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Schwarzbräu Schneeflöckchen

In den Bergen sind die ersten Schneeflocken dieses Winters schon gefallen und auch in unseren Gefilden deuten sich in Richtung Wochenende die ersten Schneeschauer an. Deshalb werde ich heute das Schneeflöckchen von Schwarzbräu aus dem bayerischen Zusmarshausen bei Augsburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier, welches jedes Jahr extra zur kalten Jahreszeit gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent brotiges Aroma mit leicht süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das süßgetreidig ist und so ist auch sein Auftritt. Es ist im Abgang sehr mineralisch. Das bleibt es auch im weiteren Trinkverlauf. Getreidig süßlich ist es, hat aber einen sehr faden, zu süßlichen und gerstigen Beigeschmack, der nicht so ganz bekömmlich wirkt. Das bleibt leider auch bis zum Ende so.

Zum Fazit: Ich bin nicht so recht überzeugt von diesem Bier. Hier gibt es definitiv bessere alternativen um den ersten Schnee zu begießen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Staufen Edel

Göppingen gilt gemeinhin als wiege der Staufer, hatte das deutsche Kaisergeschlecht doch auf dem Hohenstaufen seine Stammburg. Nach ihnen nannte sich auch die ehemalige Göppinger Brauerei Rad und verkaufte ihre Biere unter dem Namen Staufen Bräu. Nachdem die Brauerei aber 1996 endgültig schloss werden die Biere inzwischen von der Kaiser Brauerei aus Geislingen an der Steige gebraut. Das Edel, was ich verkosten werde kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig ansonsten ist es geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Man schmeckt schon das getreidige, jedoch ist es mir vom Geschmacksvolumen her doch schon zu sehr auf die süßliche Komponente reduziert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches Geschmackserlebnis.

Zum Fazit: Ich finde es nichts besonderes und obendrein auch noch zu süß im Geschmack. So reicht es für mich hier nur für 2 Sterne.

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Cluss Export

Von der ehemaligen Brauerei Cluss aus Heilbronn hatte ich schon das Kellerpils im Test. Mit dem Export folgt nun das 2 Bier, welches Dinkelacker von der Marke Cluss noch produziert. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar Filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma ansonsten kommt nicht viel rüber.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein getreidig süßliches Bier, welches im Abgang leicht prickelt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier. Es ist recht wässrig mit einer gewissen Malzsüße, die aber dennoch ständig bestehen bleibt. Insgesamt finde ich es sehr süffig. Auch gegen Ende ist es ein recht rundes Trinkerlebnis, jedoch nichts spektakuläres.

Zum Fazit: Ein recht unspektakuläres Bier. Es ist solide zu trinken, aber nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Staudenbräu Staudengold

Die Staudenbräu aus Walkertshofen ist noch ein richtiger Ein-Mann Handwerksbetrieb, wie es früher in vielen kleinen Familienbrauereien üblich war. Franz Schorer ist der Mann, der den Betrieb nun schon in der 8 Generation führt und wie er, so hießen auch sämtliche seiner Vorgänger des 1846 gegründeten Betriebs Franz mit Vornamen. Ein Richtiger Familienbetrieb eben. Das Staudengold ist der Klassiker der Brauerei aus bayerisch Schwaben, die sich irgendwo im nirgendwo zwischen Augsburg und dem Allgäu befindet. Das untergärige Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5% und darf heute in meinem Glas Platz nehmen wenn man so will.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßgetreidiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein grundsätzlich getreidiges Bier, welches aber ein sehr feines Mundgefühl hat, im Abgang jedoch im ersten Eindruck ein wenig wässrig wirkt. Im Abgang ist es leicht dezent hopfenbetont, was sich hier auch widerspiegelt. Insgesamt hat man ein sehr weiches Mundgefühl und dieses Bier wirkt sehr bekömmlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein äußerst harmonisches Bier, bei dem eine gewisse Malzsüße besteht, ohne dabei aber zu aufdringlich zu sein. Auch gegen Ende ist es noch ein sehr gut trinkbares Bier. Es ist etwas zu süß und die Kohlensäure könnte aktiver sein, damit es nicht zu abgestanden wirkt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes, leider etwas schwer erhältliches Bier, das sich definitiv lohnt einmal zu probieren. Eines der besten Exportbiere die ich könne und hier gibt es auch zurecht heute die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Hofbräu Freising Jägerbier

In Oberbayern Östlich von München in der Bischoffsstadt Freising habe ich es heute wieder mit dem Hofbräuhaus Freising zu tun. Deren Export, trägt warum auc immer den schönen Namen Jägerbier. Alkoholtechnisch kommt es auf ordentliche 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Der Schaum ist leider nicht so ordentlich.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier das sich hier eher auf die rustikalen getreigen Noten beschränkt. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Auch hier ein ist es zunächst ein zurückhaltendes und eher neutrales Bier. Es ist im Abgang sogar eher auf der herben hopfigen Schiene und wirkt am Gaumen sogar vereinzelt trocken. Es fehlt die richtige frische. Es wirkt insgesamt zu körnig und hat auch ein wenig zu viele mineralische Einflüsse wie ich finde. Gegen Ende wird es dann etwas bekömmlicher man hat im Antrunk eine kleines prickeln auf der Zunge und im Abgang wird es dann leicht süßlich mit bisweilen sogar karamellligen Noten.

