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Bruch No. 1

Nach 2 Insolvenzen will die Bruch Brauerei am neuen Standort nun einen Neustart wagen. Nachdem im Zuge des Insolvenzverfahrens der alte Standort in Saarbrücken verkauft werden musste, will man nun mit neuer Führung am neuen Standort in Neunkirchen durchstarten. Trotz Neustart soll sich an den Bieren nichts geändert haben und das Standartsortiment ist auch vorerst das selbe geblieben. Deshalb gibt es nun den Klassiker aus dem Hause Bruch, das Pils No. 1. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges, leicht fruchtig blumiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruk habe ich zunächst ein deztent fruchtig hopfiges Bier, wobei es hier dann doch eher ins grasig florale geht. Es hat eine schöne herbe wie ich finde, ohne dabei aber zu dominent zu seine. Man schmeckt auch den leichten Malzkörper, der am Rande immer wider durchscimmert. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein sehr erfischendes Bier mit einem leicht keksigen Abgang.

Zum Fazit: Es wäre wirklich schade gewesen wenn die Brauerei den Betrieb eingestellt hätte und dieses gute Pils von der Landkarte verschwunden wäre. Es ist zwar nicht übermäßig bitter, aber der Hopfen gibt hier definitiv den Ton an und sorgt für eine feinherbe leicht grasig-fruchtige Hopfenbittere. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Köstritzer Edel Pils

Köstritzer kennen die meisten wohl für ihr Schwarzbier, welches auch medienwirksam im TV und in anderen Medien beworben wird. Regional gibt es von der Brauerei aus der thüringischen Kurstadt auch noch andere Sorten unter anderem auch das Edel Pils. Dieses wird im folgenden Biertest verkostet werden. Vor längerer Zeit hatte ich bereits das Kellerbier im Test. Zur Brauerei habe ich dort allerdings noch nicht viel erzählt, weshalb ich dies nun an dieser Stelle machen werde.

Erstmals erwähnt wurde die Brauerei in Köstritz im Jahre 1543. 1696 gelangte die Brauerei in den Besitz der späteren Fürstenfamilie Reuß. 1948 wird die über die Jahre zu einem deutschlandweit operierenden Betrieb gewachsene Brauerei verstaatlicht und zum VEB Köstritzer Schwarzbierbrauerei. Nach der Wende erwirbt die Bitburger Brauerei den Betrieb und bis heute ist die Brauerei ein Teil dieser Gruppe geblieben.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht hefig. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass einen durchaus hopfigen Abgang hat, aber auch über eine gewisse Restsüße verfügt. Mir ist das Bier für ein Pils im ersten Moment aber zu süß. Der Körper des Pilses ist schlak und auch etwas Hopfen zeigt sich dann am Gaumen. Dennoch ist es wie ich finde etwas zu süß. Für ein Pils hat mir das Bier vor allem im Nachgang einfach eine viel zu große Restsüße und diese ist auch etwas penetrant. Es ist zwar durchaus etwas Hopfenherbe am Gaumen wahrnhembar, aber insgesamt ist mir die süße einfach zu dominant. Außerdem schmeckt das Bier etwas parfümig.

Zum Fazit: Ich habe ein Pils, das mir in erster Linie einfach zu viel Restsüße hat. Es hat nur etwas Hopfenherbe und darum gibt es auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Binger Lammsbräu Bioland Pilsner

Das von der Schussenrieder Brauerei gebraute Bioland Pilsner stammt ursprünglich von der Lammsbräu aus Bingen in Oberschwaben im Landkreis Sigmaringen. Die 1709 gegründete Brauerei hatte sich seit dem Jahre 1992 auf das Brauen von Bioland zertifizierten Biobieren spezialisiert. Ab dem Jahr 2000 wurde der Betrieb der Brauerei jedoch schrittweise stillgelegt und die Produktion der Biere zunächst von der Adlerbrauerei Göggingen und später dann von der Schussenrieder Brauerei übernommen, die das Pilsener seit dem Jahre 2001 bis heut noch braut. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik:  Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig, teils auch zitronig. Dazu kommt aber auch ordentlich Honig. Das Malz ist ein wenig im Hintergrund.

Zum Geschmack: Ein leicht zitroniger Geschmack mit einer ordentlichen Portion Hopfen. Es gestaltet sich insgesamt als sehr gut ausgewogen. Im Hintergrund speilt aber immer der Hopfen mit. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier sehr frisch und mit diesen leicht anklingenden Zitrusnoten, die sehr ansprechdn sind und dem Bier auch eine leichte Säure verleiht. Gepaart wird dies mit immer wieder anklingenden Noten des Malzes.

