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Keiler Helles

Auch die Lohrer Kultmarke Keiler, deren Biere in Würzburg bei der Hofbräu gebraut werden, hat seit einiger Zeit nun ein Helles im Portfolio. Obwohl die Brauerei bereits seit dem Jahr der Übernahme, sprich seit 2001, nicht mehr selbst braut und nur noch als Gasthausbrauerei existiert, erfreuen sich die Biere insbesondere in Unterfranken großer Beliebtheit, sind aber auch in großen Teilen Süd- und Mitteldeutschlands erhältlich. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch von brotigen Noten dominierter Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das recht schlank ist, aber geleichzeitig auch süßliche Nuancen mitbringt. Man hat ein Bier, dem wie ich finde etwas die Kohlensäure fehlt. Es hat auch eine eher etwas klebrig wirkende Malzsüße.

Zum Fazit: Sau gut ist dieses Helle nun nicht wirklich, eher sau langweilig und etwas abgestanden. Es hat die obligatorische Malzsüße, diese wirkt aber etwas klebrig und umspannend, da sowohl Hopfenwürze, als auch Kohlensäure fehlen. So bekommt das Bier von mir auch nur 2 Sterne.

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Jupiler

Auch wenn Belgien weltweit für seine außergewöhnlichen Biersorten bekannt ist, so ist das meistverkaufte Bier dort dennoch ein Lager, nämlich das Jupiler. Gebraut wird Jupiler von der Brasserie Piedboeuf und ist benannt nach dem Ort Jupille-sur-Meuse, in welchem sich die Brauerei ihren Hauptsitz hat. Das Jupiler so wie man es heut kennt, wurde erstmals im Jahre 1966 gebraut. Die Brauerei ist Teil von InBev und gehört somit zum gigantischen Bier Imperium von Anheuser-Busch. Bekannt ist Jupiler auch dadurch, dass es seit vielen Jahren Namenssponsor der Belgischen Fußballiga ist, sowie auch der offizielle Bierpartner der Nationalmannschaft. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich geruchsneutrales Bier. Man hat nur eine ganz leichte Süße in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein dezent malziges Bier, jedoch vermisse ich etwas die Kohlensäure im Getränk. Man hat einen ganz leichten Malzgeschmack, der auch wirklich in Ordnung ist, aber ansonsten gibt das Bier nicht wirklich etwas her.

Zum Fazit: Das Bier hat etwas mehr Geschmack als Wasser, dass muss man ihm lassen. Es schmeckt auch nicht eklig oder hat irgendwelche Fehlaromen, aber es ist einfach sehr sehr mild und hat nur einen ganz leicht malzigen Abgang. Ich gebe hierfür 2 Sterne.

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Will Bräu Pilsner

Mein nächster Biertest dreht sich wiederum um ein Bier aus Franken, wobei die Brauerei bzw. der Ort historisch eigentlich eine stärkere Verbindung zum benachbarten Hessen bzw. Fulda hat. Die Rede ist von der Will Bräu bzw. dem Ort Motten, der rechtlich erst seit dem Jahre 1816 zu Bayern bzw. Franken gehört. Davor war er Teil des Hochstifts Fulda und unterstand somit den dort residierenden mächtigen Fürstäbten. Kulturell mag die Region dennoch fränkisch geprägt, sein, aber auch die Will Bräu selbst ist bis heute mit Fulda verbunden, denn sie befindet sich im Besitz des Hochstiflichen Brauhauses In Fulda, die die Brauerei Will bereits im Jahre 1987 übernahm. Jedoch hat auch die Will Bräu selbst ihre historischen Wurzeln als Hochstiftlich Fuldaische Amtsbrauerei und Lieferant für den Fuldaer Hof und Abtei, bis sie im Jahre 1791 zur Will Bräu wurde, als sie von Georg Will gekauft wurde un damit die bis 1987 anwdauerende Familientradition begründete. In meinem Biertest verkoste ich heute das Pilsener der Brauerei, das wie die meisten anderen Biere mit sehr bayerisch designten Etiketten daherkommt und auch als original bayerisches Pilsener verkauft wird und das obwohl die Brauerei, bis auf das, das sie politisch zu Bayern gehört, kulturell überhaupt nichts mit Bayern am Hut hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Dieses Bier hat keinen besonderen Geruch, eventuell ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, welches ich für ein Pils eher mild finde und bei dem nur im Abgang etwas hopfige Noten am Gaumen aufploppen. Der Malzkörper ist dabei wie zu erwarten sehr schlank gestaltet. Das Pils ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher mild gestaltetes Bier. Es schmeckt nicht schlecht oder hat irgendwelche Fehlaromen, es ist aber auch nicht besonders herb oder aromatisch wie ich finde. Es hat es was leicht hopfiges am Gaumen, das war es dann aber auch.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr langweiliges Bier, das nur am Gaumen leicht hopfig ist. Es ist sicherlich nicht schlecht, aber da gibt es, gerade in der fränkischen Bierwelt doch einige Alternativen mit mehr Geschmack, auch wenn fränkische Pilsbiere im Allgemeinen oft nicht besonders bitter oder herb sind. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Eibauer Lausitzer Dunkel

