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Königsbräu Halbe

Im Zweiten Test gibt es heute ein Exportbier aus der Region. Ausgesucht habe ich mir die Halbe der Königsbräu aus Oggenhausen bei Heidenheim. Alkoholtechnisch kommen wir auf 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist grüngetreidig und leicht erdig in der Nase. Dazu kommen noch leicht brotige Noten.

Zum Geschmack: Ein getreidig süßliches Bier. Es ist aber im Abgang auch irgendwie leicht metallisch und hat einen erdig harzigen Nachgeschmack. Aber auf der anderen Seite hat es auch leicht karamellige Noten und prickelt recht gut. Es könnte aber an sich noch etwas runder und erfrischender wirken. Auch im weiteren Trinkverlauf steht dieses leicht karamellige Aroma im Vordergrund. Dies weis durchaus zu überzeugen und verleiht dem Bier etwas uriges. Das erdig-grüne tritt beim Bier dann eher in den Hintergrund.

Zum Fazit: Ich weiß auch nicht. Die Halbe von Königsbräu überzeugt mich nicht so recht und bekomtm von mir vor allem im vergleich zu anderen Bieren der Region eine eher schlechte Bewertung. So kann ich hier heut nur 2 Sterne vergeben, aber die Tendenz in Richtung 3 ist da. Mir ist es einfach zu süßlich fast schon etwas zuckrig.

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Farny Hofgutsbier

Von der Edelweissbrauerei Farny verkoste ich heute das Hofgutsbier. Das Hofgutsbier ist ein Exportbier, das angeblich nach einem Originalrezept aus den 1920er Jahren gebraut wurde, als Oskar Farny noch persönlich die Brauerei leitete. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges, leicht brotges Aroma. Ansonten kommt leider nicht so viel rüber.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr brotig und von getreidiger Natur. Es hat einen sehr würzigen Körper, aber vor allem ist der getreidge Geschmack dominant. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein eher unspektakuläres Bier, welches keine besonderen geschmacklichen Ausprägungen besitzt, die über die getreidig brotige Note hinausgeht. Es ist hier und da etwas süßlich, welches mit zunehmender Trinkdauer zunimmt, das war es dann auch.

Zum Fazit: Schlussendlich ist es ein durchschnittliches recht unspektakuläres Bier, das aber einigermaßen süffig ist und gut läuft. Man kann es auf jeden Fall zu vielen Anlässen trinken, verpasst aber auch nichts wenn man es nicht getan hat. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Heubacher Hirsch Halbe

Im heutigen Test geht es wieder auf die Ostalb zur Heubacher Brauerei. Die Hirsch Halbe ist ein relativ neues Bier, das die Brauerei erst vor ein paar Jahren eingeführt hat. Der Hirsch ist das Wappentier der Brauerei und Halbe steht sinnbildlich für die Biersorte Export. Export ist auch die Biersorte in die dieses Bier fällt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: goldenes, klar filtriertes bier. der schaum flacht ein wenig ab.

Zum Geruch: Es ist malzig bis süßmalzig im Geruch. Das getreidige, süßliche Aroma steht klar im Vordergrund.

Zum Geschmack: Geschmacklich ist es eine Halbe, die sehr frisch und süffig wirkt. Insegsamt betäubt die gut temperierte Kälte noch ein wenig den Geschmack. Dennoch lässt sich ein sehr gut dosiertes Malzaroma feststellen. Sehr feinmalzige Noten machen dieses Bier sehr gut abgestimmt und bekömmlich es wirkt weder zu süß noch ist es zu malzig, auch wenn es ihm hier und da noch etwas an Tiefe fehlt.

Zum Fazit: Ein gutes Exportbier, das von mir ein Wertung von sehr guten 4 Sternen erhält.

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Schwarzbräu Urtyp

Von Schwarzbräu kommt in meinem heutigen Test der Urtyp in Glas. Dieses untergärige Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber nicht zu süßes Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Mix aus getreidigen und leicht karamelligen Noten. Insgesamt aber ist es ein sehr süffiges und uriges Bier in den ersten Eindrücken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr süffig und ist gut trinkbar. Man hat eine gewisses prickeln im Gaumen. Es hat einen guten süßlichen Malzgeschmack der gut in den Kohlesäurerahmen eingebettet ist. Der Hopfen kommt leider gar nicht so zur Geltung.