Zum Fazit: So stellt man sich ein Biobier ungefähr vor. Es insgesamt ein schon sehr uriges, bzw urwüchsiges Bier. Es hat eine leichte Säure und auch ein wahrnehmbares Hopfenaroma. Mich überzeugt das und ich gebe dafür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Dorn Bräu Pils

Aus Bruckberg, westlich von Nürnberg gelegen, habe ich heute des Pils der Brauerei Dorn. Ich befinde mich also wieder einmal in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hopfig brotiges Aroma. Dazu riecht es noch etwas teigig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem hopfig aromatischen, leicht grasigen Aroma zum Einstieg. Insgesamt wirk das alles schon sehr pilsig. Der Körper ist leicht, aber vor allem hat man schöne herb-aromatische Hopfennoten am Gaumen. Das Bier ist nicht übermäßig bitter, dafür aber sehr aromatisch bis grasig-floral. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein schlankes, durchaus aromatisch erfrischendes Pilsbier.

Zum Fazit: Es handelt sich bei disem Bier eindeutig um ein Pilsbier der besseren Sorte. Es ist nicht zwangläufig wahnsinnig herb, dafür aber floral bis grasig in seiner Hopfung. Der schlanke Körper passt auch sehr gut dazu. Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Apoldaer Pils Spezial Domi

Für meinen nächsten Biertest mache ich einen Sprung nach Ostdeutschland, genauer gesagt nach Thüringen. Das ein oder andere Bier der Vereinsbrauerei Apolda habe ich bereits im Kanal verkostet, nun steht der absolute Klassiker des Sortiments, das Pils Domi Spezial, oder kurz einfach nur Domi genannt, auf dem Programm. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtreiertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordnetlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger, pilsiger Geruch den ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich im einstie ein buttriges, etwas estriges Bier, das mich auch leicht an Gurkenwasser erinnert. Im Abgang wiederum empfinde ich es fast als ein wenig zuckrig. Für ein Pils ist es im Körper insgesamt überraschend vollmundig. Es ist einfach ein Bier, das mir im Mundgefühl etws zu keksig daherkommt. Spät im Abgang setzt dann durchaus eine nicht zu unterschätzende Bittere ein, diese wirkt aber künstlich. Insgesamt ist mir dieses Pils aber viel zu süß und teigig, was überhaupt nicht zu der dann Einsetzenden Bittere passt.

Zum Fazit: Ich mache es kurz. Bei diesem Bier stimmt überhaupt nichts und es ist total unausgewogen. Das gibt nur 1 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Herrnbräu Premium Pils

Ein Pils aus Oberbayern, das wird es im folgenden Biertest geben. Ich verkoste das Premium Pils der Herrnbräu aus Ingolstadt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Pils. Es hat einen ordentlichen weißem Schaum.

Zum Geruch: Ein doch hopfiges Aroma das auch etwas herb und aromatisch riecht.

Zum Geschmack: Ich habe ein schön aromatisches Pils, das im Abgang eine durchaus knackige Hopfennote hat, die auch eine schöne Herbheit mitbringt. Sicherlich es im Vergleich mit anderen Pilsbieren nur dezent bitter und hat auch einen ganz leicht süßlichen Malzkörper. Der Nachgang ist dann auch etwas unangenehm herb.

Zum Fazit: Eigentlich ein gut hopfiges Pils, das überraschend bitter ist im Einstig. Gegen Ende empfinde ich die Hopfenherbe aber als etwas unangenehm und nicht mehr ganz so gut in den Malzkörper eingebunden. Kann man machen dieses Pils, sollte man aber zügig trinken. Ich hätte fast 4 Sterne vergeben, aber gegen Ende überzeugt es mich einfach nicht mehr so sehr deshalb reicht es knapp nur für 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Breznak Svetle/Original böhmisch Pils

