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Kaiser Export 1881 (Original)

Im heutigen Test wird ein Bier aus der Stadt Geislingen an der Steige verkostet. Von den ehemals vielen Brauereien in dieser Stadt hat bis heut aber leider nur noch ein Brauerei überlebt, die Kaiser Brauerei. Die Brauerei wurde 1881 gegründet. Nachdem die Brauerei 2014 jedoch selbst Insolvenz anmelden musste, hat sie nach der erfolgreichen Rettung ihre Produktpalette deutlich umgebaut, indem sie Design und Rezeptur veränderte und an den Markt anpasste. Nachdem zuerst die Weizenbiere in einer Abstimmung aus drei möglichen Prototypen erneuert wurden, wurde letztes Jahr auch das Original auf ähnliche Weise verändert. Zusätzlich zur neuen Rezeptur, wurde dann auch das Produktdesign verändert und das Bier in Export 1881 umbenannt.

Zur Optik: Goldenes, glanzfein filtriertes Bier. Die Schaumkrone ist leider sehr schnell verschwunden, und bleibt nur noch als millimeterbreiter Randring zurück.

Zum Geruch: Getreidig, süßlich so wie sich auf den ersten Blick bei einem Exportbier gehört. Wenn man etwas genauer riecht kann man noch Noten von Beeren erhaschen, vornehmlich Brombeeren.

Zum Geschmack: Ölig getreidig, aber auch erstaunlich fruchtig. Es schmeckt ein wenig wie Fruchtgummis. Man hat Noten von Ananas aber auch leichte Noten von Pfirsich oder Apfelsine. Erstaunlicherweise wirkt die Süße zunächst gar nicht so malzbetont, sondern wirklich eher fruchtig. Dies macht sich vor allem im Abgang bemerkbar. Die Kohlensäure prickelt im Antrunk schön, ist dann aber im Abgang etwas kratzig im Hals. Mit längerem Trinkverhalten, wird es aber auch ein bisschen ölig, was nicht unbedingt mit den anderen Geschmackskomponenten harmoniert. Der Hopfen hält sich eher zurück und unterstreicht das fruchtige Aroma dezent, ohne bitter zu wirken. Insgesamt ist der Körper des Bieres sehr kräftig und nachdem es am Anfang noch etwas fruchtig ist. ist vor allem das getreidige Aroma des Bieres dominant. Dennoch ist die Kohlensäure auch gut dosiert und macht das Bier sehr süffig und ergänzt die getreidgen Noten sehr gut.

Zum Fazit: Überraschenderweise gar nicht so schlecht, da das Bier eher einen etwas negativen Ruf hat bzw. hatte ( Hauptsächlich durch seinen wirklich nicht so guten Vorgänger). Ich finde es insgesamt gar nicht so schlecht. Vor allem bin ich von der Fruchtigkeit überrascht. Hier und da hat es ein paar geschmackliche Unebenheiten, aber im Großen und Ganzen sehr solide und trinkbar. ich vergebe hierfür 4 Sterne.

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Schimpf Spezial

Im heutigen Biertest geht es nach Remmingsheim in der Nähe von Rottenburg am Neckar. Hier ist 1870 die Kronenbrauerei Schimpf ansässig. Die mittelständige Brauerei ist in ihrer Region gut verwurzelt und hat bereits mehrfach nationale und internationale Preise für ihre Biere gewonnen. Im heutigen Test wird das Spezial ein klassisches Exportbier, auch Halbe genannt, mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Mattgoldenes hellgelbes Bier, welches ein bisschen heller wirkt als andere Exportbiere. Der Schaum ist anfangs sehr üppig, verschwindet aber beinahe sofort.

Zum Geruch: Klassischer getreidiger Geruch. Hat jedoch auch eine deutlich gras-hopfige Note. Auch leicht caramellige Noten kann man erhaschen.

Zum Geschmack: Schöne getreidige Noten, und ein sehr weiches Mundgefühl. Im Abgang schmeckt es leicht muffig. Zusätzlich hat man Nachtrunk auch ein leichte bittere Komponente, welche sich auch nach dem trinken noch ein wenig schön um den Gaumen schmiegt. Insgesamt dominieren aber die getreidigen Noten, die aber nicht zu süßlich oder aufdringlich schmecken. Allgemein wirkt das Bier sehr süffig und macht Lust auf mehr. Vereinzelt hat man ein paar ölig parfümige Noten in den Backen.

