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Maisacher Räuber Kneißl Dunkel

Matthias Kneißl, war ein berüchtigter Räuber, der sein Unwesen Ende des 19. Jahrhunderts in der Gegend zwischen Augsburg und München trieb. Genau dort befindet sich auch die Maisacher Brauerei, welche, dem legendären Räuber um den sich zahlreiche Geschichten ranken, ein Bier widmete. Dieses dunkle Bier ist nun Teil meines heutigen Biertest und besitzt einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat eine mittel ausgeprägten Schaum, der leicht bräunlich ist.

Zum Geruch: Etwas getreidig, leicht schokoladig ist das Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein röstig herbes Bier. Es ist nicht ganz so süßlich, sondern ein eher derb uriges und auch getreidiges Bier. Es ist so auch im weiteren trinkverlauf ein eher röstiges und würziges Dunkelbier, dass durchaus dann auch Hopfennoten im Abgang hat. So bleibt dann ein durchaus eher trockenes Mundgefühl zurück.

Zum Fazit: Ein uriges und kerniges Dunkelbier, wie wohl auch dem Räuber Kneißl geschmeckt hätte, der auch ein guter Zecher gewesen sein soll. Mich hat es in jedem Falle überzeugt und so gibt es von mir 4 Sterne.

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ABK Dunkel

Etwas dunkel wird mein nun folgender nächster Biertest. Ich verkoste dieses Mal das dunkle der Aktien Brauerei aus Kaufbeuren. Die Brauerei ist bekannt dafür ein sehr umfangreiches Sortiment an unterschiedlichen Biersorten anzubieten. Von Hell bis Dunkel über Weizen, Pils und diverse Saisonbiere ist hier für jeden Bierliebhaber etwas im Sortiment. Mit einer Tradition die angeblich bis ins Jahre 1308 zurückreicht, besitzt der Betrieb eine Braugeschichte von fast einem dreiviertel Jahrhundert. So lange muss man erst mal durchhalten, wenngleich in letzter Zeit immer wieder Berichte über wirtschaftliche Schwierigkeiten des Unternehmens und damit verbundenen Sparmaßnahmen seitens der Eigentümer aufkamen. Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Kernpunkt dieses Beitrags, nämlich zum Bier. Dort habe ich wie gesagt das Dunkle im Glas, dass auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent röstiges Aroma mit einem leichten brotigen Touch. Sonst hat man geruchlich nicht so viel zu bieten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, dass milchige, aber auch leicht röstige Noten aufweist. Es ist ordentlich Getreide im Geschmack, aber alles ist nicht zu aufdringlich und eher etwas milder. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr solides, aber eher unspektakuläres Bier, das insgesamt ein Tick zu mild ist für meinen Geschmack. Es ist wie beschrieben etwas röstig im Abgang und im Nachgang breitet sich dann eine gewisse getreidige Süße mit leichter Schokoladennote aus.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides, Alltagsdunkles bei dem man nicht viel falsch machen kann. Es hat durchaus alle Aspekte, die man von einem bayerischen dunklen erwarten kann, jedoch ist es geschmacklich auch eher mild. Hier gibt es dunkle Biere mit deutlich intensiverem und vielfältigerem Geschmack.

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Nittenauer Stockenfelser Geisterbräu

Im heutigen Test wird es etwas spukig, denn ich verkoste das Stockenfelser Geisterbräu vom Brauhaus Nittenau. Seinen Namen hat das Bier von der Burgruine Stockenfels, welche sich in einem Ortsteil der Stadt Nittenau in Ostbayern befindet. Einer Sage nach treiben auf dieser Burg nachts die Geister derjenigen ihr Unwesen, welche zu Lebzeiten der Bierpanscherei für schuldig gesprochen wurden. Nacht für Nacht müssen sie nun dort für ihre Vergehen büßen, bis ihre Schuld beglichen ist. Stilistisch ist das Bier ein dunkles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braun schwarzes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, leicht süßliches Aroma. Ein sehr sehr schokoladiger Duft wird durch das Bier verbreitet.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem interessanten Geschmacksprofil. Vor Allem der Nachgang ist überzeugend mit herberen Noten von Lebkuchen und einem leicht karamelligen Aroma, dass sich schon im Mundraum ausbreitet. Es ist insgesamt ein recht harmonisches Bier mit einem nach wie vor sehr schöne und langen Ab- und Nachgang. Vor allem die karamelligen und durchaus auch schokoladigen Noten im Abgang wissen sehr zu überzeugen. Dazu gesellen sich gut eingearbeitete sanfte Röstnoten. Geschmacklich dominiert aber definitiv eher das süßliche.

