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Gold Ochsen Original

Das klassische Baustellenbier, gibt es sowas heutzutage überhaupt noch. In Zeiten in denen immer weniger getrunken wird und Alkohol aufgrund der Arbeitssicherheit zurecht auf den Baustellen verboten wurde drohen sie langsam auszusterben, die klassichen Baustellenkolben die früher Kästenweise durch die Kehlen der Bauarbeiter flossen. Aber es gibt sie noch die klassisschen Baustellenbiere und vor mir steht nun ein Bier, das wie ich finde, zumindest in meiner Region oft in diese Kategorie gesteckt wird. Denn am Wochenende auf privaten Baustellen oder nach Feierabend wird auch heute noch der ein oder andere „Kolben“ gezogen. Das Bier, dass nun vor mir steht ist ein Bier auf dessen Test sicherlich einige aus meiner Region und meinem Umfeld gewartet haben, da es sich einfach nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Die Rede ist natürlich vom Gold Ochsen Original. Einem Exportbier, das praktisch zu jeder Gelegenheit unkompliziert getrunken werden kann, eben auch auf dem Bau. Gebraut wird es im schönen Ulm an der Donau von der Gold Ochsen Brauerei. Direkt an der Bahnstrecke Ulm- Stuttgart gelegen braut diese Brauerei schon seit 1597. Das Original ist ein leichteres Exportbier mit 5,1% Alkohol.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Die Schaumhaube ist ganz in Ordnung.

Zum Geruch: Ein malziges, brotiges Aroma. Es riecht wie ein klassisches Export riechen sollte.

Zum Geschmack: Es fällt zunächst ein samtmalziges Aroma Auf. Das Bier hat ein durchaus weiches Mundgefühl und prickelt leicht im Abgang. Das macht es zu einem sehr würzigen Bier. Ein bisschen negativ fällt der leicht metallische Geschmack ins Gewicht. Im Abgang kommt ganz leicht eine herbe Spur des Hopfens durch. Ansonsten kann man zu diesem Bier zunächst nicht viel sagen, aber das braucht es auch gar nicht, denn das Bier behält seine würziges Getreidearoma zunächst bei. Durch den wie schon erwähnt immer wieder leicht anklingenden Hopfen wird das Bier abgerundet. Nach den ersten Schlücken ist das Bier jedoch nicht mehr ganz so überzeugend wie zu Beginn. Es wird dann etwas zu unausgewogen und hat dann auch einen leicht metallischen Abgang. Die Bittere passt nicht zu den Malznoten und auch die Kohlensäure verschwindet mit der Zeit und lässt das Bier dann schal wirken. Insgesamt ist es geschmacklich auch eher ein wenig nichtssagend.

Zum Fazit: Man kann das Bier durchaus trinken und es ist nicht ganz so schlecht wie einige Leute meinen. Dennoch gibt es im Exportbereich bessere Biere und auch im eigenen Haus hat man bessere Biere im Angebot. Dennoch irgendwie ein Klassiker, der früher in meiner Erinnerung aber besser und ausgewogener geschmeckt hat. Vom Fass allemal besser als aus der Flasche. Ich gebe 3 Sterne.

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Göller Weizenbock

Heute gibt es mal wieder ein Bier aus dem schönen Frankenland. Es geht nach Unterfranken in die Stadt Zeil am Main. Die Brauerei ist eine der größeren in ihrer Gegend und stellt ca. 60.000 Hektoliter Bier im Jahr her. Dennoch hat Göller ein enorm vielseitiges Programm an Bieren. Es gibt sogar seit 1 Jahr einen Bierkalender, bei dem jeden Monat ein neues, anderes Bier in limitierter Stückzahl erscheint. Seit 1908 ist die Brauerei nun schon in Besitz der Familie Göller, wenngleich die Brauerei an sich schon viel älter ist. So soll die Existenz der Brauerei schon seit 1514 belegt sein. Verkostet wird heute der Weizenbock. Ein ordentlicher Hammer der 7,5% Alkohol mitbringt.

 

Zur Optik: Tieforangenes Bier mit einem bernsteinfarbenen Einschlag. Es ist naturtrüb und hat eine schöne weiße Schaumhaube.

 

Zum Geruch: Riecht nach Banane und Erdbeere. Zusätzlich noch ein leicht hefiger duft. Auch der Alkohol kommt ein wenig durch. Ansonsten macht es im geruch noch eien leicht säuerlichen eindruck.

