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Baptist Wit

Eine Hommage an den Brauereigründer Jan Baptist de Bruyne sind die Biere der Linie Baptist der belgischen Brauerei van Steenberge. Aus dieser Produktlinie gibt es heute ein klassich belgisches Weizenbier im Fachjargon Witbier genannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkeloranges Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen sehr kräutrigen Geruch in der Nase. Es erinnert sehr stark an Rosmarin oder Koriander dazu nimmt man auch Orange bzw. Organgenschalen wahr.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier eher dezent süßlich und zurückhaltend. Der kräutrig-würzige Geschmack ist aber auch präsent und klingt in am Gaumen und in den Backen leicht an. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, welches sehr würzig ist und eine überaus kräutrige Note besitzt. Dazu ist es ein Bier mit einer doch dann eher süßlichen Note. Es ist auch etwas prickelnd. Der letzte Schluck ist dann wieder sehr bitter und kräutrig.

Zum Fazit: Ein solides Witbier mit kräutrig würziger Note, die im Geschmack auch etwas bitzelt. Es ist mir manchmal jedoch zu hopfenlastig und ihm fehlt eine gewisse Harmonie im Mundgefühl. Auch dürfte es gern noch etwas fruchtiger sein. So erinnert es fast eher an ein Saisonbier. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Baptist Saison

Nach langer langer Zeit gibt es heute endlich mal wieder ein Bier aus Belgien. Zu ehren ihres Gründers Jan Baptist de Bruyne, der die Brauerei van Stennberge im Jahre 1784 gründete, wurde im Jahre 2017 die Bierlinie Baptist lanciert. Es gibt mehrere Sorten, von den ich heute das Saison vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtübes, orangeens Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas derberer Geruch, welcher nur leicht getreidig ist. Dazu kommen noch Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb würziges Bier mit einer schönen Hopfennote am Gaumen. Man hat ein sehr spritziges Bier, dei dem auch gute Zitrusnoten den Gaumen kitzeln. Auch im weitern trinbverklauf bleiben diese erhalten und man hat ein spritziges und frisches Bier mit einer leicht herbe Getreidenote. Insgesamt wirkt es sehr schrotig und urig, aber gut aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Ich habe ein leckers und solides Saison, das genau das ist was ein sein sollte, ein serh uriges grobschrotiges Bier mit einer bestimmten Hopfenbittere die Zitrusaromen aufweist. Dabei ist es aber nicht zu komplex, sondern bleibt simpel und süffig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Postel Dubbel

In, das was Biere und Bierkultur betrifft sehr interessante Nachbarland Belgien, geht es für meinen nächsten Biertest. Es gibt mit dem Postel Dubbel ein Bier, welches von der zu Heineken gehörenden Affligem Brauerei gebraut wird, welche auch die gleichnamigen Abteibiere herstellt. Das Dubbel kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist süßlich und hat irgend einen komischen Geruch den ich nicht genau identifizieren kann, der aber in Richtung Lakritze oder ähnlichem geht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem sehr süßlichen Geschmack. Irgendwie hat es auch etwas beeriges, aber auch etwas, das an Gummibären erinnert. Dazu prickelt das Bier leicht am Gaumen, aber wirkt irgendwie leicht schmierig, mit einem komischen Beigeschmack.

Zum Fazit: Nein dieses Bier überzeugt mich nicht und ist auch nicht die Krone belgischer Braukunst. Es wirkt im Mund einfach etwas schmierig mit komischem Beigeschmack und so gibt es folglich auch nur 2 Sterne.

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Bavik Export

Normalerweise zeichnet sich ein Export im Vergleich zu einem Pils nicht nur durch weniger Hopfengabe und einen dadurch milderen Geschmack aus, sondern hat in der Regel auch einen höheren Alkoholgehalt. Nicht so aber das Bavik Export, der belgischen Brauerei de Brabandere. Im Vergleich zum Pils aus dem selben Hause, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat, kommt das Export nämlich nur auf 5% und wird auf der Website auch als eine etwas mildere Version des Super Pils beschrieben. Nun denn. Ich widme mich heute dennoch diesem Bier und ob es sich hier nun ein Pils oder was auch immer handelt möchte ich nun herausfinden.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht brotig und getreidig in der Nase. Ansonsten ist es unauffällig.

Zum Geschmack: Ein Bier, das getreidig und auch hopfig ist. Es ist relativ leicht im Körper, aber es wirkt sehr erfrischend. Es ist auch im weiteren trinkverlauf ein sehr nichtssagendes Bier, bei dem ab und an mal eine etwas hopfige Kante anschlägt, die aber wenn dann eher etwas mineralisch wirkt und Bitterkeit nur entfernt andeutet.

