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Elzacher Kräußen Pils

Eine Brauerei, von der ich bisher noch kein Bier verkostet habe, ist die Löwenbrauerei Elzach. Es war Konstantin Dold, der 1856 begann im Löwen in Elzach Bier zu brauen und damit die Brautradition in der kleinen Schwarzwaldstadt begründete. Noch heute ist die Familie Dold Eigentümer der Brauerei, die über die Jahre immer wieder modernisiert wurde. Das Sortiment der Brauerei ist relativ klein und werde daraus das Kräußen Pils verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma, ansonsten ist es wenig geruchsintesiv.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem doch sehr hefigen Einstieg und einem ungewohnten urigen Nachgang. Dieser erinnert fasst schon an etwas rauchiges bzw. hat so leicht Schinkennoten. Dies lässt aber nach und es wird dann ein uriges Pils, das sehr spritzig ist und einen schönen hefigen Geschmack im Abgang hat.

Zum Fazit: Ein sehr süffiges Bier. Es ist spritzig und hat einen würzigen Abgang mit leichtem Zitrusaroma. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Lammbräu Untergröningen Bier Appel

Eine Brauerei, die gar nicht so weit von mir entfernt ist, von der ich bisher aber noch kein Bier hatte ist die Lammbrauerei aus Untergröningen. Dieses verkauft ihre Biere zugegebener Maßen aber auch nur sehr regional. Zur Brauerei gehören unter anderem auch ein Dorfmarkt, in welchem die Biere der Brauerei erworben werden können, sowie mehrere Gasthöfe in der Region. 1830 wurde die Brauerei in der Ortsmitte des zum Ostalbkreis gehörenden Ortes gegründet. Die Familie Kunz betreibt den Betrieb in der inzwischen 6ten Generation und hat ein interessantes Sortiment an Bieren zu bieten. Unter anderem den Bier Appel, der seinen Namen von einem angeblich im Schloss spukenden Geist hat, welches hoch über Untergröningen liegt. Der Alkoholgehalt des naturtrüben Pilsbieres liet bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht grasiger Zitrusgechmack. Dazu kommt noch etwas karamelliges und hefiges und ein ganz leichtes Malzaroma.

Zum Geschmack: Ein Bier, das einem eine durchaus ordentliche Portion Geschmack entgegenbringt. Es ist ein Mix aus karmaelligen, brotigen und grasigen Noten. Es prickelt schon in den ersten Schlücken im ganzen Mund. Die Kohlensäure finde ich insgesamt zu hoch angesetzt, da es so teilweise ein bisschen zu kratzig wirkt in der Gaumengegend und im Rachen.

Zum Fazit: Kann man machen. Das Bier gestaltet sich durchaus sehr süffig. Doch ich finde die viele Kohlensäure schon auch als unangenehm, ja fast schon kratzig. Von mir gibt es für das bier 3 Sterne.

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Gansbräu Kellerpils

Neben dem Keller Hellen hat die Gansbrauerei aus Neumarkt in der Oberpfalz auch ein Kellerpils im Sortiment. Der Alkoholgehalt des naturtrüben Pilsbieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig aromatisches Bier mt einer gewissen Fruchtnote, die auch etwas an Zitrus erinnert.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas leichteren Körper, der im Nachgang auch etwas aromatisches bereit hält. Langsam breiten sich im Mundraum dann feine Zitrusnoten aus und etwas das ein wenig an Plätzchenteig erinnert. Der aromtische, fruchtig-grasige Hopfencharakter überzeugt und das Bier wirkt insgesamt sehr frisch. Durch seinen schlanken Körper und die gut dosierte Kohlensäure ist es obendrein serh süffig und bekömmlich. Der Hopfen ist nicth wirklich herb sondern zielt eher in die fruchtige, grasige Richtung. Ein wenig erinnert er auch an Mandarine, Orange und andere Zitrusfrüchte.

Zum Fazit: Ich bin seit jeher Fan von naturtrüben Pilsbieren, da sich der etwas hopfige Charakter dieser Biersorte sehr gut mit den hefigen Noten ergänzt. Hier wurde beides perfekt getroffen. Wer ein eher herberes Pilsbier bevorzugt, kommt hier vielleicht nicht so ganz auf seine Kosten. Für alle, die aber ein fruchtig frisches Bier suchen, das obdrein noch sehr süffig und bekömmlich ist, ist dieses Bier genau die richtige Wahl. Vor allem auch im Sommer ist es eine tolle Erfrischung und bekommt von mir 5 Sterne.