 

Zum Geschmack: Einen sehr fruchtigen ersten Eindruck macht das Bier. Der leicht säuerliche Eindruck aus dem Geruch bestätigt sich in diesem Bier auch und kommt im Abgang vor. Im Abgang ist das Bier ein wenig bitter und es kommt die alkoholische Note durch. Insgesamt hat man aber ein harmonisches Fruchtaroma im Mund, welches für ein sehr gutes Mundgefühl sorgt. Gegen Ende ist das Bier leider ein wenig zu alkoholisch bzw. kommt die alkoholische Note ein wenig zu arg durch.

 

Zum Fazit: Ein ganz ordentlicher Weizenbock, der aber dann doch noch ein wenig zu unausgewogen daherkommt. Vor allem zum Schluss geht diesem Bier ein wenig der Geschmack ab und die alkoholische Note wird etwas zu stark. Dennoch ein ganz angenehmes Bier. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Sander Winter IPA

Weihnachten, der Tag auf den wir uns alle die letzten 4 Wochen gefreut haben. Nun steht es also endlich vor der Tür. Alle sind wieder daheim bei ihren liebsten und unterm Baum werden gerade die Geschenke ausgepackt. Hinter vielen liegen 4 stressige und festreiche Wochen, die nun mit dem heutigen fest ihren Höhepunkt finden. Damit öffnet sich heute auch das letzte Türchen des Adventskalanders und das ist auch bei Julis Bierblog so.

Für den heutigen Biertest habe ich mir daher ein ganz besonderes Weihnachtsbier ausgesucht. Es ist das Winter IPA von Sander und damit etwas ganz anderes als die bisherigen Weihnachtsbiere. Ich bin gespannt ob man tatsächlich einen Unterschied zu anderen IPAs schmeckt. Es ist mit den Hopfensorten Simcoe und Hüll Melon gebraut worden und als Malz wurde zusätzlich noch Karamellmalz verwendet. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 7,1%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier mit rötlichem Stich. Es scheint leicht trüb zu sein. Der Schaum ist ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Die zu erwartende Melone kommt einem als erstes im Geruch entgegen. Ansonsten kommt noch orange und ein Strauch tropischer Einflüsse von Litschi und Maracuja entgegen. Dazu noch ein wenig Gewürz ala Nelke und leicht Zimt.

Zum Geschmack: Auch hier ein interessanter Mix aus Melone und Zitrusnoten, die vor allem im Abgang durchkommen. Auch die Orange kommt durch. Insgesamt erinnert es ein wenig an einen Multi Saft. Die Bittere ist recht moderat gehalten und so wirkt das IPA im vergleich leider ein wenig schwach. Da fehlt einfach so ein wenig der Wumms. Jedoch kommt dadurch der Malzkörper ein wenig zum Tragen, der ein bisschen karamellige Noten ins Spiel bringt. Vor allem im Nachgang kommt kaum etwas vom Hopfen. Man hat dadurch zwar den Vorteil, dass es zwar nicht so einen trockenen Hals hinterlässt, jedoch ist er auch weit weniger intensiv als bei anderen IPAs.

Zum Fazit: Es ist ein etwas anderes Weihnachtsfestbier, das schmeckt man auf jeden Fall. Wenn man es jedoch auf seinen Bierstil, als das IPA herunterricht ist es leider nicht mehr so stark. Es ist dann doch ein wenig flach, vor allem was die Bittere angeht. Der Bezug zu Weihachten fehlt mir außerdem auch. Dennoch gut trinkbar und erfrischend. Die Fruchtigkeit ist ganz gut gelungen. Daher gibt es leider nur 3 Sterne.

In Diesem Sinne möchte ich mich bei allen Lesern oder sonstigen Unterstützern von Julis Bierblog ausdrücklich bedanken. Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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Zwiefalter Festbier

Die Hälfte des Advents ist seit gestern schon wieder um. Nun geht es voll ganz schnell bis Weihnachten, wenn dann am Sonntag auch schon die dritte Kerze brennt. Im heutigen 13 Türchen gibt es mal wieder ein Bier aus Zwiefalten. Diesmal ist es das winterliche Festbier. Mit 5,6% Alokohol hat dieses Bier schon eine ordentliche Stärke für ein Festbier. Nun schauen wir  mal was die Mönche da wieder zusammengebraut haben.

