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Palmbräu Weihnachtsbier

Der 1. Dezember markiert traditionell den Beginn der Adventszeit und auch die Adventskalender dürfen nun geöffnet werden. Hinter einigen Türchen dürfte sich dabei auch ein Bier verbergen, werden Bieradventskalender doch immer beliebter. Um den 1. Dezember richtig zu begehen, darf natürlich ein Weihnachtsbier nicht fehlen. Deshalb gibt es nun selbiges von der Palmbräu aus Eppingen. Der Alkoholeghalt liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht röstiges Bier habe ich in der Nase. Dazu kommt ein ordentlich nussiger Geruch. Dazu kommt noch etwas karamelliges.

Zum Geschmack. Auch hier ein hat man ein sehr süßliches Aroma mit einer deutlich karamelligen Note die sehr sehr zu gefallen weis. Vor allem wie schön diese sich im Nachgang am Gaumen festsetzt ist wirklich sehr gut gelungen. Die Kohlensäure prickelt recht gut und ist im Antrunk eventuell ein wenig zu pulsierend. Eventuell könnte der Hopfen noch etwas besser sein. Der schöne getreidige und kramellige nach Lebkuchen schmeckende Geschmack wirkt auch sehr weihnachtlich.

Zum Fazit: Ein schönes Festbier, das leider nur in der kleinen Flasche zu haben ist. ich finde es einen wahrlichen Genuss und gebe hierfür 4 Sterne.

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Frankenbräu Märzen

Das Märzen der Frankenbräu lässt mich für einen Biertest mal wieder einen Abstecher ins Frankenland wagen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes bernsteinfarbenes bis altgoldenes Bier. Es hat einen leicht rötlichen Stich. Der Schaum ist ok, jedoch sehr flukativ

Zum Geruch: Ein sehr malziges, aber auch leicht fruchtiges Aroma. Es erinnert entfernt an Johannisbeere. Man hat gewisse röstige Noten.

Zum Geschmack: Ein Aroma, bei dem vor allem das Getreide dominiert. Es ist deutlich röstig angehaucht. Positiv ist, das es vor allem nicht zu süß wirkt. Sogar die im Geruch anklingende Johannisbeere kommt leicht durch.

Zum Fazit. Ein Bier, welches sich durchaus trinken lässt. Es ist nicht wahnsinnig komplex, aber für mich reicht das um gerade noch so bei 4 Sternen zu landen.

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Krusovice Imperial

Das Krusovice Imperial verschlägt mich im heutigen Test einmal mehr zu meinen tschechischen Freunden. Nach dem Schwarzbier habe ich somit nun die helle Variante, der in Deutschland erhältlichen Sorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier, welches eine goldene Farbe hat. Der weiße Schaum ist äußerst reichhaltig.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger Geruch. Dazu ist das Aroma leicht metallisch. Insgesamt ist das Aroma aber eher getreidig dominiert.

Zum Geschmack: Ein getreidigen Antrunk hat das Bier, ehe es im Abgang in hopfigere Noten übergeht. Im Nachgang ist es dann wieder getreidig brotig. Es ist sogar ein wenig karamellig. Der Hopfen kommt durch, jedoch kommt man nicht sofort darauf, das es ein Pils ist, da der malzige Charakter einfach zu dominant ist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Man kann es ganz gut trinken, jedoch finde ich es sowohl für ein Lager, als auch für ein Pils als zu wenig ausdifferenziert.

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Urban Chestnut Wolamot

St. Louis, Sitz der wohl größten Brauerei der Welt, Anheuser Busch, ist seit jeher auch eine Stadt, die von deutschen Auswanderern geprägt ist. Das dachte sich wohl auch der Bayer Florian Kuplent, als er dort im Jahre 2010 seine Urban Chestnut Brewery gründete. Diese entwickelte sich so gut, dass er irgendwann den Entschluss fällte, auch einen deutschen Ableger seiner Brauerei zu eröffnen. Die Wahl hierzu viel auf eine zum Verkauf stehende Brauerei in Wolznach, mitten im größten Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau gelegen. 2015 war es dann so weit und mit der Hopfenperle erblickte das erste Bier der Urban Chestnut Brewery Hallertau das Licht der Welt. Das Sortiment umfasst hierbei sowohl deutsche Klassiker, als auch neuer craft Sorten Der Wolamot hingegen ist ein deutscher Klassiker, ein dunkler Doppelbock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier mit einer rötlich bernsteinernen Farbe. Der Schaum ist für einen Bock in Ordnung.

