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Emma Heimspiel

In Zeiten der Coronakrise wird momentan jeder Abend zum Heimspiel, daher werde ich heute auch ein Bier verkosten das diesen wunderbaren Namen trägt. Gebraut wird das Bier von Emma – Biere ohne Bart. Ohne Bart deswegen, weil die Person hinter dem Bier eine Frau ist. Almut Zinn ist die Frau, die die Biere braut und mit dem Heimspiel hat sie auch ein Pale Ale im Sortiment. Heimspiel heißt es deswegen, weil es ein German Pale Ale ist und folgerichtig nur Zutaten aus Deutschland verwendet wurden. Der Alkoholgehalt beträgt 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen sehr fruchtigen Geruch habe ich in der Nase. Ich rieche Ananas und Pfirsich, dazu etwas Honigmelone. Bei genauerem hinriechen kommt noch etwas Aprikose

Zum Geschmack: Hier ist es dann zunächst vor allem im Antrunk recht zitruslastig. Die Aprikose und Ananas klingen immer wieder mal an, aber nur beiläufig. Der Nachgang gestaltet sich als sehr trocken. Der Hopfen hinterlässt Grapefruitnoten. Im weiteren Trinkverlauf ist die Bittere nicht mehr so dominant und es kommt etwas von diesem feinsüßlich, fruchtigen Geschmack durch. Die Kohlensäure ist perfekt dossiert und macht dieses Bier so sehr süffig, aber auch nicht wässrig. Es ist sehr erfrischend.

Zum Fazit: Ein Bier mit schönen Fruchtnoten und hier und da ist es auch leicht bitter. Es ist sehr erfrischend und ein wirklich gutes Sommerbier. ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Schoppe Bräu Brut Ale

Der Schampus der Straße. Mein heutiges Testobjekt soll genau das sein, zumindest wenn man der Schoppebräu glauben schenken mag. Die Berliner Kiezbrauerei hat mit diesem Bier, welches all denen gewidmet ist, die die Berliner Party und Nachtszene so einzigartig machen, einen neuen Standard gesetzt. Für Bürgersteig VIPS und Späti Türsteher, also diejenigen die kein Schickimicki zum feiern brauchen ist dieses Gebräu gedacht. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Brut Ale, sprich das Bier wurde mit Champagner Hefe vergoren. Der Alkoholgehalt beträgt 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinoranges Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum. Erwähnenswert sind ein paar Brösel der Hefe die noch im Glas sind.

Zum Geruch: Es ist spritzig mit Traubennoten, die tatsächlich an Sekt erinnern. Dazu gesellt sich eine dezente  Hopfennote, die etwas grasig wirkt. Ich rieche aber auch noch etwas meloniges. Dazu eventuell noch Brombeere und Stachelbeere.

Zum Geschmack: Ein sehr spritziges Bier, welches aber erstaunlich süß wirkt im ersten Schluck. Ich hätte es etwas spritziger und sektiger erwartet. Ich finde hier kommt sehr gut eine Melone bzw. Honigmelone durch aber auch Maracuja können mitspielen. Insgesamt handelt es sich um ein sehr fruchtiges Bier, bei dem auch Traubenaromen dabei sind. Man hat diese traubenartigen Anflüge eines Champagners, aber es fehlt mir einfach dieses prickelnde und spritzige was diesen Geschmack noch unterstützen müsste.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, mit sehr schönen Fruchtaromen. Aber ob es wirklich mit Champagner mithalten kann das weiß ich nicht, aber das Bier möchte das vermutlich auch gar nicht. Es schmeckt aber auf seine Art und weiße, aber mir prickelt es etwas zu wenig. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Braukraft Lusca