Zur Optik: Dunkelblondes Bier. Es ist klar filtriert aber ein Schaum ist eigentlich gar nicht vorhanden.

Zum Geruch: Sehr süßlicher Geruch, aber auch ein ganz leicht röstiges Aroma ist zu erkennen. Insgesmat macht es einen sehr würzigen und karamelligen Eindruck.

Zum Geschmack: Sehr kräftiges Bier, das gleichzeitig aber auch sehr würzig wirkt. Leider ist es mir im Abgang eine Spur zu bitter, welches ich in einem Festbier recht unpassend finde. Auch ist es nicht wirklich ausbalanciert. Nach dem die anfängliche zu starken Bittere sich etwas gesetzt hat, wird sie moderater und die Karamellnoten betreten so langsam das Feld. Der Antrunk hingegen ist recht wässrig, welcher dann, von dem wie bereits erwähnten bitteren, mittlerweile aber auch leicht grasigen Abgang abgelöst wird. Im Nachgang hat man dann leicht karamellige Noten. Leider hat man nun im Backen ein wenig schmierige ölige Noten die langsam die bitteren Noten, die den ersten Eindruck prägen ablösen. Insgesamt passt dieses Bier insgesamt einfach nicht so ganz zusammen. Irgendwie wirkt das ganz einfach ein wenig schmierig und ledrig, auch wenn es sich gegen Ende des Trinkvergnügens dann einiges noch zum positiven wendet und die bittere nicht mehr so extrem ist. sie wird moderater und ätherischer und hat dann doch schöne florale Noten. Schlussendlich wirkt es dann würziger und erinnert entfernt an Lebkuchen.

Zum Fazit: EIn holpriger Beginn, doch das Bier fängt sich einigermaßen und ist dann relativ trinkbar. Hierfür gibts solide 3 Sterne

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Hochdorfer Winterbier

Den 10 Dezember kann ich leider erst jetzt nachreichen, da ich gestern leider keine Zeit hatte zu schreiben. Aber das macht ja nichts hier kommt er nun. Hinter dem 10 Tüchen verbirgt sich ein Bier aus Hochdorf, einem Stadtteil von Nagold. Es wird hergestellt von Kronenbrauerei Hochdorf, von der schon einmal das Gold im Test war. Das Bier um das es sich dreht ist das Winterbier, ein typisches Festmärzen, welches nur in der Weihnachtszeit erhältlich ist. Das Winterbier besitzt einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: hellgoldenes Bier, welches klar filtriert ist. Die Schaumkrone ist nur ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Klares malziges Bier mit einer sehr getreidigen Note. Man hat weniger süßliche Aromen in der Nase. Wirkt sehr frisch.

Zum Geschmack: Sehr intensives Getreidaroma, dass so einen Hauch von Weihnachtsgebäck in Abgang hat. Hat wie ich finde einen leicht unangenehmen herben Nachgeschmack. Diese überdeckt dann auch den sonst so dominanten und körnigen Malzgeschmack in der Backengegend ein bisschen, was ich sehr schade finde, da der Malzgeschmack wirklich gut ist. Die Herbe wird dann im weiteren Trinkverlauf ein wenig moderater und weicht zugunsten der malzigen Aromen zurück. Man hat nun schön getreidige, brotige Aromen mit einer gewissen Malzsüße im Ab- und Nachgang. Leider fehlt etwas die karamellige, leicht Fruchtige Note, die man von wirklich guten Festbieren kennt. Mittlerweile wirken diese leicht herben Noten recht angenehm und halten sogar das dann doch etwas zu süßlich wirkende Malz zurück sodass es das Trinkvergnügen nochmal enorm steigert. Denn sonst würde es fast wieder zu süßlich wirken.

Zum Fazit: Ein Bier das immer so ein bisschen am Rande zur Genießbarkeit wandelt, es dann aber trotzdem schaft recht rund und süffig zu bleiben. Ganz ok, jedoch auch bei weitem nicht fehlerfrei. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Schussenrieder Josefsbock

Und Schon ist der 9. Dezember, ab morgen werden die Türchen zweistellig und Weihnachten rückt immer näher. Hinter dem heutigen Adventskalendertürchen verbirgt sich mal wieder ein Bier der Schussenrieder Brauerei. Verkostet aus dem reichhaltigen Sortiment der Brauerei wird heute das Bockbier der Brauerei, der Josefsbock. Ein Bier das heutzutage zur Winterzeit gebraut und ausgeschenkt wird. Ursprünglich wurde es jedoch ganz speziell für den Josefstag am 19. März gebraut, der dem heiligen Josef gewidmet ist. Hier schlägt sich dann auch wieder die Brücke zu Weihnachten, den Josef war bekanntlich der Ziehvater von Jesus. Das Bier hat einen Alkolgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Dunkel bis Kastanienbraunes Bier. Es scheint naturtrüb zu sein. Bei Einschenken hat man eine sehr rasche cremige Schaumentwicklung die jedoch wieder genau so schnell weg ist wie sie gekommen ist.