Zum Geruch: Ein sehr intensiver Geruch nach Nüssen und Lakritz. Zusätzlich kommt ein ordentliches karamelliges Aroma in der Nase hinzu. Daneben hat man noch ganz ganz leicht etwas Kaffee und etwas reife Pflaume.

Zum Geschmack: Ein sehr intensiver Geschmack, der vor allem sehr herb und brotig ist und an Brotkruste eines schönen rustikalen Landbrotes erinnert. Man hat ein sehr intensiv karamelliges Aroma. In der Mitte hat es einen komischen wässrigen Einfluss, der aber nur ganz kurz anhält. Im Antrunk ist es leicht süßlich mit etwas nussigen Einflüssen. Es ist für ein Bockbier erstaunlich herb und vom Hopfen beeinflusst, was mir jedoch schon ein bisschen zu viel ist, da es den schönen Karamell- und Lakritznoten ein wenig im weg steht.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von4 Sternen. Es hat wirklich einen wunderbaren Malzkörper, jedoch empfinde ich vor allem den Hopfen etwas als zu viel des Guten.

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Zwiefalter Exclusiv

Das Exclusiv der Zwiefalter Klosterbrauerei wird als nächstes nun von mir verkostet werden. Das in der ungewöhnlichen weißen Glasflasche daherkommende Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klares Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig getreidiges Bier. Es riecht leicht metallisch. Dazu hat es einen sehr komischen leicht muffigen Geruchseindruck den ich schwer beschreiben kann.

Zum Geschmack: Ein zunächst einmal sehr mildes Bier. Es hat im Abgang eine dezent herbe Note, die kurz am Gaumen aufblitzt. Das Aroma verschwindet dann aber auch recht schnell wieder und lässt auch ein bisschen diesen leicht muffigen Geschmack im Mund übrig. Im weiteren Trinkverlauf kommt der Hopfen etwas mehr durch, jedoch bleibt im Abgang ein etwas harter metallischer Beigeschmack.

Zum Fazit: Dieses Bier ist absolut nicht es schmeckt nach nichts und wenn geschmacklich etwas durchkommt ist es meist nicht besonders aromatisch. Daher gibt es logischer Weise auch nur 1 Stern von mir.

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Pelforth Blonde

Pelforth ist nicht etwa das französische Wort für Pelikan, das ist Pélican, sondern vielmehr eine Kombination aus diesem Begriff mit dem französisches Wort für stark, forte, welches den Charakter des Bieres beschreiben soll. Gebraut wurde es wie man sich denken kann von der Brasserie du Pélican, welche in Lille ansässig war. Inzwischen gehört die Marke aber zum Heineken Konzern und wird in dessen Brauerei in Schiltigheim bei Straßbourg gebraut. Das Blonde, das ich heute verkoste liegt bei einem Alkoholgehalt von 5,8%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist eher recht geruchsneutral. Ein wenig getreidig und etwas metallisch. Dazu ist es leicht schrotig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es eher recht leicht im Geschmack und schon fast ein wenig wässrig. Am Gaumen hat man ein wenig malzige Noten. Ich finde es aber vor allem den Abgang erstaunlich wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es bis auf gelegentliche Malzdurchflüsse eher nichtssagend.

Zum Fazit: Nicht besonderes ist dieses Bier und wenn man ehrlich ist auch irgendwie sehr nichtssagend. So gebe ich dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen. Man kann es trinken wenn man will, ich muss es aber nicht haben wenn ich ehrlich bin.

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Leikeim Schwarzes

Auch dunkle Biere lassen sich hervorragend in der kalten und dunklen Jahreszeit trinken. So werde ich nun das Schwarze der Leikeim Brauerei aus Altenkunstadt verkosten. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein schwarzes bis rotbraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen weisen leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein fränkisch grünlicher Geruch. Irgendwie ist es auch leicht säuerlich.

Zum Geschmack: EIn ganz komischer Mix aus diesen komischen grünlichen gerstigen und erdigen Noten gepaart mit ein paar röstgen Note im Abgang. Im Nachgang setzten sich jedoch wieder zuerst erwähnte Noten am Gaumen fest. Im Abgang sind sogar kurze Anflüge von etwas Hopfen am Gaumen spürbar, bevor der Abgang dann wieder doch irgendwie zu süßlich wird. Ich schmecke im Nachgang aber auch etwas Noten von Kirschen. Man hat am im weiteren Trinkverlauf dazu leichte rauchige Noten aber dieses erdige im Abgang schwingt immer noch irgendwie mit und beinhaltet nun mal diesen nur bedingt genießbaren Beigeschmack.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen. Ja es ist geschmacklich durchaus variabel, hat aber einfach immer diesen komischen erdig/muffigen Beigeschmack der mir gar nicht passt.

