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Weihenstephan Tradition

Im heutigen Biertest habe ich wieder etwas von der ältesten Brauerei der Welt aus Weihenstephan. Dieses Mal das Tradition genannte dunkle Lagerbier das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, leicht getreidiges Aroma. Es ist etwas röstig und hat Toffeenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das toastig süßlich ist. Es ist irgendwie auch etwas wässrig und dem Bier fehlt es meiner Meinung nach noch etwas an Vollmundigkeit. Der Körper ist ok, aber irgendwie finde ich, das das Dunkle ein wenig schwach auf der Brust ist. Im Abgang zeigen sich Karamellnoten und dann kommt auch etwas Hopfen in Spiel. Es ist insgesamt dezent süßlich und nicht wirklich röstig.

Zum Fazit: Im Gegensatz zu anderen Dunklen fehlt es dem Bier etwas an Körper. Es ist ganz nett zu trinken, aber da geht doch noch mehr. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Yankee & Kraut Hercooles

Jeder kennt wohl Herkules. Sei es durch die griechische Sage oder den Disneyfilm mit dazugehöriger Serie. Dazu ist Herkules aber auch eine beliebte Bitterhopfensorte aus der Hallertau. Bei Yankee & Kraut aus Ingolstadt gibt es auch ein Bier, das angeehnt an den griechischen Halbgott Hercooles genannt wurde. Stilistisch ist es ein Saison/Farmhouse Ale mit einem Alkoholgehalt von 8%.

Zur Optik: Ein natutrübes, bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Doch eher brotige Noten, aber auch Zitrus und Kräuter kommen in die Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas fruchtiges, aber zugleich auch herbes Bier. Auch im weiteren Verlauf wird das Bier obstig fruchtig. Im Körper ist es sehr kräftig und dadurch auch mit einem mehr als wahrnehmbaren Malzkörper verbunden. Sehr gut ergänzt wird das Ganze von einem hopfigen, dzent bitteren Abgang. Man hat Zitrus, eine leichte Säure wie sich das für ein Famrhaouse Ale gehört. Gepaart mit den sehr brotigen Getreidenoten, ergibt das insgesamt ein sehr rustikales Bier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein rustikales, uriges und würziges Bier, wie man sich so ein Farmhouse Ale vom Lande eben vorstellt, auch wenn das in diesem Falle aus der Stadt kommt.

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Ustersbacher Reischenau Gold

Das Reischenau Gold der Ustersbacher Brauerei ist eher so etwas wie B oder Handelsware, mit denen die Brauerei vermutlich ihre überschüssigen Kapazitäten in den Handel bekommen will. Zwar wird das Bier in Ustersbacher Kästen und mit Ustersbacher Kronkorken verkauft, jedoch ist das Etikett recht billig und das Logo der Brauerei dort nirgndwo zu finden. Auch wird das Bier weder auf der hauseigenen Website noch sonst irgendwo durch die Brauerei beworben. Ebenso hat das Bier genau wie das Ustersbacher Export einen Alkoholgehalt von 5,5%, was meine Vermutung, dass es sich hier um ein und das selbe Bier handelt bestätigt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma mit schönen Getreidenoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein kräftiges und getrediges Bier mit auch süßlichen Noten die gut miteinander harominieren. Auch im weitren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, welches süßlich, fast schon ein wenig zuckrig ist und sich über die Malznoten definiert. Hopfen klingt nur mrginal am Gaumen an.

Zum Fazit: Kann man machen und für doch recht günstige B-Ware ganz passabel. Da auch schon das normale Exportbier aus UStersbach nichts besonderes ist, gibt es auch hierfür die solide Wertung von 3 Sternen.

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Dubuisson Bush Ambree

Nich weniger als das angeblich stärkste Bier Belgiens werde ich nun im nächsten Beitrag verkosten, denn laut eigenen angeben handelt es sich beim Bush Ambree der Brauerei Dubuisson mit einem Alkoholgehalt von satten 12% nicht nur um das stärkste Bier Belgiens, sondern auch um eines der stärksten Biere weltweit. Ich bin wirklich gespannt auf dieses Bier, welches erstmals 1933 gebraut wurde und damit als absoluter Klassiker unter den belgischen Starkbieren gilt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes bis bernsteinfarbenes Bier.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Geruchsaroma. Kräuter, Trockenobst, Kandiszucker und Wildhonig kommen in die Nase. Auch der Alkohol kitzelt hier die Nasenspitze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es hier würzig mit obstigen Noten. Die Kohlensäure ist für diesen Alkoholgehalt sehr lebendig und lässt mich fast schon an einen Sekt erinnern. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem doch sehr fruchtigen runden Aroma und zeigt eine dezent obstige Säure. Natürlich hat man einen voluminösen mächtigen Körper, die Kohlensäure lässt das aber dennoch recht süffig und nicht zu schwer erscheinen. Der Alkohol macht sich durch eine durchaus ausgeprägte Bittere bemerkbar, die bisweilen schon an Schnaps erinnert und recht unangenehm ist. Auch leichte Noten von Kräutern und Wildhonig schmecke ich.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist nicht so komplex wie gedacht und vor allem die alkoholischen Noten stören. Dennoch hat man schöne Fruchtnoten die überzeugen.