Zum Fazit: Ein wirklich echt süffiges und schmackhaftes Bier, das sich gut trinken lässt und meiner Meinung nach perfekt zu einem entspannten Feierabend passt. Hierfür gibt es von mir 4 Sterne.

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Baisinger Teufels Weisse Hell

Heute im Test gibt es mal wieder ein Bier der Brauerei Teufel aus Rottenburg-Baisingen. Verkostet wird heute die helle Teufels Weisse, ein klassisches Hefeweizen mit 5,2 % Alkohol.

Zur Optik : Im Glas hat mein sehr helles Bier was fast schon leicht beige und cremig wirkt. Die Schaumentwicklung ist sehr großzügig, hat aber eine durchaus hohe Fluktuation. Die Trübe ist wirklich sehr extrem, und ich habe bisher wenige Biere getrunken bei denen sie so dicht und ausgeprägt war. Es wirkt fast schon ein wenig schlammig.

Zum Geruch: Man hat in der Nase wirklich sehr Fruchtige Noten, hauptsächlich südlichere und heller Früchte. Allen voran dominieren aber Bananen und Pfirsichnoten den Geschmack.

Zum Geschmack: Das Bier schmeckt sehr frisch. Etwas überraschend kommen im Antrunk leicht bittere Noten des Hopfens durch. dadurch hat es auch ein wenig grasige Noten im Geschmack. Der hohe Kohlesäuregehalt, der beim Einschenken auch schon optisch wahrnehmbar war, ist auch beim trinken deutlich merkbar. Das Bier wirkt somit vor allem am Anfang ein wenig zu sprudelig und überdeckt somit die fruchtigen Noten der Hefe. Im weiteren Trinkverlauf schmeckt man dann aber auch die fruchtigen Bananennoten die typisch für ein Hefeweizen sind. Ich finde das sie hier in diesem Bier aber besonders schön zur Geltung kommen. auch wirken sie sehr ausgereift. Zusammen mit den leicht süßlichen Getreidenoten und kurzen einspielen von Beeren und Pfirsich, harmonieren diese verschieden Fruchtnoten sehr gut zusammen. Abgerundet wird dies alles von einer dezenten Bittere. Auch der Abgang ist nicht sofort verschwunden, sondern macht mit leicht fruchtigen Noten im Rachen sehrwohl Lust auf den nächsten Schluck.

Zum Fazit: Dieses Bier ist wirklich richtig gut und eines der bessten Hefeweizen die ich bisher verkostet hab, vor allem sind die einzelnen Geschmackseindrücke sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich gebe diesem Bier 4 von 5 möglichen Sternen, da noch das kleine bisschen Etwas fehlt, dass dieses Bier unverkennbar und besonders macht.

 

 

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Zoller Hof Spezial Export

Heute gibt es ein Bier aus den Hohenzollerschen Landen genauer gesagt aus Sigmaringen. SIgmariringen ist Sitz der Brauerei Zoller Hof, einem mittelständischen Betrieb der sich schon seit 1845 in Familienbesitz befindet. Getestet wird heute das Spezial Export, das Flaggschiff und meistverkaufte Bier der Brauerei.

Zur Optik: Das Bier besitzt eine goldene Farbe und ist klar filtriert. der Schaum ist weiss und feinporig und auf einer breite von etwa einem Zentimeter recht beständig.

Zum Geruch: Typisch bieriger, brotiger Geruch mit leichten Noten von Pfirsich und Apfelsine.

Zum Geschmack: Macht einen sehr frischen Eindruck und die Pfirsichnoten bestätigen sich. Im Antrunk ist dieses Bier ein wenig herb, denn es kommen grasige Noten des Hopfens durch. Es hat im Abgang aber auch eine gute Malzsüße die sich nach dem herunterschlucken wohltuend im Gaumen ausbreitet. Ansonsten ist das Bier recht unspektakulär, dafür aber wirklich gut trinkbar. Auffällig ist auch eine leichte Honigsüße die man herausschmecken kann. Im Abgang ist es leicht muffig aber das tut der Süffigkeit des Bieres keinen großen Abgang.

Fazit: ich gebe diesem Bier gut gemeinte 4 Sterne, da es ein wirklich süffiges Exportbier ist und man von diesem Bier gut auch mal das ein oder andere mehr trinken kann ohne das man am nächsten Morgen gleich eine böse Überraschung erlebt.

