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Ladenburger Export Premium

Im heutigen Biertest bleiben wir mal wieder in der Region. Es geht in den Ostalbkreis nach Neuler, in der Nähe von Ellwangen. In dem beschaulichen Ort befindet sich seit 1789 die Adlerbrauerei Ladenburger. Seit 1911 in Besitz der Familie Ladenburger, sorgte die Brauerei vor allem in den letzten Jahren für Schlagzeilen. Dies lag daran, dass ihr Hefeweizen und der Weizenbock beim World beer Cup bzw. der Weizenbock auch beim European Beer Star Award mit Medaillen ausgezeichnet wurden. Diese Biere werde ich auf jedenfall auch noch einmal verkosten, jedoch ist heute aber erstmal das Export dran. Mal Schauen ob es auch eine Medaille verdient hätte. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Klares, goldenes Bier mit einem weißen Schaum der in etwa 2 cm breit ist.

Zum Geruch: Sümalziger Geruch. Wirkt körnig und urig. Aber auch ein wenig erdig und ein wenig parfümig.

Zum Geschmack: Getridig uriges Bier. Schmeckt sehr frisch und weich durch das Brauwasser. Im Abgang leicht süßlich. Allerdings hat es für meinen Geschmack wenig zu viel Kohlensäure die vor allem im Antrunk zu arg auf der Zungensptze sprudelt. Der Hopfen kommt in diesem Bier erstaunlicherweise nicht zu kurz. Er macht sich im Abgang in feinen Nuancen bemerkbar. Insgesamt jedoch ein recht unspektakuläres Export, welches eher grobkörnig wirkt. und irgendwie nicht optimal aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Naja sie werden schon wissen warum das Hefeweizen einen preis bekommen hat und das Export nicht. Wirkt nicht optimal aufeinander abgestimmt und gerade in der Region kenne ich ein paar bessere Exportbiere. So bleiben mit viel Wohlwollen noch 3 Sterne übrig, denn ich finde es gut, dass es nicht zu süßlich wirkt, sondern der Hopfen ein wenig durchkommt.

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Red Stripe Lager Beer

Ich versuche ja bei meinen Biertest so oft wie es geht einen aktuellen Bezug herzustellen zu Themen, die gerade die Welt bewegen, oder saisonalen Begebenheiten, die gerade vorherrschen. Da das aktuell alles beherrschende Thema die gescheiterten Jamaica Sondierungen sind, habe ich mir gedacht, teste ich doch mal ein Bier das seinen Ursprung in Jamaica hat. Dies ist aber gar nicht so einfach, da es in Jamaica nur eine wirklich erwähnenswerte Brauerei gibt, die ihr Bier auch überregional bzw. weltweit vertreibt. Hierbei handelt es sich um die Brauerei Desnoes & Geddes. Sie wurde 1918 in der Hauptstadt Kingston gegründet und ist die größte Brauerei des Landes. Die Brauerei produziert die beiden bekanntesten Marken des Landes, nämlich das Red Stripe Lager und das Dragon Stout. Erstgenanntes wird heute verkostet. Das Red Stripe Lager, das ich vor mir stehen habe, wird aber nicht direkt aus Jamaica importiert, sondern in Lizenz in Großbritanien gebraut. Wo genau verrät die Konzernmutter Heinken laut Etikett aber nicht. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,7%. MAl schauen ob sich eine Gemeinsamkeit zwischen dem Bier und der aktuellen Politik finden lässt.

Zur Optik: Also explosiv ist es schon mal, genau wie das Jamaica Verhandlungen gibt es hier beim öffnen der Dose einen großen Knall. Nun aber zum Bier, es ist hellgolden und klar filtriert. Der Schaum ist ganz kurz grobporig und sehr sprudelig. Jedoch ist er auch ganz schnell wieder verschwunden.

Zum Geruch: Getridiges Aroma,, das aber auch ein wenig chemisch rüberkommt. Hat aber auch Hopfenoten in der Nase die ein wenig grasig sind. Riecht insgesamt sehr typisch nach internationalem Standardlager mit dieser Mischung aus ganz leichten Malz und Hopfenaromen die aber doch sehr dezent zurückhaltend sind.

