanager der Branche haben sich nun schon versucht, das einstige Flagschiff am deutschen Biermarkt weider nach oben zu bringen. Bisher aber nur mit mäßigem Erfolg. Seit einer angeblichen Scientology Verschwörung anfang der 90er Jahre, als behauptet wurde die Inhaberfamilie würde Scientology nahestehen ging der Absatz der Brauerei, trotz einiger Dementis seitens der Familie Cramer zurück. Seitdem hat sich die Brauerei auch nicht mehr wirklich davon erholt. Nun aber etwas zur Brauerei. Die Warsteiner Brauerei wurde 1753 gegründet und befindet sich wie der Name schon sagt in Warstein im Sauerland und entwickelte sich bis zu eben jenem Zeitpunkt zur größten Brauerei Deutschlands. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen trotz dieser turbulenten Unternehmensgeschichte und seiner Größe stets in Besitz der Familie Cramer verblieb und noch heute unabhängig agiert. Verkostet wird heute das Flagschiff der Brauerei, das premium Pilsner oder auch Premium Verum wie es früher hieß. Es ist ein typisches Pils und wird seit kurzem auch in diese kleine Flasche abgefüllt. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,8%

Zur Optik: Sehr hellgelbes Bier mit leichten gold und kupertönen. Das klar filtrierte Bier hat aber mal gar keinen Schaum.

Zum Geruch: Zuerst einmal sehr süße malzige Noten die den Geruch bestimmen. Zusätzlich hat man noch ganz leichte grasige Noten vom Hopfen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist doch relative herb bis bitter, das hätte ich aufgrund des süßlichen Geruchs nicht erwartet. Dies ist aber nur während des Antrunks und im Mundraum so. Denn während des Abgangs und vor allem dann im Nachgang kommen wieder süßliche leicht biskuitartige und malzige Töne zum Vorschein. aAn schmeckt schon, dass es ein Pils ist, aber die Hopfenbitter ist nicht wirklich intesniv sondern nur sehr dezent und der erste Eindruck wird nicht bestätigt. Hier gibt es deutlich aromatischere und bittere Pilsner. Auch hat der Hopfen so gut wie keine Fruchtigkeit, sondern nur bittere und leicht floral/grasige Noten. Allgemein kann man sagen, das dieses Bier zwar nicht total wässrig ist, es ihm insgesamt aber schon an Geschmack fehlt.

Zum Fazit: Es ist ganz ok, aber nicht so wirklich ein Pils, dafür ist es zu malzig/süßlich und es hat zu wenig Hopfennoten. Zusätzlich fehlt es ihm auch einfach an Geschmack und wirkt ein wenig zu wässrig. Ich vergebe hierfür 3 Sterne, da man es durchaus trinken kann, es aber einfach unterster Durchschnitt in seiner Bierkategorie ist. Also wenn man wirklich wieder in die Erfolgsspur kommen will sollte man an diesem Bier etwas verändern.

 

 

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Maes Pils

Belgien ist bekannt für seine außergewöhnliche und sortenreiche Bierkultur, aber dennoch ist innerhalb von Belgien Pils bzw. Lager die beliebteste Biersorte. Eines der beliebtesten wird nun heute im Test verkostet, das Maes Pils. Gebraut wird das Bier in der Brauerei Alken Maes, die 1988 durch den Zusammenschluss von Alken und Maes entstand. Seit 2008 gehört die Brauerei, die eine der größten Belgien ist zu Heineken.

Zur Optik: Helles Goldenes Bier, das eine ganz leichte Trübung aufweist. Schaum ist praktisch nicht vorhanden.

Zum Geruch: Ganz leicht malzige Töne, aber mehr riecht man beim besten Willen nicht. Ich hatte echt selten ein Bier wie dieses, das nach wirklich fast nichts riecht.

Zum Geschmack: Auch der Geschmack ist ehrlich gesagt zunächst recht flach. Es ist nicht so, dass es nach nichts schmeckt aber die einzelnen Nuancen sind alle recht schwach ausgeprägt. Am Anfang hat man eine dezente Malznote, die von einer prickelnden Kohlensäure begleitet wird. Im Abgang hat man leicht bittere Noten vom Hopfen. Ansonsten ist es recht wässrig, wobei das Brauwasser recht weich ist, sodass es gut trinkbar ist, aber hald eher wie ein Mineralwasser mit leicht malzigen Geschmack und kurzem bitteren Eindrücken im Abgang.