Im heutigen Biertest wird es pink und erdbeerig, denn heute werde ich das Lusca von Braukraft aus Bayern verkosten. Das Lusca ist ein Collaboration Sud mit Pirate Brew aus Berlin. Dementsprechend ist auch die Geschichte zum Namen des Bieres. Beim Lusca nämlich soll es sich um ein Seemonster handeln, das in der Karibik sein unwesen trieb und Schiffe in die Tiefe zog. Das Bier selbst ist ein Strawberry Cream Ale, sprich es wurden beim Brauen Erdbeeren verwendet. Außerdem sind auch Vanille, Laktose und Pinker Pfeffer verwendet worden. Der Alkoholgehalt beträgt 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein bis oranges Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr erdbeerig, das war zu erwarten. Dazu kommen  leichte Hopfennoten, die etwas herber sind.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist im Antrunk erdbeerig, bevor es dann etwas herber wird. Es ist aber keineswegs ein zu süßliches und nur auf Erdbeere getrimmtes Bier und vor allem die Kohlensäure steuert ihren Part dazu bei, dem Bier etwas entgegenzusetzen. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, bei welchem die Erdbeere gar nicht mehr so bestimmend durchkommt, sondern eher am Rande mitschwimmt. Man hat die erdbeere eher saftigen fleischigen Charakter, den sie ist nicht wirklich süß oder zuckrig. Das Mundegfühl aber ist cremig und milchig. Von den Gewürzen schmecke ich jetzt nicht wirklich etwas.

Zum Fazit: Ein interessantes und wirklich cremiges Bier. Wer es fruchtig und erfrischend mag ist hier sehr gut aufgehoben. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Gold Ochsen Augusts Bock

Das heutige Bier entstand zunächst einer Kollaboration zwischen der Gold ochsen Brauerei aus Ulm und der August Schells Brewery aus New Ulm in Minnesota in den USA. Herausgekommen ist dabei der August Bock, ein typisches dunkles Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 7,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives Fruchtaroma, das nach reifen Früchten riecht. Es hat leicht karamellige Anflüge.

Zum Geschmack: Man hat eine fruchtigen Charakter, der ein wenig an karamellige Noten erinnert. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann ein wenig eine Note die zwischen Pflaume und Karamell anzusiedeln ist, wobei die Pflaume zunächst überwiegt wie ich finde. Es hat ein sehr feines Mundgefühl ohne dabei zu röstig zu sein. Außerdem hat es schöne Anflüge von Lebkuchen und einen vollen kräftigen Körper. Sehr schön ist auch das es keine alkoholische Noten hat.

Zum Fazit: Ein Bock der mir wirklich schmeckt und der viele Facetten hat. Hier und da könnte es noch besser aufeinander abgestimmt sein. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Hopfenstopfer J.A.N.

New England IPAs sind ja Momentan der absolute Trend in der Craftbeerszene. Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden und so ist es wenig verwunderlich, dass in den letzten Monaten so gut wie jeder der etwas auf sich hält, ein Neipa auf den Markt bringt. Das hat sich wohl auch Thomas Wachno von Hopfenstopfer gedacht, der diesen Trend mit dem Biernamen „just another Neipa“ auch eindrucksvoll sarkastischen kommentiert. So hat er sich mit Tom Majorosi und Karl Grühler zusammengesetzt und heraus kam ein Gebräu mit 6,8% Alkohol.

Zur Optik : Ein naturtrübes, hellorangenes bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum und wirkt leicht saftig.

Zum Geruch : Ein fruchtig saftiges Aroma, mit schönen tropischen Noten. Es erinnert teilweise an Mango, Maracuja, Ananas und Litschi. Aber auch Zitrusfrüchte spielen eine Rolle

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch schön saftig und man meint man hat einen Multisaft im Mund. Es hat etwas von tropischen Früchten und das Mundgefühl ist wie gesagt sehr weich und saftig. Man hat Ananas, Maracuja, Mango und Litschi. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es fruchtig, wird jedoch ein wenig herber. Hier und da kommen dann auch leichte Zitrone und Grapefruitnoten durch.

Zum Fazit: Ein spannendes und zugleich auch sehr leckeres Bier. Für mich ein wirklich gut zu trinkendes Neipa, das auf der einen Seite schön saftig ist, auf der anderen Seite aber auch nicht zu Komplex. Vor allem hält es enen Geschmack weitesgehend während des Trinkens. Ich gebe dafür 4 Sterne.

 

 

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Two Roads Espressway

Im heutigen Biertest wage ich dieses mal den Sprung über den großen Teich und verkosten ein Bier aus den USA. Es geht an die Ostküste in den Norden noch Connecticut. Im Städtchen Stratford befindet sich die Brauerei die mein heutiges Bier herstellt die Two Roads Brewery. Sie wurde erst 2012 gegründet und ist für US Craftbeerverhältnisse damit noch relativ jung. Mit dem Espressway verkoste ich heute ein Cofeestout sprich bei der Produktion wurde auch Kaffee verwendet. Dazu wurde auch noch Laktose im Brauprozess eingesetzt. Der Alkoholgehalt beträgt stolze 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr Kaffeebezogener Geruch mit leichten Schokoladennoten. Es riecht zusätzlich leicht röstig.