Zum Fazit: Ein gutes Dunkles. Etwas weniger Süß und mehr Röstaromen wären wünschenswert, dass ist aber jammern auf hohem Niveau. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Dremel Dunkel

Von der doch eher recht kleinen Brauerei Dremel aus Wattendorf im Landkreis Bamberg habe ich im nächsten Biertest nun das Dunkle in meinem Glas. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe in der Nase ein durchaus etwas brotiges Bier mit leichter Schokoladennote.

Zum Geschmack: Ein im Abgang leicht röstiges Bier. Im Körper wirkt das Bier dagegen eher etwas leicht. Es ist ein durchaus süßmalziges Bier mit leichtem Körper. Im Abgang zeigen sich aber feine Röstaromen. Den Nachgang empfinde ich eher ein wenig wässrig. Nachdem die erstens Schlucke noch etwas wässrig waren, wird der Körper etwas vollmundiger je länger man das Bier trinkt. Insgesamt ist das Mundgefühl dann cremiger und auch die karamellige Nuance wird dann stärker. Man hat einen schönen karamelligen Abgang, ein leicht milchig schokoladiges Aroma das im Abgang dan durchaus auch leicht würzig, etwas röstig ist. Insgesamt zeigt sich auch bis zum Schluss ein gutes Dunkles mit schönem süßlichen, etwas karamelligen leicht schokoladigen Malzkörper, welche von etwas Röstnoten garniert werden.

Zum Fazit: Zu Beginn noch etwas verhalten entfaltet das Bier immer stärker seinen Geschmack je länger man es trinkt. Es ist vollmundig aber dennoch ein gekonnt dezent gehaltenes Dunkles Bier, das einen beim trinken nicht überfordert aber dennoch genug Geschmack mitbringt, als dass ich es als vollmundig Beschreiben würde. Dann hat man ein typisches fränkisches Dunkelbier. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Weihenstephan Tradition

Im heutigen Biertest habe ich wieder etwas von der ältesten Brauerei der Welt aus Weihenstephan. Dieses Mal das Tradition genannte dunkle Lagerbier das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, leicht getreidiges Aroma. Es ist etwas röstig und hat Toffeenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das toastig süßlich ist. Es ist irgendwie auch etwas wässrig und dem Bier fehlt es meiner Meinung nach noch etwas an Vollmundigkeit. Der Körper ist ok, aber irgendwie finde ich, das das Dunkle ein wenig schwach auf der Brust ist. Im Abgang zeigen sich Karamellnoten und dann kommt auch etwas Hopfen in Spiel. Es ist insgesamt dezent süßlich und nicht wirklich röstig.

Zum Fazit: Im Gegensatz zu anderen Dunklen fehlt es dem Bier etwas an Körper. Es ist ganz nett zu trinken, aber da geht doch noch mehr. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Giesinger Dunkel

Ein weiteres Bier aus München, dieses Mal wieder von der Giesinger Brauerei, gibt es nun in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das dunkle Lagerbier, ein typische bayerische bzw. münchener Biersorte, die jedoch ein bisschen im Schatten des allseits beliebten Hellen steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier, Es hat einen ganz pasablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr intensiven Brotnoten. Man hat ein sehr schönes Kaffeearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es kaffeeartig und schokoladig, ohne dabei zunächst zu röstig zu wirken. Das Bier prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz passabel mit einem doch eher süßlichen, leicht schokoladigen Bouquet, dass vor allem durch süßliche Malzaromen besticht und nur im Abgang eine leichte Röstnote aufweist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes klassisches dunkle, das eher süßlich im Geschmack ist einen vollen Körper besitzt und nur leichte Röstnoten hat.

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Drummer Dunkles Vollbier

Eine typische fränkische Landbrauerei wie sie im Buche steht ist die Brauerei Drummer aus Leutenbach. Die Brauerei befindet sich zentral im Ortskern der oberfränkischen Gemeinde und der angeschlossene Gasthof ist vor allem am Wochenende ein beliebtes Ausflugziel, da viele beliebte Wanderwege, unter anderem auch der oberfränkische Bierwanderweg an der Brauerei vorbeiführen. Gegründet wurde sie im Jahre 1763 und befindet sich noch immer in Besitz der Familie Drummer. Gebraut werden nur 2 verschiedene Sorten Bier, einmal ein Helles Lagerbier und ein dunkles Vollbier. Das dunkle werde ich heute vorstellen. Es bringt einen Alkoholgehalt von 4,8% mit.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In die Nase strömt ein röstig brotiger Malzgeruch.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen durchaus interessanten, zunächst etwas milchig Einstieg, bevor dann im Abgang auch schöne Röstaromen dazukommen. Im Nachgang wechseln sich dann wieder cremig milchige und brotige Getreidenoten ab. Der Nachgang wirkt insgesamt süßlich rund. Der Körper des Bieres ist präsent und die Kohlensäure blitzt im Abgang durchaus auch mal auf. insgesamt könnte das Bier durchaus noch etwas süffiger sein. Der brotige, nussig bis milchige Geschmack des dunklen ist wirklich intensiv und schmackhaft. Im Abgang hat das Bier durchaus auch noch etwas röstige Noten. Insgesamt zeigt sich ein geschmacksintensives, vollmundiges Dunkelbier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich leckeres Bier mit einem cremigen Mundgefühl und leicht röstigem Abgang. Insgesamt hätte ich mir noch etwas mehr Röstaromen gewünscht.

