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Ottenbräu Hefeweizen

Im heutigen zweiten Biertest darf ich euch dieses Mal ein Bier der Ottenbräu aus Abensberg in Bayern vorstellen. Trotz ihrer Tradition, die bis ins Jahre 1609 zurückreicht ist die Ottenbräu nach wie vor ein Einmanbetrieb. Der Mann hinter der Brauerei ist Robert Neumaier, der den Betrieb vom Vater übernommen hat. Verkosten möchte ich dabei heute das Hefeweizen der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein leicht orangenes, trübes Bier mit einem ausgeprägten weißen Schaum, der absolut in Ordnung ist.

Zum Geruch: Ein eher dezentes Aroma mit einer ganz leichten Banane in der Nase. Dazu kommt noch etwas Getreide.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Weissbier, das eher nicht so von der ganz spritzigen Sorte ist. Hier finde ich im ersten Eindruck die Kohlensäure sogar ein wenig zu viel dosiert. Im Abgang ist es leicht fruchtig. Man hat etwas von Grünem Apfel und eine eindeutige Nelkennote.

Zum Fazit: Ein für mich wie ich finde sehr gutes Weissbier, das wirklich auch geschmacklich überzeugt und vor allem durch seine Würzigkeit punkten kann. Ich gebe dem Bier eine Punktzahl von 4 Sternen.

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Schussenrieder Weissbräu

Im folgenden Biertest gibt es dieses Mal ein Bier von der Brauerei Ott aus Bad Schussenried. Das Weissbräu, welches ich von Schussenrieder verkosten möchte ist ein Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb, der Schaum ist so mittel.

Zum Geruch: Es riecht hefig und natürlich nach Banane. Es hat eine sehr schöne Fruchtigkeit. Ich mache zudem noch etwas reife Pflaume aus. Eventuell hat man noch etwas Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein herb fruchtiges Bier mit einer spritzigen, aber auch leicht fruchtigen Abgang. Man schmeckt die Banane. Der Antrunk ist für mich ein bisschen zu spritzig und im Abgang könnte es auch vollmundiger sein, denn es kommen sehr oft wässrige Aromen. Auch insgesamt nimmt es im weiteren Trinkverlauf doch ein sehr wässrigen Verlauf, außer ein wenig leichte Hopfennoten im Abgang schmecke ich gar nicht sonderlich viel.

Zum Fazit: Ein doch sehr durchschnittliches Weissbier, das vor allem gegen Ende sehr stark abbaut. Ich gebe dem Ganzen daher auch nur 3 Sterne.

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Königsbräu Hefeweizen

Zum heutigen Sieg des FC Heidenheim gegen den HSV möchte ich nun ein Bier aus dieser Stadt verkosten. Die Brauerei Königsbräu aus dem Heidenheimer Stadtteil Oggenhausen existiert schon seit 1686 und prägt den Ort maßgeblich. Verkosten möchte ich dabei heute das Hefeweizen mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Man hat ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb. Der Schaum ist aber nicht so entwickelt.

Zum Geruch: Es riecht hefig und getreidig. Es ist grobspurig kernig hat aber einen gewisse leicht hopfige Grundnote.

Zum Geschmack: Man hat ein herb würziges Weizenbier. Es ist vor allem im Abgang betont hopfig, aber man schmeckt auch deutlich das getreidge Aroma heraus. Im Abgang kommt dann die für ein Weizen typische Banane. Es bleibt aber dennoch betont spritzig und wird weder zu getreidig noch zu hefig.

Zum Fazit: Ein etwas hopfigeres Weizenbier, was man mögen muss. Ich finde das gut und es ist sehr erfrischend. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne.

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Pyraser Angerwirtsweizen hell

Zu später Stunde gibt es heute noch einen zweiten Biertest. In diesem geht es in das kleine fränkische Dorf Pyras. 1870 wurde die Pyraser Brauerei gegründet und befindet sich bis heute in den Händen der Familie Bernreuther. Mein heutiges Testbier, das Angerwirtsweizen hat seinen Namen von der Lage des Stammhauses der Braurei, denn eben jenes Wirtshaus befindet sich am zentralen Dorfplatz, dem sogenannten Anger. Sein Wirt, der Gründer der Brauerei wurde somit von allem nur Angerwirt genannt. Der Alkoholgehalt des Weizenbieres beläuft sich auf 5,2%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bananiges Aroma hat man in der Nase zudem sich noch ein wenig Nelke und Vanille gesellen.

Zum Geschmack: Man hat eine leicht süßliche Bierspezialität mit feinen Weizennoten. Im Abgang am Gaumen ist es ein wenig herb. Man hat dezente Noten von Nelke am Gaumen. Dazu kommt eine gute Banane die man auch schmeckt, die jedoch insgesamt sehr dezent zurückhaltend ist. Insgesamt ist es vom Malzkörper her ein recht leichtes und auch nicht zu intensives Bier, das auch nicht wirklich spritzig, aber dennoch recht süffig und vor allem bekömmlich wirkt.