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Sternquell Weihnachtsbier

Es Weihnachtet sehr und damit gibt es auch endlich wieder Festbiere. Mein folgender Biertest handelt von genau so einem. Dazu geht es in den Osten der Republik, nach Plauen, dem Zentrum des Vogtlandes. Die dort ansässige Sternquell Brauerei ist der Hersteller meines folgenden Weihnachtsbieres. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig bis röstiges Bier. Es weißt deutlich karamellige Noten auf, aber auch welch die an Bratapfel und weiteren kandierten Früchte erinnern.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges Aroma mit gewissen karamelligen Noten. Es klingt vor allem im Abgang sehr schön nach, auch wenn es teilweise etwas leicht blechernes hat. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches vor allem durch seine karamelligen Töne und seine Bekömmlichkeit besticht. Zudem wird es im weiteren Trinkverlauf dann auch eher etwas brotiger. Es bleibt bekömmlich und auch die karamelligen Noten sind vorhanden. Positiv ist außerdem das es überhaupt nicht alkoholisch wirkt.

Zum Fazit: Das Bier wird von mir mit einer Wertung von 4 Sternen bedacht, da man ein kräftiges mit schönen karamelligen Noten versehenes Bier hat. Was will man an Weihnachten mehr?

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Grünbacher Prinzen Bock Weisse

Nach Grünbach in Bayern zur dort ansässigen Schlossbrauerei verschlägt mich der folgende Biertest. Wie man sich bei einer Schlossbrauerei denken kann, so ist auch bei Grünbacher eine Adelsfamilie involviert, in diesem Fall die Grafen von Seinsheim, die der Brautätigkeit seit dem Jahre 1723 nachgingen. Zu diesem Zweck wurde auch der Braumeister Benno Scharl angeworben, zu dessen ehren es auch ein Bier gibt, das jedoch an anderer Stelle verkostet werden soll. Die Brauerei ist inzwischen jedoch in den Besitz der Familie Noll übergegangen, die im Jahre 2013 eine Partnerschaft mit der Arcobräu aus Moos einging. Das Bier, das ich heute verkosten werde, ist die Prinzen Bock Weisse, ein Weizenbock mit einem Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Vanillige und getreidige Noten vereinigen sich hier mit einer sehr riefen Banane.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es noch sehr Schaum lastig. Man schmeckt ihm aber seinen vollen Körper an. Im Abgang hat man eine leichte Hopfennote, die etwas bitter daherkommt und einen leicht trockenen Nachgang hinterlässt. Der Antrunk gestaltet sich noch eher spritzig und mir ist die Kohlensäure auch etwas zu hoch dosiert. Im Nachgang wird es aber dann noch obstiger mit Banane, Pflaume und Erdbeere. Der Körper ist sehr vollmundig und schwer.

Zum Fazit: Ein solider Weizenbock, jedoch hatte ich in dieser Bierkategorie wirklich schon bessere, sodass es hier knapp nur für 3 Sterne reicht.

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Staudenbräu Stauden Weiße

Die helle Staudenweisse ist das Bier, welches es nun zu verkosten gilt. Die Weiße des Einmann-Familienbetriebs kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein kräutriges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommen eher orangenartige Töne. Es erinnert geruchlich an ein Witt. Banane ist nur mit sehr viel Phantasie heraus zu riechen.

Zum Geschmack: Hier kommt im Antrunk dieser spritzige-getreidige Geschmack durch, welcher sich am Gaumen kurz in einer kräutrigen Note bemerkbar macht. Im Abgang ist dann endlich die Banane da und breitet sich mit sehr viel Geschmack im Mundraum aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut trinkbares Bier. Es ist eher spritzig und nicht ganz so vollmundig. Auch ist es nicht schlammig oder hefig und der Hopfen kommt sehr gut durch und bringt so etwas kräutrig fruchtiges mit.

Zum Fazit: Ein bisschen ein hopfiges Weizen, das auch mit schön getreidigen Noten zu gefallen weiß un dabei nicht zu hefig schmeckt. Mich hat das Ganze überzeugt und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.