Veröffentlicht in 5-Sterne

Wagner Richard Wagner Dunkel

Richard Wagner mag ein ebenso genialer wie kritisch zu bewertender Komponist gewesen sein, jedoch hat er außer dem Namen mit dem folgenden Bier nichts zu tun. Das Richard Wagner Dunkel ist nämlich nicht ihm sondern dem Senior Chef der fränkischen Brauerei Wagner aus Merkendorf gewidmet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%..

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen schönen röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstig, brotige Noten, die etwas ins süßliche gehen.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Aroma macht dieses Bier im ersten Eindruck auf mich. Vor allem am Gaumen tanzen diese herb-röstigen Noten schön umher. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren die röstig bis brotig herben Noten. Ebenso erscheint es mir im weiteren Trinkverlauf als ein durchaus sehr würziges Bier mit dann im Nachgang röstigen Noten. Auch gegen Ende behält sich das Bier seinen urigen Charakter bei. Es ist sehr herb für ein dunkles Bier. Der Hopfen dominiert meiner Meinung auch den Geschmack, den er gepaart mit krustig-derbe Brottönen übernimmt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen. Das Bier hat alles, was ich von einem urigen dunklen Bier erwarte. es ist röstig, der Hopfen kommt leicht durch, dabei ist es aber nicht zu süßlich. Bravo!

Veröffentlicht in 3-Sterne

Bayreuther Aktien Landbier

Von der Marke Bayreuther Aktien wird im folgenden Test das Landbier auf meiner Agenda aufploppen. Das klassische fränkische Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein Bier mit leichten röstig-milchigen Noten. Es bleibt im Abgang fein süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches sehr süßlich ist. Ihm fehlt hier und da etwas die röstige, herbe Komponente. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches nicht besonders spektakulär ist.

Zum Fazit: Es ist trinkbar und hat eine leicht süßliche und röstige Komponente. Ansonsten ist dieses Dunkle aber unspektakulär und so gibt es von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Krug Lager

Von der fränkischen Brauerei Krug aus Breiteslau gibt es heute das Lager. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 5%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und leicht süßlich. Ich mache auch leichte rauchige Töne aus. Man hat brotige und karamellige Noten.

Zum Geschmack. Hier geht es sehr kernig zu. Man hat im Abgang leicht kernige, brotige Noten, bevor es dann im Abgang in süßlichere Gefilde übergeht. Es ist im Abgang doch sehr herb bzw. hat schon fast kaffeeartige Anklänge.

Zum Fazit: Ich habe hier ein typisches Dunkelbier, das hier da noch ein wenig zu süßlich ist. Sonst lässt es sich aber wirklich gut trinken. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Böhringer Johannes Dunkel

Von der Ortenau nun auf die Alb zur Böhringer Brauerei. Mit dem Johannes Dunkel geht es auf die dunkle Seite des Biergenusses. Der Alkoholgehalt liegt bei schlanken 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kastanienbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig, erinnet entfernt sogar an Cola, und riecht zuckrig süß nach kandierten äpfeln. Dazu noch kommt Pflaume und es ist ganz leicht malzig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein würzig süßes Aroma, welches aber noch nicht sehr intensiv ist. Ich bekomme den Gedanken an Cola einfach nicht weg, auch wen es eher nicht an Cola aus der Flasche sondern an das gleichnamiges Hariboprodukt erinnert. Ansonsten hat es etwas röstige Getreidenoten, aber sonst bietet es nicht viel Geschmack. Der Hopfen kommt ganz gut durch und macht am Gaumen etwas herbe Noten. Dazu kommt im Abgang gegen Ende noch etwas eicht dunkelbrotig getreidiges.

Zum Fazit: Nun ja eine eher etwas komisches Dunkles. Wo auch immer dieser Colageschmack herkommt er will nicht os ganz verschwinden. Mich überzeugt das Bier nicht wirklich und so gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Mohrenbräu Gambrinus

Zum Abschluss habe ich mit dem Gambrinus noch ein Bier der österreichischen Mohrenbräu. Das Bier der Vorarlberger Brauerei ist stilistisch ein Dunkelbier, hat aber nur einen Alkoholgehalt von 4,3%.

Zur Optik: Ein trübes Schwarzbraunes Bier. Es hat einen eher verschwindenden Schaum, der nicht mal richtig konstant ist.

Zum Geruch: Man hat leicht röstige Anklänge und etwas Kaffee. Ansonsten ist da noch ein bisschen Malz aber sonst nicht wirklich viel im Geruch

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Es ist fast schon künstlich zuckrig. Im Abgang kommt eine leicht röstige Note durch, die jedoch sofort durch das Süße überdeckt wird. Es wirkt fast schon ein wenig künstlich dieses Bier. Man schmeckt dabei einfach auch den für ein dunkles Bier geringen Alkoholgehalt heraus und so trinkt sich dieses Bier einfach auch zu charakterlos.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier gerade noch so eine Wertung von 2 Sternen, aber eigentlich ist es absolut nicht zu empfehlen. Irgendwie ist es auch etwas komisch, aber gerade noch genießbar.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Autenrieder Urtyp Dunkel

In einem weiteren Test geht es in den schwäbischen Teil Bayern zur Schlossbrauerei Autenried. Diese hat in ihrem umfangreichen Sortiment auch ein klassisches Dunkel, so wie es heute vor mir steht. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rotbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten, die leicht in Richtung Kaffee gehen

Zum Geschmack: Ein auch hier sich gleich zeigendes röstiges Aroma mit einer gewissen schokoladigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein mehr als passables Bier mit einer im Antrunk gewissen leichten Schokonote die durch dieses röstige Aroma gekonnt unterfüttert wird. Dieses Bier ist wirklich ganz gut trinkbar und im Großen und Ganzen sehr harmonisch.