Mit dem Lausitzer Dunkel von der Eibauer Privatbrauerei habe ich doch tatsächlich ein Bier gefunden, dass nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, denn hier wurde dem Bier zusätzlich zu den bekannten Zutaten noch der Süßstoff Natrium Saccharin zugesetzt. Ich bin also vorgewarnt, ob der Chemie im Bier und gespannt ob es dann einen sehr süßen, zuckrigen Geschmack aufweist, oder ob ich mich hier doch einfach nur von meinen Vorurteilen täuschen lasse. Der Alkoholgehalt liegt jedenfalls bei 4,2% und damit ist es für deutsche Verhältnisse ein sehr leichtes Brauerzeugniss.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges, an Kaffee erinnerndes Aroma. Es hat etwas brotiges im Geruch, aber auch leicht zuckrige und erdige Note.

Zum Geschmack: Süß ist der erste Eindruck der mir zu diesem Bier einfällt. Es ist dann doch jenes süße Bier, welches ich bei lesen der Zutatenliste erwartet habe. Die zuckrigen Noten sind doch sehr auffällig und machen das Bier für mich dann doch sehr süß. Vor allem im nachgang bleiben diese Noten am Gaumen höngen und legen sich fast schon etwas klebrig um ihn. Es hat auch etwas würzige Hopfennoten und eine leichte Röstigkeit. Der Körper ist aber sehr schlank und vom malz schmeckt man nicht so viel.

Zum Fazit: Für mich hat das nicht wirklich viel mit Bier zu tun und meiner Meinung nach hat Süßstoff auch überhaupt nichts im Bier verloren. Das Bier ist jetzt nicht eklig, sondern erinnert mich eher an Malzbier oder ähnliches, aber sicher nicht an ein Dunkelbier. Kann man trinken, wenn man auf süßliche, zuckrige Getränke oder Malzbier steht. Mein Fall ist das jetzt nicht. Ich gebe 2 Sterne, da es nicht so eklig ist wie ich gedacht hätte, aber eben doch sehr süß und klebrig.

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Ciuc Premium

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Zentralrumänien in die Region Transsilvanien. Die Geschichte meines heutigen Testbieres, dem Ciuc Premium spielt sich dabei in Miercurea Ciuc ab, der Stadt nach dem das Bier benannt ist. Nachdem Jahrhunderte lang in der Stadt eher im kleinen Maßstab gebraut wurde, begann die Familie Romfeld Ende des 19 Jahrhunderts Bier in großen Stile zu brauen und errichtete eine entsprechende Brauerei in der Stadt. Nach der Verstaatlichung durch das kommunistische Regime wurde im Jahre 1974 eine komplett neue Brauerei aus dem Boden gestampft. Wurde dort zunächst Bier unter anderem Namen gebraut, wurde im Jahre 1993 schließlich das Ciuc Premium eingeführt, also jenes Bier um das es hier heute geht. Im Jahre 2004 schließlich kam die Brauerei in die Hände von Heineken, der die Brauerei bis heute gehört. Das Bier ist ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5%. Abschließend sei noch ein Dank ausgesprochen an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher getreidg riechendes Bier zeigt sich mir hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein zunächst sehr prickelndes und erfrischendes Bier. Im Abgang ist es dann aber irgendwie komisch getriedig und wirkt leicht metallisch. Im Körper ist das bier schlank aber ich werde diesen metallischen Eindruck den mir das Bier gibt einfach nicht los. Dazu wirkt der Abgang etwas ledrig und dann kommt kurz etwas Hopfen am Gaumen. Der Nachgang ist dann eher wässrig. Insgesamt ist das Bier vor allem sehr mild und farblos.