Zum Geschmack: Ein röstiges Aroma. Man hat dieses gewisse Etwas und im Abgang ist es etwas bitter. Auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit röstigen Aromen, die eine gewisse Bitterkeit heraufbeschwören. Jedoch ist mir dieses Bier insgesamt für einen Stout sehr Bitter. es ist nicht so milchig wie ich gedacht habe und diese Note hätte besser rauskommen können. Für allem im Abgang hält sich die Bittere hartnäckig am Gaumen. Hier und da ist es aber auch einmal cremig.

Zum Fazit: Wer röstig-bittere Biere mag der ist hier richtig. Ich finde es könnte einfach cremiger sein. Aber dennoch ist es ein Stout das Kante zeigt und viel Geschmack mitbringt. ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Superfreunde Devil Horns

Im heutigen Biertest gibt es mit dem Devil Horns wieder ein Double dry hopped Pale Ale. Im übrigen ist es  auch das erste Bier der Superfreunde, welches in der Dose erhältlich ist, den anders als ihr Ruf ist die Dose eigentlich die beste Verpackung für Bier, vor allem wegen der frische. Das Bier selbst ist streng limitiert und so gibt es nur 1500 Dosen dieses Gebräus. Gebraut wurde es in der Wittorfer Brauerei im Schleswig Holsteinischen Neumünster. Der Alkoholgehalt beträgt 5,8%.

Zur Optik: Naturtrübes, oranges Bier mit einem ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Bier. Es ist leicht fruchtig angehaucht, ein bisschen bitterhopfig und leicht blumig.

Zum Geschmack: Es ist fruchtig, aber nur leicht angehaucht. Es hat aber etwas saftiges ja sogar Milkshakeartiges. Im Abgang prickelt es leicht. Es ist auf der einen Seite nicht wirklich spritzig auf der anderen Seite aber sehr sehr fruchtig. Man schmeckt Noten von Maracuja und Ananas, aber auch eine leichte Zitrone ist dabei. Es ist erstaunlich leicht im Körper, aber die fehlende Kohlensäure lässt es hinten heraus etwas pampig werden.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr saftiges und fruchtiges Bier. So etwas hatte ich schon lange nicht mehr. Auf der anderen Seite fehlt mir ein bisschen die Kohlensäure oder ein anderer Gegenpart. für die tolle Fruchtigkeit reicht es aber für 4 Sterne.

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Magic Rock Dark Arts

Im heutigen Biertest geht es über den Ärmelkanal in den englischen Teil Großbritaniens. Neben einer vielzahl an traditionellen Biermarken und Brauereien, die die klassischen Realales herstellen, für die Großbritannien bekannt ist, gibt es auch hier eine Reihe junger Craftbeerbrauereien. Eine davon ist die Magic Rock Brauerei aus Huddersfield. Die Brauerei existiert erst seit 2011 und wurde von den Burhouse Brüdern gegründet.  Mitlerweile ist die Brauerei stark gewachsen und hat sich als eine feste Größe im nationalen, aber auch im internationalen Craftbeermarkt etabliert. Verkosten möchte ich heute das Dark Arts, ein Stout, gebraut aus 4 verschiedenen Malzen und Hafer. Der Alkoholgehalt beträgt 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten röstigen Schaum.

Zum Geruch. Ein röstiges, an Kaffeenoten angehauchtes Bier. Es  hat Noten von Kaffeebohne und Bitterschokolade. Dazu kommt etwas Feige und Lakritz.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man hier ein sehr röstiges Bier, das an einen sehr bitteren schwarzen Kaffee erinnert. Dies geschieht vor allem im Antrunk und im Mittelteil auf der Zunge. Im Abgang wird es aber dann etwas süßlicher und es hat auch etwas von Milchkaffee oder auch Zartbitterschokolade, mit Kakao. Es hat dazu noch eine ordentliche röstige Note, die mit herben Hopfennoten gefüttert wird. Der Geschmack hält bis in den Abgang an. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr gut röstig hopfiges Bier,  das gegen Ende wider eher in die röstige Richtung geht. Wenn gleich es bittere bleibt und nicht so süßlich wie am Anfang.

