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Schweiger 1516 bayerisch Hell

Zum 500 jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots 2016 hat die oberbayerische Brauerei Schweiger ein klassisches bayerisches Helles auf den Markt gebracht. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und ganz leicht süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Es schmeckt frisch und leicht süßlich. Auf der anderen Seite ist es dazu auch noch sehr erfrischend. Es hat aber im ersten Eindruck keine besonderen Geschmacksmomente. Ein Bier, welches in gewisser Weise ein prickeln verursacht, aber dennoch eher ganz zurückhaltend ist.

Zum Fazit: Naja es ist ein ordentliches Helles, aber ich hatte schon bessere Helle. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Wurmhöringer Premium Märzen

Für den nächsten Test geht es zu unseren Nachbarn nach Österreich. Unmittelbar an der deutschen Grenze in Altheim im Innviertel befindet sich die Wurmhöringer Brauerei. Die 1633 erstmals erwähnte Privatbrauerei befand sich lange Zeit unmittelbar direkt am Marktplatz der Stadt und ist die einzige Brauerei der Stadt die heute noch aktiv ist. Das klassische österreichische Märzenbier ist es auch, welches heute von mir verkostet wird. Alkoholtechnisch kommt es auf 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein sehr brotig und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Ein recht unspektakuläres Bier, welches im ersten Eindruck sogar etwas herb im Abgang ist. Man hat einen nicht so süßlich malzigen Geschmack. Es ist sehr mineralisch. Immer mal wieder ist es mir ein wenig zu bitter, wenn nicht sogar alkoholisch. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht unspektakuläres Bier. Es ist aber sehr frisch und erfrischend,. Generell tendiert es zum wässrigen, hat aber eine kleine leicht süßlich getreidige Note, die sich so am Gaumen festsetzt.

Zum Fazit: Das recht mineralische trübt etwas den Geschmack. Es ist ansonsten unspektakulär aber wirkt frisch und erfrischend. Nach Abwägung aller für und wieder lande ich hier bei 3 Sternen.

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Kaiser Sägböckle

Das Sägböckle der Kaiserbrauerei ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Familie Kumpf, Edeka Daiber und der Stadt Wangen. Gewidmet ist das Bier den Bürger von Wangen im Kreis Göppingen die im Volksmund auch als Sägebockreiter bezeichnet werden. Dies beruht auf einer Legende, die besagt das jeder der es schafft auf einem Sägebock auf den Wangener Marktplatz zu reiten ein Fass Bier bekommt. Ob das tatsächlich schon einmal der Fall war kann ich nicht beurteilen, jedenfalls ist das Bier ein Keller Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange-goldenes Bier. Der Schaum ist eher flukativ.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit brotigen und schrotigen Noten. Ein sehr uriges Aroma mit Kellernoten die leicht muffig sind. Aber auch ganz leichte hefige Noten mit etwas zitrus sidn vorhanden.

Zum Geschmack: Ein hefiges, leicht karamelliges Aroma. Ein sehr uriges Geschmackserlebnis, bei dem auch im weiteren Trinkverlauf diese karamelligen Noten im Vordergrund stehen. Diese setzen sich am Gaumen fest und sind fast schon ein wenig penetrant. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und macht das Bier spritzig. Im Abgang bleibt es weiterhin hefig karamellig und ist etwas brotig. Dies tritt aber vor allem im Nachgang ein im Abgang ist es etwas zu penetrant.

Zum Fazit: Ein uriges Kellerbier, das mir aber manchmal etwas zu urig und etwas muffig schmeckt. Es könnte noch etwas ausbalancierter sein. Ich gebe dem Bier eine wertung von 3 Sternen

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Park Schwarzbock

Auch für den nächsten Test muss ich mich bei meinem treuen Bierspender bedanken, der mir den Schwarzbock der Parkbrauerei aus Zweibrücken mitgebracht hat. Da ich von dieser Brauerei schon 2 Biere verkostet habe, werde ich auch direkt zum Test kommen. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, nussbraunes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum

Zum Geruch. Ein leicht alkoholisches Aroma, ansonsten hat man eine ordentliche süße Malztnote mit Schokoaromen. Dazu einen schön Toffeegeschmack

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem auf jeden Fall sehr präsenten und gehaltvollen Malzkörper, der aber geschmacklich nicht unbedingt viel mitbringt. Es ist leicht bitter, aber ansonsten kommen nur im Nachgang leichte Toffeenoten und etwas Schokolade durch. Auch im weitern Trinkverlauf ein durchaus gefällige Bier mit einer leichten Schokoaromatik aber ansonsten ist es wirklich geschmacklich sehr zurückhaltend. Der Alkoholgehalt kommt gar nicht durch.

