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Hauzenberger Granit Weisse

Den nächsten Biertest macht die Hauzenberger Granit Weisse der Apostelbräu aus dem Raum Passau. Die Brauerei ist bekannt dafür, Biere mit alternativen Getreidesorten zu brauen und so wurde auch bei diesem Weissbier etwas Dinkelmalz der Malzmischung hinzugefügt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangeblondes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht würzig getreidig mit einer gewissen fruchtigen Note. Insgesamt riecht es aber sehr hefig, aber auch leicht kräutrig. Man hat leichte Anklänge von Banane und Mandarine. Zusätzlich kommt noch ein wenig Apfelsine hinzu.

Zum Geschmack: Man hat ein sehr würziges Bier. Ich schmecke deutlich die Getreidenoten und im Abgang wird es leicht fruchtig, aber auch ein wenig säuerlich. Man schmeckt schon den eingesetzten Aromahopfen und so schmeckt es dezent nach Mandarine. Im Abgang hat man immer wieder Noten von Banane. Das Bier hat aber auch leicht kräutrige Anflüge in der Backengegend und ist zum Abgang hin auch ein wenig bitter.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde, dass es ein würziges und auch leicht fruchtig-säuerliches Weizenbier ist, das durchaus erfrischend sein kann.

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Binger Lammsbräu Bioland Pilsner

Das von der Schussenrieder Brauerei gebraute Bioland Pilsner stammt ursprünglich von der Lammsbräu aus Bingen in Oberschwaben im Landkreis Sigmaringen. Die 1709 gegründete Brauerei hatte sich seit dem Jahre 1992 auf das Brauen von Bioland zertifizierten Biobieren spezialisiert. Ab dem Jahr 2000 wurde der Betrieb der Brauerei jedoch schrittweise stillgelegt und die Produktion der Biere zunächst von der Adlerbrauerei Göggingen und später dann von der Schussenrieder Brauerei übernommen, die das Pilsener seit dem Jahre 2001 bis heut noch braut. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik:  Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig, teils auch zitronig. Dazu kommt aber auch ordentlich Honig. Das Malz ist ein wenig im Hintergrund.

Zum Geschmack: Ein leicht zitroniger Geschmack mit einer ordentlichen Portion Hopfen. Es gestaltet sich insgesamt als sehr gut ausgewogen. Im Hintergrund speilt aber immer der Hopfen mit. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier sehr frisch und mit diesen leicht anklingenden Zitrusnoten, die sehr ansprechdn sind und dem Bier auch eine leichte Säure verleiht. Gepaart wird dies mit immer wieder anklingenden Noten des Malzes.

Zum Fazit: So stellt man sich ein Biobier ungefähr vor. Es insgesamt ein schon sehr uriges, bzw urwüchsiges Bier. Es hat eine leichte Säure und auch ein wahrnehmbares Hopfenaroma. Mich überzeugt das und ich gebe dafür 4 Sterne.

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Dorn Bräu Pils

Aus Bruckberg, westlich von Nürnberg gelegen, habe ich heute des Pils der Brauerei Dorn. Ich befinde mich also wieder einmal in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hopfig brotiges Aroma. Dazu riecht es noch etwas teigig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem hopfig aromatischen, leicht grasigen Aroma zum Einstieg. Insgesamt wirk das alles schon sehr pilsig. Der Körper ist leicht, aber vor allem hat man schöne herb-aromatische Hopfennoten am Gaumen. Das Bier ist nicht übermäßig bitter, dafür aber sehr aromatisch bis grasig-floral. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein schlankes, durchaus aromatisch erfrischendes Pilsbier.

Zum Fazit: Es handelt sich bei disem Bier eindeutig um ein Pilsbier der besseren Sorte. Es ist nicht zwangläufig wahnsinnig herb, dafür aber floral bis grasig in seiner Hopfung. Der schlanke Körper passt auch sehr gut dazu. Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Mayers Stammhausbier

Die Brauerei Mayer aus Ludwigshafen Oggersheim ist die älteste noch verbliebene Brauerei der Pfalz, trotz dessen, dass sie erst im Jahre 1846 gegründet wurd. Das Stammhausbier ist dabei jenes, mit dem die Brauerei bekannt wurde. Der Alkoholgehalt dieses Exportbieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches und zugleich würziges Aroma hat dieses Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt dieses Gebräu auf mich sehr erfrischend. Man hat eine schöne Malzsüße, die sich im Mund ausbreitet und von einer dezenten aroatischen Hopfenote unterstützt wird, die das bBer zwar würzig, aber nicht zwingend herb macht. Das Bier wirkt isgesamt frischend, geschmacklich ist es aber nicht ganz rund und wirkt im weiteren Trinkverlauf auch nicht mehr ganz so frisch. Es ist dann zwar immer noch würzig, jedoch ist mir der Hopfen für ein Export etwas zu domonant. Hier könnte durchaus noch etwas mehr Malzsüße kommen. Auch hängt der Hopfen im Abgang schon etwas lange nach und ist teilweise etwas penetrant.