Zum Fazit: So richtig gut ist das Bier ehrlich gesagt nicht. Ich werde den leicht metallischen Beigeschmack nicht los und im Gesamtgeschmack ist mir dann insgesamt zu wässrig und langweilig. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Sterling Biere blonde

Für die französische Supermarktkette Auchan, braut die belgische Brauerei Omer-Vanderghinste ein Bier mit dem Namen Sterling Blonde. Ein Dankeschön fürs besorgen dieses Supermarktbieres geht dabei an meinen treuen Bierspender. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht metallisches Aroma. Ansonsten ist da nicht wirklich viel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem irgendwie getreidigen Geschmack, der aber auch ein wenig an Mais oder Cornflakes oder ähnliches erinnert. Der Hopfen prickelt ein wenig am Gaumen und hinterlässt hier eine Spur Bitterkeit.

Zum Fazit: Arg viel lässt sich zu diesem Bier nicht sagen. Zum Einen weil die Flasche mit 0,2 Litern recht klein ist, zum Anderen ist geschmacklich auch nicht viel los. Das Bier ist ganz nett, aber mich stört dieses an Mais erinnernde Aroma doch. Das gibt 2 Sterne.

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Berliner Kindl Jubiläums Pilsener

Der 2000. Biertest. Das ist wahrlich ein Meilenstein und auch ein Jubiläum zugleich. Um dies angemessen zu begehen, habe ich im folgenden Test ein Bier, das zumindest namentlich zu diesem Anlass passt. Die Rede ist vom Jubiläums Pilsener der Berliner Kindl Brauerei mit dem ich nun dieses Jubiläum begehen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht im ersten Moment eher süßlich und hat nur eine ganz leichte hopfige Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer leicht herben Note am Gaumen. Es ist etwas bitter, aber ansonsten eher fast geschmacksneutral. Ich finde es hat eine etwas künstliche Hopfenherbe die nicht so recht passend wirkt. Das schmeckt schon sehr nach Hopfenextrakt. Im weiteren Trinkverlauf kommt der Hopfen dann besser zur Geltung und man schmeckt das man es mit einem Pils zu tun hat. Wenn sich das Bier eingegroovt hat, wirkt der Hopfen auch deutlich harmonischer. So hat das Bier eine durchaus präsente Hopfenbittere, die für mich aber dennoch nicht so richtig stimmig wirkt. Irgendwie wirkt das ganze einfach auch leicht metallisch.

Zum Fazit: Ob dieses Bier nun geschmacklich würdig war, ein solches Jubiläum zu begehen. Ich weiß ja nicht so recht. So wirklich hat mich das Bier nicht überzeugt. Man schmeckt einfach, dass hier nur billiger Hopfenextrakt verwendet wurde, der Malzkörper bleibt sehr farblos und irgendwie finde ich den Abgang auch leicht metallisch. Auf der anderen Seite hat es im Gegensatz zu vielen anderen Industriepilsnern eine wirklich wahrnehmbare Hopfenbitter, die im Großen und Ganzen auch in Ordnung ist. Ich gebe dem Bier aber dennoch nur 2 Sterne. In diesem Sinne möchte ich auch noch einmal ein großes Dankeschön an sämtliche Freunde des Bierblogs aussprechen, in der Hoffnung auf die nächsten 2000 Biertests. Biere gibt es noch genug!

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Wernesgrüner Pils Legende

Eines der bekanntesten deutschen Fernsehbiere wird in meinem Blog nun als nächstes verkostet. Als älteste Brauerei Sachsens ist das Pils aus der Wernesgrüner Brauerei weit über die Grenzen des Freistaates hinaus bekannt. Selbst zu DDR Zeiten war das Bier schon ein beliebtes Exportprodukt und brachte der Staatsführung wichtige Westdevisen. Die Geschichte der Brauerei reicht aber noch viel länger zurück, bis ins Jahre 1436, als die Gebrüder Schorer das Braurecht erhielten. Bis zur Enteignung durch den Staate nach dem 2. Weltkrieg, gab es in Wernesgrün die beiden Privatbrauereien der Familien Günnel und Männel, wobei die Familie Günnel die Brauerei der Gebrüder Schorer betrieb. Nach der Enteignung wurden diese beiden Brauereien zur VEB Exportbierbrauerei Wernesgrün zusammengelegt. Als die Brauerei nach der Wiedervereinigung reprivatisiert wurde, gehörte der Betrieb zunächst zur Bitburger Brauereigruppe, ehe er 2021 vom dänischen Carlsbergkonzern gekauft wurde. Während dieser Zeit wuchs die Brauerei beständig und ist heute eine der größten Braubetriebe in Ostdeutschland. Lange Zeit braute die Brauerei nur ein einziges Bier, nämlich das von mir heute verkostete Pils. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schon eher teigig bis brotiges Geruch, den man hier in der Nase hat. Hopfen riecht man wenig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches ich als nur leicht bitter beschreiben würde. Für ein Pils ist es einigermaßen mild wie ich finde. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das doch eher mit Langeweile besticht, als das es mich wirklich bis ins letzte überzeugt. Der Hopfen klingt nur ganz leicht an und erzeugt eine milde Hopfenbittere am Gaumen. Auch der Malzkörper ist recht schlank gehalten.

