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Winkler Hefepils

Hotel, Restaurant und Brauerei, all das bekommt bei Winkler in Lengenfeld. Da ich ein Bierblog bin kümmere ich mich aber selbstverständlich heute um die Brauerei. Die Privatbrauerei aus der Oberpfalz in der Nähe von Neumarkt hat eine Geschichte die bis ins Jahre 1628 zurückreicht. Das Hefepils, ein naturtrübes Bier pilsener Brauart mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiger Geruch. Es ist etwas bitter.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist grasig hopfig und auch im Abgang setzt sich dies fort. Es schwimmt immer wieder eine leicht gurkig zuckrige Malznote mit, die es etwas zu gerstig erscheinen lässt. Die Hopfennote ist aber dominant und leicht metallisch bitter. Es hat im weiteren Trinkverlauf teilweise etwas fruchtige Anflüge.

Zum Fazit: Die leicht zuckrigen Anfluge nehmen leider etwas von den ansonsten recht guten Geschmack. So reicht es nur für 3 Sterne und knapp nicht für 4.

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Kösselbräu Kellerpils

Die Kösselbräu aus Speiden im Allgäu ist noch eine sehr urtümliche Brauerei, die immer wieder neue und abwechslungsreiche Biere auf den Markt bringt. 1698 gegründet hat die Brauerei eine wechselhafte und turbulente Geschichte die im Jahre 1963 eigentlich ein jähes Ende fand, als die Stilllegung durch die Otto Stolz erfolgte. Als Adolf Kössel den Betrieb im Jahre 1986 erwarb, beendete der den Dornröschenschlaf der Brauerei und nahm die Bierproduktion wieder auf. Aus dem wie bereits erwähnt umfassenden und abwechslungsreichen Sortiment, werde ich mir das Kellerpils vornehmen. Das leichte und erfrischende Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von schlanken 4,5%.

Zur Opti: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hopfig und leicht fruchtig, aber irgendwie kommt auch eine gewisse harzige Komponente.

Zum Geschmack: Es ist sehr herb und spritzig mit einem sehr schönen Zitrusaroma. Aber auch die Hefe kommt mit ganz leichten plätzchenartigen Komponenten durch. Auch im  weiteren Trinkverlauf ist es eine spritzig frische Pilsspezialität, die auf der einen Seite zwar dadurch besticht das sie nicht zu herb ist, auf der anderen aber auch genau gerade das ein bisschen abgeht, sodas es nicht so richtig pilsig wirkt, jedoch ist es dadurch nicht so trocken und wirkt vom Mundgefühl her sehr rund, abgerundet durch eine harmonische Hefenote.

Zum Fazit: Wenn es noch etwas herber wäre hätte es sich die Höchstnote verdient. So reicht es für gute 4 Sterne.

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Klosterhof Pils

Von der Heidelberger Klosterhof Brauerei habe ich im nächsten Test ein Pils das es zu verkosten gilt. Das Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, unfiltriertes Bier mit einem sehr ordentlichen Schaum der fast das ganze glas ausfüllt

Zum Geruch: Ähnlich wie das helle ist dieser gerstig erdende Geruch. Zusätzlich kommen noch etwas grasige Hopfennoten hinzu.

Zum Geschmack: Ein sehr hopfenbetontes Bier, das vor allem im Antrunk recht prickelt. Im Abgang wird es dann ein wenig fruchtig, aber vor allem getreidig süß, mir ein wenig zu süß. Außerdem hat es so einen erdigen Grundgeschmack. Vom Hopfen könnte meiner Meinung nach noch mehr kommen. Außerdem Fine ich trotz des Schaums die Kohlensäure ein wenig zu schwach, denn es ist nicht unbedingt prickelnd.

Zum Fazit: Ich habe hier ein Bier das sehr kantig ist und das man auch einigermaßen trinken kann. Mich stört aber die fehlende Kohlensäure und es ist etwas zu süß. Das gibt nur 3 Sterne.

