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Warsteiner Brewers Gold

Auch die Warsteiner Brauerei hat in den letzten Jahren ihr Sortiment ergänzt und braut nicht mehr nur das allseits bekannte Premium Pilsener. So gibt es neben dem Herb und dem saisonal erhältlichen Weihnachtsbier nun schon seit einigen Jahren das Brewers Gold. Im Gegensatz zu den anderen Bieren ist dieses Bier weniger hopfig und unfiltriert. Auf der Website wird das Bier als Landbier beworben und ist wohl angelehnt an jene Biere aus Franken, die oft ebenfalls unfiltriert sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives und hefiges Aroma, mit einer leichten Karamellnote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich hier dieses karamellige, leicht keksige Aroma, das sogar leicht im Nachgang hängen bleibt. Es ist ein Bier, das vor allem im Abgang hefig karamellige Noten hat, die auch länger im Mundraum bleiben. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein geschmacklich ähnliches Bier, der Hopfen kommt aber etwas mehr durch.

Zum Fazit: Ich bin überrascht, man kann dieses Bier wirklich ganz gut trinken. Es hat schöne Karamellmalznoten und ist durchaus auch süffig. Abgerundet wird es von einer feinen Hopfenwürze am Gaumen. Hier hatte ich definitiv schlimmeres erwartet. In Referenz zu anderen, doch noch deutlich urigeren Kellerbieren wirkt dieses zwar noch etwas glattgebügelt und dem Mainstreamgeschmack angepasst, dennoch kann man das durchaus trinken, vor allem falls es ansonsten nur das Pils zur Auswahl gibt. Ich gebe ihm 3 gute Sterne.

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Braustolz Landbier

Für meinen heutigen Biertest gehe ich nach Sachsen. Zumindest was die Biermarke angeht befinde ich mich heute in Chemnitz. Jedoch wurde die Brauerei, von der mein heutiges Testbier stammt, vor ein paar Jahren geschlossen und deren Biere inzwischen im Vogtland von der Sternquell Brauerei aus Plauen gebraut. Die rede ist von der Marke Braustolz, die bis 2017 in Chemnitz-Kappel produziert wurden. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1868 als Feldschlösschen Aktienbrauerei. Den Namen Braustolz erhielt sie erst zu DDR-Zeiten, als der Betrieb verstaatlicht wurde. Seit der Wende war der Betrieb in Besitz der Kulmbacher Gruppe, was sie mit der Sternquell Brauerei eint und auch erklärt, warum die Biere nun dort gebraut werden. Aus dem immernoch umfangreichen Braustolzsortiment werde ich heute das Landbier verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es at einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein eher geruchsneutrales Bier das nicht besonders auffällt.

Zum Geschmack: ich hab ein Bier mit einem eher nicht besonders ausgeprägten Geschmack. Es prickelt etwas, hat aber insgesamt doch wenig Geschmack. Ich nehme nur einen leicht getreidig teigigen Abgang wahr. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das geschmacklich eher neutral ist und nur leicht süßlich wirkt.

Zum Fazit: Mich beeindruck das Bier ehrlich gesagt nicht sonderlich und ich empfinde es als durchaus langweilig. Der Körper ist präsent und lässt es nicht wässrig wirken. Dennoch überzeugt es mich nicht wirklich und so gibt es von mir auch nur 2 Sterne.

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Hersbrucker Landbier

Vom Bürgerbräu Hersbruck, mitten im gleichnamigen fränkischen Hopfenanbaugebiet gelegen, kommt heute das Landbier in den Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein sehr brotges Aroma in der Nase, aber auch ein wenig mineralisch ist das Bier. Insgesamt ist es ein sehr brotig getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich es ein brotiges Aroma, welches den Geschmack dominiert. Dies bleibt auch im weiteren Trinkverlauf so , das es sich um ein sehr brotiges Bier mit einer gewissen Malzsüße handelt. Im Abgang zeigt sich eine gut passende Hopfennote. Dies macht macht das Bier insgesamt sehr würzig und süffig.