Zum Fazit: Dieses Bier schmeckt wirklich nach nichts, es ist zwar nicht eklig aber ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Bier getrunken, das so nach nichts schmeckte wie dieses Bier. Folgerichtig gibts hier auch nur einen Stern dafür, denn Sprudel trinken kann man billiger.

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Pilsner Urquell

Der folgende Biertest beinhaltet ein Bier welches mit Fug und Recht behaupten kann, dass es einen entscheiden Beitrag zum Bier, wie wir es heute kennen geleistet hat. Dieses Bier trägt seinen Namen zurecht, denn es ist das erste seiner Zunft, das erste eines Bierstils welcher heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt ist. Von welchem Bier die Rede ist, na klar vom Pilsner Urquell natürlich, sozusagen dem Urtyp der heutigen Pilsbiere. Gebraut wurde es erstmals 1842 vom deutschen Braumeister Josef Groll in Pilsen, eben jener Stadt dem es seinen Namen zu verdanken hat. Bis heute wird dieses Bier in jener Brauerei gebraut, in der es erfunden wurde und es hat sich trotz seiner Kommerzialisierung, immer etwas eigenes bewahrt. Mit 4,4% Alkohol ist es eher eicht im Vergleich zu anderen Bieren.

Zur Optik: Klares Goldenes Bier wie es sich für ein Pils gehört. Der Schaum ist erstaunlich üppig und beständig.

Zum Geruch: Grasige Noten, mit einem Hauch von Fruchtigkeit. Zusätzlich hat es einen leichten Hauch von Caramell.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist zunächst einmal, dass dieses Bier unheimlich frisch schmeckt. Es macht wirklich Lust auf mehr. Des weiteren ist festzuhalten, dass es im Gegensatz zu anderen Pilsbieren nicht wirklich herb sondern eher sogar leicht fruchtig schmeckt. Natürlich hat man im Abgang leicht herbe Noten in den Backen, aber das soll bei einem Pils ja auch so sein. Man hat immer auch so einen leicht cramelligen Biskuit Ton der mitschwebt, aber das ganze sehr genießbar macht. Die Fruchtigkeit hat leichte Anflüge von Äpfeln und Birnen.

Zum Fazit: Solides Bier und für ein Pils echt interessant. Mal was anderes würde ich sagen, den es hat einfach auch blumige und fruchtige Noten. Ich vergebe hierfür 4 Stere , denn die Bittere fehlt ein wenig.

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Stuttgarter Hofbräu Pilsener

Heute gibt es wieder ein Bier aus Stuttgart. Diesmal aber nicht von Dinkelacker, sondern von der sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Stuttgarter Hofbräu AG. Die Brauerei wurde 1872 gegründet und war ab 1883 offizieller Lieferant des Württembergischen Königshauses. Daher darf die Brauerei mit dem Namen Hofbräu, sowie dem württembergischen Wappen werben. Seit 2004 gehört Stutgarter Hofbräu zur Radeberger Gruppe. Verkostet wird heute das Pilsener, das bekannteste und meist beworben Bier der Brauerei. Das Pilsener besitzt einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Kräftiges goldenes Bier, das sehr klar filtriert ist. Der Schaum ist feinporig weiß und recht stabil.

Zum Geruch: Süßlicher, malziger Geruch, leicht caramellige Note. Auch ein wenig grasige Noten des Hopfens, diese sind jedoch eher floraler Natur.

Zum Geschmack: Frischer perliger Antrunk, süßliches Malzbett im Mittelteil und bitter hopfiuger Abgang. So lässt sich das Bier kurz beschreiben. Der Nachgeschmack ist jedoch süßlich, erinnert ein wenig an Plätzchenteig. Zusätzlich ist es ein weniger eisen, blechern. Man schmeckt den Hopfen deutlich, jedoch wird alles von diesem süßen leicht lakritzigen Geschmack überdeckt, der wirklich an Teig von Plätzchen erinnert. Die Hopfennoten sind keineswegs Bitter und kratzig, sondern haben eher einen blumigen Charakter. Die richtig prickelnde Herbe des Hopfens macht sich erst nach einer Weile bemerkbar und überdeckt so langsam den süßlichen Plätzchenton. Jetzt schmeckt man erst so richtig, dass es sich um ein Pils handelt.

Zum Fazit: Ein Bier, von dem man nicht so recht behaupten kann, dass es sich wirklich um ein Pils handelt, denn es ist einfach eher süß als herb. Ich finde vor allem die penetrante süße leicht gewöhnungsbedürftig. Ich vergebe hierfür nur 2 Sterne da es nicht wirklich seinem Bierstil entspricht.