Zum Geruch: Ein esehr feine Lakritz Noten dominiert den Geruch, die von einem Hauch Kaffee ergänzt wird. Erinnert an diese Schokoladenpraline mit einer Kafeeartigen Füllung deren Name mir leider gerade nicht einfällt. Hat insgesamt alles was ein dunkles Starkbier in der Nase ausmachen sollte. Nur die röstigen Aromen könnten ein wenig intensiver sein.

Zum Geschmack: Im Antrunk zuerst einmal dezent. Im Abgang wirkt es leicht cremig und man hat ein Tolle Note die an einen Mix aus Schokolade und Kaffee erinnert. Daher ist der Nachgang auch ein wenig bitter. Auf Jedenfall ein Bock der definitiv nicht zu süß ist sondern mit seiner feinen bittere eher an einen Kaffee erinnert. Hat auch etwas von Maronen und Lakritze. Diese kommen mit ihrer leichten süße aber eher im Antrunk daher bevor es langsam immer bitterer wird und in besagte Kaffeearomen übergeht. Im weiteren Trinkverlauf kommen im Abgang dann zusätzlich noch alkoholische Noten hinzu. Irgendwie wirkt das ganze leider auch ein wenig schmierig und nicht ganz so rund. Die guten, schönen Aromen vom Anfang sind leider bis auf die leichte Kaffeenote im Abgang verflogen und machen den bock zum nicht mehr so süffigen Genuss. Wirkt gegen Ende alkoholisch ist mir einfach zu bitter. Man muss sagen das er auch im Antrunk ein wenig wässrig wirkt auch wenn der Nachgeschmack nach wie vor ein röstig süßes Mundegefühl hinterlässt.

Zum Fazit: Starker beginn, der jedoch dann nachlässt und keinen guten Abgang beschert. So bin ich bei diesem Bier geteilter Meinung 3 Sterne.

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Pfungstädter St. Nikolaus

Heute ist Nikolaus und damit der 6. Dezemeber. Passend dazu, habe ich mir für das heutige Advendskalendertürchen auch ein entsprechendes Bier ausgesucht. Es handelt sich um das St. Nikolaus der Pfungstädter Brauerei und ist dem heutigen Würdenträger gewidmet. Der Herkunftsort des Bieres, Pfungstadt, ist eine Stadt in Südwesthessen und dürfte vielen durch den Verkehrsfunk bekannt sein. Denn Pfungstadt befindet sich quasi direkt am Autobahndreieck Darmstadt, an welchem es sich bekanntlich öfter einmal staut. Aber auch biertechnisch hat Pfungstadt einiges zu Bieten, denn in Pfungstadt braut seit 1831 die Brauerei Hildebrand. Die Brauerei wächst seitdem kontinuierlich und ist heute die größte Privatbrauerei in Hessen. Damit hat sich die Brauerei eines trotz ihrer inzwischen stattlichen Größe bewahrt, nämlich ihre Unabhängigkeit. Nun aber geht es zu unserem heutigen Bier, dem St. Nikolaus. Bei ihm handelt es sich um einen dunklen Bock mit stattlichen 6,9% Alkohol.

Zur Optik: Dunkelbraunes Bier, das trüb zu sein scheint. Schaum ist so gut wie keiner vorhanden.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Geruchskonstrukt, was einem da in die Nase schwebt, aber auch alkoholische Noten kommen durch. Dazu ein leicht fruchtiges Aroma das an leicht an Trockenobst oder ein Früchtebrot erinnert. zusätzlich ganz feine Kaffenoten.

