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Pinkus Pils

Für den nächsten Test geht es in die deutsche Fahrradhauptstadt nach Münster in Westfalen. Die dortige Brauerei Pinkus-Müller hat ihren Ursprung im Jahre 1810 als ein Johannes Müller zum ersten mal mit einem eigenen Braubetrieb in Erscheinung tritt. Seit 1978 braut die Brauerei auch schon nach Biorichtlinien ist also auf diesem Gebiet einer der Pioniere. Auch das Pils ist ein nach den Biorichtlinien gebrautes Bier und nun bei mir im Glas. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr blumiges Aroma mit schönen floralen Hopfennoten in der Nase. Es kommt aber auch etwas getreidiges durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck schmeckt man schon die süßliche Malznote die zunächst durchkommt, Danach kommt aber eine dezent bittere Hopfennote, die auf der anderen Seite aber auch schön aromatisch ist und blumige Noten aufweist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es im Antrunk recht süßlich, bevor im Abgang dann etwas die Hopfennote kommt. Im Nachgang ist es dann aber wieder etwas süßlich.

Zum Fazit: Leicht süßliche Noten stören ein wenig das sonst sehr nah an der Perfektion agierende Pils. Ich gebe ihm eine Wertung von sehr guten 4 Sternen. 

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Würzburger Hofbräu Pilsner

Das nächste Bier führt mich in die Residenzstadt Würzburg. Die Residenz, die seit 1981 Unesco Welkulturerbe ist und früher als Wohnsitz der Würzburger Fürstbischofe diente, hat insofern etwas mit meinem heutigen Tetsbier zu tun, als das die Würzburger Hofbräu 1643 von Fürstbischof Johann Philipp gegründet wurde. Daher darf sich die Brauerei auch Hofbrauerei bzw. Hofbräu nennen.  Das Pilsner, mein heutiges Testbier ist das bekannteste Produkt der Brauerei und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger Geruch mit etwas Malz

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck, ist es herb spitzig und man hat am Gaumen einen prickelnden, etwas grasigen, aber auch leicht pappigen Hopfengeschmack. Dazwischen schwingt immer mal wieder ein süßlicher Malzkörper, der ab und zu zu einer doch extremen Süße neigt mit.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. So richtig überzeugen kann mich dieses Pils nicht. Es wirkt einfach zu unausgewogen und passt an einigen Stellen nicht so recht zusammen. So reicht es nur für 2 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Landskron Edel Bitter

Ganz im Osten unserer schönen Republik liegt die Grenzstadt Görltiz. Hauptsächlich aufgrund seiner historischen Altstadt, die schön des Öfteren als Filmkulisse diente und als Geburtsort der Fußballidole Michael Ballack und Jens Jeremies bekannt, hat Görlitz auch in Sachen Bier einiges zu bieten. Mit der Landskron Brauerei hat ein echter Traditionsbetrieb seinen Sitz in der Stadt. Lange Zeit unter dem Titel Deutschlands östlichste Brauerei bekannt kann die Brauerei auf eine Tradition bis ins Jahre 1869 zurückblicken. Das Edel Bitter, ein etwas herberes Pils ist unter anderem im Sortiment der Brauerei und heute in meinem Glas zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Schaum ist nicht unbedingt vorhanden.

Zum Geruch: Ein hopfiges und sehr florales Aroma habe ich in der Nase. Dazu riecht es leicht süßlich. Die blumigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit bitterer Aromatik, die sich zunächst recht floral gestaltet, dann aber im Nachgang bitter im Mund bleiben. Sie sind aber aromatisch bitter und sehr rund. Dieser bitterhopfige Nachgang ist wirklich sehr sehr fein und verleiht ihm eine sehr schöne aromatische Hopfennote. Das Bier bleibt aromatisch bis zum Schluss und verliert nichts von seiner Trinkbarkeit.

