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Berliner Pranke

Ob es nun einen neuen Trend zu starken Biere gibt? Ich weiß es nicht, aber jedenfalls hat sich die Radeberger Gruppe, die das Berliner Pilsner braut, dazu entschieden mit der Berliner Pranke ein neues Bier auf den Markt zu bringen, das sich dadurch auszeichnet, das es einen Alkoholgehalt von 6% hat.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr brotiges, keksiges Aroma in der Nase wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein mildes, kräftiges Aroma. Es hat aber eine komischen zunächst metallischen, dann etwas ins süßliche gehenden Nachgang. Es ist ein Bier, das im Körper kräftig wirkt, aber im Abgang eine Süße hat, die nicht so richtig passend wirkt und etwas deplatziert ist. Ansonsten ist das im Gesamteindruck eher mild.

Zum Fazit: Im Gesamteindruck betrachtet ist das Bier geschmacklich mild und eher zurückhaltend. Der Abgang ist süßlich und hat wie erwähnt einen komischen metallische Beigeschmack, der eventuell auch leicht alkoholisch wirkt. Es verfügt im Nachgang zudem über eine Restsüße, die sich unangenehm an den Gaumen klebt. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Zywiec

Für meinen nächsten Biertest bleibe ich geografisch in den Karpten. Allerdings wechsle ich den Standort von Rumänien zu den zu den polnischen Ausläufern der Westkarpaten gehörenden Beskiden. Im dortigen Dreiländereck Polen-Tschechien-Slowakei befindet sich die Stadt Zywiec. Die dortige Brauerei ist eine der größten Polens, ihre Historie ist aber eng mit dem Geschlecht der Habsburger verbunden, die das Gebiet gut 200 Jahre beherrschten. Gegründet im Jahre 1856 durch Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen verblieb die Brauerei auch nach dem Ende des ersten Weltkrieges, als das Gebiet um Zywiec an das wiedererrichtete Polen fiel, im Besitz der Habsburger. Erst die Sowjetische Besatzungsmacht enteignete sie im Jahre 1944 und die Brauerei wurde Teil eines Volkseigenen Betriebes. Nach der politischen Wende versuchten die Habsburger vom Polnischen Staat für die Enteignung zu einzuklagen. Bevor es zum Prozess kam einigte man sich jedoch außergerichtlich. In den 1990er Jahren wurde die reprivatisierte Brauerei schließlich von Heineken übernommen und gehört dem niederländischen Bierkonzern bis heute an. Das Zywiec Lager ist das bekannteste Bier der Brauerei. Erwähnenswert ist auch das Logo der Brauerei, das ein Tanzpaar zeigt, das in typisch Krakauer Tracht einen in der Gegend üblichen Volkstanz vorführt. Dazu kommen drei Tannen welche für die polnischen Beskiden stehen. Der Alkoholgehalt von Zywiec liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig und brotig, irgendwie aber auch verbrannt und ledrig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit leicht getreidiger Note. Ansonsten tendiert das Bier aber je länger der Geschmack anhält in eine nichtssagende Richtung. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf nur leicht getreidig und ansonsten eher nichtssagend. Gegen Ende fehlt es dem Bier vor allem an Kohlensäure und es wird schnell schal. Auch ist der Hopfen im Abgang ist nicht so gut abgestimmt und hängt leicht unangenehm am Gaumen nach. Dazu wirkt es auch etwas alkoholisch.

Zum Fazit: Nein so richtig überzeugt bin ich vom Zywiec wirklich nicht. Ist es am Anfang noch eher verhalten und nichtssagend, wird es gegen Ende auch etwas eklig, wozu vor allem der unangenehm nachhängende Hopfen beiträgt. Dazu ist die Kohlensäure recht schnell verschwunden und das Bier wird schal. Von mir gibt’s dafür nur 2 Sterne.

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Unterbaarer Märzen

Gerade jetzt zur Volks und Oktoberfestsaison ist das Märzenbier wieder sehr beliebt. Das dies jedoch nicht nur als saisonal als Festbier, sondern auch im ganzjährigen Sortiment geht, beweist mein heutiges Tesbier, das Märzen der Schlossbrauerei Unterbaar. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt entsprechend auch bei ordentlichen 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen wirklich hervorstechenden Schaum.