Zum Geschmack: Zunächst einmal hat man im Abgang eine überraschend feine Malzsüße. Der Antrunk ist würzig mit hopfigen aber auch leicht metallischen Noten. Aufjedenfall alles andere als wässrig dieses Bier, da bin ich schon mal überrascht. Vor allem das extrem weiche Mundgefühl weiß zu überraschen. Das Malz ist somit auch die dominante Komponente in diesem Bier. Denn der Hopfen hält sich doch sehr arg zurück bzw. ist bis auf eine marginale bittere gar nicht zu schmecken. Im Hals wirkt das Bier nach etwas längerem Genuss leicht kratzig und irgendwie hat man immer so eine mineralische/metallische Note, die den Ganzen Geschmack ein wenig unangenehm begleitet. Die feinen Malznoten sind bei intensiver betrachtung schon fast zu süß da kein Hopfen vorhanden ist der dem entgegenwirkt. Gegen Ende verliert das Bier leider etwas von seiner Intensität und neigt dazu leicht wässrig zu werden.

Zum Fazit: Ein Bier das man schon mit den Jamaica Verhandlungen vergleichen kann. Es ist ein wenig euphorisch gestartet hat dann stark nachgelassen und endet abrupt. Dennoch für ein internationales Lager sehr trinkbar und bei Leibe kein schlechtes Lager, da bin ich wirklich überrascht auch wenn es gegen Ende an Profil verliert. Hierfür vergebe ich dennoch gute 3 Sterne.

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Hofbräu Münchner Weisse

In München steht ein Hofbräuhaus…diese Zeilen eines weitbekannten bayrischen Volksliedes dürfte wohl jeder kennen und sie hängen auch mit dem heutigen Biertest zusammen. Denn das heutige Testobjekt stammt von der Münchner Hofbräu die auch eben jenes besungene Hofbräuhaus bewirtschaftet. Da die Münchner Hofbräu ein recht breites Sortiment an Bierspezialitäten bietet wird es immer mal wieder ein Bier von ihr geben. Heute ist die Münchner Weisse, ein klassisches bayrisches Weissbier, wie es gern zum klassichen Weisswurstfrühstück genossen wird im Test. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Orangenes bis helles Bernstein ist die Farbe des Bieres. Das trübe Bier hat einen leider nicht ganz so stabilen Schaum.

Zum Geruch: Sehr fruchtig und erinnert sofort an die klassische Banane. Aber dominierend sind bei intensivem Riechen vor allem die Getreidenoten.

Zum Geschmack: Naja irgendwie ein wenig ein Durcheinander dieses Weissbier. Zum einen finde ich es im ersten Eindruck viel zu sprudelig, zum anderen hat es auch so einen komischen bitteren Ton auf der Zunge. Bei weiterem Genuss zieht sich die Kohlensäure zwar zurück, jedoch gestaltet sich das Weissbier genau so unspektakulär wie zuvor. Es ist zwar bei Weitem nicht schlecht, jedoch ist es insgesammt gesehen doch recht flach. Es fehlt ihm einfach so das Gschmackige, wie man in bayern sagen würde, was ich bei anderen Weissbieren schon hatte. Die bananigen beziehungsweise fruchtigen Noten kommen anfangs nur sehr leicht durch und sind erst im Abgang wahrnehmbar. Dort vermischen sie sich allerdings gekonnt mit den Getreidearomen und verschaffen dem Bier so einen recht runden Abgang. Dieser trüb jedoch nur ein wenig über den flachen Anfang hinweg.

Zum Fazit: Nicht wirklich etwas besonderes, da hatte ich schon deutlich bessere Weissbiere. Gut trinkbar ist es zwar aber eben hald nichts besonderes. Hierfür gibts 3 Sterne.

