Der folgende Biertest beinhaltet ein Bier welches mit Fug und Recht behaupten kann, dass es einen entscheiden Beitrag zum Bier, wie wir es heute kennen geleistet hat. Dieses Bier trägt seinen Namen zurecht, denn es ist das erste seiner Zunft, das erste eines Bierstils welcher heute auf der ganzen Welt bekannt und beliebt ist. Von welchem Bier die Rede ist, na klar vom Pilsner Urquell natürlich, sozusagen dem Urtyp der heutigen Pilsbiere. Gebraut wurde es erstmals 1842 vom deutschen Braumeister Josef Groll in Pilsen, eben jener Stadt dem es seinen Namen zu verdanken hat. Bis heute wird dieses Bier in jener Brauerei gebraut, in der es erfunden wurde und es hat sich trotz seiner Kommerzialisierung, immer etwas eigenes bewahrt. Mit 4,4% Alkohol ist es eher eicht im Vergleich zu anderen Bieren.
Zur Optik: Klares Goldenes Bier wie es sich für ein Pils gehört. Der Schaum ist erstaunlich üppig und beständig.
Zum Geruch: Grasige Noten, mit einem Hauch von Fruchtigkeit. Zusätzlich hat es einen leichten Hauch von Caramell.
Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist zunächst einmal, dass dieses Bier unheimlich frisch schmeckt. Es macht wirklich Lust auf mehr. Des weiteren ist festzuhalten, dass es im Gegensatz zu anderen Pilsbieren nicht wirklich herb sondern eher sogar leicht fruchtig schmeckt. Natürlich hat man im Abgang leicht herbe Noten in den Backen, aber das soll bei einem Pils ja auch so sein. Man hat immer auch so einen leicht cramelligen Biskuit Ton der mitschwebt, aber das ganze sehr genießbar macht. Die Fruchtigkeit hat leichte Anflüge von Äpfeln und Birnen.
Zum Fazit: Solides Bier und für ein Pils echt interessant. Mal was anderes würde ich sagen, den es hat einfach auch blumige und fruchtige Noten. Ich vergebe hierfür 4 Stere , denn die Bittere fehlt ein wenig.