Zum Geruch: Es riecht intensiv brotig mit leichtem Karamelleinschlag.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus würzig schmeckt und im Abgang prickelt. Das Bier ist im Körper kräftig und präsent, sowie nicht zu süßlich und im Abgang, da es dort durchaus würzig ist. Es könnte für mich persönlich aber noch einen etwas ausgeprägterem Geschmack sein. Insbesondere noch etwas mehr Würze am Gaumen.

Zum Fazit: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das aber nicht zu schwer wirkt. Insgesamt ist es süffig und nicht alkoholisch. Ich finde aber, das es im Geschmack etwas schwach ist. Hier könnten noch intensivere Malzaromen, vielleicht auch mit etwas Karamellnoten, sowie etwas Hopfen im Abgang nicht schaden. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Haake Beck Pils

Haake-Beck ist wenn man so will die Regionalmarke, der weltweit operierenden Bremer Becks Brauerei. Ihren Ursprung hat die Marke in der Haake Brauerei, die 1826 von Cord Heinrich Haake gegründet wurde. Bis 1921 operierte die Brauerei als eigenständiges Unternehmen, bis sie dann ihre Bierproduktion mit der Kaiserbrauerei Beck zusammenlegte. Dadurch entstand nun die Brauerei Haake-Beck. Die nun entstandene Haake Beck AG kümmerte sich fortan um das Inlandsgeschäft, während sich die Beck & Co. mit dem Exportgeschäft im Ausland befasste. Erst im Jahre 1981 fusionierten beide Geschäftsbereiche zu einer gemeinsamen Firma. 2002 wurden sie schließlich von Interbrew übernommen und sind so heute Teil des großen Brauereiimperiums von Anheuser-Busch aus den USA. Haake-Beck ist sich dabei jedoch immer treu geblieben und nach wie auf dem regionalen Markt in Bremen und Umgebung verwurzelt. Das Sortiment ist die letzten Jahre jedoch sehr zusammengeschrumpft, das Pils gibt es aber immer noch. Dieses werde ich heute verkosten und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr hopfig und herb.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es dezent herb und wie ich finde doch erstaunlich mild, hier hätte ich mehr Charakter erwartet. Sobald das Bier den Gaumen passiert hat ist im Nachgang quasi nichts mehr vom Geschmack übrig und es wirkt total wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein wirklich sehr nichtssagendes Bier, das nicht nach besonders viel schmeckt. Der Körper ist schlank und der Abgang wirkt auch etwas trocken, dennoch zeigt sich nur eine leichte Hopfenbittere am Gaumen.

Zum Fazit. Auf mich wirkt das Bier lieblos und wenn man so die Entwicklung der marke verfolgt auch irgendwie wie ein Auslaufprodukt. Der Antrunk ist noch spritzig und am Gaumen ist es herb, das war es aber auch. Man merkt das es ein Pils ist und es ist auch ordentlich gebraut, aber nach besonders viel schmeckt es leider nicht. Daher gibts auch nur 2 Sterne. Früher war dieses Bier bestimmt besser, zumindest hört man dies von vielen Bremern.

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Mittenwalder Berg Pils

Deutschlands höchstgelegener Luftkurort, das ist Mittenwald in den bayerischen Alpen. Auch hier gibt es eine Brauerei, deren Pils ich heute verkosten werde. Das Mittenwalder Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein fruchtig hopfiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat ein knackiges Pils, das aber eine komischen Nachtrunk hat. Es hat so einen süßlich bitteren Geschmack, der nicht so recht passt. Ich empfinde es als ein nicht ganz rundes Pils, das einfach einen komischen Geschmack im Nachgang hat, der nicht so ganz passt und auch leicht metallisch ist.

Zum Fazit. Mich stört an dem Bier, die eindeutig viel zu starke Restsüße. Für ein Pils sollte dies im Abgang nicht sein. Hier erwarte ich mehr Hopfengeschmack. Auch ist es leicht metallisch. Von mir gibts dafür nur 2 Sterne.

