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Newcastle Brown Ale

Nach einer kurzen Urlaubspause gibt es heute wieder einen Biertest. nebenbei ist es der erste Test im neuen Jahr bzw. sogar Jahrzehnt. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern zunächst einmal ein frohes neues Jahr. Ausgesucht habe ich mir heute einen absoluten britischen Klassiker, das Newcastle Brown Ale. Beim Newcastle Brown Ale handelt es sich um ein Bier, welches ursprünglich von den Newcastle Breweries gebraut wurde. Erstmals 1927 auf den Markt gebracht, wird das Bier mittlerweile nicht mehr in seiner Heimatstadt gebraut. Nach der Übernahme durch Heineken 2008, wird das Bier seither von der John Smiths Brewery in Tadcaster produziert. Außerdem wird es von Heineken selbst für den internationalen Markt auch in den Niederlanden hergestellt. In England ist es dennoch nach wie vor eines der Meist gezapften und getrunkenen einheimischen Biere. Das Bier selbst ist ein klassiches dunkles, obergäriges Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Bräunlich bis rötliches Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr nussiges Bier. Dazu kommt eine deutliche malzige Komponente. Man hat dazu noch etwas Schokolade. Es riecht aber auch ein bisschen künstlich.

Zum Geschmack: Ein im Antrunk sehr sehr mildes Bier, bei dem man zuerst einmal den Geschmack suchen muss. Der Hopfen klingt hier und da leicht an. Im Abgang ist es nussig und süß. Bisweilen ist es mir sogar fast ein wenig zu süß. Der Hopfen klingt immer mal wieder an. Manchmal klebt er aber etwas unangenehm am Gaumen. Röstig ist es eigentlich trotz seiner dunklen Farbe gar nicht. Auch gegen Ende wird es immer süßer und irgendwie schmeckt es einfach auch ein wenig künstlich.

Zum Fazit. Für mich ist dieses Bier absolut nichts. Es schmeckt künstlich und wirkt irgendwie unrund. Ich werde mit ihm einfach nicht so richtig warm. Vor allem nachdem  der noch halbwegs gute Einstieg nachlässt, ist es echt schwer zu ertragen, weil viel zu süß. Hierfür kann ich leider nur 2 Sterne geben.

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Samuel Smith Winter Welcome Ale

So langsam aber sich kann man den Winter Wilkommen heißen, auch wenn es an diesem halbwegs sonnigen Tag nicht unbedingt dannach aussieht. Dennoch möchte ich heute das Winter Welcome Ale der englischen Traditionsbrauerei Samuel Smith vorstellen. Die geschichte der Brauerei reicht bis ins Jahr 1758 zurück. Damit ist sie die älteste Brauerei in der Grafschaft Yorkshire und eine der ältesten Brauereien Englands überhaupt. Das speziell für die Winterjahreszeit gebraute Bier hat einen ordentlichen Alkoholgehalt von 6,0%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier mit Schaum der ganz in Ordnung, aber nichts besonderes ist.

Zum Geruch:Eein getereidiges Aroma mit einer gewissen pflaumigen Note in der Nase. Aber auch etwas karamelliges und kräutriges gesellt sich dazu.

Zum Geschmack: Herb, mit einer gewissen süßlichen Note im Abgang. Es hängt so eine gewisse hopfge Note am Gaumen, aber es hinterlässt auch ein wenig Spuren des Getreides mit einer leichten Fruchtnote. Die fruchtnote erinnert an reife Orangen und Mandarinen sowie Pflaumen. Das hat etwas Weihnachtliches, zumal sich noch Karamell dazu gesellt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein winterliches Aroma mit gewissen karamelligen Noten die in Richtung Bratapfel gehen.

Zum Fazit: Ein sehr komplexes und gleichzeitig Spannendes Bier. Für alle, die ein etwas anderes Festbier suchen sicherlich eine Empfehlung. Wenn man so etwas nicht gewohnt ist, mag es vielleicht etws komisch schmecken. Mir schmeckt es jedenfalls sehr gut und ich gebe hierfür volle 5 Sterne.

