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Engel Kellerpils

Von der Crailsheimer Biermanufaktur Engel werde ich mir im heutigen Test das Kellerpils vornehmen. Der Alkoholgehalt dieses in zertifizierter Bioqualität gebrauten Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist hopfig herb mit leicht getreidigen Einflüssen. Dazu kommen leicht karamellige Noten

Zum Geschmack: Ein blumiger, aber zugleich auch darauf aufbauender Hopfengeschmack. Ein sehr frisch wirkendes Bier. Es hat auf der einen Seite einen getreidigen Aspekt, aber auch hopfige Noten. Diese wechseln sich im Geschmack ab. Im Nachgang bleibt ein etwas getreidiger Geschmack im Mund bestehen.

Zum Fazit: Es ist für einfach etwas zu generisch. Es sollte für mich einfach etwas mehr feine Hopfennoten haben. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Egger Märzenbier

Einen Österreichischen Klassiker wenn man so will habe ich mit dem Egger Märzen heute in meinem Biertest. Die Egger Brauerei hat ihren Sitz in Unterradlberg, einem Stadtteil von St. Pölten in Niederösterreich. Die 1975 errichtete Braustätte ist eine der größten Privatbrauereien der Alpenrepublik und braut im wesentlich nur ein einziges Bier, nämlich eben jenes Egger Märzen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig, süßliches Bier. Es hat einen sehr getreidigen Geruch.

Zum Geschmack: Ein brotig getreidiges Aroma. Man hat leicht südliche Noten im Mund. Bis auf die Malzsüße ist es im ersten Geschmackseindruck eher nicht so spektakulär. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr prickelnd und spritziug. Es ist ganz in Ordnung aufeinander abgestimmt und süffig wie erfrischend. Ab und an ist es aber ein wenig zu süßlich.

Zum Fazit: Nichts wirklich besonderes. Ich habe es schlechter in meiner Erinnerung als es wirklich ist. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Rittmayer Hallerndorfer Hefeweizen

Von der Rittmayer Brauerei aus Hallerndorf habe ich im folgenden Test ein Weizenbier im Glas. Das Weizen der fränkischen Traditionsbrauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein mittelgoldenes bis orangenes Bier. Es ist naturtrüb und der Schaum ist zwar ordentlich, jedoch sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Einen ganz leichten rauchigen Touch hat das Bier. Dazu ein eher ordentliches getrediges Aroma. Es fehlt ein wenig das fruchtige.

Zum Geschmack: Ein sehr sprudeliges Weizen. Auch hier muss man die Fruchtigkeit zunächst suchen und die Banane kommt zunächst gar nicht vor. Im Antrunk ist vor allem die sehr aufdringliche Kohlensäure hervorstechend, die sich bis zum Abgang durchzieht. Es stört somit leider den Geschmack. Wenn die Kohlensäure nachlässt kommt etwas mehr vom Aroma durch. Dennoch hält sich dieses Bier schlussendlich doch eher recht bedeckt.

Zum Fazit: Ein eher spritziges Weizenbier, bei dem aber außer der Kohlensäure zunächst nicht so viel durchkommt. Daher kann ich hier zunächst auch nur eine Wertung von 3 Sternen vergeben. Dennoch ist es keinesfalls schlecht.

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Waldhaus Spezial Gold

Von der Waldhaus Braumanufaktur von Dieter Schmid habe ich mit dem Spezial Gold eines der klassischen Standardbiere der Schwarzwälder. Das im Stile eines Exportbieres gebraute Erzeugnis hat einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges und brotiges Aroma. Im Geruch ist allgemein auf diese beiden Aspekte zentriert.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches Malzaroma das man im Mund hat. Es zieht sich vom Anfang bis Ende durch den Mund durch. Es ist sehr weich vom Mundegfühl her und ist sehr süßmalzig. Die Kohlensäure prickelt teilweise ein wenig zu arg, jedoch hält es sich im großen und ganzen im Rahmen.

Zum Fazit: Ich hätte mir obgleich dir bisher guten Biere der Brauerei etwas mehr erwartet. So ist ein gutes aber irgendwie auch generisches Exportbier. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Hauff Hefeweizen hell

Von der fränkischen Hauff Brauerei habe ich im heutigen Test das Hefeweizen hell im Schlepptau. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier, welches sehr trüb ist. Sofort auffällig ist die extreme Karbonisierung der Kohlensäure. Das Bier sprudelt enorm und hat dementsprechend eine hohe Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Es riecht eher getreidig und hefig. Das leicht baninge vanillige ist zunächst nicht ganz so präsent und nur in Nuancen riechbar.

Zum Geschmack: Ein hefig herbes Bier, welches eine leichte Fruchtigkeit hat. Im Abgang ist es leicht herb. Man hat immer etwas kräutriges von Nelke im Geschmack. Ja es ist ein recht nettes Weizenbier, welches spritzig frisch daherkommt. Mir fehlt aber so ein bisschen der tiefgründige Geschmack. So die richtige Fruchtigkeit fehlt mir einfach. Im Abgang hat man zwar fruchtige Noten die an Vanille und Banane erinnern, es könnte jedoch intensiver sein. Gut finde ich die leicht harzigen Noten, die sich mit einer Bittere verbinden und den Gaumen im Abgang kitzeln. Somit merkt man den Hopfen im Bier.