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Bischofshof Regensburger Premium

Das Regensburger Premium Lager, neuerdings auch als Helles zu haben, ist das nächste Bier, welches ich auf meiner Testagenda habe. Gebraut wird es von der Brauerei Bischofshof. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches und vor allem getreidiges Aroma. Es ist sehr brotig mit leichten süßlichen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auch hier ein sehr bortiges Bier mit einem Aroma, was im Abgang brotig, aber auch leicht tostig ist und Plätzchenteig erinnert. Es hängt leicht am Gaumen. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit brotig süßlichen Noten, dem aber gegen Ende die Kohlensäure abgeht und es so ein doch eher zähes Trinkvergügen wird, das mit zu lange am Gaumen hängt und schon etwas lack wirkt.

Zum Fazit: Mir fehlt beim Bier eindeutig die Kohlensäure. Am Anfang ist sie noch etwas da, jedoch tritt sie gegen Ende immer mehr in den Hintergrund, bis das Bier irgendwann nur noch schwer zu trinken ist. Von mir gibts hier nur 2 Sterne.

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Holsten Pilsener

Ecken Kanten Holsten, ist nur einer von vielen Werbesprüchen, die einem in den Kopf kommen, wenn man an das Pilsener der Hamburger Brauerei denkt. Das Flaggschiff, der zum dänischen Carlsberg Konzern gehörenden Brauerei wird mein Testbier für den heutigen Bierblog sein. Der Alkoholgehalt, dieses in ganz Deutschland verfügbaren Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher brotiges, zum Teil sogar süßliches Aroma hat man hier in der Nase. Es bleibt beim brotig keksigen Aroma.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, bei dem man im ersten Eindruck auch diesen kekesig hopfig-metallischen Geschmack im Mund hat. Ich finde, dass das Mundgefühl des Bieres irgendwie leicht pappig ist und das schmeckt mir nicht so wirklich. Ja es hat auch bittere Noten und diese sind wirklich ordentlich, wie man es bei einem norddeutschen Pils auch erwartet, dennoch hat es einfach auch diesen etwas unangenehmen Beigeschmack, der etwas grasig erdig ist. Alles in allem hat es diese metallische Bittere, die ich oft bei Industriepilsnern herausschmecke.

Zum Fazit: So richtig toll finde ich das Holsten Pils ehrlich gesagt nicht. Vom Fass schmeckt es sicherlich noch einmal etwas frischer und dann verschleiert die Kohlensäure etwas von den Fehlaromen. So ist es aber nicht wirklich überzeugend. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Schlösser Alt

Das Schlösser Alt ist eine der meistverkauften Altbiermarken in Deutschland. Ihren Ursprung hat das Bier in Düsseldorf, der inoffiziellen Hauptstadt dieses Bierstils. Inzwischen existiert Schlüssel Alt jedoch nur noch als Marke im Portfolio der Radeberger Gruppe und wird von der DAB Brauerei in Dortmund gebraut. Offiziell wurde die Brauerei im Jahre 1873 von der Bäckerfamilie Schlösser gegründet, jedoch gibt es auch Überlieferungen, das dies schon früher geschah. Das Stammhaus der Brauerei befand sich in der Altestadt, welches auch nach dem 2 Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Bereits im Jahre 1932 wurde die Brauerei Schlösser von der Schwabenbrauerei AG übernommen, da es in der Familie Schlösser keinen Nachfolger gab. Nachdem die Brauerei in der Altstadt allmählich zu klein geworden war, bezog die Brauerei eine neue große Bierfabrik in der Münsterstraße in der bis zum Jahre 2002 das Schlösser Alt gebraut wurde. Die Schwabenbrauerei schloss sich in den 70er Jahren mit anderen Düsseldorfer Brauereien zusammen und fusionierte schließlich mit der Dortmunder Unionsbrauerei. Aus dieser wurde später die Brau- und Brunnen AG, welche 2004 in die Radeberger Gruppe integriert wurde. Im Jahre 2002 wurde die Produktionsstätte von Schlösser geschlossen und auch das Stammhaus in der Altstadt wurde inzwischen abgerissen, sodass das Bier heute nur noch als Marke existiert. Dennoch ist Schlösser Alt in Düsseldorf noch allgegenwärtig, auch wenn es nicht mehr in Düsseldorf heimisch ist. Der Alkoholgehalt des Schlösser Altbieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Nur etwas getreidige Noten hat man in der Nase mit einem etwas süßlichen und dunklen brotigen Aromen.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem leicht süßlichen Aroma, das aber ein etwas komischen Nachgeschmack hat. Es ist auch durchaus etwas bitter am Gaumen, der Hopfen ist also wahrnehmbar. Dazu wirkt das Bier aber auch leicht metallisch. Das Bier hat durchaus eine etwas bittere Hopfenaromatik am Gaumen, diese wirkt aber etwas künstlich, was vom Hopfenextrakt kommen könnte.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Bier nicht, aber ich bin generell nicht ein sonderlich großer Fan des Altbieres. Mag sein das ein gutes Altbier ein hopfig-bitterer Abgang auszeichnet, mir ist das aber zu künstlich und metallisch. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Reutberger Kloster Märzen