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Flügge Flinn

Mein heutiger Biertest führt mich dieses mal in die hessische Bankenmetropole Frankfurt am Main. Hier gibt es seit 2017 mit der Brauerei Flügge eine kleine Craftbierbrauerei, die auf ausgerwöhnliche Bierspezialitäten, auch gerne Abseits des Reinheitsgebotes setzt. Im Süden Frankfurts zwischen Schwanheim und Niederrad unmittelbar an der A5 gelegen, hat die Brauerei mittlerweile schon ein recht großes Sortiment an festen und wechselnden Bieren. Auffällig sind dabei vor allem die künstlerisch gestalteten Etiketten auf denen unterschiedliche Vögel zu sehen sind. Verantwortlich hierfür zeichent sich die Künstlerin Pia Zölzer. Verkosten möchte ich heute das Flinn ein Rye Ale, sprich es wurde Roggen verwendet. Zusätzlich wurde hier die momentan angesagte norwegische Kveik Hefe benutzt. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,0%.

Zur Optik: Naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier mit einem gewissen fruchtigen touch. Es wirkt auch ein wenig floral. Dazu etwas brotig.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es zunächst etwas getreidger, beovr es dann im Abgang mit etwas fruchtige Noten daherkommt. Man hat aber auch Noten von Blüten, einer herrlichen Blumenwiese. Vor allem in Antrunk ist es zunächst sehr prickelnd und die Kohlensäure betäubt ein wenig die Zunge. Ein wenig kommen dann auch getreidige Noten immer mehr zum Vorschein. Man shcmeckt jetzt warume s sich um ein Roggen Ale handelt. Auch im weiteren Trinkverlauf, bis zum Schluß ist es ein Mix aus getreidg/ schrotigen Noten mit einem gewissen sprudelig/herben Abgang.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, das genau das rüberbringt was ich mir von einem getreidg interpretierten Ale erwarte. Es ist nicht nur getreidg sondern hat auch bittere Hopfennoten, die sogar ein wenig an ein Saison erinnern. Es könnte hier und da etwas kräftiger sein. Mir ist es dennoch 4 Sterne wert.

 

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Kona Koko Brown

Aloha! Im heutigen Biertest geht es nach Hawaii. Eine der größten Brauereien dort ist die Kona Brauerei, deren Biere schon seit Jahren auch hier in Deutschland erhältlich sind. Dabei gibt es die Brauerei erst seit 1994 . Wesentlch zur Expansion trug der Fakt bei, dass Kona seit 2010 zur Craft Brewing Alliance gehört. Dies ist ein Zusammenschluss mehrerer Craft Brauereien, um so größere Märkte bedienen zu können. Die Craft Brewing Alliance ihrerseits wurde 2013 von Anheuser Busch übernommen und so ist auch Kona mehr oder weniger Teil des größten Braukonzerns der Welt.Ihren Sitz hat die Brauerei in Kailua-Kona auf der größten Insel von Haiwaii. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Naturtrübes, schokobraunes Bier. Es hat einen ordnetlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr intensives, schokoaldiges und kakaoartges Aroma. Dazu leichte Holzfassnoten. Dominierend ist aber die Kokosnuss.

Zum Geschmack: Auch hier hat an zuerst dominierend die Kokosnussnoten . Im Abgang kommen immer wieder Schokonoten dazwischen. Die Kokosnussnoten sind aber dominast. Es hat irgendwie etwas von eine Bountyriegeln, nur das etwas die Kohlensäure prickelt. Auch im wieteren Trinkverlauf hat man einen Schoko-Kokosmix.

Zum Fazit: Man muss Kokos mögen. Ich bin nicht unbedingt ein Liebhaber von Kokos. Dafür ist es aber relativ gut gemacht und hat sich 4 Sterne verdient.