Zum Fazit. So muss ein Pils sein, schön aromatisch und dennoch herb. Sicher es gibt Pilstrinker denen ist dieses Bier nicht knackig genug, ich aber habe hier absolut nichts auszusetzen. So gibt es heute die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Allgäuer Brauhaus Teutsch Pils

Das legendäre Teutsch Pils des Allgäuer Brauhauses aus Kempten wird mein nächstes Testobjekt sein. Ursprünglich von Richard Härtle für das Brauhaus Aulendorf entwickelt, wurde es nach Übernahme selbiger durch das Allgäuer Brauhaus in deren Sortiment übernommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig leicht hefiges Aroma, dem aber deutliche Hopfennoten beiwohnen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck empfinde ich dieses Bier als wirklich sehr stimmiges und aromatisches Pils, das eine sehr gut auf die Malzmischung abgestimmte Hopfennote hat. Sie ist nicht herb, aber sehr aromatisch. Im weiteren Trinkverlauf wird das Malz etwas mehr schmeckbar. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein wirklich sehr gut trinkbares Pilsbier.

Zum Fazit: Vor allem die aromatischen Hopfennoten haben mich durchaus. Überzeugt ein wirklich gut trinkbares Pils mit guter Hopfenaromatik. Dies gibt 4 Sterne.

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Schlossbrauerei Schmieheim Hieronymus

Mit der Schlossbrauerei Schmieheim habe ich heute wieder eine neue Brauerei von der ich bisher noch kein Bier hatte im Test. Auch als Brauerei Stöckle bekannt, dies war der Namen des Gründers Georg Stöckle, hat die Brauerei ihren Sitz in einem wunderschönen Renaissance Schloss inmitten des Örtchens Schmieheim, einer kleinen Gemeinde am Fuße des Schwarzwaldes. 1843 gegründet, ist sie bis heute eine kleine von Familenhand geführte Brauerei geblieben. Ihr wohl bekanntestes Bier ist der Hieronymus, ein Kellerpils, das nach einem alten wiederentdeckten Traditionsrezept aus dem Jahre 1896 gebraut sein soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiger Geruch. Man riecht ein wenig Melone durch wie ich finde. Dazu rieche ich noch ein wenig Orange.

Zum Geschmack: Hier ist es dann eher ein Mix aus im Antrunk leicht fruchtigen Noten, die dann im Abgang von ein wenig herben Bitternoten des Hopfens ergänzt werden und sich kurz am Gaumen aufbäumen. Man hat im Nachgang ein leicht fruchtiges Mundgefühl, das an Orange bzw. Mandarine erinnert und zudem leicht hefige Noten wahrenbar sind.

Zum Fazit: Ein schönes, abwechslungsreiches Kellerpils und ein echter Geheimtipp. Vor allem auch die leicht fruchtigen Akzente passen einfach perfekt. Ich habe hier nichts zu bemängeln und gebe dafür heut die Höchstwertung von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Detmolder Thusneldabier

Von der Brauerei Strate, von der ich vor kurzen schon einmal das Weizen im Test hatte lege ich nun das Thusneldabier nach. Thusnelda, die Ehefrau des deutschen Nationalhelden Arminus, der die Römer unweit der Brauerei im Teutoburger Wald in ihre Schranken wies ist die Namensgeberin dieses Pilsners. Da bei der Brauerei drei Frauen das sagen hat man sich bewusst für die Frau des Kriegers und nicht für Arminus selbst entschieden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und abschließend geht hierfür noch ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen raus.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hier sehr getreidig und hat doch eine gewisse brotige Komponente.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer doch bitter pilsigen Note im Abgang. Es ist leicht hopfig, hat aber noch etwas getreidiges und irgendwie leicht erdiges. Der Körper des Bieres ist doch sehr schlank und irgendwie auch ein wenig dünn. Es ist ein Bier, das außer einer dezent bitter-herben Note im Abgang nicht so viel bietet. Das erdige aus dem Anfangsnuancen verschwindet etwas.

Zum Fazit: ich weiß nicht. Irgendwie schmeckt mir dieses Pils nicht so richtig. Nach dem etwas holprigen Einstieg wird es zwar deutlich besser, aber irgendwie schmeckt es unrund und wirkt nicht so recht frisch. Das gibt nur 2 Sterne

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Engel Kellerpils

Von der Crailsheimer Biermanufaktur Engel werde ich mir im heutigen Test das Kellerpils vornehmen. Der Alkoholgehalt dieses in zertifizierter Bioqualität gebrauten Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hopfig herb mit leicht getreidigen Einflüssen. Dazu kommen leicht karamellige Noten

Zum Geschmack: Ein blumiger, aber zugleich auch darauf aufbauender Hopfengeschmack. Ein sehr frisch wirkendes Bier. Es hat auf der einen Seite einen getreidigen Aspekt, aber auch hopfige Noten. Diese wechseln sich im Geschmack ab. Im Nachgang bleibt ein etwas getreidiger Geschmack im Mund bestehen.

