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Veldensteiner Zwickl

In einem weiteren Test geht es nun um das Zwickel der Marke Veldensteiner, welche von der Kaiser Bräu aus Neuhaus an der Pegnitz stammt. Die Marke Veldensteiner, benannt nach der gleichnamigen, im Ort befindlichen Burg ist inzwischen die bekannteste Linie der Brauerei und auch weitläufiger erhältlich. Der Alkoholgehalt des untergärigen, naturtrüben Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ganz leicht hefige und etwas grünliche Nuancen hat man in der Nase. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein Leicht karamelliges Aroma, aber auch dies leicht grünliche, etwas gurkig bis sogar säuerliche und etwas zuckrige schwingt so ganz lacht mit. Grundsätzlich ist das dominierende, auch in den Nachgang ausstrahlende ein süßliches Aroma. Zusätzlich hat man jetzt im weiteren Trinkverlauf sogar ein wenig herbe Noten, die von den leicht hefigen Tönen unterstützt werden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus doch guten hopfigen Noten, die gegen Ende wieder nachlassen und diesen leichten hefigen und süßlichen Noten wieder mehr Raum einräumen. Diese sind jedoch nicht mehr so zuckrig sind wie am Anfang.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Zwickel nicht, dafür sind diese komischen Beigeschmäcker einfach zu unangenehm. Vor allem aber ist es einfach zu süß. ich gebe ihm daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen.

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Baisinger Zwickel

Von Baisinger gibt es ein neues Bier. Seit Februar 2021 gibt es mit dem Zwickel einen Neuzugang in der Baisinger Bierfamilie. Das untergärige Lagerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent hefiges Aroma hat dieses Bier. Es ist auch nur ganz leicht getreidig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, bei dem die getreidige Süße sich erst im Laufe des Geschmack entfaltet und vor allem im Nachgang durchkommt. Der Hopfen ist eher zurückhaltend. Es ist ein dezent hefig-getreidiges Bier mit einer etwas urigen Hopfennote. Es ist aber insgesamt weder zu süß noch irgendwie anderes ausartend. Manchmal fällt es in leicht belanglose Nuancen zurück, dies ist aber immer nu sehr kurzweilig.

Zum Fazit: Ein solides und süffiges Kellerbier, das wirklich gut läuft. Bisweilen ist es aber etwas dünn im Geschmack. man kann es aber wirklich gut trinken und von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlappeseppel Kellerbier

Der Schlappeseppel ist mal wieder verantwortlich für ein Bier das sich meinem Test unterziehen muss. Dieses Mal soll es das Kellerbier sein. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht brotiges, ansonsten recht geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das wie ich finde zuerst über die hopfige Komponente kommt. Auch im weiteren Trinkverlauf zeichnet sich das Bier durch eine sehr hohe Kohlensäure aus. Es ist auch im Abgang recht herb. Die Hefe ist bei diesem Bier geschmacklich gar nicht so entscheidend wie erwartet.

Zum Fazit: Es wirkt trotz seinem Alkoholgehalt doch einigermaßen schlank. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein solides, aber kein überragendes Bier.

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Veldensteiner Kräusen Helles

Von der Marke Veldensteiner habe ich heute das Kräusen Hell. Die Besonderheit des Bieres ist, das bei diesem Bier die jahrhundertealte Tradition des Aufkräusens angewandt wird, sprich dass das fast fertig vergorene Bier mit spritzigen Jungbier vermengt wird. Alkoholtechnisch liegt diese fränkische Braukreation bei 5,1%.

Zur Optik: Ein leicht trübes sehr helles Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßliches und auch grünlich leicht zuckriges Aroma habe ich in der Nase man hat noch leicht hefige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier im Antrunk süßlich und der Geschmack hängt auch im Nachgang nach. Es kommt jedoch auch noch etwas hefiges dazu, was an der Zunge klebt. Das grünlich süßlich kommt immer wider mal durch, vor allem im Antrunk, jedoch ist es durch die Kohlensäure relativ im Zaun gehalten.