Zum Fazit: Eine wirklich sehr süffige Angelegenheit, die an sich aber nichts wirklich besonderes ist. Ich habe hier schon bessere, geschmackvollere Weizen getrunken. Ich gebe dem Ganzen 3 Sterne.

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Zwiefalter Hefeweizen

Im heutigen Bier gibt es dieses Mal wieder ein Bier der Zwiefalter Klosterbräu. Verkosten möchte ich dabei das Hefeweizen. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,2%.

Zur Optik: Ein sehr helles Hefeweizen. Es hat ein bisschen eine strohige Farbe. Das trübe Bier hat eine mittlere weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein sehr frischer Geruch. Man hat sehr fruchtige, teils tropische Einflüsse im Geruchskonstrukt. Nicht der typisch bananige Duft, der tritt nur am Rande auf. Man hat sehr florale Noten in der Nase. Aber auch beerige Noten in die Richtung Kirsche und Erdbeere würde ich sagen. Dazu leicht kräutrige und vanillige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr spritziges Weizen. Man hat ein sehr getreidiges Aroma indem man richtig schön den Weizen herausschemckt. Im Abgang ist es zunächst ein wenig flach und man hat nur einen leicht fruchtigen Nachgeschmack, der durch Weizentöne ergänzt wird. Jedoch ist der fruchtige Geschmack nicht mehr ganz so exotisch sonder erinnert an Äpfeln und Birnen. Insgesamt ein sehr spritziges Weizen, dass auch im weiteren Trinkverlauf seine Spritzigkeit nicht verliert. Die Fruchtigkeit lässt zwar ein wenig nach und es schmeckt hefiger. Dennoch ist es ein sehr bekömmliches Weizenbier. Es ist zwar keine Explosion an Geschmacksaromen, jedoch gibt es deutlich mehr Weizenbiere die nach ein wenig Trinkverlauf einen schlammigen hefigen Charakter entwickeln. Hier ist das wie erwähnt zum Glück nicht der Fall.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und vollkörniges Weizenbier. Es ist vielschichtig und hat eine Fruchtigkeit, aber auch auch die Kohlensäure ist gut dosiert. Was sehr positiv ist, ist das es überhaupt nicht hefig ist. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Meckatzer Hefeweizen

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal ein Bier der Meckatzer Brauerei. Diese Brauerei aus dem Allgäu ist hauptsächlich für ihr Helles und das Weissgold bekannt. Ich möchte heute aber das Hefeweizen verkosten, welches die Brauerei auch schon seit 1925 herstellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr bananig und cremig. Dazu rieche ich noch Vanille und etwas Nelke. Die weizigen und bananigen Noten sind dominant.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes Weizen. Es ist mir vor allem am Gaumen zu hopfenbetont. Nach den erstens Schlücken geht es mit dem biteren Nebengeschmack weiten. Danach wird es recht angenehm und leicht weizig getredig mit einer Bananennote. Insgesamt ist das Bier vom Malzkörper ein wenig zu leicht und es fehlt hier und da noch etwas an intensivem Geschmack. Die Hopfenbittere ist nun moderat und hinterlässt einen kurzes aber erfrischendes leicht herbes kitzeln am Gaumen.

Zum Fazit: Ein würziges Weizen, das, wenn man sich daran gewöhnt hat en etwas anderes Weizen ist, da hier der Hopfen deutlich rauskommt. Diese kräutrige Note ist überzeugend. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Wagner Weisse

Zum heutigen Tag der Pflege darf natürlich ein gepflegtes Bier nicht fehlen. Deshalb gibt es im zweiten Test ein Bier der Brauerei Wagner aus dem fränkischen Merkendorf. Da von der Brauerei schon das ein oder andere Bier im Test hatte komme ich direkt zum Test. Verkosten möchte ich das Weissbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefiger und getreidiger Geruch mit etwas Hopfen.

Zum Geschmack: Ein sehr getreidiges Aroma, welches durch eine ordentlich bittere Hopfennote flankiert wird. Insgesammt ist es sehr würzig und etwas kräutrig. Es ist ein erstaunlich bitteres Weizen. Auch im weiteren Trinkverlauf ein kräutrig, leicht hefiges Bier mit einer etwas getreidigen Note. Es wirkt aber hier nicht so ganz aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Weizen, das eine gute Hopfennote hat, wer etwas kantigere und würzigere Weizen mag ist hier gut aufgehoben. Mir fehlt aber das fruchtige und hefige. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Günzburger Hefeweizen hell

Im heutigen späteren Biertest geht es dieses Mal wieder nach Günzburg zur Radbrauerei. Verkosten möchte ich den Klassiker der Brauerei das klassische Hefeweizen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,1% ist es ein eher schlankes Weizen.