Zum Geschmack: Sehr intensives, röstiges Aroma was das Bier zunächst einmal dominant. Im Abgang hat man zartbittere Noten auf der Zunge die an Kaffee erinnern. Jedoch finde ich das Bier insgesamt ein wenig zu einseitig und bisweilen sogar echt wässrig. Bei einem so hohen Alkoholgehalt und den dunklen Malzen erwartet man schon deutlich mehr Geschmack. Im Antrunk ist es ein wenig prickelnd. Die röstigen Aromen sind ok und das Bier ist insgesamt auch ein wenig würzig, aber es fehlt so der richtige Intensität des dunklen Malzes, vor allem ein leicht süße und Schokoladennoten. Die zartbitteren Kaffeenoten bleiben andererseits hallen jedoch auf der Zunge noch lange nach ohne störend zu wirken. Schmeckt für mich insgesamt eher wie ein Schwarzbier, als wie ein Bock, denn der wird nur leicht angedeutet durch teilweise alkoholische Aromen.

Zum Fazit: Für ein Bockbier ganz in Ordnung, aber hier und da einfach zu flach und nicht tiefgreifend genug. Dennoch ganz in Ordnung aber es gibt deutlich bessere Bockbiere. Erinnert eher an ein Schwarzbier. Hierfür gibt s 3 Sterne.

 

 

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Fürstenberg Winterbier

4 Dezember 4 Türchen. Weiter geht es mit dem Weihnachtlichen Adventskalender. Diesmal geht es nach Donaueschingen zur Fürstenberg Brauerei. Begonnen als Brauerei der Grafen zu Fürstenberg hat sich diese Brauerei im laufe der Jahre zu einer der größten im Südwesten entwickelt. Dies ging jedoch zu Lasten der Eigenständigkeit und so gehört die Brauerei mittlerweile zur Brauholding international. Ganz der weihnachtlichen Tradition folgend, wird heute das Winterbier einem Test unterzogen. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: erstaunlich dunkel. Bernsteinfarbenes Bier mit braunen Einschlag. Hat ungefähr die Farbe von Spezi wie ich finde. Es ist klar filtriert. Der Schaum ist jedoch sehr schnell weg.

Zum Geruch:Mmalziger Geruch. Brotige Noten aber auch noten von Lebkuchen. Biskuitnoten. Der Malzgeruch ist hauptsächlich sü´ßlichernatur.

Zum Geschmack: Naja im ersten Eindruck muss ich sagen, da hatte ich schon Festbiere mit mehr Geschmack. Im Abgang hat man leichte röstige Noten und Noten von Brotkruste und Lebkuchen. Wirkt irgendwie licht schmierig. Die Kohlensäure ist recht gut dosiert und lässt es weder zu schal noch zu sprudelig wirken. Ist also ganz bekömmlich. Gegen Ende hat man etwas mehr geschmack und die Malznoten die das Bier dominieren kommen besser durch. Jedoch entfalten sie ihren brotigen Charakter erst in der Gaumengegend.

Zum Fazit: recht solides Festbier, jedoch gibt es bessere. Dennoch gut trinkbar. Hierfür gibts 3 Sterne.

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Berg Sankt Ulrichsbock

Heute ist der 1. Dezember damit beginnt die Weihnachts und Adventszeit dieses Jahr. Für viele öffnet sich damit heute auch das erste Türchen am Adventskalender. Diese wiederum gibt es ja mittlerweile zu allerlei verschiedenen Themen mit den unterschiedlichsten Inhalten, natürlich auch mit Bier. Auch Ich hatte schon des öfteren einen Bier Adventskalender. Dieses Jahr möchte ich jedoch einmal im Bierblog eine Art Adventskalender starten und zwar wie folgt: Jeden Tag wird es einen neuen Biertest geben und zwar vornehmlich über ein Bier das mit Weihnachten zu tun hat. Gott sei dank bringt inzwischen fast jede Brauerei ein Fest und/oder ein Bockbier zur Weihnachts bzw. Winterzeit auf den Markt. Das freut natürlich Bierliebhaber wie mich, handelt es sich dabei doch meist um vorzügliche Spezialitäten, auf die man sich das ganze Jahr freut. Beginnen möchte ich dabei mit einem Bier der Berg Brauerei aus Ehingen. Hier braut man, der Tradition des legendären Ulrichsbier folgend, zur Kalten Jahreszeit auch den entsprechenden Bock, den Sankt Ulrichsbock. Mit seinen 7,1% Alkohol ist er schon ein ordentliches Pfund.

Zur Optik: Mattgoldenes Bier mit bernsteinfarbenem Ton. Es ist klar filtriert, hat aber so gut wie keinen Schaum.