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Superfreunde Super Ale

Die letzten warmen Tage sind noch einmal ideal um ein Bier zu genießen. Daher gibt es heute zum Abschluss des Wochenendes noch einmal einen frischen Test.  Dieses mal gibt es ein Bier von einem noch recht jungen Bierprojekt, nämlich ein Bier von den Superfreunden aus Berlin. Seit 2016 gibt es dieses Projekt nun. Eine eigene Brauerei haben sie dabei nicht, sondern sie mieten sich in Brauereien ein, die Braukapazitäten frei haben und stellen dort ihr Bier her. Herausgekommen sind dabei immer wieder wechselnde Bierspezialitäten, von IPA bis Pils. Aus dieser bunten Riege möchte ich heute das Super Ale  vorstellen, ein Pale Ale oder Easy IPA wie es auf der Website heißt mit 5,9% Alkohol.

Zur Optik: Rötlich bis bernsteinfarbenes Bier. Recht dunkel für ein Pale Ale. Der Schaum ist weiß und ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Beeriges, aber zugleich auch recht grasig/harziges Aroma vom Hopfen. Die leichte Fruchtigkeit ist dabei den harzigen Noten überlegen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist recht lasch bzw. wässrig. Im Abgang kommen dann bittere/harzige Noten, die dann dem Bier wenigstens etwas Profil verleihen. Immer wieder kommt auch das feine, leicht süßliche Malzbett hindurch. Auch lassen sich in der Mundhöhle ganz leichte mit beerigem Geschmack angehauchte Nuancen durchblicken. Den Alkohol schmeckt man nicht durch und so ist das Bier doch sehr bekömmlich und gut zu trinken. Immer wieder kommen Ansätze von Orangenen und reifen Äpfeln durch.

Zum Fazit: Es ist eine Easy IPA, den der Gesamteindruck vermittelt schon eher ein leichtes Bier mit angedeuteten Ansätzen eines IPA, die aber leider ein wenig im Sande verlaufen. Dennoch kann man es bei diesem Wetter ganz gut trinken. Ich gebe hierfür 3 Sterne

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Hopfenstopfer Citra Ale

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus der Hopfenstopfer Reihe, welche bei der Häffner Bräu in Bad Rappenau gebraut werden. Diesmal wird das Citra Ale verkostet, bei der explizit die Hopfensorte Citra im Vordergrund steht. Ich bin gespannt, ob in der Verkostung dann auch das erwartete Zitronenaroma eintritt. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 5,1%.

Zur Optik: Naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Das erwartete Aroma von Zitrone und Orange hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im ersten Eindruck die Zitrusnoten, die zunächst noch recht aromatisch sind, bevor sie dann im Abgang bitterer bzw sauerer sind. Auch im weiteren Trinkverlauf ein dezent zitrones Bier, wobei es sich mit der Säure bzw Bittere ganz dezent verhält. Die Fruchtigkeit nimmt leider ein wenig ab. Isngesamt ist es ein wenig zu leicht. Gegen Ende ist es dann eher nicht mehr ganz so aromatisch und es fehlt einfach eine gewisser Geschmackstick.

Zum Fazit: Ein Bier, welches niemandem wehtut und meiner Erwartung an Zitrusnoten gerecht wird. Es hat aber dann doch nicht die Geschmackstiefewie andere Bier, wobei hier auch der geringere Alkoholgehalt zu buche steht. Dennoch ein Bier welches man so gut trinken kann wenn man es mal weniger komplex mag. Hierfür gebe ich gute 3 Sterne

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Langbräu Superale

Viel Trinken. Bei diesen ungewöhnlich lange anhaltenden heissen Temperaturen hört man dies überall. Daher gibt es heute auch wieder einen Biertest, denn was löscht den Durst mehr als ein gut gekühltes Hopfengetränk. Mir jedenfalls würde nichts anderes Einfallen. Verkostet wird heute ein Bier der Langbräu aus Schönbrunn im Fichtelgebirge. Die Brauerei, von der schon einmal das Wiessbier im Test war, ist bekannt für sein abwechslungsreiches Sortiment mit vielen abwechslungsreichen Bierspezialitäten. So gibt es neben dem legendären Erotikbier, für das die Brauerei überregionale Aufmerksamkeit bekam, auch seit neuestem das Superale im Sortiment. Diese obergärige Spezialität, in der Tradition seiner englischen Vorbilder stehend hat einen Alkoholgehalt von 4,9% .

Zur Optik: Natutrübes Bier, dass einen bernsteinfarbenen Farbton hat. Der Schaum ist ca. 2cm groß und recht ordentlich.