Zum Fazit: Man weiß nicht so recht wo man hin will mit diesem Export meiner Meinung nach. Es wirkt mir alles ein wenig zu opulent und ich mache keine klare Geschmackslinie aus. Mir wirkt das alles einfach zu unausgewogen und es passt einfach nicht zusammen. Das gibt leider nur 2 Sterne.

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Herbsthäuser Gold Märzen

Das wohl letzte wirklich sonnige Wochenende des Jahres neigt sich dem Ende zu. Der Herbsthat uns noch einmal einen Goldenen Oktober beschert. Für mich ist das ein Anlass das Gold Märzen der Herbsthäuser Brauerei zu verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Feine brotige und getreidige Noten. Eine gewisse Süße setzt sich in der Nase fest.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, das trotz, der natürlich vorhandenen Malzaromen ein gute Hopfennote aufbringt, die sich am Gaumendach ein wenig einnistet wenn man sich darauf konzentriert. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert, jedoch finde ich die Malznoten für ein Märzen eher ein wenig zurückhaltend. Hier könnte es noch tiefer und intensiver gehen. Im Nachgang hat man am Gaumen leichte süße und karamellige Töne die Lust auf mehr verschaffen.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein gutes und durchaus sehr gut trinkbares Bier, das für mich einen runden Biergenuss darstellt. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Ammerndorfer Spezial

Um zur einzigen noch aktiven Brauerei im Landkreis Fürth zu gelangen muss man sich in die Markt Ammerndorf begeben. Das nur rund 2000 Einwohner zählende Dorf ist die Heimat der Brauerei der Familie Dorn. Seit 1855 zeichnet sie sich für die Qualität der Biere der 1730 gegründeten Brauerei verantwortlich. Stilistisch zwischen Export und Märzen angesiedelt widme ich mich heute dem Spezial. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötlich angehauchtes Bier. Der Schaum ist passabel.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma mit ganz leichter röstiger Note.

Zum Geschmack: Man hat hier ein süßlich röstiges Bier mit einer leicht beerigen Fruchtaromatik. Man hat so eine richtig schöne Malzaromatik, bei der immer wieder auch der Hopfen dazukommt. Vor allem im Nachgang setzt sich dann dieses nussig süße Malzaroma im Mund fest. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gutes Bier mit dieser schönen Malzaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein Bier mit einer schönen Malzaromatik.

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Ketterer Gold Export

Aus Pforzheim, in der es neben dem Brauhaus mit der Ketterer brauerei noch einen 2 Bierbetrieb gibt stammt mein nächstes Testobjekt. Hersteller ist eben jene Ketterer Brauerei und mit dem Gold Export habe ich hier eine wie man im südwesten sagt typische Halbe im Programm. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen wirklich sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Bier, welches doch eher auf etwas süßmalzigere Noten ausgelegt ist.

Zum Geschmack: Hier hat man ein kerniges und kräftiges Bier, welches es in den erste Eindrücken auch vermittelt. Im zweiten Eindruck und vor allem im Abgang schwächelt es jedoch leider ein bisschen und verkörpert nicht den vollends vollmundigen Malgeschmack.

Zum Fazit: Ein Bier, das getreidig ist, aber insgesamt etwas schwächelt. Man kann es auch gut trinken und es geht in die Richtung der klassischen Halbe. Mir ist das aber etwas zu wenig und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Neunspringer Carl Kuntze

Auch für meinen nächsten Test geht ein Dank an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Dieses Mal geht es nach Thüringen zur Brauerei Neunspringe. Die Brauerei mit dem ungewöhnlichen Namen wurde 1867 von Carl Kuntze in Worbis gegründet. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf einen Flurnamen zurück und hat mit Quellen zu tun. Angeblich entsprangen gleich 9 auf dem Gelände der Brauerei. Das Carl Kuntze, nach dem Brauereigründer benannte Bier, werde ich heute verkosten. Das helle Vollbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein ganz leicht trübes, goldenes Bier. Es hat eine ganz passable Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein getreidiges und leicht brotiges Aroma habe ich in der Nase. Es ist dazu von einer ordentliche Fruchtnote untermalt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem leicht getredgen Aroma. Es ist etwas bitter und dezent fruchtig im Mundgefühl fast schon leicht saftig. Es wirkt dazu sehr erfrischend, dezent herb und irgendwie einfach ein wenig fruchtig im Nachgang. Der Malzkörper ist vorhanden und durchaus auch präsent. Es ist ein Bier, das auch im weitere Trinkverlauf sehr erfrischend ist. Das Mundgefühl bleibt lange im Mund erhalten und man hat etwas von dem Bier das bleibt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, das überraschend fruchtig bzw. obstig ist. Vor allem das Mundgefühl das harmonisch wirkt und lange erhalten bleibt überzeugt mich. Das gibt 4 Sterne.

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Reindler Gold Export

Das Gold der Brauerei Reindler aus dem fränkischen Jochsberg ist ein Exportbier, das mir heute ins Glas fließt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weisen Schaum.

Zum Geruch: Hier ist das zuckrige-grünliche und gerstige Aroma vorhanden, was bei viele fränkischen Bieren der Fall ist.

Zum Geschmack: Auch hier ein eher typisch fränkisches Aroma, das auf diese zuckrigen-süßen Gerstenaromen solide ist, aber es bringt auch eine gute Portion Hopfen mit für ein Export. Die Kohlensäure ist ganz in Ordnung dosiert und verhindert eine zu süßliche Ausbreitung dieser oben genannten Aromen.

Zum Fazit: Ja ich finde es ein ordentliches Export, aber dieses süßlich ist leider einfach etwas zu störend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.