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Schwert Pils

Am Viehmarkt in Ehingen hat die Brauerei Schwert, als eine der 4 Traditionsbrauereien der Bierstadt ihren Sitz. Gegründet im Jahre 1675 ist die Brauerei, was Informationen über sie im Internet angeht sehr spärlich unterwegs. Sie besitzt weder eine eigene Website, noch kommt man sonst an größere Informationen was ihre Geschichte betrifft. Jedenfalls werde ich heute das Pils der Privatbrauerei verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist riecht etwas süßlich, hat eine leichte Hopfennote. Ansonsten aber eher unspektakulär.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer durchaus schönen Hopfennote, die etwas herb im Abgang ist. Es ist im Körper ein eher leichtes, schlankes Bier. Das Bier überzeugt auch im weiteren Trinkverlauf mit einen feinherben Abgang, der auch durchaus im Nachgang am Gaumen hängen bliebt. Es ist dabei aber nicht übermäßig herb, aber genau so, dass es eine für ein Pils schöne Hopfenblume besitzt, die in teilen sogar leicht floral wirkt.

Zum Fazit: Ein sehr angenehmes Pils mit feinherber Hopfung, ohne das es dabei zu bitter wird. Der Körper ist schlank und zurückhaltend, wie es bei einem Pils sein sollte. Das gibt gute 4 Sterne nach Ehingen.

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Schneider Weisse Original

Das Original bernsteinfarbene Weissbier aus dem Hause Schneider, die für ihre Weissen auf der ganzen Welt geschätzt werden, ist nun als nächstes Testbier an der Reihe. Das Bier geht zurück auf eine Rezeptur von Georg Schneider dem 1. und wird angeblich unverändert seit dem Jahre 1872 nach dieser gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine schöne Schaumhaube.

Zum Geruch: Ich rieche ein sehr getreidiges Aroma, bei dem auch leicht schokoladige Noten dazukommen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das zunächst sehr von der sehr lebendigen Kohlensäure geprägt ist. Zudem hat das Bier eine etwas röstige Note im Abgang. Den spritzigen Charakter behält das Bier über den gesamten Trinkverlauf bei. Es zeigen sich auch Noten nach reifem Obst, vornehmlich Banane und Pflaume, jedoch ist es in gewissen Nuancen aber auch etwas zurückhaltend. Vor allem die sehr lebendige Kohlensäure verhindert etwas, das sich die hefigen Noten noch mehr entfalten können.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Weissbier, aber die Krönung der Weissbräukunst ist es meiner Meinung nach nicht ganz. Dafür müsste noch etwas mehr die Fruchtaromatik der Hefe im Geschmack ankommen. Dennoch absolut trinkbar und die Kohlensäure macht es spritzig und erfrischend, wenngleich der kräftige Malzkörper dem Bier eine gewisse Schwere verleiht. Hier gibt es 4 Sterne.

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Schmucker Meister Pils

Das Meister Pils ist das Aushängeschild der Schmucker Brauerei aus dem Odenwald. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein leicht getreidiges und auch dezent hopfiges Bier. Es kommt aber keine besonderes auffallender Duft in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr blumiges Bier. Es hat sehr sehr harmonische Noten und ist überhaupt nicht wirklich bitter. Es ist sogar ein wenig teigig im Abgang. Ich finde es sogar ein eher süßliches Bier, bei dem der Hopfen nicht sonderlich dominant auftritt. Es ist ein Bier, das eher dezent herb ist , aber auch eher mild und zurückhalten ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem eher schlanken Körper der von einem teigig hopfigen Aroma geprägt ist.

Zum Fazit: Ein eher mildes Pils mit nur dezenter Hopfennote. Deswegen ist das Bier aber nicht schlecht und man kann es gut trinken. Für ein Pils fehlt aber eindeutig der Hopfen und die mit ihm einhergehende Bittere. Hier gibt es 3 Sterne.