Zum Geruch. Fruchtig, frisches Aroma. Eine dezente Note von Erdbeere. Ansonsten sehr ätherisch und leicht hopfig mit blumigen Einflüssen. Dazu noch leicht Birne.

Zum Geschmack: Fruchtig, leichtes Bier. Es fehlt ihm aber noch die letzte Hopfenherbe. Der erste Eindruck ist mir ein wenig zu dezent. Eher ein malzbetontes Bier, dass eine leicht würzige Note hat. Es ist eher weich im Mundgefühl. Eine ganz leichte Hopfenherbe zieht sich durch das Bier, ohne aber wirklich richtig bitter oder herb zu werden. Insgesamt ein sehr mildes Bier das aber gut trinkbar ist.

Zum Fazit: Ein solides und recht süffiges Bier, welches manentspannt und unbeschwert genießen kann. Es ist aber nichts besonders spektakuläres. Da es aber sehr erfrischend ist, ist dieses bier genau der richtige Durstlöscher für solche heissen Tenmperaturen. Daher gibt es heute 4 Sterne von mir für das Superale.

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Palmbräu Summer Ale

Es ist zwar erst Ende April, jedoch könnte man bei den aktuellen Temperaturen meinen das es schon Hochsommer ist. Daher gibt es passend heute ein Summer Ale im Test. Auch die Region in die es heute geht ist doch auch eher eine der sonnigeren Gegenden Deutschlands. Es geht nämlich ins schöne Kraichgau, die sich im Nordwesten von Baden Württemberg befindet. Dort in der Stadt Eppingen befindet sich die Brauerei Palmbräu, die sich selbst als Stolz des Kraichgau bezeichnet. Neben ihren traditionellen Standardsorten bringt die Palmbräu auch jeden Monat wechselndes Bier des Monats heraus. Das Bier des Monats ist meistens an den aktuellen Monat angelehnt und es sind meist ausgefallene Sorten oder etwas experimentelle Biere. Daraus ist nun heute das Summer Ale im Test. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Orangenes, trübes Bier. Mit einer sehr schönen Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Spritziges Aroma, welches nach Grapefruit und Zitrusfrüchten duftet. Aber man hat auch ein deutliche hefige Note. Leider riecht es auch ein bisschen alt und ledrig.

Zum Geschmack: Süßliches Aroma. Erinnert fast ein wenig an Hafer oder Roggen. Der Hopfen kommt in seiner Fruchtform rüber und macht das Bier zu einem schönen sommerlichen Mix mit einem Pfirsich und Bananeneischlag. Im Abgang hat man bei solchen Ales typische Zitronennoten. Insgesamt ist das Malz aber zu dominant und deutlich zu süß. Es schmeckt auch insgesamt einfach zu hefig. Es hat am Gaumen so ein ganz komische klebrige Note wie bei einer leicht fauligen Frucht.

Zum Fazit: Eine gute Idee dieses Bier das aber noch zu unrund wirkt. Ich sehe aber durchaus potential in diesem Bier bei dem man mit ein wenig mehr Betonung auf den Hopfen noch etwas rausholen könnte. Hierfür gebe ich solide 3 Sterne.

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Brlo Redlight Ale

Berlin ist mittlerweile wieder ein Zentrum des Bieres geworden. Waren vor ca. zehn bis Fünfzehn nur noch 2 Brauereien wirklich aktiv in der größten Stadt Deutschlands, so sind in den letzten Jahren etliche kleine Craftbrauereien wie Pilze aus dem Boden geschossen. Vor allem auch durch das internationale Flair bedingt, hat die Craftbeer Bewgung in Berlin besonders schnell Fuß gefasst. Denn im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, bietet sich in Berlin nunmal die Szene die offener gegenüber neuen Geschmacksrichtungen und international geprägten Bieren ist. Aus eben einer dieser neuen kreativen Brauereien stammt auch das heutige Testbier. Es stammt von der erst 2014 gegründeten Brauerei Brlo. Abgeleitet vom alten slawischen Namen der Stadt Berlin, hat sich die Brauerei in den letzten Jahren zu eine der top Bieradressen in Berlin entwickelt. Verkostet wird heute das redlight Ale, das lustigerweiße eigentlich aus einem fehlgeleiteten Brauversuch stammt. Da es aber dennoch geschmacklich so sehr überzeugte, das die Brauer hellauf begeistert waren kam es in die Flasche und steht nun vor mir auf dem Tisch. Das Redale hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Rotoranges und trübes Bier. Sehr schöner feinporiger weißer Schaum.