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Bitburger 1817 Jubiläumsbier

Im heutigen Test geht es zu einer der größten Privatbrauereien Deutschlands. Es geht in die Eifel nach Bitburg. Die vor Ort ansässige Bitburger Brauerei Th. Simon, dürfte so gut wie jedem ein Begriff sein, da die Werbung für ihr Flaggschiff, dass Bitburger premium Pils oft in  Medien jeglicher Art präsent ist. Vor allem als Sponsor der deutschen Fussballnationalmannschaft dürfte Bitburger vielen ein Begriff sein. Nach eigenen Angaben ist Bitburger außerdem Deutschlands meistgetrunkene Fassbiermarke. Bei einem Jahresaustoß von ca. 7Mio Hektolitern ist die Brauerei eine der größten in ganz Deutschland. Verkostet wird heute das 1817 Jubiläumsbier, ein Bier welches erst vor kurzem erschienen ist. Der Name verrät auch praktisch schon den Anlass dieser Neuerscheinung, nämlich ist die Bitburger Brauerei im Jahre 1817 gegründet worden. 2017 zum nunmehr 200 jährigen Bestehen der Brauerei, hat man sich also entschlossen ein Jubiläumsbier auf den Markt zu bringen. Ob es jedoch dauerhaft oder nur im Jubiläumsjahr erhältlich sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Vom Biertyp her ist es ein naturtrübes Kellerpils. Man darf also nun gespannt sein, was uns dieses neue Bier verspricht.

Zur Optik : Das Bier ist sehr hell und hat eigentlich auch die für Bitburger typische goldene Farbe. Aber durch die sich langsam setzende Trübung bekommt es dann doch noch einen deutlichen orangenen Stich. Der Schaum ist erstaunlich stabil und üppig. Die Trübung lässt ein wenig zu wünschen übrig, sodass man noch sehr gut ins Glas blicken kann.

Zum Geruch: Der Geruch hat Noten von Mandarine und ist ganz leicht beerig. Deutlich ist das hefige zu riechen. Vom Malz riecht man dagegen nur sehr wenig. Hauptsächlich die Hefe ist hier geruchsbildend.

Zum Geschmack: Das Bier überrascht doch gleich einmal. Beim ersten Eindruck ist es gar nicht so bitter wie das sonst übliche Bitburger. Das Bier macht allgemein einen sehr frischen Eindruck. desweiteren hat es keinen kratzigen harten Nachgeschmack. Es hat sehr blumige und leicht grasige Noten. Durch die Hefe wirkt das alles ein wenig buttrig, und es schmeckt ein wenig nach Butterkeksen. Dies mag wohl das Malz in Kombination mit der Hefe bewirken. Von Bitterkeit ist auch im weiteren Trinkverlauf keine Spur ,es überwiegt tatsächlich der hefeige Grundgeschmack, der nicht muffig sonder eher leicht süßlich ist und wie vorher beschrieben in die Ecke Plätzchen, Butterkeks geht. Im Nachtrunk ist nur ein ganz kleiner Andrang von Bittere zu schmecken der sich jedoch eher an die grasigen Noten hält. Im Nachgeschmack ist es daher ein wenig wässrig, sodass hinter dem Gaumen wenig vom Bier bleibt.

Fazit: Ich bin wirklich echt überrascht über dieses Bier das wirklich frisch und flockig daher kommt . Wirklich auch sehr süffig auch wenn es hier und da noch ein wenig wässrig schmeckt. Auch fehlt es ihm hier und da noch an Kante und der Hopfen könnte ein wenig mehr präsenter. Aber man muss sagen, es schmeckt mal so gar nicht nach Bitburger , und das ist in diesem Fall durchaus positiv gemeint. Ich vergebe hierfür 4 Sterne

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Gruibinger Dorfbräu Export

Neue Woche-neues Bier. Heute gibt es etwas aus der Gegend und zwar das Export der Lammbrauerei Hilsenbeck aus dem schönen Gruibingen. Die Brauerei existiert seit 1728 und befindet sich noch immer in Familienbesitz. Bekannt ist die Brauerei vor allem durch ihr naturtrübes Pils, das Brunnenbier.

