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Engel Heller Bock

Im nächsten Biertest wird es etwas bockig und damit auch stärker. Ich teste den hellen Bock der Biermanufaktur Engel aus Crailsheim. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 7,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen weißen Schaum der für einen Bock durchaus passabel ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht röstig und dieses erdige leicht estrige. Etwas ledrig und aber auch nach Äpfeln und Birnen riecht es.

Zum Geschmack. Ein äußerst intensives Geschmacksaroma zeigt sich im ersten Eindruck. Im Nachgang bleiben vor allem diese erdigen und gerstig süßen Aromen im Mund, die aber ganz gut ausdosiert sind, sodass sie nicht zu schwer wirkten. Am Gaumen ist das Bier kurz leicht alkoholisch bitter. Für einen hellen Bock aber ganz in Ordnung. Ich finde jedoch finde jedoch dieses süßgetreidige, fast zuckrige einfach ein wenig zu intensiv im weiteren Trinkverlauf. Es wirkt nicht so ganz rund. Auf der anderen Seite ist die Kohlensäure ganz in Ordnung, sodass es nicht zu süßlich schmeckt vor allem bis zum Abgang, bevor dies im Nachgang leider ein wenig zu viel durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eher 2 Sterne. Ich finde es einfach im Abgang zu unausgewogen und vor allem einfach zu süß. Hier könnte es durchaus einfach ausgewogener sein.

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Pyraser Josephi Starckbier

Der Josefstag, auch Josephi genannt zu Ehren des heiligen Josefs wird jedes Jahr am 19. März gefeiert. Darüber hinaus ist der Josephitag auch der eigentliche Tag des Starkbieranstichs. So findet auch der berühte Starkbieranstich auf dem Nockherberg immer um Josephi herum statt. Mit dem Josefstag wird also die eigentliche Starkbierzeit in der Fastenzeit eingeläutet. Dem heiligen Josef zu Ehren ist auch mein folgendes Testbier gewidmet, der Josephi Bock aus dem Hause Pyras. Nun ist die Fasten- bzw. Starkbierzeit seit Ostern auch schon wieder vorrüber, jedoch befinden wird uns immer noch im Frühling und es wird ja auch zum ersten Mai gerne helles Bockbier getrunken. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma habe ich hier in der Nase. Es ist wirklich sehr sehr intensiv im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck habe ich ein Bier mit einer intensiven malzigen Note, die einen bitteren Nachgeschmack hat, der mir zunächst etwas zu bitter erscheint. Es zeigen sich intensive Noten, die malzig süß sind, jedoch immer noch von einer leicht bittere Note ergänzt werden, die etwas alkoholisch ist im Abgang.

Zum Fazit: Ich habe ein ganz annehmbares, passbles Bockbier mit einer sehr schönen Malzsüße. Ledliglich eine etwas alkoholische Bittere stört den Abgang ein wenig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Gold Ochsen Heller Bock

Neulich habe ich im Getränkemarkt ein neues Bier aus der Ulmer Goldochsenbrauerei entdeckt, einen hellen Bock. Näheres lässt sich zum Bier leider nicht finden, da er nirgends von der Brauerei beworben wird. Dennoch wird sich dieses Bier nun meinem äußerst kritischen Gaumen unterziehen müssen. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkel bis mattgoldener Bock, der sich hier im Glas zeigt. Der Schaum ist nicht besonders üppig, was bei einem Bock aber auch üblich ist.

Zum Geruch: Es riecht intensiv malzig, etwas karamellig. Dazu kommen Noten von reifem Obst, vorrangig Äpfel oder Birnen.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr kräftiges Bier, das aber auch einen leicht alkoholischen Abgang mitbringt. Es ist ein Bier, das sehr mit Aromen spielt und einen wirklich schöne und runde osbtaromatik hat, die mich an Bratäpfel erinnert. Diese ist aber doch eher dezent. Was etwas stört ist die meiner Meinung nach zu intensive algologische bittere. Darüber inaus fehlt es dem Bier etwas an Vollmundigkeit.

Zum Fazit: Die alkoholische Bittere gibt Abzug, aber ansonsten spreche ich von einem durchaus schmackhaften Bier, das sich eine Wertung von 4 Sternen verdient.

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Flötzinger Josefi Bock

Es ist weiterhin Fastenzeit, also wird es folglich auch ein weiteres Bockbier geben das nun verkostet wird. Heute einen von der Brauerei Flötzinger aus dem oberbayerischen Rosenheim. Der speziell zur Starkbierzeit gebraute Bock kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr sehr brotig im Geruch und auch etwas süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein leicht süßlich getreidiges Aroma. Es hat ein geschmacklich ganz süßliches Aroma, das vor allem im Abgang hängen bleibt. Man hat schokoladige Noten, aber auch Noten von Nougat und etwas obstiges. Dazu kommen schön karamellige Nuancen die den Geschmack immer wieder ergänzen.