Zum Geruch: Fruchtiges beeriges Aroma in der Nase, Noten von Himbeere aber auch herbe grasige Töne. Zusätzlich tropische Einflüsse von Maracuja und Passionsfrucht.

Zum Geschmack: Sehr bitterer Nachgeschmack, der als erstes heraussticht. Im Antrunk kommen die Fruchtigen Noten zum Tragen. Alles eingebettet in ein feinmalziges Malzbett. Wirkt insgesamt sehr bekömmlich und leicht trinkbar. Feine hefie Noten runden den Geschmack ab. Man schmeckt aber nicht so richtig so richtig das red heraus. Es wirkt eher wie ein leichtes pale ale. Die fruchtigen Noten kommen leider auch nur noch sporadisch zum tragen. Sie äußern sich wenn dann auch nur in beeriger Natur. Die Herbe im Abgang bleibt jedoch bestehen. Sie ist auch nicht zu herb, sondern genau richtig dosiert, sodass sie dem Bier ein bekömmlich leichten Geschmack verleiht.

Zum Fazit: Ein erfrischendes Sommerbier ist es ja. Sehr spritzig und eine gute Bittere hat es. Es ist aber bis auf die Bittere nur noch ganz wenig andere Geschmack vorhanden. Vor allem gegen Ende wird es dann doch sehr wässrig. Hierfür gibts dann leider nur 2 Sternen.

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Sander melon IPA

Heut geht es mal in die Pfalz und zwar nach Worms in die Stadt mit dem berühmten Dom. Dort geht es zur Brauerei Sander. Die Brauerei Sander ist ein kleine feine Braumanufaktur die streng nach ökologischen Richtlinien braut. Die noch recht junge Brauerei  ist sogar öko zertifiziert. Mit ihrem brieten Sortiment, das von klassischem Pils bis hin zu Sauer- und fassgelagerten Bieren reicht, möchte die Brauerei die Vielfalt des Bieres darstellen und ein möglichst breites Spektrum abdecken. Kurz gesagt so, dass für jeden etwas dabei ist. Von diesem breiten Sortiment wird heute das Melon India Pale Ale, das angeblich nach Honigmelone, aufgrund des verwendeten Hopfens Hüll Melon schmecken soll. Es hat einen Alkoholgehalt von 7,6%.

Zur Optik: Klares orangenes Bier mit rötlichem Stich. Der weiße Schaum ist ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Ja man hat schon die Melone, aber sie ist bei weitem nicht die dominanteste Komponente. Den vor allem ätherische und harzige Noten sind dominant. Auch Zitrusnoten sind vorhanden.

Zum Geschmack: Wirklich Noten von Honig, beziehungsweise Honigmelone. Aber es ist dann doch auch wirklich bitter und die Fruchtigkeit, die man vom Namen erwartet fehlt so ein bisschen. Insgesamt wirkt es nämlich schon sehr trocken. Gegen Ende legt sich dann die Bittere und es wird tatsächlich wieder fruchtig und die versprochene Honigmelone kommt zu Vorschein. Jedoch könnte das Bier noch lebendiger wirkten in dem es mehr sprudeliger ist.

Zum Fazit: ich bin ein bisschen enttäuscht von dem Bier da ich es mir durchaus fruchtiger vorgestellt hatte. Da kenne ich in diesem Spektrum andere und noch bessere Biere. Dennoch ist es nicht schlecht aber nun wahrlich nichts außergewöhnliches und austauschbar, in der mittlerweile doch recht großen Sparte an verfügbaren IPAs. Hier fehlt einfach noch das besondere und richtig kräftige. So gibt es hierfür 3 Sterne.