Zur Optik: Das Bier ist klar filtriert und hat eine ausgeglichen, hellen  goldenen Farbton. Der Schaum ist sehr üppig und beständig. Perfekt für ein Export, dass macht Lust auf mehr.

Zum Geruch: leicht hefiger Geruch, malzig süßlich. Riecht nach Kornfeld und Getreidespeicher.Leicht beerige Nuancen gesellen sich zum Gesamteindruck auch noch hinzu.

Zum Geschmack: Das Bier hat eine sehr schöne Würzigkeit im Antrunk. Leicht herbe Noten die von der Kohlensäure gekonnt in Szene gesetzt werden. Der Hopfen macht einen leicht harzigen Eindruck. Im Mittelteil wird das Bier süßlich, mir einen Tick zu süß. Der Abgang ist ein wenig wässrig lässt aber einen kleinen getreidigen Nachgeschmack in den Backen übrig, der nach dem nächsten Schluck lechzt. Auf der Zunge moussiert die Kohlensäure immer wieder und verleiht dem ansonsten eher ein bisschen süßliche Gebräu eine unglaubliche Süffigkeit.Im weiteren Trinkverlauf ist leider auch noch ein bisschen Muffigkeit zu Schmecken. Insgesamt tritt die Süße die in den ersten Schlücken noch deutlich im Vordergrund stand aber im weiteren Trinkverlauf deutlich reduzierter auf. Man sollte auch erwähnen, dass dieses Bier ungemein frisch wirkt und daher sehr bekömmlich und erfrischend wirkt. Es hat allgemein eine wirklich sehr getreidige Note, die an ein kräftiges Bauernbrot erinnert. Die Süße die wie bereits erwähnt, immer wieder durchkommt karamellisiert gegen Ende des Genusses, sodass sie durchaus noch ein finales Highlight darstellt.

Zum Fazit: Wirklich ein sehr Süffiges Exportbier. Wirklich eine echt Empfehlung wenn man sich zum Feierabend ein wohlschmeckendes und ausgewogenes Bier trinken möchte. Vorallem die große Ballance zwischen Malzsüße und Hopfenherbe macht dieses Bier wirklich Süffig. Hier und da ist es ein wenig zu Süß und ein bisschen Muffig aber das gibt nur kleine Abzüge. ich vergebe hierfür sehr gute 4 Sterne.

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Camba Pale Ale

Heute im Test geht es zur Camba Bavaria nach Truchtlaching. Die Brauerei ist noch sehr jung und wurde erst 2008 zunächst als Versuchsbrauerei eines Brauanlangenherstellers gegründet. Jedoch waren die Biere so gut und beliebt, dass sie nach einiger Zeit auch in den freien Handel kamen. Die Brauerei braut unzählige verschiedene Biere, von traditionellen bayrischen bis zu neuen craftigen, die von amerikanischen Bierstilen beeinflusst sind, ist alles im Sortiment. Das Sortiment wechselt an gewissen Stellen ständig: Regelmäßig sind bekannte Brauer aus der Craft und Bierszene zu Gast, die dann mit den ansässigen Braueren Sondersude bzw Gemeinschaftssude, auch Collaborationbrews gennant, brauen. Im Test befindet sich heute eines der Standardcraftbiere der Camba nämlich das Pale Ale.

Zur Optik: Es hat eine schöne orangene Farbe. Die Trübung ist gleichmäßig und wirklich sehr dicht. Der Schaum ist ein bisschen schwächer als erwartet, dafür bei einem Zentimeter Breite aber sehr beständig.

Zum Geruch: Ein Traum, wie wenn man auf einem Wochenmarkt am Obststand steht. Wirklich sehr sehr fruchtig. Vorrangig hat man Mandarine und Orange in der Nase, aber auch leichte Zitrusnoten sowie ein hauch Ananas lassen sich erhaschen. Dieser Mandarinengeruch macht richtig Lust auf mehr.