Zum Fazit: Es ist ein doch sehr uriges Bier, das grundsätzlich sehr süffig ist. So ein bisschen komisch schmeckt es aber dennoch. So gebe ich eine Wertung von 3 Sternen.

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Weismainer 1798er Kellertrunk

Gebraut nach einen über 200 Jahre alten Rezept möchte ich im nächsten Test nun den Weismainer Kellertrunk verköstigen. Die fränkische Brauerei aus dem Landkreis Lichtenfels hat eine Tradition die bis ins Jahre 1798 zurückreicht. Seit diesem Zeitraum wird das Bier auch von der Familie Püls gebraut. Der Kellertrunk trägt dieses Datum auch im Namen und geht auf ein Rezept aus eben dieser Gründerzeit zurück. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein braunschwarzes Bier. Es ist trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein röstiges und hefiges Aroma. Es ist sehr auf der getreidigen Seite, aber auch etwas Kaffee habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist nicht so richtig begeisternd und etwas wässrig. Dennoch hat es vor allem im Antrunk einen schönen würzigen Charakter. Man hat im Nachgang schon so einen leicht aufkeimenden röstigen Ton am Gaumen. Dieser ist jedoch wirklich sehr marginal. Es könnte einfach insgesamt etwas intensiver sein.

Zum Fazit: Naja so recht hat mich dieses Bier nicht überzeugt. Der Einstieg ist wirklich übel bzw. absolut nicht berauschend. Ich gebe dem Bier final daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen da es mich einfach nicht so recht überzeugt.

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Fürst Wallerstein Zwickl

Aus dem Brauhaus der Fürsten von Wallerstein habe ich im folgenden Test das Zwicklbier zur verkostung im Glas. Es kommt final auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hell bernsteinenes Bier, das eine klare Trübung hat. Der Schaum ist nicht so besonders in etwa bei 2 cm

Zum Geruch: Es riecht getreidig hefig, sogar leicht röstig. Zusätzlich hat man Zitrusnoten im Abgang.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist das Bier sehr spritzig und man weiterhin eine leichte Zitrusnote. Im Abgang ist es leicht hefig und sogar ein bisschen karamellig. Insgesamt ist es vom Mundgefühl sehr angenehm und nicht so schlammig schmierig wie bei einigen anderen Kellerbieren. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt diese Bier recht spritig. Das Malzbett ist ganz in Ordnung, jedoch lässt es an Teifgründigkeit vermissen und könnte intensiver sein.

 

Zum Fazit: Ein Kellerbier das im großen und ganzen in Ordnung ist. Ab und an ist es mir ein wenig zu schmierig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Heubacher Altes Sudhaus Hell

Bevor die Heubacher Hirschbrauerei 1954 auf die andere Straßenseite zog und dort eine neue moderne Brauerei baute wurde im Alten Sudhaus Bier gebraut. Heute wird das alte Gemäuer gastronomisch genutzt und dient unter Anderem als Eventlocation. Man kann hier zwischen den alten Sudkesseln und Brauanlagen speisen und das ein oder andere Heubacher Bier genießen unter anderem auch die nach der Location benannten Biere. Das „Alte Suhaus hell“ verkoste ich heute und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein sehr hellorangenes trübes Bier. Der Schaum ist eher dürftig.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges und boriges Bier. Es riecht leicht süßlich. Es ist etwas fruchtig, aber erinnert eher leicht an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man dieses hefig-fruchtige und leicht karamelliges und an Plätzchenteig erinnernde Bier. Es ist sehr hefig, schmeckt ein wenig nach Keller aber keines Weges muffig. Es ist im Abgang ein wenig herb, aber man hat nur ganz marginal ein kitzeln am Gaumen und der Hopfen kommt kurz durch.

Zum Fazit: Ein nettes kleines Kellerbier, von dem es aber viele gibt. So hebt es sich nicht entscheidend aus der Masse ab und bekommt von mir daher 3 Sterne.