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Haselbacher Bayrisch Hell

Die Schlossbrauerei Haselbach war eine ehemals im gleichnamigen Schloss in der niederbayerischen Stadt Haselbach ansässige Brauerei, welche 2001 von der Löwenbrauerei Passau übernommen wurde, zu welcher die Eigentümerfamilie eine familiäre Verbindung hat, da beide Brauereien im wesentlichen von Mitgliedern der Familie Stockbauer geprägt wurde. Nach dem Ende des Braubetriebs in Haselbach lebt die MArke HAselbacher weiter, jedoch gibt es nicht nur ein von der Löwenbrauerei Passau prouziertes Haselbacher Helles, nein es gibt auch ein von der für die Gefako Getränkemärkte produziertes Haselbacher Helles, welches von der Brauerei Schnitzlbaumer in Traunstein hergestellt wird. Dies hat jedoch meines Wissens nicht unbedingt etwas mit der historischen Schlossbrauerei zu tun, wenngleich sich auf dem Etikett eine historische Abbildung des Haselbacher Schlosses befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist gnz ok, aber nicht wirklich üppig.

Zum Geruch: Getreidig, kernig und etwas süßlich. Grundlegend aber eher geruchsneutral zeigt sich das Bier.

Zum Geschmack: Es ist süßgetreidigig mit einem doch eher leichten Körper, der es auch bis in den Nachgang sehr leicht und mild wirken lässt. Eine gewiisse Malzsüße schwingta aber immer mit. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf süßlich mineralisch. Insgesamt zeigt sich im Mundgefühl sehr sanftes und weiches Bier mit leichter bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides Helles, ohne große Ecken oder Kanten, aber man kann es durchaus trinken, wenn man ein solides, recht preiswertes helles Lagerbier sucht.

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Giesinger Dunkel

Ein weiteres Bier aus München, dieses Mal wieder von der Giesinger Brauerei, gibt es nun in meinem nächsten Biertest. Ich verkoste das dunkle Lagerbier, ein typische bayerische bzw. münchener Biersorte, die jedoch ein bisschen im Schatten des allseits beliebten Hellen steht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier, Es hat einen ganz pasablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr intensiven Brotnoten. Man hat ein sehr schönes Kaffeearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es kaffeeartig und schokoladig, ohne dabei zunächst zu röstig zu wirken. Das Bier prickelt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz passabel mit einem doch eher süßlichen, leicht schokoladigen Bouquet, dass vor allem durch süßliche Malzaromen besticht und nur im Abgang eine leichte Röstnote aufweist.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Ein gutes klassisches dunkle, das eher süßlich im Geschmack ist einen vollen Körper besitzt und nur leichte Röstnoten hat.

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Lasser Adams Bock

Ganz im Südwesten Deutschlands, unweit der schweizer und der französischen Grenze liegt die Stadt Lörrach. Auch in Sachen Bier gibt es dort einiges bei der im Ort ansässigen Brauerei Lasser zu entdecken. Nachdem die Brauerei Reitter den Betrieb eingestellt hat, ist die Brauerei lasse die nun einzige verbliebene Großbrauerei in der südbadischen Grenzstadt. Im Sortiment finden sich einige interessante eher außergewöhnliche Biere wie zum Beispiel der Adams Bock, benannt nach Adam Lasser, dem ersten Braumeister der 1850 gegründeten Brauerei, welcher den Betrieb im Jahre 1864 schließlich übernahm und die damit bis heut währende Familientradition begründete. Der Adams Bock ist ein holzfassgereifter dunkler Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,6%.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. es hat einen leichten röstig angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat schöne Fass und Vanillenoten. Dazu kommen natürlich auch getridge Noten, die aber nicht dominant sind. Auch Trockenobst wie Datteln und Rosinen rieche ich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier bei dem natürlich sofort die Fassnoten auffallen. Vor Allem auch im Nachgang hat man etwas holzige vor allem aber auch schöne Vanillenoten und Trockenobst. Die vanilligen Noten sind wirklich überzeugend und sind noch mit einem leicht zuckrigen Aroma versehen und bleiben lange im Mundraum. Der Körper ist präsent hier hatte ich aber Bockbiere bei denen dieser durchaus dominanter aufgetreten ist und noch mehr zum Geschmack beiträgt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Wirklich gut umgesetzt, für die Höchstwertung hätte ich mir aber noch etwas mehr vom Malzkörper gewünscht.