Zum Fazit: Nun zu diesem Bier ist alles gesagt. Es ist nicht besonders komplex und anspruchsvoll, aber erfrischend und sehr gut trinkbar. Es hat keine Fehlaromen oder komischen Nebengeschmäcker, aber auch keinerlei Highlights. Ein Pils ist es für mich nicht, sondern ein solides Lager, das sich stabile 3 Sterne verdient.

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Moinette Brune

Auf einen Test nach Belgien lautet das Motto meiner nächsten Verköstigung. Dieses Mal geht es in die Wallonie nach Tourpes zu Brasserie Dupont. Der Name der Moinette Biere, von denen ich heute das Brune verkoste leitet sich vom Wort Moene, was Sumpf bedeutet und darauf zurückzuführen ist, das die Gegend um die Brauerei sehr sumpfig ist. Alkoholtechnisch geht es hier wie bei so vielen belgischen Bieren sehr hoch zu und kommt dementsprechend auf 8,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein zuckrig brotiges Aroma mit leichten getreidigen Noten.

Zum Geschmack: Es ist ein im ersten Eindruck brotig getreidges Aroma mit dann im Abgang sogar leicht an Kaffee erinnernden Noten die kurz aufblitzen. Auch im Nachgang sind diese hin und wieder im Mundgefühl präsent. Es bleibt ein sehr uriges Vergnügen mit abwechselnden Noten von eher wässrigen Aroma und schokoladig süßlichen Noten. Das Bier hat einen leicht säuerliche, aber auch extrem nussigen Nachgeschmack, der an Haselnusschokolade erinnert. Zusätzlich wirkt der Nachgang auf mich extrem trocken und ein klein wenig pappig.

Zum Fazit: Ein extrem vielfältiges und sehr komplexes Bier. man muss es wirklich mögen wie dieses Bier komponiert ist. Ich komme nicht ganz so auf einen grünen Zweig da es mir an manchen Stellen dann doch zu wild ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Blanche de Namur rose

Es gibt wohl nicht nur rose Weine sondern auch rose Biere, wie mein heutiges Testbier beweist. Das Blanche de Namur rose steht ganz in der Tradition belgischer Fruchtbiere. In diesem Fall wurde das Weltberühmte Witbier Blanche de Namur mit Himbeeren verfeinert. herausgekommen ist mein heutiges Testbier mit einem Alkoholgehalt von frischen 3,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellrotes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr starker Himbeergeruch. Aber es riecht auch spritzig und ein bisschen kommt auch das bierige, leicht getreidige durch.

Zum Geschmack: Die Himbeere schmeckt man sofort durch. Durch das spritzige der Kohlensäure ist dieses Bier schon fast sektähnlich. Die Kohlensäure ist so gut dosiert, sodass der Himbeergeschmack nicht zu arg durchkommt. Der Hopfen kommt ganz leicht durch und rundet das Bier somit ab. Die Himbeere ist natürlich dennoch dominierend. Positiv ist aber das diese nicht so künstlich wirkt wie bei oft vergleichbaren Bieren. Vom Getreide kommt nichts durch.

Zum Fazit: Ein leckere und interessante Alternative, für alle die auf einen natürlichen leicht säuerlichen und nicht zu süßen Himbeergeschmack stehen: ich finde es wirklich gut und so bekommt das Bier von mir 4 Sterne.

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Kwaremont Blond

Gerade touren wieder die besten Radler der Welt auf ihren Drahteseln durch Frankreich, denn es ist wieder Tour de France. Wer jetzt denkt ich fange an Radler zu verkosten täuscht sich aber, denn es gibt auch ein Bier, welches sich zwar nicht direkt auf die Tour de France, aber auf den Radsport bezieht. Es handelt sich um das Kwaremont der Belgischen Brauerei de Brabandere. Kwaremont ist ein bei Radfahrern sehr beliebter Hügel in Belgien, der auch seit jeher ein legendärer Teil der beliebten Flandernrundfahrt ist. Stilistisch handelt es sich um ein Blonde Bier mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig. Ich rieche Apfel und Birne, aber auch etwas Honig. Es ist leicht getreidig.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es auch hier fruchtig, vor allem nach Apfel wie ich finde aber auch Birne kommt dazu, Außerdem ist da eine dezente Herbe zu spüren. Der Abgang ist sehr harmonisch und aromatisch komponiert. Es hat aber auch eine bestimmt hopfige Note am Gaumen, die zunächst leicht bitter prickelt, bevor die süßlichen Noten freigegeben werden. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher bitter und und nur noch leicht süßlich. Es nimmt immer mehr an Geschmack ab und wirkt irgendwie auch leicht seifig gegen Schluss.

