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Reindler Edel Pils

Auch der nächste Test führt mich nach Franken und lässt mich das Pils der Reindler Brauerei verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein leicht hopfig grasiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im Unterton schwimmt dieses süßlich fränkisch-grünliche mit. Man hat aber auch eine ordentliche Portion Hopfen. Eine leichte getreidig-süßliche Note, die leicht teigig schmeckt hat man auch noch. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr erfrischendes Bier, jedoch kommt für mich der pilsige Charakter überhaupt nicht durch.

Zum Fazit: Naja, mich überzeugt das Bier nicht so wirklich. Es ist irgendwie nicht so pilsig bzw. ist mir dieses grünliche einfach etwas zu unpassend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Duckstein Weizen

Das Duckstein Bier ist ein Bier, das ursprünglich dafür gedacht war eine etwas gehobene Alternative zu den üblichen Standardbieren, vor allem in der Spitzengastronomie zu sein. Der Name geht angeblich zurück auf ein altes, im 17. und 18. Jahrhundert sehr beliebtes Bier, welches aus Königlutter an der Elm stammte. Das Duckstein aus unserer Zeit hat mit diesem aber nicht mehr viel gemein und geht auf die Holsten Brauerei in Hamburg zurück. Die Holsten Brauerei gehört wie die Marke Duckstein heute zu Carlsberg, welche das Bier in der ebenfalls dazugehörigen Lübzer Brauerei herstellen lässt. Aus dem Duckstein Sortiment, gibt es für mich heute das Weizen Cuvee mit einem Alkoholgehalt von 5,7%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, sogar leicht röstiges Bier. Etwas vanillige und bananige Noten gesellen sich dazu.

Zum Geschmack: Es ist etwas herb am Gaumen. Ansonsten schmeckt man nicht so viel. Die Kohlensäurekonzentration ist sehr hoch. Im Abgang ist es einigermaßen hopfenherb. Es hat einen leicht vanilligen Grundton im Körper. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein wenig hefig mit etwas orangigen bis bananigen Noten. Im Abgang ist es mir fast schon ein wenig zu säuerlich.

Zum Fazit: Es ist schon ein etwas spezielleres Weizen, dem Anspruch etwas besonderes zu sein wird es aber nicht wirklich gerecht. Hier finde ich gibt es normale Weizen die sich mehr vom durchschnitt abheben. Von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Schönbuch Jäger Spezial

Im zweiten Test gibt es heute das Jäger Spezial der Böblinger Schönbuch Brauerei. Das Jäger Spezial ist ein Exportbier, das nach einem alten Rezept aus den 60er Jahren gebraut wurde, welches zufällig wiederentdeckt wurde und so gut ankam, das die Brauerei es in ihre festes Sortiment aufnahm. Inzwischen ist das Jäger Spezial weit verbreitet und in der Region Böblingen ein beliebtes Feierabendbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr süßliche Textur hat dieses Bier. Es weist sogar leicht fruchtige Aromen nach Mango aus. Dennoch vereint es vor allem Malzsüße in sich.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das für mich im ersten Eindruck ein wenig komisch schmeck und irgendwie sogar ein wenig muffig, nicht richtig frisch daher kommt. Störend ist außerdem ein wenig die Kohlensäure im Antrunk, die viel zu sehr sprudelt. Ich habe ein Bier mit einer ganz guten Malznoten, wenn sich die Kohlensäure im weiteren Trinkverlauf etwas gelegt hat. Dann wirken sie auch etwas ausgereifter und frischer.

Zum Fazit: Nach einem holprigen Start fängt sich das Bier und entwickelt sich zu einem gut trinkbaren und bekömmlichen Brauprodukt. Für mich reicht es so für 3 Sterne.