Zum Fazit: Ein eher durchschnittliches Bockbier, das geschmacklich nicht so intensiv ist. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Simon Regal

Es gibt im heutigen Test wieder ein Bier aus Luxemburg und damit geht auch automatisch wieder ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen raus. Dieses mal werde ich das erste Bier der Brasserie Simon aus Wiltz verkosten, von der ich noch ein paar Biere im Petto habe. Es wird das Regal sein, ein Bier das stilistisch in die Richtung eines Exports geht. Zumindest wird es auf der Website als weniger hopfig, mehr malzbetont und kräftiger beschrieben, bzw. wird es auch als Typ Dortmunder bezeichnet, was dem klassischen Exportbier entspricht. Dementsprechend liegt auch der Alkoholgehalt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein intensives, brotiges Aroma das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Bier mit einer geschmacklich eher zurückerhaltenden Nuance. Es ist ein Bier, bei dem die Kohlensäure schon eine größere Rolle spielt. Insgesamt merkt man schon das ein Malzkörper präsent ist und das das Bier kräftig ist, aber geschmacklich kommt wirklich nicht so wahnsinnig viel rüber.

Zum Fazit: Man kann es gut trinken ohne Frage, ohne das dabei irgendwelche unangenehmen Beigeschmäcker auftauchen. Es ist aber so auch kein wirkliches Highlight was sich aus der breiten Masse abhebt, eher sogar mit etwas weniger Geschmack. Es ist aber auch nicht wässrig, einfach ein bisschen farblos und bekommt daher die Wertung von 3 Sternen.

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Storchen Export

Die Storchenbrauerei aus Pfeffenhausen in Allgäuer Voralpenland gelegen ist der Produzent meines nächsten Testobjekt, einem klassischen Exportbier. Die seit 1804 aktive Brauerei ist in 5 Generation in Besitz der Familie Roth und setzt sich mit ihren Bieren außerdem auch für den Schutz des ihr namensgebenden Vogels ein. Das Export kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches, getreidiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein vor allem getreidig süßliches Bier. Es hat einen sehr feinen süßmalzigen Charakter und der Körper wirkt relativ kräftig. Die Kohlensäure könnte besser sein und der Hopfen kommt auch nicht wirklich durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ein durchaus sehr gut trinkbares Bier mit einem würzig süßlichen Charakter.

Zum Fazit: Es ist ein kräftiges Bier, das mir aber ein klein bisschen zu Schal ist. Ich vermisse die Kohlensäure und den Hopfen ein wenig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Moninger Hefeweizen

Das Hefeweizen der Karlsruher Brauerei Moninger steht als nächstes Bier bei mir auf der Testagenda. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgelbes Bier. Das trübe Bier hat eine ordentliche Schaumentwicklung.

Zum Geruch: Es hat einen eher malzigen malzigen Charakter in der Naeem. Doch auch die typischen Bananenoten der Hefe kommen durch.

Zum Geschmack: Ein klassisches Weissbier, das mir aber im Abgang eine spur zu herb ist. Im Antrunk hingegen finde ich es sogar wässrig und die Fruchtigkeit klingt nur ganz leicht durch. Die Grundzüge eines guten spritzigen Weizen sind klar zu erkennen, jedoch fehlt dem Bier insgesamt einfach die geschmackliche Tiefe. Auch wenn man ihm hoch anrechnen muss, das es nicht zu hefelastig und schlammig schmeckt und auch die Fruchtigkeit, die sogar eine leichte Zitrone hat doch ganz gut durchkommt. Vor allem der Nachgang in dem einen eine schöne Fruchtigkeit im Mund bleibt weiß zu überzeugen und gleicht den relativ schwachen Einstieg aus.