Zum Fazit. Ein vollmundiges Bockbier, das ein schön ausgeprägtes kräftiges Malzaroma hat. Ich weiß vor allem auch die leichte hopfenbittere zu schätzen und so gibt es von mir für dieses Stückchen Braukunst 4 Sterne.

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Gansbräu Bock

Nach einer kleinen Fasnetspause melde ich mich nun, inzwischen in der Fastenzeit angelangt, mit einem neuen Biertest wieder. Für die einen ist die Fastenzeit eine Zeit in der bewusst auf den Konsum von Alkohol verzichtet wird. Für die anderen, vor allem in Bayern, bedeutet die Fastenzeit endlich wieder Starkbiersaison. Deshalb wird es heute auch ein Bockbier geben. Dieses wird von der Gansbrauerei aus Neumarkt in der Oberpfalz gebraut. Zurück geht die Brauerei auf das Gasthaus zur goldenen Gans, welches erstmals im Jahre 1580 erwähnt wird. Trotz mehrfachen Besitzerwechsels im Laufe der Jahrhunderte ist die kleinste der drei Neumarkter Brauereien noch immer in Privatbesitz. Der Alkoholgehalt des von Oktober bis April erhältlichen Bocks beträgt 7%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein intensiv malziges Aroma. Es hat sehr obstige Noten.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem kräftigen Körper, der aber generell sehr sehr viele Bitterstoffe mitbringt. So ist es auch im Abgang doch sehr bitter. Das alkoholische schmeckt man hier doch irgendwie deutlich heraus, was ich irgendwie schade finde, denn man hat sonst ein schöne Karamellaroma.

Zum Fazit: Mhh Schade. Mir ist dieser Bock einfach etwas zu bitter geraten. Ich gebe ihm daher nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Ruppaner BioBock

Für einen erneuten Biertest geht es heute an den Bodensee zur Brauerei Ruppaner aus Konstanz. Deren Bio Bock mit einem Alkoholgehalt von 7,1% werde ich heute nun verkosten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat jedoch keinen besonders ausgeprägten Schaum, was für einen Bock aber gar nicht so außergewöhnlich ist.

Zum Geruch: Geruchsmäßig kommt absolut nichts rüber bei diesem Bier. Lediglich etwas leict süßliche Malznoten mache ich vereinzelt aus.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen Malzaromatik, die aber auch gewisse obstige Noten zulässt. Dazu kommt die kohlensaure im Abgang etwas dazu. Es hat bisweilen etwas bittere Anflüge, die vermutlich vom Alkohol kommen. Ab und an ergänzen karamellige Noten den Geschmack, der aber insgesamt eher unspektakulär ist.

Zum Fazit: Ein eher bitteres, hopfigeres Bockbier. Es gefällt mir aber nicht ganz so und so bekommt es auch nur 3 Sterne.

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Einbecker Ainpöckisch Bier 1378

In Einbeck wurde wie nun inzwischen jeder weiß der Bock erfunden. Dies sagenhafte Ainpöckisch Bier, aus dem sich der Name Bock ableitet, wurde urkundlich erstmals im Jahre 1378 erwähnt. Angelehnt an diese Zeit hat die Einbecker Brauerei mit dem Ainpöckisch Bier 1378 ein Bier auf den Markt gebracht, welches den Geschmack von anno dazumal treffen soll. Der Alkoholgehalt dieses naturtrüben Bieres liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes bis orangenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Bier mit Geruch nach Dörrobst und auch alkoholisch Noten, die die Nase kitzeln.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf der einen Seite fruchtig gerade auch nach Dörrobst, aber auch reifen Äpfeln und Birnen, mit gewissen hefigen Noten im Abgang. Dazu hat man etwas Kräuter und Wildhonig. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein getreidiges Bier, welches diese gewisse hefige Note aber auch einfach einen extrem bitteren Geschmack auf sich sich vereint, der wohl vom Alkohol kommt. Der Malzkörper ist kräftig und vollmundig und weißt leichte karamellige Nuancen auf.

Zum Fazit: Nun ja ein interessanter Ansatz ein trübes Bockbier auf den Markt zu bringen. Es hat auch in der Tat einen Strauß an unterschiedlichen Geschmacksnuancen, jedoch ist diese alkoholische bittere schon störend. mit viel Wohlwollen gebe ich hier 3 Sterne.

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Staudenbräu Staudenbock

Vom Einmannbetrieb Staudenbräu aus Walkertshofen zwischen Günzburg und Augsburg habe ich heute ihr stärkstes Bier den Staudenbock im Test. Dieser kommt auf einen Alkoholgehalt von anständigen 7,7%.