Zum Fazit: Für ein Export ist das Bier durchaus Hopfen und auch etwas bitter. Das ist mir etwas zu viel, auch wenn das Bier durchaus Charakter zeigt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Octobräu Wiess

Das Wiess ist die naturtrübe, ungefilterte Version des Kölschbieres. Bis in die 1950er Jahre wurde in Köln fast nur dieses Biere getrunken, ehe man dazu überging, das Kölsch fortan filtriert zu trinken. Da Gießen an sich nicht so weit von Köln entfernt ist, braut die Octobräu, die sich in einer Gießener Vorstadt befindet auch ein Wiess, das ich nun in diesem Beitrag verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig frisches Aroma mit leichter Zitrusnote habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist erfrsichend und fruchtig im Geschmack mit einem etwas fruchtig dominierten Abgang. Dazu prickelt das Bier ganz gut durch die Kohlensäure. Das Bier wirkt insgeamt sehr erfrischend mit einer leichten Süße im Abgang. Die Kohlensäure ist insgesamt sehr lebendig, kratzt aber auch ein wenig am Hals. Das gesamte Bier wirkt sehr erfrischend mit einer elgenaten Zitrusnote im Abgang.

Zum Fazit: Ein erfrischendes Sommebier wie ich find. Im Abgang leicht säuerlich mit feiner Zitrusnote ist es durch die Kohlensöure sehr belebend und erfrischend. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Friedel Vollbier

Im nächsten Biertest stelle ich wieder eine Brauerei vor, von der ich bisher noch kein Bier hier im Blog hatte. Die Rede ist von der Brauerei Friedel aus Zentbechhofen. Der Ort ist ein Gemeindeteil von Höchstadt an der Aisch und liegt in Mittelfranken. Die im Ort ansässige Brauerei Friedel, kann auf eine Tradition bis ins Jahre 1467 zurückblicken und ist wohl das, was man allgemein unter einer fränkischen Landbrauerei versteht. Der Alkoholgehalt des Vollbieres, der beliebtesten Sorte, liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum, der aber schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein wie ich finde sogar leicht hopfiges, zitroniges und etwas teigiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer herb aromatischen Geschmacksnote. Es ist bitter, hat aber irgendwo auch eine schöne Fruchtaromatik im Geschmack. Zudem hat das Bier wie ich finde eine leichte Säure im Geschmack, die aber ganz erfrischend wirkt. Die Kohlensäure prickelt auch etwas unangenehm am Gaumen, macht das Bier aber frisch und süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein säuerlich karamellige Bier mit einer gewissen Hopfenwürze am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein urig würziges Bier, das so seine Eigenheiten hat. Das muss man mögen. Es ist aber definitiv nicht glattgebügelt und durchaus auch süffig.

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Theinheimer Knörzla Lager

Auch für meinen nächsten Biertest bleibe ich in Franken. Der nur etwas über 225 Einwohner zählende Ort Theinheim, ein Teilort der Geimeinde Rauhenebrach, beherbergt die Brauerei Bayer mitsamt dazugehörigem Gasthaus zum Grünen Baum. Seit 1718 wird hier Bier gebraut.

Die Brauerei befindet sich im Steigerwald, einem Teil Unterfrankens. Da Unterfranken eher eine Weinregion ist, hat die Brauerei auch zwei sehr interssante Weinböcke im Sortiment, bei denen Bockbier mit Wein verschnitten wurde. Neben sonst nach anderen sehr ausgefallen, aber auch hochpreisigen Bierkreationen hat die Brauerei auch zwei klassische fränkische Biere im Sortiment. Eines ist das Knörzla Lagerbier, das ich hier heute verkoste. De Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat durchaus ein interessantes brotiges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das würzig daherkommt und auch eine gut prickelnde Kohlensäure hat. Ich finde die Kohlensäure zunächst sogar sehr hoch dosiert, so dass sie etwas vom Geschmack nimmt. Dennoch ist insgesamt ein druchaus wützges Bier, bei dem sich auch etwas Hopfen in Richtung Abgang und vor allem im Nachgang zeigt. So ist es ein würzig getreidges Bier, das dennoch nicht zu hopfig und vor allem bitter schmeckt. Dazu hat es eine leicht karamellige Malznote.

Zum Fazit: Von mit gibt es eine Wertung von 4 Sternen. Wenn man von der etwas hoch dosierten Kohlensäure einmal absieht, zeigt sich hier ein durchaus würziges und süffiges Lagerbier. Vor allem die gut gestaltete Hopfenwürzung lässt es urig und lecker erscheinen.

