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La biere de mon boucher

Zu einem guten Bier passt auch immer ein gutes Stück Fleisch, ansonsten fällt mir spontan nichts ein was Metzger und Biere gemeinsam haben. Das soll sich aber ändern, denn heute haben wir ein Metzgerbier im Test. Es stammt aus Frankreich und wurde mir von einem Freund von dort mitgebracht. Vielen Dank hierfür. Laut recherche stammt das Bier von Cote Biere, die wie sich herrasutellt aber nur ein Getränkehändler sind. Da diese Firma in Saint Omer sitzt, gehe ich davon aus das dieses Bier von der ortsansässigen gleichnamigen Brauerei gebraut wird. Ansonsten kann ich zum Bier nicht viel sagen, da es nirgendwo wirklich beworben wird. Der Alkoholgehalt beträgt 8%.

Zur Optik: Naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen guten mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Aromatisches, getreidiges Aroma. Man hat leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Ein bitter fruchtiges Aroma, man hat Noten von Orange, die den ersten Geschmackseindruck dominieren. Es hat eine durchaus ausgeprägte Bittere im Geschmacksprofil, die sich bis in den Abgang durchzieht. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das bitter/zitronig ist, aber jetzt nicht besonders hraussticht. Es wirkt zironig säuerlich bis zum Schluß.

Zum Fazit: Für mich jetzt nichts wirklich besonderes, da gibt es für mich einige ähnliche belgische Biere, die mich deutlich mehr überzeugen. Hierfür gebe ich 3 Sterne.

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La Trappe Blonde

Im heutigen Biertest wird es mal wieder etwas ausgefallener. Diesesmal geht es in die Niederlande, in die Nähe von Tillburg. Dort befindet sich die Abtei van Koningshoven. Hier stellen Mönchen seit 1884 echtes Trappistenbier her. Trappistenbier deshalb, weil das Bier noch unter der Aufsicht der Mönche des Klosters gebraut werden muss und die Gewinne aus dem Braugeschäft ausdrücklich nur zur Unterhaltung des Klosters und für wohltätige Zwecke verwendet werden sollen. Die Brauerei Koningshoven erlangte im laufe der Zeit aber eine immer größere Kommerzionaliserung, unter anderem verpachtete sie die Markenlizenz des Bieres für 11 jahre an INBev. Seit 2005 jedoch darf das Bier wieder mit dem Trappistensiegel werben. Im Test heute verkoste ich das Blonde, ein obergäriges Spezialbier mit 6,5% Alkohol.

Zur Optik: Mitteltrübes, dunkelblondes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig frisch. süßlich/brotig und weizige Aromen befinden sich in der Nase. Dazu kommt eine Note zwischen Orange und Mandarine.

Zum Geschmack: Hier hat man ein sehr spritziges Bier, bei dem die Spritzigkeit auch am Gaumen noch besteht. Es ist leicht bitter und harzig im Abgang. Auch hier ergiebt sich ein Mix aus Weizennoten, gepaart mit diesen sehr intensiven Noten die an Orange und Mandarine erinnern. Es ist nicht zuckrig süß, hat aber dafür eine schöne Fruchtigkleit, die an eben oben gennentes Obst erinnert.

Zum Fazit: Ein angenehm zu trinkendes Bier, welches vor allem schöne Fruchtnuancen mitbringt. Für mich ist das eine wahrlich runde Sache, bei der ich aber noch etwas die Komplexität vergleichbarer Biere vermisse. Dafür gebe ich aber dennoch 4 Sterne.

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La Blonde de ch’Nord

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier, welches ein Urlaubsmitbringsel eines Freundes ist. Hierfür schon mal vielen Dank. Es handelt sich dabei um das Blonde de ch’Nord aus Frankreich. Gebraut wird es von der Brasserie Goudale die sich Norden Frankreichs in beglischer Grenznähe befindet. Das Bier ist ein obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 7,0%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidge und hefige Noten. Dazu etwas zitronig. Das getredige überwiegt aber.

Zum Geschmack. Auch hier eher etwas bitter und zitrong im Geschmack, gleichzeitig mache ich aber auch eine gewisse alkoholische Bittere aus. Der grundlegende Geschmack ist getreidg süßlich und eher unspektakulär. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eher unspektakuläres Bier, welches aber dennoch relativ gut trinkbar ist. Zusätzlich ist es im weiteren Trinkverlauf ein leicht bitteres Bier mit einer getreidigen Note. Es schmeckt aber irgendwie nicht so richtig rund und bisweilen nicht so aromatisch und leicht alkoholisch. Gegen Ende wird es dann noch etwas zu bitterer und alkohoischer.

Zum Fazit: Ein Blonde, welches mich nicht so richtig überzeugt. Dafür ist es zu nichtssagend und mir zu alkoholisch. Hierfür gebe ich nur 2 Sterne.

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Ardwen Blonde

Zwar begann aufgrund des gestrigen Feiertags das Wochenende für einige schon am Mittwoch, dennoch gibt es genügend Menschen die erst heute ins Wochenende starten können. Aus diesem Anlass möchte ich heute wieder ein Bier verkosten. Das Bier welches ich verkoste stammt dieses mal nicht aus Deutschland, sondern aus Frankreich. Bedanken möchte ich mich hierbei ganz herzlich bei einem Freund der mir dieses Bier aus dem Urlaub mitgebracht hat. Die Brauerei die mein heutiges Testobjekt produziert hat, ist die Brauerei Ardwen und befindet sich Launois sur Vence, einem Ort in den Ardennen in der nähe der belgische Grenze. Die Brauerei Ardwen ist eine noch recht junge Craftbier Brauerei, welche aber schon einige Preise für ihre Biere abgeräumt hat. Unter anderem wurde auch mein heutiges Testobjekt mit einem Preis bedacht, nämlich einer Goldmedaille beim World Beer Cup. Alkoholtechnisch bewegt sich das Bier bei 5,6%.

Zur Optik: Naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr getreidige Note die man in der nasse hat. Dazu aber auch schöne hefige Aromen. Ergänz wird alles von einer leicht kräutrigen Note.

Zum Geschmack: Ein sehr komplexes kräutriges Aroma ensteht hier im ersten Geschmackseindruck. Es ist bitter und geht sogar leicht ins zitronige aber vor allem bitter. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und somit ist es sehr spritzig. Auch gegen Ende ist es ein rundes Trinkerlebniss mit einem gewissen geschmacklichen Kick. Es hat eine sehr schöne Malzsüße  mit sogar leichten bananigen Noten. Auf der anderen Seite ist es aber auch kernig/würzig durch den Hopfen und damit verbundenen kräutrigen Noten. Die Kohlensäure ist mir aber viel zu hoch und verdirbt so eine noch größere geschmacksentfaltung.

Zum Fazit: Ein wirklich spannendes Bier mit vielen Fassetten. Leider ist die Kohlensäure aber viel zu hoch, sodass nicht alle dauerhaft zum tragen kommen. Daher muss ich einen Punkt abziehen und komme damit aber immernoch auf sehr gute 4 Sterne.