Zum Fazit: Der fehlden Hopfen gibt etwas Abzug, aber ansonsten habe ich hier ein süffiges gut trinkbares Export das ich empfehlen kann. Ich gebe dem Bier eine Wertung vonv4 Sternen

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Lehner Export Spezial

Die Brauerei Lehner hat einen neuen Besitzer. Nach der Insolvenz hat ein Konsortium regionaler Unternehmer die Rosenfelder Brauerei übernommen und so ihre Zukunft gesichert. Dominik Regner vom Brauhaus Zollernalb zeigt sich daraus nun für die Biere und ihre Qualität verantwortlich. So ist auch ein mein heutiges Testbier, das Lehner Export weiterhin erhältlich und kann nun von mir verkostet werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig teigiger Geruch. Es ist etwas Frucht dabei, jedoch ist dieses Bier im Geruch vorrangig getreidig.

Zum Geschmack: Zunächst ist es auch ein eher auf den Hopfen bedachtes Bier, das jedoch recht schnell seinen getreidigen Charakter entfaltet. Es hat jedoch einen etwas merkwürdigen Beigeschmack, der sich nicht so recht definieren lässt. Ingesammt ist es dann aber doch ein eher malzbetontes Bier mit einer sehr guten Malzsüße, die vor allem im Abgang von einem Anflug von Hopfen ergänzt wird und so  eine gezielte Bittere am Gaumen veranstaltet.

Zum Fazit: Ein malziges Export, das durchaus gut zu trinken ist. Für mich eines der besseren Exportbiere und kommt so auf 4 Sterne.

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ST Erhard Puffbohne Export

Das Hausbier der Bierothek Erfurt, das Puffbohne Export hat es heute zu mir in den Test geschafft. Gebraut wird es vom Bamberger Bierprojekt St Erhard, deren Gründer Christian Klemenz sich auch für die Bierotheken vernatwortlich zeigt. Puffbohne ist eine Bezeichnung für gebürtige Erfurter, die auf Erzählungen beruht. Stilistisch habe ich hier ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klares dunkelgoldenes Bier. Der weiße Schaum ist in Ordnung und passt perfekt.

Zum Geruch: Ein getreidig grasiges Bier mit einen getreidigen typisch grünlich zuckrig-gerstigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein getreidig kerniges Bier. Es hat einen eher hopfigeren Abgang, der eine gewisse Herbheit aufweist. Einen sehr würzigen Gesamteindruck vermittelt das Bier. Es ist eher ein wenig schmierig, aber dennoch hat es ein klares geschmackliches Profil, welches aber bisweilen ein wenig zu schmierig wirkt und etwas ledrig ist. Es fehlt hier ein wenig die süßliche Komponente.

Zum Fazit: Ein sehr eigenwilliges Bier, das hier auf gewisse Weise auch ein wenig Kante zeigt. Dennoch finde ich es ein wenig gewöhnungsbedürftigund so gebe ich dem Bier nur eine Wertung von 3 Sternen.

 

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Scherdel Landbier

Im heutigen Test habe ich ein fränkisches Bier von der Hofer Brauerei Scherdel Im Test. Gegründet im Jahre 1831 ist die Brauerei nach einem Insolvenzverfahren im Jahre 2003 in Besitz der Kulmbacher Brauerei gelangt, jedoch produziert sie weiterhin in ihrem Ursprünglichen Standort. Das Landbier, im Stile eines Exportes wurde extra zum 175 Geburtstag der Brauerei eingeführt und hat es geschafft im Sortiment zu bleiben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein brotig getreidiges Aroma mit einer gewissen leicht süßlichen Note. Es ist es sehr urig und vor allem recht würzig. Man hat leichte karamellig-getreidge Noten im Abgang. Der Hopfen kommt ganz ganz leicht durch und sorgt für das I Tüpfelchen an Würziogkeit. Auch im weiteren trinkverlauf hat man ein sehr würziges Bier mit einem sehr süffigen Aroma, welches dazu noch ein weiches Mundgefühl verursacht. Die getreidig bis in den Nachgang auswirkenden, leicht karamelligen Noten sind wirklich sehr aromatisch.