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Böhringer Kellerpils

Die Börhinger Brauerei aus Römerstein in der Nähe von Bad Urach ist der Produzent meines nächsten Testkandidaten. Es handelt sich dabei dieses Mal um das Kellerpils. Alkoholtechnisch liegt es bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hauptsächlich getreidig, aber auch ein bisschen kommt die Hefe durch. Es ist vor allem leicht auf die hefige Komponente komponiert, wenn es auch leicht säuerlich süffig reicht.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich eher der herbe pilsige Eindruck, der jedoch nicht zu eindimensional auf den Hopfen ausgelegt ist, sondern auch ein wenig Geschmack der Hefe zulässt. Jedoch ist es vor allem im Abgang doch sehr hopfig bitter, was aber nicht unbedingt schlimm ist. Man hat teilweise ganz leicht süßliche Einflüsse, die etwas zitrusartig sind. Gesamtbetrachtet ist das Bier jedoch immer noch nicht arg bitterhopig betont, teilweise auch blumig. Man schmeckt jedoch nicht unbedingt den hefigen Einschlag, dieser kommt nur ganz leicht durch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist hefig hat zitrusartige Noten und macht auch ansonsten viel her. Mir fehlt jedoch die eindeutige Pilsschiene.

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Schlössle Zwickel

Für den folgenden Test verkoste ich das Zwickel der Schlössle Brauerei aus Neu Ulm. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und es geht stilistisch laut Webseite auch eher in Richtung eines Kellerpils.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Es hat im ersten Eindruck einen leicht herben Einschlag, aber auch grasige Noten. Es hat irgendwie einen holzigen und leicht pappigen Charakter. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier sehr gut trinkbar. Es hat eine leicht karamelluge Note und das holzige verschwindet allmählich.

Zum Fazit: Ein zunächst herbes, dann aber hefig und teigig werdendes Bier. Es schmeckt für mich ganz gut, überzeugt aber nicht hundert prozentig. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Aalener Hefepils

Für den nächsten Test gibt es ein Bier aus dem Ostalbkreis. Das Bier stammt aus der Kreishauptstadt Aalen und wird von der dort ansässigen Löwenbrauerei gebraut. Vom bekannten Aalener Pils gibt es auch eine naturtrübe Version, die ich im folgenden Test nun genauer unter die Lupe nehme. Das Hefepils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,6%.

Zur Optik: Ein strohiges, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig in der Nase. Es erinnert an eine Traube, dazu kommen ganz leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Es ist sehr bitter mit ordentlichen Zitrusnoten. Es ist sehr bitter im Abgang. Dazu kommen aber auch ein wenig fruchtige Noten durch, die an eben jene Trauben erinnern. Der Malzkörper ist wie zu erwarten sehr leicht und schlank und nur im Hintergrund vertreten. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein bisschen bitterer und leicht spritzig, aber ansonsten nichts groß besonderes.

Zum Fazit: Ein nettes und vor allem sehr erfrischendes Bier, das aufgrund seiner Leichtigkeit gut auch in größeren Mengen getrunken werden kann. Ich kann es für so etwas empfehlen, als Genussbier ist es aber ein wenig zu Facettenlos. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

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Albquell Urtrunk

Für den heutigen Test bleibe ich wieder im Lande und gehe nach Trochtelfingen zum Albquell Brauhaus. Von dieser werde ich heute den Urtrunk verkosten. Der Urtrunk ist laut Beschreibung ein naturtrübes Bier pilsener Brauart, also ein Kellerpils. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der gut zu betrachten ist.

Zum Geruch: Ein brotig-hefiges Aroma mit einem leicht karamelligen Geruch. Dazu kommr etwas Apfel und Honig. Das brotig-kernige ist aber dominierend

Zum Geschmack: Ein interessantes und recht würziges Bier mit einer sofort auffallenden recht karamellisierenden Malznote. Dazu schwingt immer eine gewisse Fruchtigkeit mit. Auffällig ist außerdem eine gewisse Honignote, die an bestimmte Frühstückscerealien erinnert. Insgesamt ist es mir aber etwas zu hefig und einen Ticken zu süß. Der Hopfen kommt nicht so ganz durch wie ich es erwartet hätte.