Zum Geschmack: Der Geschmack ist dann zunächst leider nicht mehr ganz so fruchtig, hier geht es schon deutlich herber zu. Im Antrunk kommt einem zuerst einmal eine geballte Ladung Bittere gepaart mit Zitrusnoten entgegen. Im Mittelteil wird es dann leider ein wenig wässrig dafür aber im Abgang wieder fruchtig, jedoch nicht unbedingt die Mandarinenote die beim Riechen klar im Vordergrund war, sonder der Geschmack tendiert eher in Richtung Melone. Dieser bleibt dann auch im Abgang und sorgt nach dem Hinunterschlucken für ein  angenehmes, fruchtiges Mundgefühl. Zusätzlich lassen sich natürlich auch Noten von Mandarine und Orange schmecken. Insgesamt ist das Bier ein wirklich bunter Mix aus diversen Obstsorten da es auch eine gewisse allgemeine Fruchtigkeit versprüht, wie bei einem Multivitaminsaft. Wobei man jedoch wie bereits erwähnt die Mandarine und die Melone herausstellen muss. Die Bittere die einen am Anfang noch ein wenig an der gerochenen Fruchtigkeit zweifeln lies, verzieht sich zum Glück im Laufe des Trinkgenusses und lässt das Bier somit deutlich fruchtiger erscheinen. Eine gewisse Bittere bewahrt sich das Bier aber schon, so das alles schön angenehm und gut ausbalanciert wirkt.

Fazit: Ich finde dieses Pale Ale gut da es nicht wie viele andere Pale Ales einfach nur über die Bittere und Herbe kommt, sondern wirklich sehr fruchtig ist. Ich mag es wenn ein Bier eher fruchtig als herb ist. Zudem hat es ein sehr angenehmes Mundgefühl. Von mir gibts daher 4 Sterne.

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Fürstenberg Export

Heute Im Test befindet sich das Export aus dem Hause Fürstenberg. Die Brauerei der deutschen Adelsfamilie Fürstenberg existiert offiziell seit 1283. Jedoch wurde die eigentliche kommerziell ausgerichtete Brauerei erst im 18 Jahrhundert in Donaueschingen errichtet. Seit 2005 gehört die Brauerei nun aber zur BHI und damit zur Hälfte dem niedrländischen Heineken Konzern. Somit ist die Braustätte in Donaueschingen auch eine der größeren im deutschen Raum. So nun zum Bier. Laut dem Rückenetikett der Flasche war die Brauerei 1886 die erste, die ein Bier dieses Bierstils, also ein Dortmunder Export, im Südwesten Deutschlands braute und vertrieb. Die Farbe zeigt ein schönes hellgelb bis altgold geht aber eher in die klassischen Goldtöne über. Der Geruch ist süßlich malzig und es sind ein wenig verwobene Karamellnoten zu erhaschen. Ein schön würziges Bier steht da vor mir. Im Antrunk kommt der klassische Getreidegeschmack der hier besonders kernig wirkt. Das Bier hat auch ein ausgesprochen weiches Mundgefühl, wobei sich die Malzsüße ganz langsam um den Gaumen legt. Allgemein kann man sagen das sich im Mundgefühl eine sehr angenehme Frische einstellt, die dieses Bier so wunderbar süffig macht. Allerdings muss man auch sagen das, der Nachgeschmack ein wenig wässrig ist. Ein bisschen legt sich die Süße um den Gaumen und man hat leichte karamellige Anteile. Dadurch kann man immer wieder Teigige oder Plätzchenähnliche Aromen erhaschen. Zum Fazit kann ich sagen es ist doch ein sehr rundes Bier was mir gut schmeckt. Es lässt sich also gut trinken und ich kann es empfehlen. Dafür gibt es glatte 4 Sterne.

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Hacker-Pschorr Oktoberfest Märzen