Zum Fazit: Ein gutes Exportbier das mich vor allem mit seiner karamelligen Note überzeugt die für ein Bier dieser Art recht ungewöhnlich ist. So gibt es von mir 4 Sterne nach Hof.

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Augustiner Edelstoff

Mit dem Edelstoff von Augustiner habe ich heute einen richtigen Bierklassiker in meinem Test. Landauf Landab erfreut sich diese Münchner Bierspezialität nicht erst in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Es wird also Zeit dieses Bier einmal in meinem Blog zu verkosten. Stilistisch ist es mit seinen 5,6% ein kräftiges Exportbier untergäriger Brauart.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Es hat eine mittlere Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein bieriges Aroma, bei dem das Getreide dominiert.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches und würziges Bier mit einem schönen Malzaroma hab eich hie rim ersten Geschmackseindruck. Im Abgang ist es leicht spritzig bitter, aber dennoch so, das es das Malzaorma unterstützt. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt das Bier sehr frisch und bekömmlich, vor allem die gute Kohlensäuedosierung sticht heraus. Man merkt das das Bier etwas stärker ist, jedoch ist der Körper bei wietem nicht so kräftig, als das er komplett den Geschmack dominieren würde.

Zum Fazit: Ein Klassiker, den man immer wieder mal trinken und kann und den auch ich nicht zum ersten Mal getrunken habe. So einfach er doch gestrickt sein mag, ist es wirklich ein handwerklich einwandfrei gebrautes Bier. Daher gibt es gute 4 Sterne für den Edelstoff, da es auch noch noch andere ähnlich vergleichbar gute Exportbiere gibt.

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Chiemseer Braustoff

Von der Marke Chiemseer gibt es neben dem altbekannten Hellen auch noch eine zweite Sorte, nämlich den Braustoff. Gebraut wird das Ganze wie auch das Helle von der Auerbrauerei aus Rosenheim, hat also mit dem Chiemsee eher nur weitläufiger etwas am Hut, was auch einen Rechtsstreit nach sich zog. Dieser befasste sich damit ob das Bier unter dem Label Chiemseer verkauft werden darf, wenn es doch gar nicht am Chiemsee gebraut wird. Schlussendlich steht als Ergebnis seit diesem Verfahren der Zusatz gebraut in Rosenheim am Inn auf der Flasche, sodass es keine Verwirrung mehr um die Herkunft des Bieres gibt. Stilistisch bewegt sich der Braustoff zwischen Export und Märzen mit einem Alkoholgehalt von kräftigen 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum. Dieser ist auch recht beständig.

Zum Geruch: Es ist brotig karamellig im Geruch, aber auch sonst geht es nicht eine wirkliche in die Tiefe

Zum Geschmack: Ein süßlich malziger Geschmack. Er hat aber dennoch etwas süffiges. Am Gaumen kitzelt ein kurzer Anflug von Hopfen den Gaumen. Der Geschmackseindruck bleibt auch bis zum Ende des Bieres bestehen und man hat einen kräftig-malzigen Geschmack, der aber sonst nicht so viel bietet.

Zum Fazit: Nicht wirklich etwas besonderes dieses Bier aber es lässt sich sehr gut trinken bietet aber über die malzigen Noten hinaus nicht so viel. Daher gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Schönramer Gold

Von der Schönramer Brauerei stammt mein heute zu verkostendes Testobjekt. Mit einem Alkoholgehalt von 5,7% istdieses Exportbier sehr kräftig und geht schon fast in Richtung eines Märzen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten. Es ist sehr getreidig im Geschmack.

Zum Geschmack: Ein getreidiges Aroma mit doch auch leicht bitteren Noten. Im weiteren Trinkverlauf wird es nicht mehr so ganz bitter und schön getreidg. Es schmeckt aber irgendwie ein wenig metallisch. Insgesamt ist die getreidige Note aber recht gut umgesetzt und feinmild am Gaumen. Die Kohlensäure ist moderat, aber so dosiert, das es nicht wässrig oder abgestanden wirkt. Der abgang bleibt leicht bitter. Auch im weiteren Trinkverlauf ein käriftiges Bier mit gertreidgem Aroma.

Zum Fazit: Ich gebe dieser halben 4 Sterne. Es ist sehr erfrischend und kräftig und passta uch gut zu Brotzeiten oder ähnlich deftigem.