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Fischers Hefeweizen dunkel

Im heutigen zweiten Biertets wage ich mich mal weider an ein Bier von Fischers Brauhaus aus Mössingen. Dabei möchte ich nun das dunkle Weizenbier verkosten, das einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein braunes Bier, welches jedoch einen hellen Stich hat. Der Schaum ist praktisch nach dem Einschenken direkt verschwunden.

Zum Geruch: Der Geruch ist leicht schokoladig, aber auch ein wenig säurelich. Man hat noch Noten von reifem Obst.

Zum Geschmack: Man leicht röstige Noten. Es schmeckt aber insgesamt nicht wirklich wie ein dunkles Weizen. Man hat nur die ganz leichten cremigen Noten die es als ein dunkles Weizen enttarnen. Die röstigen Noten kommen vor allem im Nachgeschmack durch. Sonst hat man leichte Töne von einer Schokobanane. Im Abgang kommt immer wieder dieses leicht Röstmalzige und irgendwie auch ein wenig geräucherte Noten durch. Es hat auch im weiteren Trinkverlauf immer nur Anklänge eines dunklen Bieres. Vor allem schokoladige Noten weisen ein wenig auf das Dunkle hin und erinnern an Milchschokolade.

Zum Fazit: Irgendwie fehlt mir das was ich von einem dunklen Weizenbier erwarte. Man kann es ohne frage trinken ohne das man einen Fehler macht, aber es passt nicht so richtig in seine Sorte. daher gibt es auch nur 2 Sterne.

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Berliner Kindl Bock hell

Nachdem der Test heute morgen aus Hamburg war, verschlägt es mich für den zweiten Test heute in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Eine der alteingesessenen Biermarken, die mittlerweile alle unter dem Dach der Radeberger Gruppe vereint sind, ist zweifelsohne Berliner Kindl. Neben ihren bekannten Pils und Weisse Spezialitäten stellt die Brauerei auch zwei Böcke her, einen hellen und einen dunklen. Den Hellen möchte ich heute verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,0%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat eine dunkelgoldene Farbe. Der Schaum ist ca. 1 cm breit.

Zum Geruch: Ein sehr kerniges, getreidiges Bier. Alkoholische und süßliche Noten begleiten den Duft.

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher und alkoholischer Geschmack hat dieser Bock. Dazu hat er im Abgang eine etwas unpassende Kohlensäure. Dies finde ich vor allem im Gaumenbereich sehr unangenehm. Außerdem ist die Textur vor allem im Nachgeschmack sehr alkoholisch und so ist auch das Mundgefühl eher unangenehm. Im späteren Verlauf setzt sich dann dass Bier und man hat dann anstatt der sprudelnden Kohlensäure eher eine etwas bittere Note. Außerdem ganz ist es leicht fruchtig . Dies resultiert aus Süßen Noten, die an Nektarine und Apfel erinnern.

Zum Fazit: Ein Bockbier, welches ich doch eher am unteren Ende der Bewertungsskala ansiedeln würde. Es ist viel zu alkoholisch und bitter, jedoch hat es eine gewisse Fruchtigkeit. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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John Malcom IPA

Auch die Rewe Gruppe respektive deren Discount Tochter Penny haben hin und wie Craftbiere ihrer Eigenmarke John Malcom im Sortiment. Eines davon ist das IPA mit einem Alkoholgehalt von nur 5,8%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Bier. Es hat eine ordentliche weiße Schaumhaube.

Zum Geruch: Es Riecht recht rocken, leicht malzig und ein wenig grasig. Sonst hat man nichts auffälliges.

Zum Geschmack: Ganz komischer teiger Geschmack, der einem im ersten Schluck im Abgang abgeht. Dieser verschwindet dannach und dann hat man ein typisches IPA. Im Antrunk ist es ganz leicht fruchtig/beerig mit ein wenig Apfelsine, während dann im Abgang alsbald die Bittere einsetzt. Die Bittere ist zunächst im Hals leicht kratzig, bevor sie dann im Abgang plötzlich fast ganz verschwindet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist dieses Bier eine Mischung aus einem wie ich finde recht schönen leicht süßlichem Malzbett und einem viel zu bitteren Hopfen. Außerdem wirkt das Wasser echt hart was dem Bier nicht so gut Tut.

Zum Fazit: Ein IPA, was man durchaus trinken kann, jedoch gibt es viele kleine Mängel. Auf der einen Seite ist es etwas zu bitter, auf der anderen Seite ist auch das Wasser etwas zu hart. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Kapuziner Garten Weissbier

Im heutigen zweiten Biertest gibt es dieses mal ein Bier der Kulmbacher Weizenmarke Kapuziner. Ich möchte dabei ein Bier verkosten, das den ungewöhnlichen Namen Garten Weissbier trägt. Der Name kommt wohl daher das es mit 4,6% etwas leicht gestaltet ist als herkömmlich Weizenbiere. Laut Etikett soll es eine Spezialität für die sonnigen Tage sein, also ein Bier, welches man auch mal mit in den Garten nehmen kann.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier mit einer normalen weißen Schaumhaube. Für ein Weissbier jedoch fast schon zu schwach.