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Mönchshof Kellerbier

Nach dem Kellerpils von Böhringer kommt im folgenden Test nun ein Kellerbier fränkischer Prägung. Es stammt von der Marke Mönchshof die vom Hause Kulmbacher gebraut wird. Die Marke Mönchshof ist durchaus ein Begriff und ist in Deutschland weitläufiger verbreitet als nur in ihrem Kerngebiet. Das Kellerbier, die typisch fränkische Biersorte hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist sehr trüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiger und mehliger Geruch. Es ist mit abstrichen leicht karamellig.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein erfrischendes, leicht karamelliges Bier. Es weis vor allem im Abgang zu überzeugen mit einer von Hefe umgarnten karamelligen Malzniote. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr süffig und sehr bekömmlich. Eventuell ist die Kohlensäure ein wenig zu hoch angesetzt.

Zum Fazit: Für fränkische Verhältnisse ist es dann doch ein wenig flach und unspektakulär. Ich kann dem Bier so nur eine Wertung von 3 Sternen erteilen, da es zwar ganz gut trinkbar ist, in seinem Segment aber zu viel Konkurrenz hat die besser ist.

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Königsbräu Hefeweizen Dunkel

Im ersten Test versuche ich heute das dunkle Weizenbier der Königsbrauerei aus Heidenheim-Oggenhausen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein braunes, trübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges leicht, bananiges Aroma. Aber man hat auch eine gewisse kräutrige Note. Diese erinnert ein wenig an Nelke.

Zum Geschmack: Ein fruchtig frisches Bier mit einer leicht schokoladig angehauchten Nuance. Im weiteren Trinkverlauf gibt sich das Bier recht schnörkellos und weis dennoch zu gefallen. Man schmeckt allerdings nicht unbedingt Eigenheiten, die zwingend ein dunkles Weizen versprechen. Es schmeckt eigentlich eher wie ein normales Weizen. Es hat einen getreidig süßlichen Charakter mit einer leicht prickelnden hopfigen Verperlung im Abgang.

Zum Fazit: Ein gutes Bier, das auch hier leider ein wenig am Thema vorbei geht. Es hat gute Noten, die ich von einem Weizenbier erwarte, es fehlt mir aber etwas die schokoladigen Noten und die Kaffeearomen, die ich von einem Weizenbier erwarte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hutthurmer Ilzer Perle

Durch die schweren Unwetter und die daraus resultierenden Überflutungen ist das Thema Umweltschutz wieder verstärkt in den Medien präsent. Das Umweltschutz und Bier eng beianderliegen ist ja nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, das Bier ein Produkt ist, welches von der Qualität, der Natürlichkeit seiner Zutaten und seiner Regionalität lebt. Auch gibt es immer wieder Brauereien die mit speziellen Aktionen bestimmte Umweltprojekte unterstützen, so auch im Fall meines heutigen Testbieres der Ilzer Perle. Dieses ist nämlich ein speziell von der Hutthurmer Brauerei gebrautes Bier, welches dem Erhalt und Schutz der Flussperlemuschel gewidmet ist. Der Alkoholgehalt dieses Lagerbierbieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier, welches im Glas sehr sprudelt. Die Schaumentwicklung ist passend.

Zum Geruch: Ein grasig, erdiger Geruch. Es ist ein sehr ausgeprägter getreidiger Geruch. Man riecht die Gerste wirklich durch.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Bier, welches durch ein weiches Mundgefühl unterstrichen wird. Ein feinmalziges Bier, bei dem dem das Malz leider nicht sehr intensiv ist, aber auch nicht so, dass es wässrig wirkt. Ansonsten hat man eine leichte Fruchtigkeit, die an grünen Apfel erinnert und ein leichtes prickeln der Kohlensäure auf der Zunge.

Zum Fazit: Ein frisches Bier, dem man die hohe Qualität seiner Rohstoffe schmeckt. Es ist gut gebraut, aber ein wenig Farblos im Gesamtgeschmack. Für mich eine Wertung von 3 Sternen.