Zum Fazit: Ein solides und gut trinkbares Bier. Ich hätte mir aber noch etwas mehr Hopfen gewünscht. So kommt es aber auf gute 3 Sterne.

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Schönbuch Naturtrüb

Von der Brauerei Schönbuch aus Böblingen wird im zweiten Test das Naturtrüb ins Glas kommen. Das Bier Pilsner Brauart hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein orangenes Bier mit einer sehr intensiven Trübung. Der Schaum ist ausbaufähig und nur an den Rändern vorhanden.

Zum Geruch: Ein getreidig säuerlicher Geruch bei dem eine Apfelnote auffällt. Dazu kommt etwas leicht karamelliges und etwas brotig malziges. Wobei dieser leicht hefig säuerliche Geruch überwiegt.

Zum Geschmack: Hier ist es dann mal etwas anders als erwartet. Hier stehen dann doch eher getreidge Noten im Vordergrund, wobei auf den ersten Eindruck bezogen ist dieses Bier zunächst recht flach und wird vor allem Richtung Ab- und Nachgang wässrig. Es hat immer dieses kramellig Plätzchenartige was sich auf die Zunge legt, jedoch ist dies nur ganz leicht und absolut nicht prägend.. Die Kohlensäure ist gut dosiert und verleiht dem Bier einen spritzigen Antrunk und stört dann nicht weiter.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist gut trinkbar, aber bei weiten nichts besonderes oder ein großes Highlight. 

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Söhnstetter Zwicklpils

Von der Söhnstetter Brauerei habe ich heute im zweiten Test das Zwickelpils im Programm. Verpackt in einer außergewöhnlichen Flasche aus blauem Glas hat es einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hefig getreidiges Aroma. Es hat leicht grasige Hopfennoten.

Zum Geschmack. Ein getreidiges Aroma mit einem leicht schmierigen Unterton. Danach hat es aber eine grasige hopfige Note am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein durchaus prickelndes Bier mit einer leicht hopfig getreidigen Note. Vor allem die Hefe kommt durch und macht eine leicht teigigen Nachgeschmack.

Zum Fazit: Ich bin überrascht ein durchaus gutes Kellerpils, bei dem man auch die Hefe schmeckt. Man muss dieses leicht teigige mögen, aber es wirkt sehr frisch und hat 4 Sterne verdient. 

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Grünbaum Hefepils

Heute habe ich wieder ein Bier einer Brauerei im Test, die es auch schon länger nicht mehr gibt. Nach einem schleichenden Niedergang gab die Aalener Grünbaum Brauerei im Jahre 2011 schließlich komplett auf. Nachdem die Heubacher Brauerei ab 2003 schon schrittweise die Produktion der Grünbaumbiere übernommen hat, übernahm sie nun die Markenrechte komplett. Das Hefepils ist das einzige was von der Grünbaum Brauerei noch übrig geblieben ist, wobei die denkmalgeschützten Brauereigebäude auf dem Aalener Galgenberg auch weiterhin erhalten werden und in einen Wohnungsneubau integriert werden. Das Hefepils hat einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr helles Bier. Ein Art strohige Farbe besitzt das Gebräu

Zum Geruch: Es ist recht geruchsneutral. Es riecht leicht hefig und karamellig. Dazu ein wenig teigig.

Zum Geschmack: Ein sehr spärlich besetzter Geschmack. Es kommt zwar vor allem im Abgang ein wenig der Hopfen durch, aber insgesamt ist es im ersten Eindruck recht flach. Dafür sprudelt es sehr und ist recht spritzig. Auf der Zunge prickelt der Hopfen ein wenig, dennoch ist vor allem vom Malz weiterhin recht wenig im Spiel. Auch am Ende schmeckt man den Hopfen noch deutlich, jedoch ist die bestehende Problematik weiterhin vorhanden.

Zum Fazit: Es ist nun mal ein Pils und der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch schlank. Es mag einigermaßen spritzig sein, jedoch fehlt dem Bier einfach etwas an Körper. Von mir erhält es eine Wertung von 3 Sternen.