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Poppels New England IPA

Für den folgenden Test habe ich wieder ein Craft Beer aus Schweden von der Poppels Bryggeri aus dem südwestschwedischen Jonsered. Das New England IPA der 2012 gegründeten Craftbier Brauerei wird heute verkostet und kommt auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges und obstiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat Noten von Mango und Maracuja. Dazu kommt noch Ananas.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man auch hier dieses Aroma von sehr saftigen, fruchtigen Noten, die im Abgang in dezent hopfig herbe Töne übergehen, die so auch am Gaumen hängen bleiben. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, das im Antrunk dezent fruchtig ist, im Nachgang dann aber in eine bitter fruchtiges Mundgefühl übergeht. Die Nuancen sind gut aufeinander abgestimmt, jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Was die Fruchtnoten angeht so finde ich auch hier Maracuja, Ananas und Zitrusfrüchte bzw. Grapefruit.

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich gutes und saftiges New England IPA ist wie es sein sollte. Jedoch fehlt mir irgendwie noch das gewisse etwas für eine höhere Wertung.

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Camba Chiemea Nebulosa

Die Nummer 36 aus der Camba Braumeisteredition, die Chiemea Nebulosa ist das nächste Bier welches es zu mir in den Test geschafft hat. Brau Kon Braumeister Stefan Danner, der sich für die Bierkreation verantwortlich zeigt, hat sich stilistisch für ein derzeit angesagtes New England IPA entschieden. Der Alkoholgehalt des Gebräus beläuft sich auf 7%.

Zur Optik: Ein sehr helles orange mit einem durchaus ordentlichen Schaum. Dazu ist es naturtrüb abgefüllt.

Zum Geruch: Man hat hier einen sehr sehr fruchtig ausgestalteten Obstkorb in der Nase. Leichte Bitterstoffe kommen noch dazu, überwiegend ist es aber fruchtig gehalten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einer etwas bitteren Note im Antrunk und einem dann aber leicht fruchtig aromatische Ab- bzw. Nachgang. Es ist ein Bier mit durchaus bitterer Note und leicht trockenem Abgang, was vor allem im weiteren Trinkverlauf immer deutlicher zu Tage tritt. Die Fruchtigkeit hat leicht exotische Einflüsse einer Mango, aber auch Pfirsich bzw. andere Steinfrüchte vermag ich zu erhaschen. Die Fruchtigkeit ist aber nicht besonders intensiv und eher oberflächlich, und wird immer mehr von bitteren Hopfennoten verdrängt.

Zum Fazit: Ich finde es ehrlich gesagt sogar ein bisschen langweilig, wenn ich für den Verglich andere Biere dieses Bierstils heranziehe. Hier gibt es gerade was die Fruchtigkeit angeht noch viel Facettenreichere NEIPAs. Dennoch ein ganz ordentliches Bier, das von mir gute 3 Sterne bekommt.

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Brewdog vs Salt Model Citizen

Ein weiterer Kooperationssud von Brewdog ist als nächstes in meinem Test vorgesehen. Dieses mal wurde mit der Salt Beer Factory aus Moorhead nördlich von Bradford in England am Sudkessel gestanden. Heraus kam das Model Citizen, stilistisch ein New England IPA, welches auf einen Alkoholgehalt von 6,8% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges und saftiges Aroma. Man hat Passionsfrucht mit einem ganz licht säuerlichen Touch. Eine ordentliche Mango und Pfirsich kommt noch dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen Note von Pfirsich, die ein saftig fruchtiges Mundgefühl erzeugt mit einem ganz ganz leicht bitteren Abgang. Man hat ein wirklich sehr schön saftiges Mundgefühl, was durchaus überraschend und sehr erfrischend ist. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr fruchtiges Erzeugnis das nur einen ganz leichten bittere Nachgeschmack hat. Es wirkt alles insgesamt sehr harmonisch.

Zum Fazit; Ein top NEIPA, bei dem eigentlich alles stimmt. Man das typische sehr saftige Mundgefühl, welches auch noch lange erhalten bleibt. Ich kann gar nicht anders als hier die Höchstpunktzahl von 5 Sternen zu vergeben

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Brewdog O-G Hazy

Von Brewdog gibt es mit dem O-G Hazy heute ein New England IPA im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr obstig und dabei hat es auch Noten, die an sehr reifes Obst erinnern. Ich rieche Ananas, Maracuja und eine leichte Mango in der Nase. Dazu hat man eine Nektarine.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier gar nicht so fruchtig, sondern sogar ein klein wenig neutral. Es deuten sich obstige Noten am Gaumen an, jedoch finde ich diese nicht so intensiv. Es hat ganz leichte herbe Noten am Gaumen. In den nächsten schlucken kommt aber mehr Fruchtigkeit und es wirkt dann auch saftiger, aber es passt für mich noch nicht so recht und man hat einen etwas penetranten Nachgeschmack. Es hat etwas von Maracuja und ganz leicht Ananas im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird das penetrante aber moderat und man hat eine dezente Fruchtigkeit. Es schmeckt dann finde ich nach Kiwi und Maracuja und etwas Melone ist aber eher dezent. Der Körper ist kräftig und präsent nimmt Saber keinen wirklichen Einfluss auf den Geschmack.