Für meinen nächsten Biertest habe ich etwas tschechisches. Ich verkoste das Original Böhmische Pils der Brauerei Breznak aus Velke Brezno im nördlichen Teil des ehemals deutsch geprägten Sudetenland unmittelbar an der Elbe in der Nähe der sächsischen Grenze gelegen. Auch die Brauerei hat deutsche Wurzeln und hieß bis zum Jahre 1945 Großpriesener Urbräu. 1753 wurde die Brauerei von Ferdinand Graf von Harrach errichtet und wurde zu einer der größten und bekanntesten Brauereien in Nordböhmen. Nach der Enteignung 1945 und der Reprivatisierung 1992 wurde die Brauerei 1998 von der Drinks Union AG übernommen, welche wiederum seit 2008 Teil von Heineken ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliges und auch brotiges Aroma mit hopfigen Akzenten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein süßliches und auch toastiges Aroma. Es ist sehr schlank und überhaupt nicht bitter. Die Kohlensäure prickelt sehr und macht einen erfrischenden Eindruck. Für ein Pils finde ich das Bier sogar eher mild. Gegen Ende lässt die Kohlensäure auch ein wenig nach. Dennoch bleibt das Bier recht schlank mit einer dezenten Malznote, die nicht zu süß ist.

Zum Fazit: Für ein Pils ist es mir fast ein wenig zu mild. Hier dürfte es durchaus hopfiger sein. Auch sonst ist es eher langweilig, auch wenn es nicht wirklich wässrig schmeckt. Eine leichte Malzsüße zeigt sich im Abgang. Absolut in Ordnung, mehr aber auch nicht. 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rhöner Landpremium

Das Rhöner Landpremium kommt aus Kaltennordheim von der Brauerei Dittmar ganz im Westen Thüringens. Es ist stilistisch ein etwas dunkleres Bier Pilsener Brauart. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein dezent brotiges Aroma zeigt sich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das durchaus schön kernig ist mit einem getreidigen Abgang und etwas herben leicht röstigen Nachgang. Das Bier ist sehr lebendig und die Kohlensäure prickelt stark. Man hat ein Bier mit durchaus kräftigem Röstaroma und auch der körper ist sehr präsent. Insgesamt ist das Bier im Abgang dann schon eher mild, bei einem Bier Pilsener Brauart hätte ich mir noch etwas mehr Hopfen erhofft.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Bier, es könnte aber geschmacklich schon noch etwas mehr vom Hopfen vorhanden sein. Überzeugend ist die schöne Röstaromatik.

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Kitzmann Edelpils

Trotz dessen, das die Erlanger Kultbrauerei Kitzmann schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst Bier braut, sind einige der Biere nach wie vor erhältlich. Die Kulmbacher Brauerei hat nach der Schließung die Marken und Schankrechte von Kitzmann übernommen und braut diese nach den Rezepturen aus Erlangen in Kulmbach. Heute ist das Edel Pils an der Reihe, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht süßlich und parfümig. Hopfenherbe mache ich im Geruch keine aus.

Zum Geschmack: Einem süßlichen Antrunk folgt ein verhaltenes Hopfenaroma am Gaumen. Insgesamt ist eher die Süße dominant, die sich auch im Abgang am Gaumen festsetzt. Das Bier prickelt sehr und durch die Kohlensäure wirkt es durchaus aromatisch.

Zum Fazit: Ein sehr spritziges Bier, dessen Hopfenherbe ich maximal als feinmild bezeichnen würde. Insgesamt ist das doch ein wenig dürftig. Ansonsten ist es eher malzsüß bis farblos. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Neder Pils

Der nächste Biertest aus Franken geht nach Forchheim. Eine der Brauereien der Stadt ist die Brauerei Neder. Sie ist die älteste in Forchheim und braut nachweislich seit 1554. Das Pils, mein heutiges Testbier, wurde sogar schon im Jahre 2017 mit dem European Beer Star Award in Silber ausgezeichnet. Damit spielt es also wirklich in der obersten Liga der Pilsbiere. Ich freue mich auf diesen Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig aber auch leicht keksig karamellig.

Zum Geschmack: Das Bier ist durchaus herb harzig im Gaumen. Dennoch mache ich auch eine etwas karamellige Note aus. Insgesamt ist der Körper schlank und das Bier süffig. Mich überzeugt vor allem die hopfig aromatische Note mit dem schönen Zitrusaroma. Es ist durchaus würzig und kernig, aber für ein Pils könnt mir das ganze durchaus noch intensiver sein. Es kommt dennoch vor allem auch etwas leicht süßliches malziges noch dazu. Insgesamt finde ich es aber doch noch ein wenig leicht.

Zum Fazit: Das Bier ist geschmacklich schon wirklich nicht schlecht. Vor allem das hopfige Zitrusaroma überzeugt mich. Dennoch finde ich es ein wenig zu schlank und im Vergleich gibt es in der Umgebung einfach noch ein paar intensivere Pilsbiere. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.