Zum Geruch: Ja es riecht sogar ein wenig nach Garten, also Obstgarten selbstverständlich. Man hat Banane, Pfirsich, Birne und etwas von Orange. Die Banane ist aber dominierend und wirklich intensiv.

Zum Geschmack: Zunächst einmal ist es geschmacklich auf jeden Fall leichter als ein normales Weißbier, das schmeckt man gleich heraus. Man hat ein leichtes prickeln der Kohlensäure. Im Abgang ist es sogar leicht hopfig. Insgesamt ist es sehr leicht und frisch. Eine dezente Fruchtigkeit von Banane und Birne die sich aber gekonnt zurückhält. Insgesamt ist es geschmacklich im vergleich mit anderen Weissbieren doch aber ein wenig fad. Es wirkt irgendwie auch ein wenig zuckrig. Es schmeckt sogar ein wenig säuerlich.

Zum Fazit: Ich finde es ein äußerst gewöhnungsbedürftiges Weissbier. Also hier würde ich für die wärmeren Tage tatsächlich doch eher ein richtiges Weizen bevorzogen. Mir schmeckt es aus vielerlei genannten Gründen nicht und deshalb gibt es nur 2 Sterne.

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Wirts Madl Bayrisch Hell 1516

Im heutigen zweiten Biertest möchte ich nochmal ein klassisches Helles verkosten. Es handelt sich dieses Mal um das Wirts Madl Bayrisch Hell. Gebraut wird das Ganze von der Löwenbrauerei aus Passau für die Supermarktkette Rewe der dieses Bier verteibt. Der Alkoholgehalt beträgt 4,7%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, aber auch leicht erdiges Aroma habe ich in der Nase. Es überwiegt eher dieses leicht säuerliche.

Zum Geschmack: Ein frisches Bier, welches aber einem komischen leicht säuerlichen Beigeschmack hat. Es schmeckt dann nach den ersten zwei Schlücken wieder etwas beruhigender und das säuerliche ist verschwunden. Jedoch ist es vom Wasser her eher hart als weich. Ein herb süßliches Mundgefühl bleibt. Es schmeckt aber für mich irgendwie nicht richtig frisch und man hat, das über der getreidigen Süße so eine metallische Schicht liegt die mir geschmacklich zu deutlich herauskommt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es kein wirklicher Genuss. Es ist einfach zu unrund und metallisch-bitter. Ich empfinde es auch als überhaupt nicht süffig.

Zum Fazit: Ein wirklich schwer zu genießendes Bier. Ich finde vor allem das metallische als arg störend. Mich überzeugt dieses Bier nicht und so gibt es wohlwollend noch 2 Sterne für dieses Gebräu

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Ehringsdorfer Bonifatius

Im heutigen Biertest geht es wieder Mal nach Thüringen. Es gibt wieder ein Bier aus Ehringsdorf und erneut muss ich mich bei meinem treuen Bierspender für dieses Exemplar bedanken. Aus der Weimarer Brauerei gibt es mit dem Bonifatius dieses Mal eine Bock mit einem Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Man hat ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen besondern weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr bortig und dabei auch karamellig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auch vor allem durch den sehr brotigen und getreidigen Geschmack überzeugt. Es ist ein Bier, das zwar eine ganz leicht alkoholische Note hat, jedoch nicht so ist wie es scheint. Es ist nur ganz leicht bitter am Gaumen. Es hat teilweise karamellige Anflüge und auch etwas von Dörrobst. Es ist im weiter Trinkverlauf dann aber schon ein eher alkoholisches Bockbier und wird dann auch penetrant.

Zum Fazit: Man hat hier einen Bock der für mich in den ersten Schlücken doch sehr überzeugend daherkommt. Er wird dann aber im weiteren Trinkverlauf immer bitterer und das macht ihn nur schwer erträglich. Ich gebe ihn 2 Sterne. Schade eigentlich.

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Haigerlocher Original

Im heutigen zweiten Biertest gibt es wieder ein Bier aus der Kategorie Brauerei geschlossen Marke wird weitergeführt. Es handelt sich dabei um ein Bier der Marke Haigerocher, welche inzwischen von Dinkelacker gebraut wird. Die Schlossbrauerei Haigerloch, welche im Jahre 1723 gegründet und nach der Insolvenz 2002 2003 von Dinkelacker übernommen wurde, ist der Ursprüngliche Produzent des Bieres. Von der Marke Haigerlocher, wird inzwischen aber nur noch das Original hergestellt, welches ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9% ist.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Der Schaum ist ziemlich schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma. Es hat leichte brotige Aromen. Ansonsten ist es recht neutral. Man hat eine ganz leichte Hopfenote, die eher ölige bis blumig daherkommt.

Zum Geschmack: Ein sehr bitterer erster Eindruck. Es wirkt dann auch sehr kratzig am Gaumen. Die Hopfenbittere ist teilweise unangenehm, jedoch ist sie mit ihren leicht blumigen Aromen auch nicht ganz schlecht. Bis auf die hopfeige Note am Gaumen verläuft der Abgang und der Nachgang erstaunlich wässrig. Von malzigen Noten ist so gut wie gar Nichts zu spüren. Nachdem sich die Anfangs doch recht sprudelnde Kohlensäure ein wenig gelegt hat, kommt im Antrunk ein kleines bisschen der Malzkörpers durch, jedoch bleibt es nach wie vor stark wässrig. Dennoch finde ich die Kohlensäure überdosiert.