Zum Fazit: Ein gewohnt gutes IPA von Brewodg, jedoch gibt es von mir Abzug für die leicht penetranten Noten die stören aber auch vorübergehen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schoppe Not For Cannibals

Im nächsten Test habe ich nun mal wieder ein Bier der Schoppe Brauerei aus Berlin. Not for Cannibals ist bei diesem Bier Programm handelt es sich hier doch um ein double dry hopped New England IPA und damit eine wahrliche Fruchtbombe. Unterstrichen wird das durch die zusätzliche Gabe eines Fruchtpürees bestehend aus diversen Obstsorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eienen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges Aroma habe ich hier. Man hat wunderbar aromatische Anflüge der Nase. Himbeeren sind sehr dominant, dazu kommt eine leichte Mango und Litschi

Zum Geschmack: Eine wirklich sehr sehr schöne Note von Himbeere habe ich im Geschmack, Diese dominiert auch das Mundgefühl. Die Himbeere dominiert den Geschmack sehr und füllt ihn aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier dominiert von einer Himbeernote. Im Abgang ist es dann leicht tropisch und hat etwas bittere Anflüge, die Himbeere dominiert aber den Geschmack im Mund. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein ausgewogenes Bier mit inert schönen Fruchtaromatik. Es sind aber nicht nur die Himbeere die im geschmack präsent ist auch Passionsfrucht und Mango sind in Nuancen vorhanden. Es ist schön das durch den leicht säuerlichen Touch die Fruchtnoten sehr natürlich wirken.

Zum Fazit: Ich kann bei diesem Bier absolut nichts bemängeln. Ein wirklich wunderbarer Obstkorb, der dazu noch sehr natürlich wirkt. So gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Hopfmeister New England Road Trip

Von Marc Gallos Brauprojekt Hopfmeister gibt es im heutigen Test den New England Road Trip. 2014 gegründet besitzt Hopfmesiter noch immer keine eigene Brauerei, sondern nutzt als Gypsy Brauer freie Kapazitäten bei Betrieben in der Region Oberbayern. Die Roadtrip Serie ist eine experimentelle Bierserie des Brauprejkts bei dem man Bierstile aus allen Ecken der Welt interpretiert. Aus dieser gibt es heute den New England Roadtrip ein Double Dry Hoped Hazy IPA, was ja gerade voll im Trend liegt. Alkoholtechnisch liegen wir hier bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig saftiges Aroma hat man hier in der Nase. Man hat ein tropisches Aroma. Ich habe Passionsfrucht, Granatapfel und andere tropische Früchte.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit bitterfruchtiger Aromatik im Profil. Es ist dezent bitter im Profil. Man hat schöne bittere Note, die den Abgang prickelnd gestaltet. Es ist bitter auch im Nachgang, hat aber auch obstige Noten die immer wieder mal durchkommen. Insgesamt ist das mundegfühl aromatisch aber auch ein kleines bisschen lasch. Man hat immer wieder Fruchtanflüge, die auch ins saftige übergehen. Es sind Noten von Passionsfrucht und Maracuja.

Zum Fazit: Es ist ein ganz gut schmeckendes Bier, für diesen Bierstil finde ich es aber ein bisschen lasch. Es ist alles vorhanden was diesen Bierstil auszeichnet aber es fehlt mir einfach hier an allem und es könnte einfach mehr sein. Das gibt 3 Sterne.

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Jopen Blurred Lines

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier, der Jopen Brauerei aus Haarlem in den Niederlanden. Das Blurred Lines, welches ich verkosten möchte ist ein New England IPA, das alkoholtechnisch mit 5,3% eher etwas leichter unterwegs ist.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen ganz ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hefig und auch fruchtig. Ich finde es geht in Richtung Mandarine und Grapefruit.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck prickelnd und im Abgang ist es aber irgendwie ein wenig wässrig, aber es bleibt auch dezent fruchtig mit Noten von Grapefruit und etwas Ähnlichem. Es ist vom Körper her eher leicht, aber irgendwie auch sehr erfrischend, da die Kohlensäure nur leicht prickelt. Es ist nur dezent bitter und eher leicht. Es hat eine sehr dezente Fruchtigkeit bzw. Malzsüße, die am Gaumen kurz anklingent und sich so im Nachgang im Mund und Nachgang festsetzt. Es ist aber doch dezent und eher leicht. Ganz zum Schluss wird es auch etwas bitter.