Zum Fazit: Ein unkompliziertes, süffig-würziges Landbier, wie es typische für Franken ist. Von diesem Bier lassen sich problemlos auch 1-2 weitere Biere trinken und es bleibt dabei dennoch ein Genuss. Ich gebe dem Bier 4 Sterne

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Hochstift Schwarzer Hahn

Neue Woche neues Bier. Die Osterfeiertage sind vorbei und es ist Zeit für einen neuen Biertest. Dieses mal gibt es wieder etwas hessisches und es geht in die Barockstadt Fulda im Osten des Bundeslandes. Das dortige hochstiftliche Brauhaus kann auf eine über 175jährige Geschichte zurückblicken. Die ehemalige Unionsbrauerei nennt sich seit 1993 nach dem einst mächtigen Fuldaer Kloster, dessen Abt die weltliche Macht über ein größeres Gebiet in Mitteldeutschland ausübte und aus dem das spätere Bistum Fulda hervorging. Rein historisch hat die Brauerei aber nicht wirklich etwas mit dem ehemaligen Hochstift Fulda zu tun, sondern wurde im 1848 von Joseph Wißner gegründet. Die Bezeichnung Hochstiftliches Brauhaus kam erst mit dem Kauf der Hochstiftlich-Fuldischen Amtsbrauerei im benachbarten Motten im Jahre 1987 in den Betrieb. Das Brauhaus hat sich heute zu einer kleinen mittelständischen Brauereigruppe entwickelt, zu der inzwischen 7 Biermarken gehören. Der Schwarze Hahn, das original Rhöner Landbier ist jenes aus dem Hochstiftsortiment, das ich heute verkosten werde und das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit etwas röstigen Aromen

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schönen brotigen Noten, die auch etwas bitter sind. Im Abgang kommt noch eine leichte Röstaromatik hinzu wie ich finde. Ich habe aber ein Bier das geschmacklich eher langweilig ist und nur eine ganz leichte Röstaromatik am Gaumen hat.

Zum Fazit: Ein ehrlich gesagt doch sehr langweiliges Bier, das nicht besonders spektakulär ist. Es wäre unfair wenn ich dem Bier 2 Sterne geben würde, dafür ist es nicht wirklich eklig oder hat Fehlaromen, aber arg viel mehr als solide 3 Sterne ist hier wirklich nicht drin, dafür ist es zu mild.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Distelhäuser Landbier

Aus dem umfangreichen Sortiment der Distelhäuser Brauerei, von dem schon das ein oder andere Bier hier im Test war, kommt im folgenden nun das Landbier ins Glas. Die als untergäriges Rotbier deklarierte Spezialität kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig röstiges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht etwas cremig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht röstig, hat aber auch eine gewisse Cremigkeit die sich bis in den Abgang zieht. Dazu kommt etwas karmaelliges mit leichte beerigen Nuancen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches durchaus hier und da sogar schokoladig ist und weiterhin eine sehr gute Cremigkeit mitbringt, die sich schön im Mundraum ausbreitet. Es hat wirklich sehr ordentliche Schokoladenaromen. Es ist dabei nicht so wirklich röstig, sondern nur bedingt, da es wie erwähnt eher in die cremig-schokoladige Richtung geht. Gegen Ende schmeckt man den Hopfen auch ein wenig.

Zum Fazit: Ein durchaus leckeres Bier, bei dem vor allem die sehr gute Cremigkeit überzeugt. Dazu kommt noch eine gute Karamellaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Einbecker Landbier

Von den Bockbierspezialisten aus dem niedersächsischen Einbeck gibt es nicht nur starke Biere, sondern auch „normalprozentige“ Bierspezialitäten. So mein heutiges Testbier, das helle Landbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht unspektakulärer Geruch. Man hat nur leichte Malznoten.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einer doch deutlichen Hopfennote, die den Geschmack bestimmt. Sie ist grasig, aber auch leicht metallisch. Bei allem schwingt ein leicht süßlicher, getreidiger Ton mit, der je länger er im Mund bleibt immer mehr süßlicher wird.  Auch im weitere Trinkverlauf ist das Bier nicht besonders schmackhaft. Es ist wie ich finde nur hopfig bitter und der hopfen wirkt nicht besonders aromatisch.

Zum Fazit: Für ein Landbier ist es mir zu hopfig. Die hopfige Note ist darüber hinaus auch nicht besonders gut und passt nicht zum Malzkörper, der es nicht schafft richtig zur Geltung zu kommen. . Ich gebe daher auch nur 1 Stern für dieses Bier.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Altenmünster Brauerbier Urig Würzig

Die Altenmünster Brauer Biere fallen vor allem durch ihre ungewöhnlichen Reliefflaschen mit Bügelverschluss auf. Fast schon ein Kunstwerk sind diese Flaschen, sodass sie sich auch problemlos als Blumenvase eignen würden. Das urig würzig, aus dem 4 Biere umfassenden Sortiment, wird es heute im Test geben. Sortentechnisch ist man hier irgendwo im Bereich Landbier, Helles oder Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum und nichts weiter Außergewöhnliches.