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Loscher Zwickel Pils

In Franken ist die Brauerei Loscher fast schon eine der größeren Brauereien, auch wenn sie immer noch eine familiengeführte Regionalbrauerei ist. Aus ihrem kleinen aber feinen Biersortiment habe ich in meinem folgenden Biertest nun das Zwickelpils, also ein Pilsbier, welches nicht filtriert wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ich habe ein hellgoldenes, leicht trübes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas estriges, fruchtig-hopfiges Aroma zieht hier in meine Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein prickelndes Bier mit einer bitteren Note in Richtung Abgang, die durchaus harmonisch ist und auch im Nachgang bestehen bleibt. Es ist ein Bier, das dezent bitter ist und eine leichte Hefenote hat. Das Bier prickelt insgesamt ganz gut und wirkt sehr frisch. Der Hopfen hat im Abgang eine leichte Zitrusnote, verleiht dem Bier aber auch eine leichte Säure.

Zum Fazit: Mir schmeckt dieses Bier. Allgemein finde ich unfiltrierte Biere Pilsener Brauart durchaus ansprechend. Es ist süffig und diese leichte Säure im Abgang verleiht dem Bier einen gewissen Kick. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Tettnanger Keller Pils

Für den nächsten Biertest geht es ins Baden-Württembergische Hopfenanbaugebiet Tettnang an den Bodensee. In der Hopfenstadt gibt es mit der Brauerei Krone auch eine Brauerei, die aus dem vor Ort angebauten Hopfen ein herrliches Bier braut. Unter anderem hat sie auch ein Kellerpils im Sortiment, bei dem sämtliche Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein frisches und hopfiges Aroma zeigt sich in der Nase. Es ist leicht floral und leicht hefig mit Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Das Bier ist bitter, gleichzteitig aber auch sehr erfrischend mit einer gewissen Fruchtnote. Darüber hinaus prickelt das Bier sehr und ist nur dezent bitter. Es fällt vor allem durch die sehr hohe Kohlensäurekonzentration auf und irgendwie ist das aber leicht auch störend ist. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein herbes, leicht fruchtiges Bier.

Zum Fazit: Wie viele andere Biere der Tettnanger Kronenbrauerei ist auch dieses Bier wirklich sehr gut. Es wirkt frisch, hopfig und hat eine leichte Fruchtigkeit. Von mir gibt es die volle Punktzahl von 5 Sternen, auch wenn dem Bier etwas weniger Kohlensäure gut tun würde.

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Giengener Schlüssele

Das kleine Kellerpils aus Giengen an der Brenz wurde frei nach dem Brauereinamen Schlüssele getauft. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht hefiger und hopfiger Geruch den man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ein frisches Aroma mit leicht hefige Noten. Im Abgang wird es dann ein wenig fruchtig mit sogar leicht tropischen Noten. Diese erinnern leicht an Mango und etwas Melone, mit etwas Zitrus. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses Geschmacksbouquet so bestehen. Auch gegen Ende ist es ein Mix aus fruchtigen und ganz leicht herben Noten. Der Grundcharakter bleibt aber süßlich fruchtig.

Zum Fazit: Ein unerwartet spannendes gut zu trinkendes Kellerpils mit einemleicht fruchtigen Touch. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Nankendorfer Trüber Hammel

Ich bleibe biertechnisch in Franken, jedoch habe ich nun ein Bier von einer Brauerei, von der es bisher tatsächlich noch nichts im Blog zu Lesen gab, nämlich der Brauerei Schroll aus Nankendorf. Dass, das Bier welches ich heute verkoste trüber Hammel heißt, ist natürlich kein Zufall, sondern rührt daher, dass die Brauerei auch unter dem Namen zum weißen Lamm bekannt ist. Gebraut wird in der Landbrauerei bereits seit dem Jahre 1848 und das stets in Familienhand. Der trübe Hammel selbst kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma. Es hat etwas Zitrus in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein erfrischendes leicht bitteres Bier. Aber es wirkt wie erwähnt erfrischend. Man hat ein Bier mit einer schönen Hopfenaromatik im Abgang und es ist wirklich nicht bitterhopfig, sondern schön aromatisch und wird durch eine schöne dazu passende leichte Malznote ergänzt. Es wirkt alles sehr frisch und im Körper schlank. Man schmeckt vor allem den Hopfen der im Abgang kommt und Präsenz zeigt und so würde ich mich darauf festlegen, das es sich hier um ein Kellerpils handelt.