Zum Fazit: Für mich ein Stout, welches deutlich zu den besseren zählt die ich bisher getrunken hab. es ist sehr abwechslungsreich und bringt alles mit, was ch von einem Stout erwarte. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Pietra Corsican IPA

Beim heutigen Biertest möchte ich mich zunächst einmal bei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus Korsika mitgebracht haben. Mein heutiger Biertest führt mich in die Heimat Napoleons zur Brasserie Pietra. Korsika, das war bis zur Mitte der 90er Jahre bierfreie Zone, denn es gab quasi keine eigene Brauerei. Doch das sollte sich 1996 ändern, als Amelie und Dominique Sailelli die Brauerei Pietra eröffneten und sich anschickten der Insel ihr eigenes Bier zu schenken. Lokalisiert ist die Brauerei in Furiani an der Nordostküste unweit der Stadt Bastia. Bekannt ist die Brauerei vor allem für Maronenbier, das ebenfalls den Namen Pietra trägt und schon seit einigen Jahren auch im ein oder anderen deutschen Fachgeschäft zu haben ist. Ich möchte heute aber eine eher unbekannte Sorte der Brauerei verkosten, nämlich das IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und auch doch sehr auf Orange und Mandarine betontes Bier. Auch ein wenig Zitrone rieche ich. Auch ganz leicht etwas tropisches und wirkt irgendwie kräutrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk recht bitter, dann kommt eine schönes Brett an fruchtigen Noten, die etwas in Richtung Honigmelone, aber auch Mandarine und etwas Orange/Apfelsine gehen. Im Abgang gesellen sich dann wieder leicht bittere Noten dazu. Der Nachgang ist sehr dezent und leicht fruchtig. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann doch deutlich bitterer. Man schmeckt zwar florale und fruchtige Noten, diese kommen aber erst so richtig durch wenn die bitteren Hopfennoten so langsam abklingen.

Zum Fazit: Ein durchaus spannendes Bier, das ich so ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Mir gefällt vor allem die Mandarine, die aber, wie ich finde bei anderen Bieren noch mehr zum tragen kommt. Für mich reicht es hier dennoch für 4 Sterne.

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Hanscraft Yakima river

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier von Hanscraft, welche sich in Niedernberg in der Nähe von Aschaffenburg befindet. Beim folgenden Bier hat sich hAnscraft etwas ganz besonderes ausgedacht, das Yakima River ist nämlich teil eines Wettbewerbes. Denn das Yakima River und sein Pendant sind 2 Biere, die sich bis auf den verwendeten Hopfen 1 zu 1 gleichen. In diesem Bier wurden die klassischen amerikanischen Hopfensorten Simcoe, Citra und Mosaic. Bei der Sorte handelt es sich um ein double dry hopped Pale Ale, sprich es wurde 2 mal kaltgehopft. Der Alkoholgehalt beträgt 6,3%. Man darf also gespannt sein wer hier das rennen macht.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat ein ganz ordentlichen weißen Schuam.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Bier, mit Noten von Pfirsich, aber auch tropischen Früchten. Man hat Orange und Mandarine sowie harzige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein fruchtig/herbes Bier. Es ist vor allem im Abgang leicht herb, aber nur eine Spur, da es seinen herben Charakter beibehält. Dieser schwingt von Anfang bis Ende im Mund mit. Die Fruchtigkeit ist aber vor allem gegen Ende des Trinkgenusses leider nicht mehr so in diesem Ausmaß wie im Einstieg gegeben. Dazu sind die Hopfennoten die am Gaumen ankommen harziger Natur. Die Fruchtnoten schwanken zwischen tropischen und zitrusartigen Aromen.

Zum Fazit: Ein sehr fruchtiges und auf der anderen Seite aber auch ein Bier, welches eine ordentlich Hopfenkante hat. Es ist doch sehr herb, jedoch ist diese herbe sehr gut in das restliche Bier eingebunden. Mir hat es geschmeckt und ich bin gespannt wie sich sein Pendant anstellt. Hierfür gebe ich 4 Sterne.