Zum Fazit: Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich hier um einen eher leichten und dezenteren Vertreter seiner Zunft handelt, dann ist dieses Bier wirklich gut. Wenn man aber den Bierstil NEIPA als ganzes Betrachtet, fehlt einem vermutlich etwas an Fruchtigkeit und Geschmackstiefe. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Stone Neverending Haze

Im heutigen Biertest geht es dieses Mal straight in die USA zu Stone Brewing nach Kalifornien, von der auch schon das ein oder andere Bier hier verkostet wurde. Dieses Mal widme ich mich dem Neverending Haze einem Hazy IPA. Bei diesem wurde die zurzeit besonders angesagte norwegische Kveik Hefe verwendet, die selbst einen hohen Eigengeschmack mitbringt. Der Alkoholgehalt dieses Bieres ist sehr moderat und liegt bei 4%.

Zur Optik : ein naturtrübes, oranges Bier. Der Schaum ist einigermaßen beständig.

Zum Geruch : Ein wie ich finde eher zurückhaltender Geruch, bei dem sich nicht so viel sagen lässt. Leicht Fruchtnoten lassen sich erkennen.

Zum Geschmack : Ein trockenes und bitteres India Pale Ale, das aber eine saftige leicht nach Steinobst schmeckende Note hat. Diese hängt sich im Kern auch ganz gut am Gaumen fest. Der Abgang hingegen ist sehr trocken und lechzt nach dem nächsten Schluck. Der Körper ist entsprechend eher leicht und auch sonst hat man ein harzig fruchtiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ich finde das Bier nicht ganz so hazy und für meinen Geschmack könnte es durchaus mehr Geschmacksvolumen haben. Für den Sommer eine wirklich sehr gute Erfrischung, die auch ordentlich prickelt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne

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Brewdog New England IPA

Im heutigen Biertest habe ich dieses Mal wieder ein zur Zeit angesagtes New England IPA im Test. Durch ihren obstig saftigen Geschmack sind NEIPAs ein idealer Durstlöscher für heiße Sommertage. Das haben sich auch die Jungs von Brewdog gedacht und zusammen mit Cloudwater aus Manchester ein neues New England IPA auf den Markt gebracht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein orangenes, sehr cremiges IPA. Es hat eine ganz ordentliche weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Es riecht wirklich sehr sehr fruchtig dieses Bier. Man hat Noten von Grapefruit, Nektarine, Passionsfrucht und Mango

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr sehr saftiges und fruchtiges Mundgefühl, das nur ganz leicht bittere Noten im Abgang hat. Diese Textur hat etwas von einem Fruchtnektar, bei dem etwas Kohlensäure dabei ist und bei dem es ein bisschen herb bitterer am Gaumen wird. Ist ist ein sehr angenehmes, fruchtiges Bier, das einen bunten Strauß an Früchten wie etwas Limette, Mango, Ananas und Melone sowie etwas Pfirsich bereit hält. Gegen Ende ist nicht mehr ganz so saftig wie im Einstig und es wird dann dementsprechend auch etwas herber am Gaumen. Dennoch verliert es nie seine wunderbare Fruchtigkeit.

Zum Fazit: Ein wie ich finde wirklich sehr sehr gutes Bier, wenn man auf saftige und fruchtige IPAs steht. Für die, die es eher herb mögen mag hier etwas fehlen, mir hat es aber super geschmeckt. Ich gebe herfür auch die Höchstnote von 5 Sternen da für mich alles vorhanden ist, was diesen Bierstil auszeichnet.

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Buddelship Mr. B

Mit dem Mr. B der Hamburger Brauerei Buddelship gibt es im heutigen Test mal wieder ein New England IPA zur Verkostung. Der Alkoholgehalt beträgt 6,7%.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges, hopfiges Aroma hat man in der Nase. Man hat Noten von Ananas und Melone, dazu kommt Maracuja.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr fruchtiges, fast schon saftiges Aroma, das man im Mund hat. Man hat den Eindruck man trinkt einen Multisaft, der aber von Maracuja und Ananas dominiert wird. Es ist daher sehr tropisch veranlagt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein fruchitges Bier, jedoch kommt dann die Kohlensäure ein wenig mehr durch. Im Grundprofil ist es jedoch wirklich schön fruchtig und man merkt sehr schön, da es absolut keine Bittere aufweist, aber trotzdem bekömmlich und fruchtig bleibt.

Zum Fazit: Für mich eine nahe zu perfektes NEIPA. Man hat eine sehr schön saftige Fruchtigkeit und bevor diese Überhand nimmt, kommt noch die Kohlensäure als Gegenpart hinzu. Ich gebe dem Bier volle 5 Sterne.