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Inselbier Liquid Phoenix

Der Liquid Phoenix ein Imperial Red Ale, ist das nächste Testbier in meinem Bierblog. Das Bier stammt von Inselbier von der Bodenseeinsel Reichenau. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend auch bei ordentlichen 7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein auf er einen Seite fruchtiges, aber auch sehr sehr beeriges Bier. Es ha auch tropische Noten und etwas harziges. Am meisten erinnert der Duft aber an Erdbeere.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man zugleich röstige Noten die hier und da mal auftauchen, aber auch fruchtige, vor allem an Erdbeere erinnerde Noten, die dann im Trinkerlebnis mitschwimmen und den Geschmack abrunden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches auch ein etwas beeriges, leicht röstiges Aroma mitbringt und im Abgang ein hopfig wirkt. Die hopfige Note vereint sich gut mit den röstigen Nuancen.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier, zudem man ansonsten auch nicht viel zu sagen braucht. Es hat schöne Röstnoten und dennoch auch fruchtige Aromatik und etwas Hopfenbittere. Für mich gibt es hier die volle Punktzahl von 5 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Herrnbräu Römer Gold

Auch die Römer siedelten schon im Gebiet um das heutige Ingolstadt. Dort errichteten sie ein Kastell, um den nördlich der Stadt verlaufenden Limes zu sichern. Nach den Römern ist auch das Exportbier der Herrnbräu aus Ingolstadt benannt, das Römergold. Auch wenn die Römer ihres Zeichens eher Weintrinker waren, haben sie sich vielleicht ab und an auch mal am Gerstensaft gelabt. Wer weiß ob ihnen das Römergold nicht auch geschmeckt hätte? Ich verkoste jedenfalls heute dieses Bier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidiges, sonst recht zurückhaltendes Bier. Es hat keinen besonderes nennenswerten Schaum.

Zum Geschmack: Ich habe ein schönes Bier mit kräftigem Malzkörper und einem etwas süßlichen Abgang. Man hat ein Bier, mit einem durchaus etwas süßlichen Abgang. Jedoch ist vor allem der kräftige Malzkörper des Bieres sehr überzeugend. Es ist ein wirklich erfrischendes Bier, das vor allem dadurch überzeugt, das es nicht zu süßlich ist, sondern schön süffig und auch die Kohlensäure hält ist dezent gehalten und macht das Bier sehr bekömmlich.

Zum Fazit: Ein süffig, kräftiges Exportbier mit schönen Malznoten. So muss das sein und so trinkt man gerne eine Halbe. Es ist auch etwas würzig, jedoch hält es sich im Rahmen und lässt den Fokus auf dem malzigen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Satan Black

Aus Peizegem, einer Gemeinde nördlich von Brüssel, stammt mein nächstes Testbier. Dort hat die Brouwerij de Block ihren Sitz. Die 1887 von Louis de Block gegründete Familienbrauerei ist vor allem für ihre Satan Biere bekannt. Vom Teufel unter den Bieren gibt es 3 Versionen, von denen ich heute das Black, die dunkle Satanspezialität verkosten werde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, schokobraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Das Bier hat ein schokoladiges Aroma, mit leicht getreidigen Anflügen. das schokoladige überwiegt aber deutlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem Geschmack der leichte schokoladige Elemente hat, aber sonst habe ich tatsächlich zunächst nicht wirklich viel Geschmacksvariabilität. Ich empfinde dieses Bier als leicht bitter mit etwas süßlicher Note. Dazu ist es auch röstig. Dennoch hat es hat für seinen Alkoholgehalt wie ich finde geschmacklich erstaunlich wenig zu bieten.

Zum Fazit: Für mich ist es ein eher langweiliges Bier. Es könnte geschmacklich durchaus ausgeprägter sein. So ist es eher nichtssagend. Ich hätte mir hier deutlich mehr erwartet. So ein richtiger Satan ist es vielleicht nur, da man seinen Alkoholgehalt nicht wirklich merkt. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Hochdorfer Schwarzer Ritter

Ganzjährig vom Fass erhältlich, gibt es den Schwarzen Ritter im Juni/Juli auch als Flaschenbier. Das Schwarzbier der Kronenbrauerei aus dem Nagolder Stadtteil Hochdorf gibt es nun auch in meinem Bierblog. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas getreidig röstiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack;: Ich habe ein Bier, das zunächst recht Geschmacksneutral wirkt. Es hat nur etwas süßliche Aromen, ansonsten ist es eher zurückhaltend. So wirklich röstige Noten kommen zunächst nicht durch. Diese entfalten sich erst im späteren Trinkverlauf, sind aber dennoch ein wenig zaghaft.