Zum Fazit. Ein gutes klassisches Weizenbier, das hier und da ein paar Kanten hat. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Häffner Export

Ein eher leichteres Export kommt von der Häffner Brauerei aus der badischen Kurstadt Bad Rappenau. Denn das Export von der Brauerei, die auch die bekannten Hopfenstopfer Biere braut hat nur einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht blumiger Geruch der einem da in die Nase strömt. Aber auch eine ganz komisch muffige Note die nicht genauer definierbar ist kommt noch hinzu.

Zum Geschmack: Ein sehr kerniges und würziges Bier ist es im ersten Eindruck. Außerdem wirkt es sehr sehr frisch. Insgesamt ist es eine sehr urige, getreidige Interpretation, die absolut nicht süßlich wirkt, sondern sehr herb brotig mit Anklängen der eher schrotigeren Brotkruste. Auch hat es eher diesen typischen fränkischen Einschlag ins eher grünlich gerstige. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses Bier sehr annehmbar und bekömmlich. Im Nachgang finde ich es süßlich, aber auch ein wenig parfümig. Bei diesem Export sticht vor allem der Hopfen doch sehr heraus, was für etwas Abwechslung sorgt und durchaus spannend wirkt. Wenn man sich genauer mit dem etwas parfümigen Abgang auseinandersetzt kommt man auf eine leicht fruchtige Note, die etwas an grüne Äpfel und Birnen erinnert.

Zum Fazit: Ja es ist eins ehr uriges Bier, hat hier und da aber auch ein paar doch gewöhnungsbedürftige Nuancen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Paulaner Weissbier Dunkel

Nach längerer Zeit habe ich heute wieder einen Biertest im Programm. Es dreht sich dabei alles um das dunkle Weissbier der Münchner Paulanerbrauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig schokoladiges Aroma hat man in der Nase. Ich finde man hat schöne Schokonoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man wirklich ein etwas getreidges und dann auch im Nachgang röstige Noten, die auch fast noch ein wenig schokoladiges in den Backen hat. Es prickelt einigermaßen gut und man hat schöne Kakaonoten am Gaumen. Es ist im weiteren Trinkverlauf aber bei weitem nicht mehr so schokoladig oder feinmalzig, sondern eher dann auch ein wenig röstig.

Zum Fazit. Es hat einen ganz netten Einstieg dieses Bier, im weiteren trinkverlauf baut es geschmacklich aber ein wenig ab. Für mich reicht das für 3 Sterne.

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Weihenstephan Pils

Von der ältesten Brauerei der Welt aus Weihenstephan darf es im heutigen Test das Pils sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht floral, leicht hopfig und etwas getreidig süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein wenig ein aromatisches Bier mit einer leicht herben Hopfennote. Es wirkt am Gaumen teilweise etwas klebrig. Es prickelt dennoch schön und dezent am Gaumen. Es bleibt ein eher mildes Pils, bei dem der Hopfen eher aromatisch umgesetzt wird. Am Gaumen ist es etwas herb, aber auch nur andeutungsweise. Es ist eher etwas blumig und prickelt dafür etwas herb am Gaumen. Man hat einen ganz leicht süßlichen Malzkörper der dazu kommt. Es ist bisweilen gegen Ende fast ein wenig zu süßlich.

Zum Fazit: Nicht unbedingt das klassisch herbe Pils, dafür aber sehr schön blumig. Wenn man das mag ist es aber ein schön aromatisches Bier. Da es aber einen ticken zu mild ausfällt gibt es von mir 3 Sterne.

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Rotochsen Kristall

Von der Rotochsenbrauerei aus Ellwangen habe ich im nächsten Test das Kristallweizen zur Verkostung. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier

Zum Geruch: Es riecht getreidig und ganz leicht fruchtig und zitrusartig.

Zum Geschmack: Ein ähnlich, leicht getreidig angehauchter Geschmack mit einer etwas fruchtigen, zitrusartigen Note. Ansonsten ist das Bier zunächst recht unspektakulär gestaltet. Man hat im Antrunk eine leicht süßliche Getreidenote, die sich dann noch etwas verflüchtigt. Diese klingt aber nur ganz leicht an. Ansonsten springt der Hopfen nur ganz leicht um das Gaumendach herum.

Zum Fazit: Das Bier ist nicht schlecht, aber wirklich total unspektakulär. So bekommt es von mir eine Wertung von nur 3 Sternen.

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Boxer Old

Auch für den nächsten Test verschlägt es mich in die Schweiz und auch hier geht ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen. Es geht in die französische Schweiz nach Lausanne. 1960 wurde hier die Brasserie Boxer gegründet, die sich nach der gleichnamigen Hunderasse benannt hat. 2012 zog die Brauerei nach Yverdon, wo sie heute ihren sitz hat. Der Gründer der Brauerei war ein erklärter Gegner des Schweizer Bierkartelles, welches fast 60 Jahre bestand und über den Schweizer Bierbrauerverein den Biermarkt so sehr regulierte das der Gründer dagegen vorgehen wollte. Das Boxer Old ist der Klassiker der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, kerniges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr getreidiges, aber auch leicht toastiges Bier, das dieses Aroma dann auch vermittelt. Der Nachgang fällt eher recht lasch aus. Im weiteren Trinkevrauf ist es ein Bier, das erfrischend ist und bei dem die Kohlensäure schön am Gaumen prickelt. Im weiteren Trinkverlauf kommt aber ein leicht metallisches Aroma, das irgendwie mineralisch aber auch leicht künstlich wirkt noch hinzu.

Zum Fazit: Ein ganz gut zu trinkendes und auch wirklich erfrischendes Lager. Es hat aber gegen Ende leider die etwas metallischen Noten. So kommt es nur auf 3 Sterne.