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ABK Beurer Urtrunk

„Hopfen und malz Gott erhalt’s“ Dieser Spruch ziert das Etikett des Beurer Urtrunk der Aktienbrauerei Kaufbeuren. Speziell zum Jubiläum des deutschen Reinheitsgebots 2016 wurde dieses urig angehauchte Bier mit leichter Rauchnote gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es ist bernsteinfarben bis leicht rotbräunlich. Der Schaum ist schön weiß.

Zum Geruch: Überraschenderweise hat man ein eher fruchtiges Grundaroma. Es erinnert ein wenig an reifes Fallobst mit beerigen Akzenten. Pflaume und Birne würde ich hierbei hervorheben. Dazu kommen ein wenig brotige Noten und etwas karamelliges.

Zum Geschmack: Ein urig würziges erstes Geschmacksaroma macht sich breit mit gewissen leicht herbe Hopfenakzenten. Auch leicht rauchige Noten lassen sich tatsächlich erkennen auch wenn nur marginal. Ich finde es eher herbröstig als so richtig rauchig schmeckend. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann das Raucharoma besser durch. Ich finde es dann auch gut, das diese leicht an Schinken erinnernden Aromen nicht zu dominant sind sondern das ganze nur leicht angehaucht wirkt mit sogar gewissen karamelligen Anklängen. Flankiert wird alles durch alles ein leicht herbes Hopfenaroma

Zum Fazit: Ein spannendes und uriges Bier, das sehr facettenreich ist. Gut es ist nicht zwingend rauchig, aber wenn man das nicht erwartet findet man ein sehr gutes Bier vor das mich absolut überzeugt hat und 5 Sterne wert ist..

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Baisinger Kellerteufel

Bei der Baisinger Löwenbrauerei ist der Teufel los, zumindest was mein heutiges Testbier betrifft ist das der Fall, denn heute widme ich mich dem Kellerteufel von der Familienbrauerei aus Rottenburg am Neckar. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mitteltrübes Bier. Der Schaum ist mittelhoch so ca. 2cm breit. Dafür ist der Schaum aber sehr beständig.

Zum Geruch: Ein Mix aus getreidigen und hefigen Aromen. Dazu hat man noch ein wenig Honig. Zitrusnoten runden den Geruch ab.

Zum Geschmack: Ein sehr schön spritziges Bier. Zitronige und blumige Noten kommen noch dazu. Im Nachgang hat man leichte Plätzchennoten und es wirkt sogar ein wenig karamellig. Dominiert wird das Bier aber von den Noten der erwähnten Zitrone. Zitronen kommen vor allem im Abgang schön zum tragen. Das Bier ist dadurch zu Bitter, aber die Bittere ist fruchtig untermalt, sodass sie nicht zu bitter und vor allem nicht herb wirkt. Die Kohlensäure ist leider ein bisschen kratzig im Hals und verdeckt bis Weilen leider ein wenig die herrlichen Zitrusaromen. Die blumigen Noten im Abgang halten auch bis zum Schluss an.

Zum Fazit: Ein schönes Kellerbier, das spritzig und leicht säuerlich ist. Ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.

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Hersbrucker Kellerbier

Von der Hersbrucker Bürgerbräu verkoste ich im folgenden Test nun das Kellerbier. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes bis oranges Bier mit einer mittleren Trübung. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, herbes Aroma. Es hat einen sehr kernigen und urig geschroteten Geruch. Aber es hat irgendwie einen leicht kräutrigen, herben Geruchseindruck zusätzlich.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein kerniges Bier mit einem gewissen karamelligen Beigeschmack. Es schmeckt sehr fein im Mundgefühl und weich im Trunk. Im Abgang kommen dann die leicht karamelligen Noten mit den etwas derberen Getreidenoten des Malzes in Kontakt, verschmelzen aber zu einem relativ süßlich angehauchten Abgang, der im Nachgang leicht nachwirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süffiges und kerniges Bier. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert.

Zum Fazit. Ein gutes und nicht zu starkes Kellerbier. Es ist abwechslungsreich und geschmacklich variabel. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.