Zum Fazit: Wenn dieses Bier wirklich nach einem Originalrezept der Haigerlocher Brauerei hergestellt wurde, dann wundert es mich nicht das diese Brauerei insolvent wurde. Mich hat es jetzt so überhaut nicht überzeugt und es ist teilweise zu bitter, kratzig und sprudelig. Es ist überhaupt nicht harmonisch und daher gibt es auch nur 2 Sterne.

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Dizzy Hippo 2019 Session IPA

Mein heutiges Testbier, das Dizzy Hippo oder auch unter dem Namen Fat Rhino bekannt, wurde von Eichbaum für den Discounter Lidl hergestellt. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Session IPA mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellorangenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat fruchtig getreidige Noten, mit einem leicht hefigen Touch. Das fruchtige ist hier in der tropischen Richtung unterwegs, vornehmlich Ananas und Kiwi, aber auch leichte Zitruseinflüsse mache ich aus.

Zum Geschmack: Ein hopfenherbes Bier mit einer leichten Bittere. Der Charakter des Bieres ist eher ganz leicht und so hat es auch einen schlanken Körper. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es doch eher schlank und unspektakulär.

Zum Fazit: Wahrlich kein Bier. Das einen umhaut. Es ist relativ kurz beschrieben, da nicht viel kommt. Daher bekommt es von mir auch nur 2 Sterne.

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Saalfelder Jubiläumsbier

Mein heutiges Testbier ist dieses Mal wieder eine Spende meines treuen Unterstützers vielen Dank hierfür. Es verschlägt mich dabei wieder mal nach Thüringen, dieses Mal zum Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld. Die Brauerei wurde 1892 von der Familie Gütermann gegründet, wurde aber wie so viele zu DDR Zeiten enteignet und Volkseigener Betrieb. Nach der Wende gelangte sie wieder in Privatbesitz, wobei die Kulmbacher Brauerei Anteile hält. Das Jubiläumsbier, ist ein Fest bzw. Märzenbier, das mit einem Sonderetikett zum 70sigsten Jubiläum der Chöre der Saalfelder Johanneskirche versehen ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht brotig im Geruch. Man hat aber auch etwas obstiges, das an Birne und Zwetschge erinnert.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein sehr kerniges Bier. Es hat auf der einen Seite getreidig süßliche Noten, aber auch hopfige Noten. Es wirkt sehr urig und kernig im Nachgang, aber irgendwie auch ein wenig schmierig und leicht penetrant. Auch im weiteren Trinkverlauf passt das gesamte Bier nicht so richtig zusammen und es wirkt irgendwie auf der einen Seite brotig, aber mit komischen herben Noten die dann nicht so recht passen.

Zum Fazit: Nach einem noch guten Einstieg wird das Bier komisch. Es ist irgendwie brotig auf der einen Seite auf der anderen Seit aber auch unpassend herb. Ich werde mit diesem Bier nicht warm und gebe 2 Sterne.

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Apoldaer Festbock

Für meinen heutigen Biertest muss ich mich erst einmal bei einem Kumpel bedanken, der mir dieses Bier aus Thüringen mitgebracht. Damit habe ich nun auch schon das Zeil meines heuten Biertest verraten, nämlich den Freistaat Thüringen. Es geht nach Apolda zur dortigen Vereinsbrauerei. Apolda selbst befindet sich zwischen Weimar und Jena. Die Stadt Apolda kann auf eine bewegte Braugeschichte zurückblicken, die schließlich im Jahre 1887 mit der Vereinigung der beiden Brauereien Karl Küschner und Gebrüder Bohring ihren vorläufigen Höhenpunkt findet, als daraus die heutigen Vereinsbrauerei Apolda hervorgeht. Auch die Apoladaer brauerei konnte der Verstaatlichung durch die DDR nicht entgehen, konnte jedoch nach der Wende erfolgreich privatisiert werden und befindet sich heute wieder in Familienhand. Die Brauerei selbst ist laut eigenen Angaben die größte, sich in Thüringer Hand befindliche Brauerei. Aus ihrem umfangreichen Sortiment möchte ich heute den Festbock verkosten, der einen Alkoholgehalt von 6,5% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfabrenes Bier. es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr karamellig im Geruch. Man hat deutlich getreidige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches auf der einen Seite aromatisch ist, bei dem aber auch gleich bittere und alkoholische Noten durchkommen. Es ist somit leider schnell vorbei mit den guten Getreidenoten und vor allem der Nachgang wirkt doch sehr alkoholisch. Dies ändert sich leider auch im weiteren Trinkverlauf nicht.

Zum Fazit: Leider ist mir das Bier viel zu alkoholisch, vor allem der Abgang ist schon fast penetrant. Da es aber eine relativ gute Malznote hat, lasse ich mich hier für 2 Sterne erweichen.