Zum Fazit: Für mich könnte das Bier definitiv etwas röstiger und kräftiger im Geschmack sein. So finde ich es leider auch etwas fad. Dennoch ist es insgesamt ein gut trinkbares Bier, dem aber etwas mehr Geschmack gutgetan hätte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hirter Pils

Die Hirter Privatbrauerei ist heutzutage die einzige Privatbrauerei in Kärnten von nennenswerter Größe. Die Brauerei aus dem Micheldorfer Gemeindeteil Hirt wurde erstmals im Jahre 1270 erwähnt. Ab 1460 ist die Brauerei in Privatbesitz und die jetzigen Eigentümer führen den Betrieb nun schon in der 5. und 6. Generation. Im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Brauereien ist die Brauerei Hirt vor allem bekannt für ihr Pils nach böhmischer Brauart. Dieses wird es auch heute im Blog geben und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein ganz leicht hopfiges, ansonsten aber eher geruchsneutrales Bier zeigt sich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein erfrischendes Bier mit einer sehr hopfig aromatischen Grundaromatik, die sich bis in den Nachgang durchzieht. Es fällt auf, das die Kohlensäure in diesem Bier nicht gerade besonders viel ist, jedoch so mehr Raum für die Hopfenbittere lässt. Das Bier hat eine wirklich schöne Hopfenaromatik und ist dabei auch gut bitter, aber nicht zu sehr das es hier eindimensional wirken würde. Die Hopfenbittere hängt auch wirklich schön im Nachgang nach.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr schönes Pils, dass seinen Namen auch verdient. Es hat eine schöne Hopfenbittere, die auch lange am Gaumen nachhängt. Die Bittere ist aber nicht zu ausgeprägt und hält sich im Rahmen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. Für die volle Punktzahl müsste die Hopfenbittere doch noch etwas ausgeprägter sein.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Brand Up

Für meinen nächsten Biertest geht es in die Niederlande. Von der Brouwerij Brand aus Wijre in der Provinz Limburg nahe der deutschen Grenze kommt das nächste Testbier. 2 Biere hatte ich bisher vom Hoflieferanten des niederländischen Königshauses. Mit dem Up kommt nun das nächste Bier hier auf meinem Blog. Das Up soll stilistisch ein Lagerbier sein, wie es in seiner ursprünglichen Form nach einem Originalrezept von 1842 gebraut wurde. Es ist dabei eine Anlehnung an Lagerbiere tschechischer Brauart und für die Hopfung wurde auch ausschließlich Saazer Hopfen verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht fruchtiges Bier. Es hat etwas von Apfel und Birne

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit fruchtigen Noten, die ich dem Apfel zuordnen würde. Daneben ist es noch etwas süßlich und auch leicht hopfig am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf kommt eine leichte Bittere ins Bier, gepaart mit einer gewissen Malzsüße, die immer wieder durchkommt. Es ist aber insgesmat eher etwas unspektakulär.

Zum Fazit: Nach einem verheißungsvollen Beginn flacht das Bier leider etwas ab. Es ist dann eher belanglos, aber hat dennoch einen ordentlichen Geschmack, ist erfrischend und es blitzt immer wieder etwas fruchtiges auf. Eine leichte Hopfenbittere am Gaumen rundet den Geschmack ab. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Kanterbräu Biere Blonde

Im nächsten Biertest habe ich ein Bier aus Frankreich, wobei genauer gesagt auch viel deutsches in ihm steckt. Die Rede ist vom Kanterbräu, einer Marke mit reichhaltiger Geschichte, die zuletzt im untersten Preissegment verschwand und der speziell in Frankreich auch der Ruf eines Billigbieres nachhängt. Seine Geschichte beginnt im Jahre 1936 in der Brasserie des Charmes in Lothrigen. Dei Brauerei schloss damals einen Handelsvertrag mit dem deutschen Hans Kanter, um den deutschen Markt zu erschließen. In diesem Zusammenhang wurde in Anlehnung an Kanter die Marke Kanterbräu kreiert. Das Bier fand jedoch vor allem auf dem französischen Markt reisenden Absatz, konnte jedoch nicht die Übernahme und anschließende Schließung der Brasserie des Charmes im Jahre 1971 verhindern. Fortan wurde Kanterbräu bei der in Nancy ansässigen Brasserie de Champigneulles gebraut. Nachdem diese mit der Brasserie Kronenbourg fusionierte, wurde das Bier fortan dort im Elsass gebraut. Dort wird das Bier bis heute gebraut, als ein helles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgolenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger und süßlicher Geruch, den ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ein recht geschmackneutrales Bier. Es hat im Abgang süßliche Noten, die ein wenig an Honig erinnern. Es hat einen ordentlichen Kohelnsäuregrad der am Gaumen im Abgang sehr prickelt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es eine leichte Säure. Dazu ist es immer noch recht unspektakulär.

Zum Fazit: Ich habe hier ein wirklich sehr nichtssagendes, absolut unscheinbares Bier. Das zwar ein wenig prickelt, dabei aber schon fast an Sprudel erinnert. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.