Zum Fazit: Mir gefällt dieses Bier. Es ist röstig und schokoladig und verbindet beide Aromen. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Zötler Korbinian Dunkel

Für den heutigen Test werde ich das Korbinian Dunkel der Brauerei Zötler aus dem Allgäu verkosten. Es handelt sich dabei um ein untergäriges dunkles Lagerbier, das angeblich schon seit 500 Jahren gebraut wird. Naja ob das stimmt weiß ich nicht, der Alkoholgehalt liegt jedenfalls bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat eine ganz passablen, leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, vanilliges Bier. Es hat aber auch etwas schokoladiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches zum einen röstige, aber auch leicht süßliche Noten verbindet. Es ist aber vor allem röstig mit einem etwas herben Aroma des Hopfens. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieser Geschmack in etwa gleich.

Zum Fazit: Es ist nicht unbedingt ein klassisches Dunkles, wie man es aus Bayern kennt. Dafür hat es etwas mehr kannte und eine stärker ausgeprägte Röstaromatik. Dazu ist der Hopfen klar zu schmecken. Ich finde es spannend da es nicht zu süß ist. So gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Krug Festbier

Am 2. Juli wird in Bayern der Tag der Franken gefeiert. Dies nehme ich mir zum Anlass ein Bier aus dieser für ihr Gebräu weltbekannten Region zu testen. Da etwas gefeiert wird, gibt es logischerweise ein Festbier. Das Festbier kommt von der Brauerei Krug aus Breitenlesau nordöstlich von Nürnberg. Die Brauerei ist das Markenzeichen des nur knapp etwas über 200 Einwohner zählenden Fleckens und existiert seit dem Jahre 1834. Der Alkoholgehalt des Festbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein braunes Bier mit einem leicht rötlichen Stich. Der weiße Schaum ist jetzt nicht besonders üppig, aber in Ordnung.

Zum Geruch: Es ist leicht röstig, mit einer ganz feinen Kaffeenote. Ansonsten kommt im Geruch nicht so viel durch und ab und an wird es etwas brotig.

Zum Geschmack: Auch hier hält sich dieses Bier leider sehr bedeckt. Es hat im Abgang einen leichte malzige Zirkulation auf der Zunge. Diese hält zwar bis zum Nachgang an, aber das war es bei diesem Bier fürs erste dann auch schon. Wo sind die röstigen und leicht kaffeeartigen Noten, wo ist der Hopfen der für einen kleinen bitteren Moment sorgt. Alles leider Fehlanzeige. Auch die Kohlensäure hält sich bedeckt sodass es nicht so richtig süffig ist das Bier.

Zum Fazit: Zum Tag der Franken hätte ich gerne ein etwas besseres Bier präsentiert, leider ist dieses Gebräu aber nicht wirklich überzeugend. Positiv ist, das es keine Fehlaromen oder ähnliches hat, man kann es also trinken ohne das es einem widersteht. Arg viel mehr kommt bei diesem in der Optik kräftig, dunklen Bier aber nicht rüber und so reicht es leider nur für 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Steiner Urdunkel

Im heutigen zweiten Test geht es wieder auf die dunkle Seite des Biergenusses. Dieses Mal von der Schlossbrauerei Stein aus dem Chiemgau. Wie alte die Brauerei genau ist darüber gibt es widersprüchliche Angaben, die älteste Erwähnung datiert dabei auf das Jahre 1489. Ausschließlich mit Chiemgauer Braugerste gebraut werde ich heute das Urdunkel verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein braunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, getreidiges Aroma. Es hat ein leicht süßliches Aroma.

Zum Geschmack: Es ist getreidig, aber eher noch nicht so richtig auffallend. Zuerst ist es ein wenig süßlich, welches auch ein wenig im Nachgang bestehen bleibt. Im weiteren Trinkverlauf ist es auch weiterhin leicht süßlich, sogar etwas milchig und cremig. Man hat keine brotigen Noten. Röstig ist es auch nicht so wirklich. Es ist ein sehr gefälliges dunkles Bier. Der Hopfen kommt leider gar nicht so gut durch.

Zum Fazit: Also hier habe ich schon bessere dunkle Biere getrunken. Es ist ein wenig zu unspektakulär und könnte etwas röstiger sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schönbuch Dunkel

Im Januar 2018 brachte die Böblinger Brauerei Schönbuch erstmals ein dunkles Bier auf den Markt. Da das Bier großen Zuspruch fand, wird es nun jedes Jahr im Januar aufs neue erhältlich sein, so lange bis die Vorräte ausgetrunken sind. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier, welches klar filtriert zu sein scheint. Der Schaum ist leider nicht zu sehr ausgebildet.

Zum Geruch: Man hat sehr schöne Kaffeearomen, die einem da in die Nase kommen. Ansonsten hat man noch einen leicht malzigen Körper.

Zum Geschmack: Ein sehr schöner erster Eindruck, den dieses Bier vermittelt. Im Abgang hat man schöne cremige Noten, die ein wenig nach Milchkaffee schmecken. Insgesamt ist es ein sehr weiches Bier, welches zwar keinen intensiven röstigen Geschmack hat, dafür aber verdammt nach Milchkaffee bzw. Milchschokolade schmeckt. Man schmeckt das dunkle Malz nicht direkt aber es wirkt verdammt cremig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und cremiges dunkles Bier, das fast schon ein bisschen in die Stoutrichtung geht. Mir fehlt aber ein bisschen die Röstaromatik. So gibt es für dieses Bier 4 Sterne.