 

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Kaiser Winterbier naturtrüb

So langsam kommt der Winter und mit ihm finden damit auch wieder zahlreiche Weihnachts und Winterbiere Einzug in die Supermarktregale. Die ersten sind schon jetzt wieder zu haben und wenn ich ehrlich bin freut es mich, denn ich bin durchaus ein Fan dieser stärkeren und würzigeren Fest- und Bockbiere. Um dies zu würdigen findet auch bei mir nun das erste Winterbier für dieses Jahr Einzug in den Test. Ausgesucht habe ich mir ein Festbier der Kaiser Brauerei, welches im Zuge der Markenumgestaltung nach der Insolvenz neu interpretiert wurde nun naturtrüb daherkommt. Dadurch versucht sich Kaiser ein wenig von den normalen, üblicherweise gefilterten Festbieren abzuheben. Das Festbier hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier, dass wirklich sehr trüb ist. Hat wirklich einen sehr üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidige und hefige Noten wechseln sich in der Nase ab. Aber arg viel mehr außer ein ganz leichten Fruchtigkeit von Äpfeln kann man nicht erriechen.

Zum Geschmack : Im Antrunk zunächst einmal ein sehr hefiges Aroma. Leicht karamellig kommt das Bier daher und diese feinen Karamellnoten breiten sich ganz langsam im Mundraum aus. Es gibt ein klares Malzprofil des Bieres, jedoch hat der Hopfen in diesem Bier überhaupt nichts zu melden. Außer einem leichten bitteren Zupfen am Gaumen ist der Hopfen komplett abwesend. Insgesamt fehlt dem Bier aber noch ein so richtig klares Geschmacksprofil, sodass es bisweilen ein wenig wässrig wirkt. Gegen Ende wird das Bier dann so ein wenig sähmig und muffig und geht nur noch sehr zäh hinunter. Die Kohlensäure ist moderat gehalten, was dem Bier aber ganz gut tut.

Zum Fazit: Ein Ganz solides Bier, welches aber jetzt nicht unbedingt an ein Weihnachtsbier erinnert. Es schmeckt hald wie ein Kellerbier, dass am unteren Durchschnitt angesiedelt ist. Die Idee ist wirklich ganz gut, an der Umsetzung hapert es leider. Hierfür gibt 3 Sterne.

 

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Lübzer Pils

Im heutigen Biertest geht es nach Mecklenburg. Da nach der Wiedervereinigung recht schnell viele Betriebe schließen mussten gibt es dort nur noch ein handvoll Traditionsbrauereien. Eine davon ist die Lübzer Bierbrauerei. Diese befindet sich in der Ortschaft Lübz auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Seit 1877 braut die Brauerei und hat in ihrer langen Geschichte unter anderem den wirren des zweiten Weltkriegs und der DDR getrotzt und sich zu einer der größten Brauereien in Norddeutschland entwickelt. Das die Brauerei heute so gut dasteht und eine der modernsten ist, hat sie hauptsächlich der Tatsache zu verdanken, das die Brauerei 1991 von Holsten aus der Treuhand übernommen wurde und dadurch massiv in den Standort Lübz investiert wurde. Mittlerweile gehört aber sowohl die Holsten als auch die Lübzer Brauerei zum dänischen Carlsberg Konzern. Vorkostet wird heute das Pils der Brauerei, die bekannteste Sorte der Brauerei und auch ein typisches Bier, wenn man an die raue und stürmische Ostseeküste denkt. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%

Zur Optik: Klares hellgoldenes Bier. Der Schaum ist für ein Pils ganz ordentlich und wirkt sehr sprudelig.

Zum Geruch: Ja der Hopfen weht einem wie ein steife Brise an der Ostsee entgegen. Grasige Noten machen sich in der Nase breit. Aber auch das leicht süßliche Malz trägt zur Geruchsnuance bei.

Zum Geschmack: Hopfiger spritziger Antrunk leicht süßlicher Mittelteil und im Abgang dann wieder der herbe Hopfen. Insgesamt sehr hopfenbetontes Bier, das aber eher ins blumige, als ins richtig herbe und trockene geht. Im Abgang hat man eine Hopfennote auf der Zunge, die von feinen Malztönen umspült wird. Jedoch ist mir dieses Bier insgesamt zu flach, den vom Malz ist fast so gut wie gar nicht zu schmecken und so fehlt diesem Bier das Malzbett. Hintenheraus breitet sich die zarte bittere dann auch in die Backengegend aus. Von einem norddeutschen Pils hätte ich mir jedoch mehr raue herbe erwarte, wie sie an eine stürmische Küste erinnert.