Zum Fazit: Ein schöne Kellerbier bzw. Kellerpils. Es überzeugt mich wirklich durch die schön aromatische Hopfengabe, die dennoch auch Raum für bittere Noten lässt. Das gefällt mir sehr und so will ich heute für dieses Bier die Höchstnote von 5 Sternen vergeben.

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Ganter Urtrunk

Nach Freiburg im Breisgau zur Brauerei Ganter führt mich nun mein nächster Biertest. Beim Urtrunk, den ich heute verkosten werde, handelt es sich um ein unfiltriertes untergärges Bier, ein sogenanntes Zwickl. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein strohglebes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht urig-hefig und irgendwie auch ein wenig ölig sowie leicht hopfig.

Zum Geschmack Sehr herb, aber auch gleichzeitig sehr erfrischend. So stellt sich dieses Bier im ersten Eindruck dar. Man hat im Abgang eine klare hopfige Note am Gaumen, die sich bis in den Rachen durchzieht. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher hopfig herb, flankiert von würzig getreidigen Noten. Es schmeckt wirklich richtig urig und würzig. Im weiteren Trinkverlauf lässt dann das Herbe etwas nach, und es wird etwas feiner und milder. Dennoch bleibt so eine leicht Säuerlichkeit bestehen.

Zum Fazit: Ein wirklich leckeres und würziges Zwickelbier, wobei ich behaupten würde, das es eindeutig in die Richtung eines Kellerpils geht. Mir hat es gut geschmeckt und so bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Heubacher Altes Sudhaus Hell

Bevor die Heubacher Hirschbrauerei 1954 auf die andere Straßenseite zog und dort eine neue moderne Brauerei baute wurde im Alten Sudhaus Bier gebraut. Heute wird das alte Gemäuer gastronomisch genutzt und dient unter Anderem als Eventlocation. Man kann hier zwischen den alten Sudkesseln und Brauanlagen speisen und das ein oder andere Heubacher Bier genießen unter anderem auch die nach der Location benannten Biere. Das „Alte Suhaus hell“ verkoste ich heute und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein sehr hellorangenes trübes Bier. Der Schaum ist eher dürftig.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges und boriges Bier. Es riecht leicht süßlich. Es ist etwas fruchtig, aber erinnert eher leicht an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses hefig-fruchtige und leicht karamelliges und an Plätzchenteig erinnernde Bier. Es ist sehr hefig, schmeckt ein wenig nach Keller aber keines Weges muffig. Es ist im Abgang ein wenig herb, aber man hat nur ganz marginal ein kitzeln am Gaumen und der Hopfen kommt kurz durch.

Zum Fazit: Ein nettes kleines Kellerbier, von dem es aber viele gibt. So hebt es sich nicht entscheidend aus der Masse ab und bekommt von mir daher 3 Sterne.

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Ketterer Zwickel Pils

Von der Ketterer Brauerei aus Hornberg im schönen Schwarzwald liegend gibt es heute das Zwickel Pils in meinem Test. Das Zwickel, also unfiltrierte Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein mineralisches Aroma, aber auch ein hopfiges. Man hat manchmal das Gefühl von leicht zitronigen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einer guten Hopfennote, jedoch hat es bisweilen am Gaumen auch ein wenig zu süßliche Anflüge. Das leicht hefige kommt immer wieder durch und passt eigentlich ganz gut zu den Hopfennoten. Diese könnten jedoch noch intensiver und erfrischender sein. Vor allem der Nachgang hat dieses leicht karamellige und an Plätzchenteig erinnernde typische Hefearomen.

Zum Fazit: Ein schönes Pils, das durch feine Hefenoten gut ergänzt wird. Mir schmeckt das wirklich ausgezeichnet und so hat es sich eine Wertung von 4 Sternen verdient.