Zum Fazit: Das Bier ist im Antrunk recht gut zu trinken, jedoch finde ich es gegen Ende wirklich auch etwas schwach. Für belgische Verhältnisse ist es eher ein wenig enttäuschend und daher bekommt es nur 3 Sterne.

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Mum Beer

Manchmal muss es eben Mumm sein, diese Sektwerbung hat wohl jeder noch im Kopf. Da es sich bei mir aber um einen Bierblog handelt dürft wohl klar sein das sich der folgende Beitrag nicht um die Blubbrbrause aus Hochheim sondern um ein Bier gleichen Namens dreht. Zwar mit einem M weniger ausgestattet ist das Mum Bier eine Spezialität die mich mal wieder nach Belgien führt. Besonders blumig ist dieses Bier, da es im wesentlichen auf Extrakt der Chrysanthem Blume basiert, die besonders in Belgien, speziell in Westflandern sehr geschätzt wird. Hinter Mumbeer selbst steckt ein kleiner Betrieb in Oostnieuwkerke, der in eben besagter Region in Belgien liegt. Alkoholtechnisch liegen wir hier bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es sind hefige und zitronige Noten die man in der Nase hat. Dazu kommt etwas kräutriges und florales.

Zum Geschmack: Ein typisch belgisches Bier mit hefig fruchtigen Eindrücken. Die Kohlensäure prickelt ein wenig und der Hopfen lässt es im Abgang ein wenig herb erscheinen. Dennoch hat man auch ein gut kräutriges Aroma, wobei ich finde, das es durchaus eher auch erstaunlich herb im Abgang ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr aromatisches und durchaus ansprechendes Bier.

Zum Fazit: Von mir verdient sich dieses Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein schön harmonisches Mundgefühl mitbringt. Allerdings mache ich jetzt nicht genau aus, wo diese Blumen zu schmecken sind. Vielleicht weis ich auch einfach nicht, wie eben jene belgische Blume geschmacklich in Erscheinung tritt.

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Roman Gentse Strop

Mit dem Gentse Strop habe ich im heutigen Test wieder ein Bier, das eine Geschichte zu erzählen hat. Denn den Namen hat mein heutiges Bier vom Wiederstand der Einwohner Gents gegen die Habsburger Herrscher vor Ort. Zur Demonstration seiner Macht zwang Kaiser Karl die stolzen Bürger Gents mit einer Art schlinge um den Hals, den sogenannten Strops, umherzulaufen. Als Zeichen des Wiederstands hat sich dieses Symbol bis heute erhalten und wird bei zahlreichen Festlichkeiten getragen. Das Gentse Strop selbst ist ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 6,9% und wird von der Brauerei Roman hergestellt.

Zur Optik: Ein trübes bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräutrig getreidiges Aroma in der Nase. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr herb und auch bitter am Gaumen. Es bleibt aber doch recht geschmacksneutral zunächst. Es ist leicht herb am Gaumen und irgendwie sehr kräutrig, Nach Wermut oder ähnlichen schärferen Kräutern, wie Koriander und eine leichte Minze.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ich finde es einfach geschmacklich ein wenig flach. 

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Rochefort 8

Im heutigen ersten Biertest werde ich mich dieses Mal dem 8 der Brauerei und Trappistenabtei Rochefort widmen. Mit einem Alkoholgehalt von 9,2% ist auch dieses Bier keinesfalls schwach was die Umdrehungen angeht.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen sehr üppigen leicht röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma. Dazu kommen noch Noten von Lakritz. Dabei hat man noch leicht nussige Noten. Etwas alkoholische Noten sind aber auch dabei.

Zum Geschmack: Man hat röstige Noten im Antrunk mit im Abgang aufkommenden süßlichen Noten. Etwas ganz kleines alkoholisches kitzelt kurz am Gaumen. Das Mundgefühl bleibt im Nachgang aus getredigen und süßlichen Noten bestehen. Man hat etwas von Kandiszucker und reiferem Obst. Auch im weiteren Trnikverlauf ist es ganz gut trinkbar und sogar ein wenig zu süffig für seinen hohen Alkoholgehalt. Leichte Lakritzenoten runden das Ganze ab.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Bier mit einer angenehmen Geschmacksaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.