Zum Fazit: Ganz solides Pils welches durch seinen herbe auch klar als Pils rüberkommt. Jedoch ist es zu geradlinig und massentauglich. Ich bevorzuge, wenn ich ein Pils trinke, hopfigere und herbere Biere. Außerdem könnte es im Hopfen noch etwas fruchtiges sein. Dennoch ein recht solides Bier, dem so ein bisschend er Körper fehlt, trotzdem aber besser ist als viele andere Pilsbier aus vergleichbaren Brauereien. Hierfür gibt gute 3 Sterne.

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Kulmbacher Festbier

Im heutigen Biertest geht es in die laut Etikett heimliche Hauptstadt des Bieres. Es geht nach Kulmbach in Oberfranken. Sicher ist die Stadt für ihre Bier bekannt, jedoch werden alle bekannte Marken mittlerweile von einer Brauerei gebraut. So werden sowohl Eku als auch Mönchshof und Kapuziner bei der Kulmbacher Brauerei, vormals Reichelbräu, gebraut und abgefüllt. Somit trügt also der schein, was der Vielfalt aber dennoch keinen Abbruch tut, denn die Kulmacher Brauerei bringt unter dem Dach dieser verschieden Marken um die 30 verschiedene Biere auf den Markt. Aus diesem riesen Sortiment wird heute ein Festbier verkostet, welches exklusiv für die Kulmabacher Bierwoche gebraut und abgefüllt wird. Die Kulmabacher Bierwoche wird jedes Jahr ende Juli gefeiert, um die Kulmabacher Biertradition zu feieren, und dieses Bier kommt dort zum Ausschank. Mit seinen 5,8% hat dieses Bier schon ordentlich wums.

Zur Optik: Tief goldenes Bier mit rötlichem Stich. Es ist klar filtriert und hat eine stabile grobporige Schaumhaube.

Zum Geruch: Sehr intensiver, maziger Duft. Hat Noten von Biskuit und Karamell. Aber auch leicht erdige Noten. Der Hopfen sendet ein wenig ein blumiges Aroma aus, dennoch beherrscht das Malz den Geruch.

Zum Geschmack: Sehr intensiver Malzgeschmack. Jedoch bin ich überrascht, dass man im Abgang eine schöne Hopfennote hat. Intensive Karamellnoten hat man in der Backen und Gaumengegend, die auch im nach dem Schluck noch nachklingen. Im Antrunk ist es sogar ein wenig wässrig. Jedoch hat man im ganzen Bier auch immer eine gewisse alkoholische Note. Die 5,8% schmeckt man also schon. Wirklich ein recht ordentliches Festbier, welches ich aber summasumarum nicht ganz so süffig finde. Dies resultiert daraus, da es einfach schwerfällig und ein wenig zu malzig wirkt. Es bleibt einfach so eine schwere Malzsüße am Gaumen hängen, die nicht unbedingt nach dem nächsten Schluck verlangt. Hat teilweise wirklich auch nussige Töne.

Zum Fazit: Naja nicht wirklich das gelbe vom Ei, da es einfach viel zu malzig schmeckt und eine Alkoholische Note durchkommt die echt unangenehm ist. Aber nichts desto Trotz hat man auch wirklich feine Malznote, vor allem im Antrunk und Mittelteil. Somit halten sich für und wieder die Waage. Auch wenn es für mich zumindest nicht wirklich ein Bier zum zechen wäre, da es einfach nicht süffig ist. Hierfür gitbs 3 Sterne.

 

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Stone IPA

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem Berliner Ableger der Stone Brewery. Diesmal sit es das IPA, angeblich das Bier mit dem Stone Brewing bekannt geworden ist. Das IPA hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Sehr trübes Bier, das eine hell orangene Farbe besitzt. Sehr schöner Schaum.