Zum Fazit: Einstieg und Abgang halten sich die Waage. Mal hat das Bier mehr, mal weniger Geschmack. Schlussendlich lande ich bei 3 Sternen.

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Kraftbierwerkstatt Mens Hell

Von der Kraftbierwekrstatt aus dem beschaulichen Böblingen kommt mit dem Mens Hell heute mein erstes Testbier. Die Kraftbierwerkstatt ist eine Gypsy Brauerei, sprich sie hat keine eigene Braustätte. Stattdessen wird sich bei anderen mittelständischen Braustätten eingemietet und dort freie Braukapazitäten genutzt. Das Mens Hell ist laut Beschreibung ein untergäriges strong Lager mit einem Alkoholgehalt von strammen 8,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr fruchtig, sogar ein leichter Anflug von Ananas kommt hinzu. Dazu gesellt sich sogar eine leichte Banane und Apfel wie ich finde. Die Getreidenote und etwas kräutrige Aromen darf man aber auch nicht vergessen.

Zum Geschmack: Hier sind es dann eher leicht bittere Zitrusnoten, sowie eine ordentliche Portion Orange die den Geschmack dominieren. Störend ist bei diesem Bier die eindeutig zu hoch angesetzte Kohlensäure, die den Geschmack ein wenig verfälscht. Auch ist es somit etwas unangenehm bitter im Nachgeschmack. Die Kohlensäure wird auch im weiteren Trinkverlauf nicht wirklich besser und ist einfach zu viel. Für ein Bier mit so einem Alkoholgehalt braucht nicht unbedingt eine derart Spritzigkeit, auch wenn diese gewisse Zitrusaromen hervorruft.

Zum Fazit: Die Kohlensaure stört, aber das Bier ist auch unverschämt spritzig. Der Alkoholgehalt wird so einigermaßen kaschiert. So richtig passt das alles aber nicht ganz zusammen. So gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Fürst Wallerstein Classic Pils

Wir bleiben in der nähe von Augsburg. Mein nächstes Testbier stammt nämlich aus dem Hause der Fürsten von Wallerstein die mitsamt eigener Brauerei im gleichnamigen Örtchen bei Nördlingen residieren. Mit dem classic gibt es eine eher unbekanntere Sorte der brauerei, die stilistisch ein Pils sein soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. es hat einen schöne weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Ein fruchtiger Geschmack. Es riecht schön hopfig blumig in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes, hopfenbetontes Bier. Die Hopfenherbe kommt aber schon im Mundgefühl und nicht so sehr im Abgang, beziehungsweise im Nachgang. Es hat einen gewissen getreidig röstigen Ton. Es hat so einen leicht getreidigen Unterton, der in der Mitte der Zunge immer wieder einmal rüber kommt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein gut herbes Pils, dessen Herbheit im weiteren trinkverlauf aber sukzessive abnimmt und es ist dann gegen Ende ein wenig zu getreidig.

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Vierzehnheiliger Nothelfer Trunk

Die Basilika Vierzehnheiligen ist eine Wallfahrtskirche, die ein wenig versteckt im Nichts in der Nähe von Bad Staffelstein in Franken liegt. Sie ist den vierzehn Nothelfer gewidmet, einer Gruppe Heiliger, die als Schutzpatrone verehrt werden. Zur imposanten Basilika gehört auch ein Kloster mitsamt Brauerei. Die ehemalige Klosterbrauerei wurde im Jahre 1989 von der Familie Trunk übernommen und heißt seither Brauerei Trunk. Der Nothelfer Trunk, ein Dunkelbier ist eben auch jenen Heiligen gewidmet und hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotig getreidige Noten. In den Backen hat man auch süßlich getreidge Noten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist eher süßlich gestaltet, bevor es dann brotiger wird. Insgesamt ist es aber doch ein süßliches Bier mit milchigen schokoladigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches, schokoldiges Dunkelbier. Es könnt mir noch etwas röstiger sein und der Hopfen könnte mehr durchkommen.

Zum Fazit: Mir ist das Dunkelbier geschmacklich ein wenig zu süß geraten. Wenn es noch etwas mehr Kante hätte wäre es wirklich vorzüglich. So gibt es eine Wertung von guten 3 Sternen.