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Eibauer Zwickl dunkel

Mein nächstes Testbier kommt aus dem sächsischen Teil der Lausitz, der Oberlausitz. Ganz im Südeosten von Sachsen in der Nähe von zwickau liegt das kleine Dörfchen Eibau, das überregional für sein Bier insbesondere seine dunklen Biere bekannt ist. Nachdem ich vor einiger Zeit schon einmal das helle Zwicklbier von dort vorgestellt habe gibt es im folgenden Test nun die dunkle Version davon. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weiß bräunlichen Schaum.

Zu Geruch: Ein süßlichesr Geruch. Es ist röstig, hat aber auch Toffeenoten und etwas Schokolade. Dazu auch noch Lakritze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, bei dem diese süßliche Note, die mich an Toffee und etwas an Lakritze erinnert im Geschmack besonders durchkommt. Dazu kommen aber auch getreidige Noten die etwas röstig sind. Dieser Laktizegeschmack ist aber klar dominant im Gesamtprofil. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ganz angenehm zu trinken, die Süße des Malzes wird aber stärker und ist fast schon ein bisschen störend.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein solides dunkles Bier, das mir aber, je länger mane s trinkt eine Spur zu süß ausfällt.

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Adnams Ghost Ship

East Anglia, eine Region nordöstlich von London ist das Setting meines nächsten Biertests. Dort in Southwold, einem direkt an der Nordseeküste gelegenen Strandbad ist seit dem Jahre 1872 die Adnams Brewery beheimatet. Die sich noch immer in Familienbesitz befindliche Privatbrauerei legt zudem großen Wert auf Nachhaltigkeit und engagiert sich auf verschiedene Weis für den Umweltschutz, in dem zum Beispiel ein Großteil der für die Produktion benötigte Energie aus erneuerbaren Energien stammt. Neben Bier stellt man hier auch Cider und verschiedenste Spirituosen her. In Sachen Bier bietet das Unternehmen eine sehr große Vielfalt an klassischen englischen Ales und Stouts, aber auch amerikanisch inspirierte Craftbiere und holzfassgelagerte Sondereditionen. Ich widme mich heute aber dem Ghost Ship, einem der Klassiker des Hauses, welches stilistisch ein typisches englisches Pale Ale ist mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr stark nach Zitrus bzw. Zitronennote in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das durchaus bitter in Richtung Abgang ist und doch ein sehr schönes Zitrusaroma ins Mundgefühl bringt. Es wirkt im Körper aber leider etwas dünn. Dennoch überzeugt mich vor allem die schöne Zitrusaromatik die sich lange bis in den Abgang durchzieht und im Mundraum bleibt. Insgesamt ist es ein fruchtig bitteres Bier mit leichter Säure, lebendiger Kohlensäure aber schwachem Körper.

Zum Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne. Es hat eine knackige Bittere mit fruchtigem Abgang, aber insgesamt finde ich es ein wenig dünn im Geschmack.

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Hahn Pilsner

Ein eher in der Kategorie Billigbier angesiedeltes Gebräu, das ich bei einem Getränkemarkt in Mittelhessen entdeckt habe ist nun mein nächstes Testobjekt. Gebraut wird es für die Hahn Gentränke Union die ihre Sitz im südhessischen Frielendorf hat. Der Produzent dieses Bieres möchte aber leider leider lieber anonym bleiben und ließ sich auch nach längerer Recherche nicht herausfinden, eventuell stoße ich ja zu einem späteren Zeitpunkt auf den Hersteller dieses Gebräus. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichenweißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht tatsächlich nach nicht besonders viel.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das überraschend malzig schmeckt und mich auch sehr an ein Exportbier erinnert. Es ist dabei auch etwas muffig im Abgang. Ich finde, wenn man das Bier trinkt, so macht sich doch ein durchaus präsenter Malzkörper bemerkbar und die würzigen, aber nicht dominierenden Hopfennoten im Abgang lassen eher auf ein Lager denn als ein Pils schließen.

Zum Fazit: Ein trinkbares Bier, das aber seine schwächen speziell im Abgang hat. So richtig Lust auf ein weiteres Bier bekommt man da sicherlich nicht. Auch ist es mir für ein Pils zu malzig. Ich vergebe hierfür 2 Sterne.