Zum Geruch: Malzige und Alkoholische Noten hat man als erstes in der Nase. Hat eine leicht beerige Note die hauptsächlich nach Erdbeere riecht.

Zum Geschmack: Sehr intensives Bier, da zuerst einmal durch seine erstaunliche Milde auffällt. Was aber auch auffällt ist eine schöne Erdbeernote, die vor allem im Nachgang durchkommt. Aber auch ein wenig eine alkoholische Note hat dieser Bock, die jedoch nicht anfangs wirklich störend sind und nur dem Abgnag einen kurzen bitteren Moment verleihen. Ein weiterer positiver Punkt ist, das dieses Bier trotz des hohen Alkoholgehalts nicht schwerfällig wirkt, sondern doch recht süffig und gut trinkbar. Fast schon gefährlich wie frisch und süffig dieses Bier ist. Mit weiterem trinken nimmt die Alkoholische Note leider ein wenig zu und wird ein wenig unangenehm. Sie macht aber den frischen leichten Grundcharakter des Bieres nicht wirklich kaputt. Bleibt über den ganze Trinkverlauf überraschend mild, vor allem von der Malznote ausgehend, die nur sehr dezent auftritt

Zum Fazit: Ein recht milde leicht wirkendes Bockbier. Es fehlt ihm ein wenig an Charakter, wirkt aber aber auf der anderen Seite recht frisch und süffig. Auch der Alkoholische Geschmack empfinde ich ein wenig störend. Insgesamt könnte es für eine Bockbier einfach noch ein wenig mehr Charakter haben. So reichtes es nur zu 3 Sternen, den es ist einfach zu mild für einen Bock.

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Kloster Andechs Export Dunkel

Im heutigen Biertest gehts mal wieder auf den heiligen Berg nach Andechs. Ihr habt richtig gehört den heiligen Berg gibt es wirklich und er liegt in Bayern und ist weltbekannt. Heiliger Berg heißt er deshalb weil sich auf ihm das bekannte Kloster Andechs befindet. Es ist sogar nach Altötting der zweitwichtigste Wallfahrtsort in Bayern. Viele sagen aber auch, das der Ort als Wahlfahrtsort nur so beliebt ist, weil die Ordensbrüder ein sagenhaftes Bier brauen, das einen hervorragenden ja gottgleichen Geschmack besitzen soll. Jahr für Jahr pilgern so viele Pilger aus aller Welt auf den heiligen Berg um unter anderem diese feinen Biere zu genießen. Nach dem die Reliquien und das Kloster besichtigt worden sind geht es also folglich für viele durstige Pilger in das Klostereigene Bräustübl. Bei zünftigen bayrischen Delikatessen kann nun das hervorragende Bier genossen werden. Neben dem weltbekannten Doppelbock stellt die Brauerei aber auch ein Reihe anderer Bierspezialitäten her, was sie zur größten echten Klosterbrauerei der Welt macht. Ich verkoste heute das Kloster Export dunkel, ein typisches bayrisches Dunkelbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%. Mal schauen ob man bei diesem Bier dem Himmel so nah ist wie auf dem heiligen Berg.

Zur Optik: Klares Rotbraunes Bier, mit auch einem leicht dunkleren Schaum.

Zum Geruch: Schöne Röst und Kaffeenoten. Aber auch eine ordentliche Portion Lakritz kommt im Geruch mit.

Zum Geschmack: Sehr röstiges Bier, welches schöne nach geröstetm und dunklen Malz schmeckt. Aber vor allem im Antrunk könnte dieses Bier deutlich mehr Geschmack vertragen. Denn irgendwie ist es trotz allem recht wässrig. Im Abgang hat man dann aber schon mehr Geschmack. Am Gaumen nimmt dann auf einmal schlagartig der Geschmack zu und die intensiven Rösaromen kommen durch. Bisweilen hat man im Abgnag sogar leicht herbe Hopfnetöne. Auf jedenfall ein echt dunkles Bier und kein ungefärbtes Helles, wie es in manchen Brauereien praktiziert wird. Man schmeckt auf jedenfall das Röstmalz, jedoch fehlt einfach der richtige Touch bei diesem Dunklen.

Zum Fazit: Ein Bier das wirklich ganz in Ordnung ist und absolut trinkbar ist. Jedoch fehlt doch einiges an diesem Bier um es wirklich perfekt zu machen. Dennoch für ein dunkles absolut ok und authentisch 3 Sterne.