Zur Optik: Ein sehr helles Weizen. Es ist hellorange und sehr trüb. Außerdem hat es einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig bananig. Aber auch eine leichten Einfluss von Vanille. Dazu noch feine Getreidenoten und Beere.

Zum Geschmack: Ein spritziges Weizen, welches auf der anderen Seite aber auch sehr leicht wirkt. Im Abgang ist es für ein Weizen eher bitter mit ganz leichten Fruchtaromen, die aber eher in Richtung Banane gehen. Positiv ist, das es nicht zu schwer wirkt und auch nicht schlammig-hefig schmeckt. Den getreidigen Aspekt finde ich sind sehr gut . Es ist zwar an der Grenze zum süßlichen, aber auch nur an der Grenze. Von dem her kann man das hier auch nicht wirklich bemängeln.

Zum Fazit: Ein Weizenbier der spritzigeren und schlankeren Natur. Es ist vor allem dadurch das es sehr prickelt ein wirklich erfrischendes Weizen und daher gerade jetzt im Sommer ein idealer Durstlöscher. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Petra Weizen

Im heutigen Biertest gibt es noch einmal ein Bier aus Jordanien. Vielen dank an dieser Stelle noch einmal für das Urlaubsmitbringsel. Das heute Bier ist das Petra Weizen, welches nach der legendären Ruinenstadt mit ihrem weltbekannten Tempel benannt ist. Hergestellt wird das ganze von der Jordan Brewery welche die erste und größte Brauerei Jordaniens Ist. gegründet 1958, braute sie zunächst Amstelbier in Lizenz. Seit 1964 hat das Land mit der Markteinführung der Petra Biere auch seine eigene Markte. Verkosten werde ich heute das Weizen, also es gibt auch in Arabien ein Weizenbier. Der Alkoholgehalt beträgt 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und bananiges Aroma dazu etwas getreidiges.  und Vanille.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf jeden Fall getreidig mit einem dezent fruchtigen Aroma, Das nach Banane und Vanille schmeckt. Es ist vor allem sehr auf die hefige Note bedacht. Man hat auch hier und da eine etwas bittere Hopfennote am Start. Auch im weiteren Trinkverlauf überzeugt das weizen vor alldem dadurch, dass es nicht zu hefig wird, sondern auch eine schöne herbe Hopfenbittere hat, die der doch sehr aufdringlich wirkenden Hefe Einhalt gebietet. Es wirkt mir aber zu abgedroschen und ein wenig unrund. Es könnte mehr fruchtig sein.

Zum Fazit: Ein zwar am Anfang doch relativ überzeugendes Bier und ich hätte nicht erwartet das es so gut trinkbar ist. Im vergleich zu deutschen Weizen ist es aber dann doch noch etwas anderes. Ich vergebe hierfür noch 3 Sterne, auch wenn es hintenraus etwas komisch schmeckt.

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Kapuziner Weissbier naturtrüb

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein klassisches Weissbier. Es gibt dieses mal das Kapuzinier Weissbier. Mit dem gleichnamigen Mönchsorden hat das Bier allerdings bis auf den namen nichts gemeinsam, da es eine Marke der Kulmbacher Brauerei ist. Diese startete die Produktion der Weissbiere im Jahre 1987. Verkosten möchte ich dabei die klassische helle variante mit 5,4%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht würzige Note, die irgendwie leicht nach Schinken riecht wie ich finde. Ansonsten hat man eine leichte Banane und eine ordentliche Note von Vanille, Koriander und Nelke. Dazu hat es noch etwas getreidiges und die Hefe mischt auch ein wenig mit.

Zum Geschmack: Auch hier ist dieses Bier sehr würzig und kräutrig. Die Nelke und der Koriander kommen doch im ersten Moment sehr dominant daher. Es ist nicht so fruchtig wie gedacht und hat einen schwer zu beschreibenden unangenehmen Geschmack der irgendwie etwas nach verbranntem Malz schmeckt. Irgendwie wirkt es auch leicht klebrig. Es ist aber auch ein Bier, bei dem gegen Ende die zusätzlich die Spritzigkeit ein wenig verloren geht und es im Abgang bisweilen ein bisschen bitter wird und das Bier irgendwie einfach noch ein wenig schwerfälliger wirken lässt.

Zum Fazit: Ein Bier, das mich überhaupt nicht überzeugt, dieser komische Beigeschmack macht es wirklich nicht zu einem Trinkgenuss. Für mich muss ein Weizen einfach anders sein. Ich kann hier folgerichtig auch nur 1 Stern vergeben.