Zum Geruch: Ein getreidiges, brotiges Aroma mit einer leichten Honignote.

Zum Geschmack: Auch hier man ein kräftig brotiges Aroma mit leichten mineralischen Noten. Das Mundgefühl ist sehr süßlich mit gewissen bitteren Noten im Abgang. Es hat auch im weitren Trinkverlauf mineralische sprudelige Noten. Es wird insgesamt seinem Namen gerecht da es wirklich würzig ist, aber es ist iirgendwie nicht süffig, da ihm die Kohlensäöure fehlt. So wirkt es gerade gegen Ende ein wenig schal.

Zum Fazit: Ein kernig würziges Bier, das nur am Anfang etwas zu süßlich ist. Es fehlt ihm zusätzlich aber leider an Kohlensäure, sodass der Tringenuss etwas begrenzt ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Schmucker Odenwälder Bio Landbier

Von der Privatbrauerei Schmucker gibt es jetzt eine ganz neue Produktlinie an Biobieren. Gebraut aus Zutaten aus 100% biologischem Anbau gibt von diesen Bieren nun ein Helles, ein Alkoholfreies sowie ein Landbier, wobei letzteres heute von mir verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik. Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat in der Nase ein brotig-hefiges Aorma wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem kräftigen Malzkörper und einem intensiven urigen Hopfenaroma. Es prickelt sehr am Gaumen, ist aber gleichzeitig auch durchaus würzig. Es handelt sich somit um ein kräftiges Bier mit einem sehr ordentlichen malzaroma das, dennoch ein Bitterennote im Abgang vorzweisen hat. Der Gesamteindruck bläuft sich auf ein urig-würziges Bier, bei dem sowohl die Hefe als auch der Hopfen und das Malz ihre Visitenkarten hinterlassen. Teilweis ehat es auch noch etwas cerealiges.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es wurig würzig mit vielen verschiedenen Geschmackseindrücken. So stelle ich mir ein Landbier vor.

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Hütt Landbier

Für den heutigen Test gibt es ein Bier aus Hessen, genauer gesagt aus Nordhessen. Gebraut wird es von der Brauerei Hütt aus Baunatal, welches in der Nähe von Kassel liegt. Vor ganz langer Zeit, zum Anfang des Blogs, hatte ich schonmal ein Bier dieser Brauerei, daher wird es höchste Zeit für mich, mich nun einmal durch das restliche Sortiment zu arbeiten. Das mit Bio Zutaten gebraute Landbier ist nun das Bier meiner Wahl, welches heute verkostet werden soll. Alkoholtechnisch liegt es bei 4,8%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr karamelliges und zugleich brotiges Aroma welches ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches mit karamelligen und auch brotigen Nuancen meinen Gaumen im ersten Moment umspült. Es ist zudem leicht spritzig. Auf jeden Fall mache ich einen würztigen karamellig und zugleich hefigen Charackter aus. Es fehlt dem Bier wie ich finde aber etwas die Würze und Tiefgang. Dennoch ist es ein Bier, dem ich viel abgewinnen kann. Es ist ohne Fehlaromen und hat bis zum Sschluss schön hefig karamellige Noten in sich vereint.

Zum Fazit: Ein solides bis gutes Bier, dem es zur Höchstnote aber noch etwas an geschmacklicher Tiefe fehlt. Dennoch ein gutes und würziges Bier aus Nordhessen und mir 4 Sterne wert.

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Rittmayer Hausbrauerbier

Früher war es das Recht der Landbevölkerung von einer Brauerei aus ihrer eigenen Gerste steuervergünstigt Bier brauen zu lassen. Bedingung hierfür war, dass sie das frisch gebraute Fass Bier bei der Brauerei abholten und zur Endvergärung in ihrem Keller ausreifen ließen. An diese Tradition anlehnend werde ich nun das Hausbrauerbier der fränkischen Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf verkosten. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig, aber auch ordentlich karamellig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bleibt es ein Bier, das sehr sehr brotig ist und dann im Abgang seine volle karamellige Note entfaltet, die immer stärker in Richtung Nachgang wird und sich dann auch schön am Gaumen festsetzt. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein eher karamelliges Bier. Es hat eine richt gut dosierte Kohlensäure die das Bier unterstützt.

Zum Fazit: Ein wirklich schön aromatisches Bier mit einer feinen karamelligen Note. Ich finde das ein gefälliges Bier, das gut schmeckt aber auch nichts besonderes ist. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.