Aus Sachsenkam im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz habe ich mein nächstes Testbier. Gebraut wird es von der Reutberger Klosterbrauerei, die seit dem Jahre 1677 braut. Bis zur Säkularisation wurde die Brauerei vom Orden selbst betrieben, ehe sie von verschiedenen privaten Besitzer geführt wurde. Auf Initiative von Pfarrer Alois Daisenberger entstand ab 1924 eine Brauereigenossenschaft und somit konnte die Brauerei vor der drohenden Schließung bewahrt werden. Diese besteht bis heute und jeder Freund des Reutberger Bieres kann sich daran beteiligen und Genossenschaftsmitglied werden. Das Bier, welches ich mir aus dem Reutberger Sortiment ausgesucht habe, ist das Kloster Märzen, das auf einen Alkoholgehalt von 5,3%, was ich für ein Märzen eher sogar ein wenig niedrig finde.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum der leicht röstig ist.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma mit sehr schönen Beerennoten. Dazu kommt karamelliges und Süßgetreide.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit röstig getreidigen Noten. Es ist süßlich am Gaumen, jedoch im Nachgang noch etwas verhalten und wässrig bis teilweise leicht kalkig. Man schmeckt im weiteren Trinkverlauf auch seine Körper, der kräftig und malzbetont ist, jedoch ist das Bier ansonsten eher unausgewogen. Es ist eher sogar ein leicht hopfig und nicht wirklich süßlich, jedoch ist es auch ein wenig alkoholisch am Gaumen.

Zum Fazit: Für mich ist das Bier definitiv zu unausgewogen und wirkt in seiner Gesamtkomposition einfach nicht harmonisch. Auch die alkoholische note im Abgang missfällt. Was schön is, ist das beerige, leicht karamellige Aroma. Ich gebe hierfür nur 2 Sterne.

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Karlsberg Urpils

Eines der am meisten getrunkenen Biere im Saarland dürfte Zweifels ohne das UrPils aus dem Hause Karlsberg sein. Die Homburger Brauerei dürfte vielen als Hersteller der Mixery Mischbiere bekannt sein, sie hat aber auch ein großes Sortiment an richtigen Bieren vorzuweisen. Der Klassiker das UrPils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein Pils, das im ersten Eindruck eher ein wenig getreidig und brotig reicht und nur leicht hopfig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk noch ein wenig hopfig herb, bevor es Richtung Abgang eher milder und sogar getreidig wird. Ich mache einen leichten Malzkörper aus. Der Hopfen ist präsent, er klingt aber nur leicht an. Er ist marginal am Gaumen vorhanden, hat aber eher eine aromatische, als bittere Note. Er ist durchaus eher zurückhaltend und man schmeckt, aber auch deutlich den Malzköper, der hier präsent ist und der hopfen bzw. das Bier ist bei Weitem nicht nur auf die Hopfenbitter konzentriert. Dazu hat es auch etwas teigiges, was am Gaumen dazukommt. Nach einem getreidigen Einstieg zeigt sich die Hopfenbittere vor allem am Gaumen während des Abgangs.

Zum Fazit: Für ein Pils ist mir dieses Exemplar definitiv etwas zu malzig. Der Hopfen steuert zwar auch bittere Noten bei, er sollte aber dann schon etwas dominanter auftreten. Auch ist es etwas zu teigig gegen Ende des Trinkgenusses, was für mich nicht wirklich zusammenpasst. Ich kann dem Bier daher nur eine Wertung von 2 Sternen geben. Industrielle Massenware.