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Spalter Hopfenbäuerein

Die Stadtbrauerei Spalt ist heute die einzige kommunal betriebene Brauerei Deutschlands. Sie wird von der Stadt Spalt als Körperschaft öffentichen Rechts geführt, während der Bürgermeister als Geschäftsführer fungiert. Sie befindet sich zudem im ältesten Hopfenanbaugebiet der Welt rund um die Stadt Spalt in der der Hopfenanbau und das Bierbrauen jahrhundertelange Tradition haben. Ich verkoste heute die Hopfenbäuerein, ein limitiertes Spezialbier, das eine Art kaltgehopftes Lagerbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarebenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma, welches reich an Zitrusfrüchten und ähnlichem ist Orange und etwas Mandarine sind dominant.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, adas sehr auf die Bittere des Hopfens ausegelgt ist. Es ist ein Bier, mit einem durchaus angenehmen Hopfenaroma im Geschmack und bitter fruchtigem, leicht säuerlichem Abgang. Dennoch schmeckt das Bier durchaus aromatisch und der Hopfen wirkt darüber hinaus sehr frisch und auch etwas grasig. Den Körper empfinde ich als passend, er hält sich jedoch angesichts des dominaten Hopfenaromas im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein wie ich finde gelungenes Bier mit sehr schöner hopfenaromatik. Ein Wechselspiel aus fruchtigen aber auch typische für spalt herb bitterer Hopfenaromen. Ich vergeb für das Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Krautheimer Heller Bock

Die Frühjahrs und Fastenzeit ist auch die Zeit der hellen Starkbiere. Deshalb gibt es im folgenden Test den Hellen Bock der Brauerei Düll aus Volkach/Krautheim. Ich befinde mich geografisch in Unterfranken und damit eigentlich in einer Region die im Volksmund auch Weinfranken genannt wird. Der Ort liegt direkt an der Mainschlaufe umgeben von Weinbergen und dennoch hat es die Brauerei Düll geschafft, sich mit ihren Bieren über die Jahrhunderte zu erhalten. Aus dem Sortiment gibt es heute den hellen Bock, der auf einen Alkoholgehalt von 7,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen nicht wirklich ordentlichen weißen Schaum für einen Bock.

Zum Geruch: Den Geruch des Bieres würde ich als intensiv malzig, sehr brotig beschreiben. Ein bisschen erinnert er an grünen Apfel.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem intensiven Malzkörper und einem schönen süßlich-karamelligen Abgang. Es hat auch etwas fruchtiges das an die bereits im Geruch angeklungenen Äpfel oder Birnen erinnert. Dieser Geschmack bleibt auch im weiteren Trinkverlauf bestehen. Vor allem das an Bratapfel oder etwas kandiertes Obst erinnert mich das Aroma. Geschmacklich finde ich das sehr gut getroffen. Der Körper ist spürbar und durchaus auch kräftig.

Zum Fazit: Ein wirklich vorzügliches Bockbier mit schönen ausgereiften Obstnoten die wunderbar zur leicht karamelligen Malzaromatik passen. Er könnte etwas süffiger sein, wirkt an manchen Stellen etwas schwerfällig.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es einen runden durchaus gelungenen Bock, der mir aber etwas zu schwer ist.

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Glückauf Ale

Glückauf, so lautet der allseits bekannte Gruß der Bergleute bevor sie in den Schacht einfahren. Da sich meine heutige Testbrauerei, diesen Namen gegeben hat, lässt es darauf schließen, dass ich mich in einer Bergbauregion befinde. Ich befinde mich aber nicht im Ruhrgebiet, sonderm im sächsischen Erzegebirge, in dem ebenfalls schon seit sehr langer Zeit Bergbau betrieben wird. Die Glückaufbrauerei befindet sich in der Gersdorf, einer Stadt am Rande des Erzehbirges in der Nähre von Zwickau. Auch hier wurde schon seit dem 19. Jahruhdert in großem Stile Steinkohle abgebaut. Die Brauerei hat nicht nur diverse Sorten an klassischen Bieren im Sortiment, sondern mit dem Gersdorfer Ale seit längerer Zeit auch ein sogananntes Craftbier. Dieses Ale verkoste ich heute. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat eine ordnetlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Ich habe etwas, das in die Pfirisch Mandarine Ecke geht, aber auch etwas Grapefruit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, mit einer getreidig bitteren Note, die aber im Abgang etwas frucjtig ist und dann doch auch etwas in die Mandrine ecke geht. Allgemein sind die fruchtigen Noten im bereich der Zitrusfrüchte zu verorten. Insgesamt prickelt das Bier im Antrunk sehr und ist in Richtug Abgang auch noch etwas herb. Es ist aber aromatsich herb mit eben dieser gewissen Fruchtigkeit. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer schönen Bitternote, die dennoch auch etwas fruchtiges hat. Der Malzkörper wirkt durchaus kräftig, hälst sich geschmacklich aber eher im Hintergrund.

Zum Fazit: Ich finde es ein schönes Ale mit einer fruchtig bitteren Hopfenaromatik. Es wirkt etwas kräftiger als klassische britische Ales. Mir schmeckt das aber und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.