Zum Fazit: Es ist für einfach etwas zu generisch. Es sollte für mich einfach etwas mehr feine Hopfennoten haben. Ich gebe ihm 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Weiherer Grünhopfen Pils

Momentan ist wieder Erntezeit und auch der Hopfen für das Bier möchte geerntet werden. Einige Brauereien nutzen diese Möglichkeit um den Hopfen möglichst frisch, sprich direkt vom Feld in den Braukessel zu bekommen und daraus ein besonderes Bier zu machen. In der Fachsprache ist dabei dann von Grünhopfung die Rede. Auch die fränkische Brauerei Kundmüller hat so ein Bier in ihrem umfangreichen Sortiment an Craftbieren, nämlich mein heute verkostetes Grünhopfenpils. Der Alkoholgehalt liegt dabei bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein grasig blumiges Aroma habe ich in der Nase. Man hat wunderbare florale Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer dezent bitteren Note. Ich habe da im Antrunk ein Bier mit bitter frischem Einstieg. Es hat so einen leicht keksig-hefigen Nachgang und dazu kommt eine ganz feine Hopfenbittere hinzu. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf dezent herb mit einer doch sehr frischen und blumigen Note, die aber nicht mehr ganz so grasig wirkt wie noch zu Trinkbeginn.

Zum Fazit: Das Bier ist frisch und hat eine blumige Note. Insgesamt gesehen ist es mir aber ein klein wenig zu lasch was den geschmack angeht. Es könnte noch etwas herber sein. ich gebe dem Bier aber gute 3 Sterne mit der Tendenz nach oben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Weihenstephan Pils

Von der ältesten Brauerei der Welt aus Weihenstephan darf es im heutigen Test das Pils sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht floral, leicht hopfig und etwas getreidig süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein wenig ein aromatisches Bier mit einer leicht herben Hopfennote. Es wirkt am Gaumen teilweise etwas klebrig. Es prickelt dennoch schön und dezent am Gaumen. Es bleibt ein eher mildes Pils, bei dem der Hopfen eher aromatisch umgesetzt wird. Am Gaumen ist es etwas herb, aber auch nur andeutungsweise. Es ist eher etwas blumig und prickelt dafür etwas herb am Gaumen. Man hat einen ganz leicht süßlichen Malzkörper der dazu kommt. Es ist bisweilen gegen Ende fast ein wenig zu süßlich.

Zum Fazit: Nicht unbedingt das klassisch herbe Pils, dafür aber sehr schön blumig. Wenn man das mag ist es aber ein schön aromatisches Bier. Da es aber einen ticken zu mild ausfällt gibt es von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Primus Vycepni Svetle

Eine im eher unteren Preissegment angesiedelte Biermarke ist die tschechische Marke Primus die von der berühmten Pilsener Brauerei gebraut und vertrieben wird. Mit einem Alkoholgehalt von 4,2% ist es wie viele tschechische Vertreter ein eher leichtes Bier.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit einer leichten Note von Hopfen der grasig wirkt und leicht metallisch. aber auch etwas pappiges hat.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck wirkt komisch. Es hat zum einen eine künstliche Süße, die irgendwo zwischen zuckrig und nach Mais schmeckt. Auf der anderen Seite ist es aber auch herb und bitter. Im Nachgang ist das Geschmacksaroma sehr schnell verflogen. Auch im weiteren Trinkverlauf bietet das Bier nicht wirklich etwas Besonderes. Es hat zwar nicht mehr ganz so diese ekligen Aromen im Einstieg, ist jedoch wirklich nicht besonders spektakulär und sehr dünn.

Zum Fazit: Nun ja was will man sagen. Es wird im weiteren Trinkverlauf zwar besser, aber ein wirkliches trinkvergnügen ist dieses Bier bei weitem nicht. So gebe ich ihm folgerichtig auch nur 1 Stern. Nicht mal für einen günstigen Suff taugt dieses Bier.