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Irlbacher Alt irlbacher Spezial Dunkel

Seit 2016 gehört die Irlbacher Schlossbrauerei zur ebenfalls in Niederbayern ansässigen Arcobräu Moos. Anfang des Jahres wurde von dieser nun entschieden, die Bierproduktion in Irlbach einzustellen. Die Anlagen dort waren veraltet und eine Modernisierung um den Braubetrieb auch zukünftig weiterführen zu können wirtschaftlich einfach nicht mehr tragbar. Die gute Nachricht ist allerdings, dass es die Irlbacher Biere auch nach wie vor geben wird, nur eben dann aus dem Stammwerk von Arcobräu in Moos. Gebraut werden sie aber weiterhin von den gleichen Brauern und nach den gleichen Rezepturen, sodass sich laut Brauerei keine Unterschiede schmecken lassen sollen. Inwiefern das komplette Sortiment fortgeführt wird, oder ob einzelne Sorten nach und nach aus dem Programm genommen werden, lässt sich noch nicht sagen, ich verkoste nun auf jeden Fall das Dunkle aus Irlbach, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen leicht cremigen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht gerteidig süßlich und hat einen etwas cremigen leicht schokoladigen Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch ein dezent cremiges, aber auch leicht sprudelndes dunkles Bier. Es ist geschmacklich etwas dezent süßlich, sonst aber zunächst eher unspektakulär. Insgesamt ist das Bier aber eher ein wenig röstiger und herber und dabei vor allem nicht allzu süß, was das Bier gut zu sehr gut trinkbar macht. Es hat ein eher leicht cremiges Mundgefühl und ist auch nicht zu schwer. Auch leicht nussige Noten hat das Bier

Zum Fazit: Ein im Gegensatz zu anderen dunklen nur dezent süßes Bier. Es ist eher röstiger, was mir auch gut gefällt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne,

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Glaabsbräu Dunkles

Ein echtes Dunkles aus dem Süden von Hessen. Das habe ich im nun folgenden Biertest im Angebot. Ich verkoste nämlich das Dunkle der Glaabsbräu aus Seligenstadt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiger Geruch. Es ist etwas schokoladig. Man hat aber auch etwas süßliches.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man im Mund einen Mix aus verschiedenen Komponenten. Man hat zum einen die getreidigen und sehr brotigen Noten, dann ganz leicht nussige und auch etwas röstige Noten. Es ist ein eher süßliches Bier mit einem etwas cremigen Mundgefühl. Vor allem fehlt mir aber ein wenig der Hopfen, denn im Abgang hat man nur cremige, leicht süßmalzige Geschmacksnuancen.

Zum fazit. Ein gutes und solides dunkles, aber es gibt durchaus noch bessere Biere dieses Stils. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Tilmans Die Dunkle

Ein klassischer Münchenr Bierstil in modernem Gewand. Das ist die Dunkle Von Tilmans Biere aus München. Mit fruchtigen Hopfennoten und einer Röstnote die an Stouts erinnern soll wurde dieses Bier gebraut und ob dem wirklich so ist wird der folgende Test nun zeigen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes bis sogar schwarzes Bier. Es hat einen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig schokoladiges Aroma habe ich in der Nase. Dezent kommt noch etwas nussiges hinzu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem cremigen Einstieg, der im Abgang etwas süßlicher wird. Es ist etwas schokoladig im Abgang, hat aber auch einen etwas trockeneres röstiges im weiteren Trinkverlauf. Im Nachgang ist es etwas trocken und erinnert dann wirklich auch an ein Stout. Ganz leicht kommt auch hier eine schokoladige Süße bzw. Kakaonoten hinzu. Der Hopfen unterstützt den etwas trockenen, bitteren Abgang und verleiht dem Bier so einen insgesamt sehr runden Geschmackseindruck.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier heute die volle Wertung von 5 Sternen. Ein Bier das sowohl die süßlichen Noten eines Münchner Dunkel hat, aber auch den bitteren und trocken-röstigen Abgang eines Stouts. Wirklich eine sehr harmonische Komposition.