Zum Fazit: Ein bisschen ist das Bier das, was ich erwartet habe. Es ist ein sehr mildes, langweiliges 0815 Pils ohne besonderen Geschmack. Positiv ist, dass es keine Fehlaromen oder ähnliches hat, aber eben auch nicht besonders viel andere Geschmackseindrücke liefert. Ich gebe dem Bier daher auch nur 2 Sterne.

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Wildbräu Meistersud

Mein nächstes Testbier stammt von einer Brauerei, von der ich bisher noch kein Bier im Test hatte, nämlich der Wildbräu aus Oberbayern. Beheimatet in Grafing, kann die Brauerei auf eine sehr lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken, deren detaillierte Ausführung hier jeden Rahmen sprengen würde. So viel sei aber gesagt, die Wurzeln der Brautätigkeit im Ort, auf die sich die Wildbräu beruft, reichen zurück bis ins Jahre 1060. Durch einen Konzentrationsprozess und den Zusammenschluss vieler Brauereien im Ort entstand über Jahrhunderte die Wildbräu so wie man sie heute kennt. Die viele Brauereien und deren Besitzerfamilien brachten alle etwas in die Wildbräu ein und bereicherten mit ihren Rezepten und Erfahrungen die Grafinger Brautradition. Das Aushängeschild der Wildbräu ist gleichzeitig auch mein folgendes Testbier. Es nennt sich Meistersud und hat einen Alkoholgehalt von ansehnlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernstein bis goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen sehr intensiven brotigen Geruch. Dazu kommen noch leichte Karamellnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr kerniges und ordentlich würziges Bier. Der Körper des Bieres ist sehr kräftig. Im Gesamtgeschmack ist es aber auch irgendwie ein unrundes Bier, dassen Komponenten nicht so ganz zusammenpassen. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf würzig ud süßlich, aber unausgewogen.

Zum Fazit: Ich bin etwas enttäuscht. Hier hatte ich mir doch ein wenig mehr erwartet. Das Bier ist in erster Linie sehr schwer und süßlich. Jedoch hat es auch auch eine gewisse Hopfenwürze. Hopfenaroma und Malzsüße sind aber sehr unausgewogen und so wirkt das Bier allgemein nicht gut ausbalanciert. Ich gebe hierfür leider nur 2 Sterne.

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Patrizier Weissbier

Von der Nürnberger-Fürther Kunstmarke Patrizier Bräu, deren Mutterkonzern, für das Brauereisterben im Raum Nürnberg-Fürth verantwortlich ist, werde ich heute das Weissbier verkosten. Die Patrizier Bräu entstand Anfang der 70er Jahre und entwickelte sich durch das Aufkaufen und Schließen mehrerer großer und kleiner Brauereien in der Region zum größten Player am fränkischen Biermarkt. Jedoch hatte dieses Konzept nur wenig Erfolg und war Mitte der 90er Jahre schon wieder gescheitert. Mittlerweile gehört die Marke zum Radeberger Konzern und wird von der ebenfalls zur Gruppe gehördenden Tucher Bräu gebraut. Diese platzierte in den letzten Jahren einige von der Patrizier Bräu geschluckten Marken wieder erfolgreich am Markt, während das einstige Flagschiff Patrizier nun ein Nischendasein im Billigsegment fristet. Der Alkoholgehalt des Weissbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht recht geruchsneutral. Ein wenig Banane ist vorhanden, aber sonst nichts.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein recht unspektakuläres Bier. Es ist ein wenig bananig und gut trinkbar. In den Backen ist es ein wenig herb. Der Abgang wirkt aber dann eher ein wenig wässrig. Im weiteren Trinkverlauf wird es ein wenig komisch bitter und wirkt irgendwie nicht so richtig rund.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. irgendwie ist es nichts besonderes und gerade gegen Ende hat es dann auch einen komischen Beigeschmack und ist mir zu bitter.