Herbstzeit heißt Oktoberfestzeit. Da längst nicht mehr nur in München und Stuttgart, sondern mittlerweile in jedem kleinen Dorf quer durch Republik gefeiert wird, fühle ich mich als Bierblogger natürlich verplichtet auch einmal ein Oktoberfestbier zu testen. Im Test ist das Oktoberfestbier der ehemaligen Müncher Brauerei Hacker Pschorr, welche heute gemeinsam mit Paulaner die größte Brauerei Münchens bildet. Enstanden ist Hacker -Pschorr aus der Fusion dieser beiden Brauereien 1972. Dies erklärt auch warum es auf der Wiesn das Pschorr und das Hacker Festzelt gibt. Diese beiden Zelte sind auch die einzigen großen Wiesnzelte in denen dieses Bier ausgeschenkt wird. Zur Optik des Bieres kann man sagen, dass dieses Bier bernstein bis rubinrot klar im Glase schimmert, aber leider einen sehr flüchtigen Schaum hat den man so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt. Riechen tut das 5,8% starke Gebräu sehr malzig und  kräftig, mit einer ordentlichen Getreide und Brotnote. Im Geschmack ist es sehr würzig und hat schöne Getreidenoten, die sogar gewisse Noten von Karamell enthalten, und dies nach dem ersten Schluck zu einer recht süffigen Angelegenheit machen. Man schmeckt damit auch deutlich die etwas dunklere Farbe des Bieres herraus. Der Hopfen hält sich gekonnt zurück wie es bei einem Bier, das bekömmlich sein und in maasen genossen worden will auch sein sollte. Natürlich ist der Abgang etwas wässrig, aber im vergleich mit anderen Bieren ist er nicht klebrig und hat auch keine unangenehmen alkoholischen Noten. Desweiteren hat man trotzdem noch Nuancen des Karamells und der feinen Malzsüße im Rachen. Auch die feine Kohlensäuredosierung die im Antrunk kommt ist sehr ausgeglichen und genau so gehalten das es nicht schal wirkt, aber auch so, dass es trinkbar und gut süffig bleibt. Insgesamt muss ich sagen ich bin sehr postitiv überrascht von diesem Bier und es ist für mich definitv eines der Besten Oktoberfestbiere der großen Müncher Biermarken. Vor allem die guten Karamellnoten haben mich überrascht. Es fehlt zwar der wow Effekt und der Abgang ist ein wenig wässrig, aber ich denke für ein Bier solcher Gattung ist es ganz gut wenn es einen soliden kräftigen Geschmack  hat und nicht groß auffällt. Genau das ist hier vorhanden, deshalb hebe ich den Daumen und gebe hierfür 4 Sterne

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Rothaus Tannenzäpfle/Pils

Im heutigen Test geht es in den Hochschwarzwald, zur Rothaus Brauerei. Getestet wird das wohl bekannteste Bier der badischen Staatsbrauerei, das Tannenzäpfle. Dieses Bier ist überregional bekannt und hat auch weit außerhalb des Schwarzwalds zahlreiche begeisterte Fans. Dieses Jahr wird es mit einem besonderen Jubiläumsetikett vertrieben, da das Tannenzäpfle 1956 erstmals auf den Markt kam und somit 60 Jahre alt wird. Die Brauerei Rothaus existiert allerdings schon viel länger, nämlich seit 1791.

So nun aber zum Bier. Es hat eine sehr hellgelbe bis goldene Farbe. Der Schaum ist sehr feinprorig und gut einen Daumen breit. Besonders schön ist außerdem, dass er sehr lange anhält und sich nicht gleich verflüchtigt. Der Geruch ist für ein Pils erstaunlich süß, man bekommt zuerst ein paar brotige und karamellige Noten in die Nase. Hopfennoten, beziehungsweise grasige Noten lassen sich am Anfang nur schwer erriechen, oder halten sich noch dezent im Hintergrund. So verhält es sich zuerst auch im Geschmack. Der erste Eindruck ist, das es für ein Pils zuerst einmal ausgesprochen mild ist. Vor allem im Antrunk kommen schöne malzige Getreidenoten durch, welche auch am Gaumen spürbar sind. Die Herbe kommt erst bei allmählichem Trinken durch, kommt dann aber vor allem im Abgang und dem Mundgefühl nach dem herunterschlucken zur Geltung. Es wirkt fast so als läge sich die Hopfenherbe im Abgang um den Gaumen. Hierbei entsteht auch ein leichtes kratziges Gefühl im Rachen, welches die ätherischen Öle des Hopfens verursachen. Je länger man das Bier trinkt, desto hopfiger wird es auch, jedoch nicht in die klassische grasig herbe, sondern eher in die fruchtig ölige Richtung. Teilweise leichte Anklänge von Mango und Ananas sind zu schmecken, was dieses Bier sehr angenehm macht und dadurch auch sehr süffig wirkt, zumal sich immer wieder süßliche und brotige Noten des sehr gut ausbalancierten Malzbettes bemerkbar machen. Zum Fazit kann ich sagen ein wirklich sehr süffiges ausgewogenes Bier mit einem wirklich ausgewogenen Malzbett. Es fehlt nur noch etwas die pilsige Herbheit. Jedoch vergebe ich sehr gute 4 Sterne für dieses Bier, dass sehr genießbar ist und von dem man durchaus noch ein paar weitere genießen kann.