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Schlössle Zwickel

Für den folgenden Test verkoste ich das Zwickel der Schlössle Brauerei aus Neu Ulm. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8% und es geht stilistisch laut Webseite auch eher in Richtung eines Kellerpils.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Es hat im ersten Eindruck einen leicht herben Einschlag, aber auch grasige Noten. Es hat irgendwie einen holzigen und leicht pappigen Charakter. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier sehr gut trinkbar. Es hat eine leicht karamelluge Note und das holzige verschwindet allmählich.

Zum Fazit: Ein zunächst herbes, dann aber hefig und teigig werdendes Bier. Es schmeckt für mich ganz gut, überzeugt aber nicht hundert prozentig. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Rogue Dreamland

Für einen weiteren Test geht es dieses mal in die USA nach Newport-Oregon. Ein Dose mit einem zugegeben wirklich schönen Design steht da vor mir. Hergestellt wird das ganze von Rogue Ales & Spirit, einer klassischen Craft Beer Brewery, die in den letzten Jahren ziemlich gewachsen ist. Das Dreamland ist ein American Lager und ist den Dreamland Skateparkes und ihren Skatern gewidmet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen erwähnenswerten Schaum.

Zum geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier mit einem ganz feinen Getreidearoma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer geschmacklich eher zurückhaltenden Aromatik. Es ist insgesamt gut aufeinander abgestimmt, aber geschmacklich halt irgendwie recht dünn. Es ist aber keinesfalls wässrig. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf angenehm trinkbar aber unspektakulär.

Zum Fazit. Ein wirklich gut trinkbares und vor allem sehr erfrischendes Bier. Es hat absolut nicht was negativ auffällt, sticht aber auch nicht wirklich heraus. Das gibt 3 Sterne

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Birra dello stretto non filtrata

Für den heutigen Test geht es noch einmal in den Süden Italiens zur Birrificio Messina. Nachdem ich zuletzt ein Bier der Marke Birra Messina vorgestellt habe welches in Kooperation mit Heineken gebraut wurde, habe ich heute nun ein Bier welches aus dem eigentlichen Sortiment der Birrificio Messian stammt. Die rede ist hier vom Birra dello stretto non filtrata, einem naturtrüben Lagerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer süßlich-hefigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier sehr erfrischend, aber auch sehr sehr getreidig und cerealig, fast schon geht es in Richtung Müsli. Es ist etwas herb am Gaumen, aber sonst kommt nichts. Es hat schon dieses vollmundige, sehr getridge Aroma und hat etwas von einem Getreidemüsli. Es wirkt sehr grobschrotig und die Hefe spielt schon auch noch eine gewichte Rolle in diesem sehr urigen Gebräu, das es aber auch ein wenig schleimig macht.

Zum Fazit: Ein sehr sehr uriges Bier und mir insgesamt schon fast ein wenig zu schleimig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen und darf mich abschließend noch bei meinem Bierspender für das Mitbringen des Bieres bedanken.

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Meinel Bräu Weizen

Nach dem dunklen folgt nun ein helles Weizen im Test. Es stammt von der Brauerei Meisel aus Hof, ist also ein fränkisches Weissbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und hefiges Aroma. Man hat einen sehr bananigen Ton, der sehr dominant ist. Dazu kommt etwas Vanille.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein herb hefiges Aroma. Die Kohlensaure ist sehr stark dosiert. Im Nachgang hat man sehr bananige Noten. Ein sehr hefiges Aroma mit einer gewissen hefig-getreidigen Aromatik. Im weiteren Trinkverlauf behält sich das Weizen diese Fruchtigkeit bei. Im Abgang kommen dann schöne Hefenote hinzu. Mir fehlt hier aber doch etwas der Hopfen. Es ist gegen Ende dann doch schon sehr süß im Geschmack.

Zum Fazit: Es ist allgemein etwas zu süß und der Hopfen fehlt leider ein wenig. Für mich reicht das hier nur zu 3 Sternen.