Zum Geruch: Zuerst natürlich stechen einem die klassichen Fruchtnoten in die Nase, welche man bei vielen IPAs hat. Man hat vornehmlich Grapefruit und Zitrone. Aber auch einen Hauch Mandarine. Auch leicht Traube und Mango bekommt man in die Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch etwas zurüchaltend aber dann wird es so langsam Bitter. Man muss aber auch zunächst einmal positiv festhalten, dass dieses Bier nicht nur Bitter und herb ist sondern sofort auch immer eine gewisse Fruchtigkeit mitschwingt. Zeitweise wirkt es sogar ein klein wenig wässrig, bzw. nicht mehr ganz so frisch, was aber auch daran liegen kann , dass es schon ein wenig bei mir im Regal steht. Insgesamt wirkt das Bier sehr ätherisch und ölig, sprich man schmeckt richtig den Hopfen beziehungsweise die Kalthopfung.  Die Fruchtigkeit verfliegt aber nach den ersten Schlücken und lässt sich auch nicht einer gewissen Frucht zu ordnen. Am ehesten noch einer Mandarine. Zitusaromen schwingen sowiso immer mit diese treten aber eher bitter auf. Allgemein wirkt das Bier  dann doch eher trocken und Bitter und auch ein wenig flach. Vor allem gegen Ende übernehmen die bitteren und herben Hopfeneindrücke die Oberhand.

Zum Fazit: Naja auch dieses Bier finde iche jetzt nicht mega überragend. Es ist zwar ganz solide, aber es fehlt einfach noch die richtige Geschmacksexplosion, die es zu einen guten bis sehr guten IPA machen. So ist es hald Durchschnitt. Da ich mir aber vorstellen kann, dass dieses Bier noch besser schmeckt wenn man es sehr frisch trinkt, gibt es 3 Sterne mit Tendenz nach oben. Denn gute Ansätze sind durchaus vorhanden. Gut man muss dazu sagen, dass es ein West Coast IPA ist, dieses sind für gewöhnlich auch eher bitter und trocken, als fruchtig.

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Freigeist Köpenickiade

Freigeist, dass ist genau das, mit dem man Sebastian Sauer und seine gleichnamigen Biere am besten beschreibt. Denn viele Bier sind freie Interpretationen alter vergessener Bierstile und vom Reinheitsgebot oft weit entfernt. Von der Helios Braustelle in Köln heraus, ebenfalls eine angesagte Craft beer Brauerei, enstehen seine außergewöhnlichen Bierkreationen. Hauptsächlich auf uralte deutsche Bierstile bedacht, versucht er dem mittlerweile üppigen Angebot an Pale Ales und Stouts noch etwas sehr spezielles hinzuzufügen. Damit will er alle ansprechen denen ein mega bitteres IPA immer noch nicht genug ist, und die sich an wirklich ausgefallene Bierkreationen herantasten wollen. Nun zu unserem heutigen Bier dem Köpenickiade. Wie der Name es schon vermuten lässt hat es etwas mit Berlin zu tun. Nämlich in sofern, als das es sich beim Bier um eine Berliner Weisse handelt. Einem Bierstil, der vor allem in letzter Zeit von den ganzen Berliner Craftbierrbauereien langsam wieder entdeckt wird. Das besondere an diesem Bier ist das zusätzlich noch Weinbergpfirsich mit verbraut wurde, der dem Sauren Aroma etwas entgegenwirken soll. Außerdem wurde der Malzmischung Dinkelmalz beigemischt.Das Gebräu hat einen Alkoholgehalt von 3,5%

Zur Optik: Trübes Bier, wobei die Hefe langsam im Glas nach unten sinkt. Stabiler grobporiger Schaum.

Zum Geruch: Säuerlich, reicht nach Essig bzw. Spreewaldgurke. Man hat deutlich die Säure die, die Nase ein wenig zusammenzieht. Daraus resultiert auch intensives Zitrusaroma. Aber auch leicht Pfirsich ist dabei

Zum Geschmack: Natürlich hat dieses Bier einen Sauren Charakter, aber irgendwie bin ich enttäuscht. Ich hätte es mir doch noch eine deutliche Spur saurer vorgestellt. Jedoch ist dieser Eindruck nur in den ersten paar Schlücken und ich muss meine Aussage revidieren. Es wird in den nächsten Schlücken deutlich saurer vor allem zwischen Gaumen und Rachen. Interessant ist vor allem das sich zwischen diese Sauren Zitrusnoten ein Hauch von Pfirsich schwingt. Wirklich ein interessantes Bier, den auch das Malz kommt leicht durch auch wenn das säurliche natürlich dominierend ist.