Zur Optik: Ein rubinrotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig festes Aroma hat dieses Bier in der Nase. Dazu kommt leicht etwas von reifen Früchten und Dörrobst.

Zum Geschmack: Es ist auf der einen seit sehr malzig süß, auf der anderen aber auch sehr zuckrig. Es macht somit schon einen wirklich sehr süßen ersten Eindruck. Mitunter schlägt die Malzsüße aber auch in fruchtige Aromen aus, die mich an Erdbeere und entfernt an Apfel und Pflaume erinnern. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr süß, auch wenn es sich einigermaßen stabilisiert.

Zum Fazit: Dieser Bock ist leider etwas zu süß geraten. Ja er ist kräftig, aber diese Malzsüße muss man abkönnen. Im weiteren Trinkverlauf bessert sich aber der anfängliche süße Aufschwung. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Zombräu Richtfest

Von Zombräu einer kleinen Craftbrauerei aus Mirskofen in Niederbayern kommt mein heutiges Testbier. Die Brauerei hat es sich zur Aufgabe gemacht, ungewöhnliche Biere abseits des Mainstreamgeschmacks zu brauen. So auch mein heutiges Bier, Richtfest, einen hellen Bock mit einer ordentlichen Portion Hopfen. Das besondere an diesem Bier ist, dass dafür nur eine einzige Hopfensorte verwendet wurde, die immer wieder mal wechselt. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 6,6%.

Zur Optik: Ein rotgoldenes Bier. Es ist trüb. der weiße Schaum ist sehr ordentlich.

Zum Geruch: Ein sehr kräutriges Aroma. Es macht sogar leicht den Eindruck von Pfeffer oder etwas Minze. Dazu kommt natürlich eine Getreidenote. Auch Nelke ist zu riechen.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein sehr würziges und eher kräutrig angehauchtes Bier. Ansonsten ist das Bier vor allem im Antrunk recht flach und bisweilen sogar wässrig. Im Abgang und dann im Nachgang wird es dann würzig. Es ist harzig hopfig am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf kommen aber auch alkoholische Noten im Abgang durch, die ein wenig unangenehm wirken.

Zum Fazit: Der Bock hat einen guten Start und hat schöne hopfige und kräutrige Noten. Der Getreidekörper ist aber nicht so angenehm und bisweilen ist das Bier auch etwas zu alkoholisch. Das gibt leider nur 3 Sterne, da das wirklich gute Hopfenaroma über Kritikpunkte hinwegrettet.

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Weiherer Bock

Dreikönigstag, das heißt in Franken traditionell Stärke antrinken. Wer am 3 Königstag 12 Seidla trinkt so der Brauch, soll das Jahr über vor Krankheiten und sonstigen Widrigkeiten geschützt sein. Um gestärkt ins Jahr zu starten, bedarf es aber natürlich nicht irgend eines Bieres, sondern es wird traditionell auf die besonders kräftigen Bockbiere zurückgegriffen. Daher mag es fraglich sein, ob tatsächlich einer die legendären 12 Seidla, sprich 12 Halbe Liter Bockbier an einem Tag zu trinken vermag. Hört man sich bei den Wirte der fränkischen Gasthäuser um, so ist dies tatsächlich eher ein Mythos statt die Regel. Dennoch wird an diesem Tag gerne auf die breite Vielfalt an Bockbieren zurückgegriffen und so werde ich ich heute einen Bock aus Franken verkosten. Ausgesucht habe ich mir hierfür den Weiherer Bock der Brauerei Kundmüller aus Weiher, der auf einen Alkoholgehalt von 6,6% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr süßlich und malzig, hat zugleich aber auch obstige Noten, die sehr sehr reif wirken. Auf der anderen Seite ist aber auch eine Spur alkoholisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier süßlich, aber nicht so sehr, dass es stört. Es hat eine gewisse Herbe am Gaumen und auch etwas alkoholische setzt sich dort leicht fest. Der Nachgang wird bestimmt von süßmalzigen Noten, die am Gaumen festhängen, aber sehr gut abgestimmt sind. Es ist auch eine ordentliche Portion Karamell mit dabei. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert für einen Bock und verhindert das er zu schwer wird. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das aber immer eine gewisse Herbe hat und auch etwas alkoholisch wirkt, was das Trinkvermögen etwas mindert. Der kräftige, volle Malzkörper erfüllt seinen Zweck aber voll und ganz.

Zum Fazit. Ja dieser Bock eignet sich doch hervorragend zum Stärke antrinken. er hat einen kräftigen Körper, etwas herbe Noten und süffig ist er obendrein. Lediglich die alkoholischen Noten stören etwas. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.