Zum Fazit: Man muss so etwas mögen, vor allem wenn dieses Bier nach dem ersten schluck langsam immer Saurer wird. Gegen Ende ist es mir dann jedoch irgendwann zu Sauer und nicht mehr so ganz ein Trinkvergnügen. Dennoch ein sehr interessantes Bier, welches bestimmt seine Fans haben wird. Für mich sind so extrem saure Biere nicht wirklich etwas. Dennoch gibt es hierfür 3 Sterne mit Tendenz nach oben, da es wahrlich nicht schlecht ist, aber nicht so ganz meinen Geschmack trifft, aber der ist ja sowieso subjektiv

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Franziskaner Weissbier dunkel

Heut gibt es einmal ein Bier von einer der bekanntesten Weissbiermarken Deutschlands, nämlich Franziskaner. Ursprünglich war sie eine eigenständige Münchner Brauerei, die wie der Name schon sagt aus einem Franziskaner Kloster hervorging. Diesem Umstand geschuldet, lässt sich die Geschichte der Brauerei bis ins Jahre 1363 zurückverfolgen. Jedoch schlossen sich die Franziskaner und die Spaten Brauerei schon im 19 Jahrhundert zusammen, sodass die weitere Geschichte der Brauerei unmittelbar mit Spaten zusammenhängt. So gehört Franziskaner auch heute zum weltweit größten Bierkonzern InBev. Verkostet wird aus dem Sortiment heute, das dunkle Weissbier, welches auch mit dieser ominösen und eigentlich nichtssagenden Bezeichnung Premium geführt wird. Es hat einen für ein Weissbier vergleichbar geringen Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik Dunkelbraunes bis schwarzes Bier. Die Schaumentwicklung könnte für ein Weissbier üppiger sein.

Zum Geruch: Sehr schokoladige Noten, aber auch Noten von Getreide und leichte Röstnoten. Aber auch leicht fruchtige Noten die von reifen Banane und etwas Beere Zeugen sind in der Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk feinmalzig und weich. Hat einen leicht cremigen Geschmack mit Anflügen von Schokolade im Antrunk. Es fällt auch gleich auf das es viel zu sprudelig ist und vor allem im Antrunk sehr auf der Zungenspitze prickelt. Im Abgang hat man schöne Schokoladennote mit Banane gemixt. Also hat man in etwa eine Schokobanane. Wirklich ein Bier mit einer schönen Schokoladennote, dem aber ansonsten leider ein bisschen das Geschmacksprofil fehlt. Es fehlt mir einfach ein wenig die Röstmalznote.

Zum Fazit: Ein ganz solides Bier welches aus den Massenprodukten schon ein wenig hervorsticht. Dennoch ist es mir zu einseitig auf die Schokoladennote fokussiert und die Kohlensäure könnte moderater sein. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Tucher Urbäu Nürnberger Hell

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem reichhaltige Portfolio der Tucher Brauerei aus Nürnberg. Diesmal das Urbräu, ein klassisches helles Lager. Das Gebräu hat einen Alkoholgehalt von 4,9%, also typisch für ein helles Lagerbier.

Zur Optik: Kräftiges, klares und goldenes Bier. Wirklich schöne Schaumentwicklung, hätte ich so nicht erwartet.

Zum Geruch: Süßlicher Malzcharakter. Aber auch getreidige Noten hat man. Auch etwas Lebkuchen scheint in die Nase zu kommen. Wäre typisch für Nürnberg.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr süß aber auch leider recht wässrig. Also so richtig warm wird man mit dem Bier nicht so richtig, denn es trinkt sich dann so mit einer Mischung aus zu süß und leicht muffig. Vor allem dieses muffig und leicht parfümige ist wirklich unpassend. Es wirkt auch gar nicht frisch. Obwohl das Bier durchaus lebendig ist. Jedoch finde ich die Kohlensäure fast schon zu viel und so wird der wahre Geschmack vor allem im Antrunk überdeckt. Die leichte Lebkuchennote aus dem Geruch ist im Geschmack leider nicht mehr vorhanden. Dennoch ist es auch würzig und malzig.

Zum Fazit: Nicht wirklich das gelbe vom ein wirkt einfach flach und unkreativ zusammengestellt. Die einzelnen Komponenten passen nicht so ganz zusammen. Wirkt insgesamt dann auch einfach zu pappig und muffig. Hierfür vergebe ich nur 2 Sterne.