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BrauAtelier Hopfenweiße

Das Brauatelier ist ein Teil von Potts Gläserner Erlebnissbrauerei im Münsterland. Auf einem 15 Hektoliter Sudwerk werden hier feinste Craftspezialitäten gebraut. Dort ist auch mein heutiges Testbier, die Hopfenweisse entstanden. Die Hopfenweisse ist ein kaltgehopftes Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und leicht aromatischer Geruch. Es hat aber auch sehr schöne leicht tropische Noten. Es riecht leicht alkoholisch. Es riecht aber auch leicht brotig und hat eine Pflaume und Banane in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es fruchtig und hefig. Man hat sehr schöne Pflaumennoten und es ist auch getreidig. Es hat auf der einen Seite die Weizenaromen die das getreidige widerspiegeln. Es ist auf der anderen Seite aber auch sehr fruchtig und hat schöne Pflaumen und auch andere obstige Noten. Auch gegen Ende bleibt dieser Geschmack gleich. Es ist aber auch leicht bitter am Gaumen und irgendwie etwas alkoholisch und leicht säuerlich.

Zum Fazit: Ein uriges, urwürziges, aber irgendwie auch nicht ganz aufeinander abgestimmtes Bier. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Bergquell 1846

Zum 170 jährigen Betriebsjubiläum hat die Bergquellbrauerei aus dem sächsischen Löbau ein neues Bier auf den Markt gebracht. Das 1846 Hell. In jenem Jahr wurde auch die Brauerei in Löbau erbaut. Unter wechselnden Besitzern firmierte die Brauerei bis zum 2 Weltkrieg als Aktiengesellschaft, ehe sie zunächst teil- und später komplett verstaatlicht wurde. Nachdem nach der Wende aufgrund von massiv veralteten Anlagen und einem hohen Schuldenberg das Ende der Brauerei besiegelt schien, braute die Brauerei erstmals seit 7 Jahren ab 1996 auf einer komplett neu errichteten Produktionsanlage wieder selbst Bier. Seit 1999 ist die Brauerei in Besitz von Steffen Dittmar der die Brauerei in ruhigere Fahrwasser geführt hat und den Betrieb zu einer großen Regionalbrauerei entwickelt hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht getreidig brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas würzigen Aroma, das leicht bitter am Gaumen ist und das eine gute Portion Hopfen auch im Nachgang hat. Der Körper des Bieres ist angenehm schlank. Das Malz schmecke ich in den ersten Schlücken nicht wirklich heraus, kommt es doch eher über einen etwas bitteren Hopfen, der fast schon ein wenig aromatisch wirkt. Das Bier ist kernig würzig. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein durchaus annehmbares Bier, das aber doch eher ein würziges Getränk ist.

Zum Fazit: Ein würziges Helles. Ich finde Helle Biere, die nicht zu süß sind und eine eher würzige Komponente haben durchaus ansprechend und so überzeugt mich auch dieses Bier mit seiner feinen Hopfenwürze. Das Malz kommt aber gar nicht zum tragen und das bemängele ich hier ein bisschen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Zywiec

Für meinen nächsten Biertest bleibe ich geografisch in den Karpten. Allerdings wechsle ich den Standort von Rumänien zu den zu den polnischen Ausläufern der Westkarpaten gehörenden Beskiden. Im dortigen Dreiländereck Polen-Tschechien-Slowakei befindet sich die Stadt Zywiec. Die dortige Brauerei ist eine der größten Polens, ihre Historie ist aber eng mit dem Geschlecht der Habsburger verbunden, die das Gebiet gut 200 Jahre beherrschten. Gegründet im Jahre 1856 durch Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen verblieb die Brauerei auch nach dem Ende des ersten Weltkrieges, als das Gebiet um Zywiec an das wiedererrichtete Polen fiel, im Besitz der Habsburger. Erst die Sowjetische Besatzungsmacht enteignete sie im Jahre 1944 und die Brauerei wurde Teil eines Volkseigenen Betriebes. Nach der politischen Wende versuchten die Habsburger vom Polnischen Staat für die Enteignung zu einzuklagen. Bevor es zum Prozess kam einigte man sich jedoch außergerichtlich. In den 1990er Jahren wurde die reprivatisierte Brauerei schließlich von Heineken übernommen und gehört dem niederländischen Bierkonzern bis heute an. Das Zywiec Lager ist das bekannteste Bier der Brauerei. Erwähnenswert ist auch das Logo der Brauerei, das ein Tanzpaar zeigt, das in typisch Krakauer Tracht einen in der Gegend üblichen Volkstanz vorführt. Dazu kommen drei Tannen welche für die polnischen Beskiden stehen. Der Alkoholgehalt von Zywiec liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig und brotig, irgendwie aber auch verbrannt und ledrig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit leicht getreidiger Note. Ansonsten tendiert das Bier aber je länger der Geschmack anhält in eine nichtssagende Richtung. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf nur leicht getreidig und ansonsten eher nichtssagend. Gegen Ende fehlt es dem Bier vor allem an Kohlensäure und es wird schnell schal. Auch ist der Hopfen im Abgang ist nicht so gut abgestimmt und hängt leicht unangenehm am Gaumen nach. Dazu wirkt es auch etwas alkoholisch.

Zum Fazit: Nein so richtig überzeugt bin ich vom Zywiec wirklich nicht. Ist es am Anfang noch eher verhalten und nichtssagend, wird es gegen Ende auch etwas eklig, wozu vor allem der unangenehm nachhängende Hopfen beiträgt. Dazu ist die Kohlensäure recht schnell verschwunden und das Bier wird schal. Von mir gibt’s dafür nur 2 Sterne.

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Ursus Black

Ursus, das bedeutet im rumänischen Bär und ein solcher ist auch auf meinem heutigen Testbier zu finden. Die in den Karpaten weit verbreiteten Tiere stehen also Pate für mein heutiges Testbier. Auch in der Gegend um Cluj, die sehr gebirgig und bewaldet ist kommen diese kräftigen Tiere vor. Hier wird das Ursus Bier gebraut und ist heute das meistverkaufte in ganz Rumänien. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1878 von zwei ungarischen Brüdern, als Cluj noch zum Königreich Ungarn gehörte. Der Name Ursus taucht dabei erstmals im Jahre 1928 auf. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die zuvor verstaatlichte Brauerei wieder reprivatisiert. Seit 1996 gehörte das Unternehmen zu SABMiller, der damals zweitgrößten Brauereigruppe weltweit. Nachdem diese mit AB Inbev fusionierte, musste sie ihr Osteuropageschäft verkaufen und so kam die Ursus Brauerei 2017 zur japanischen Asahigruppe. Ursus selbst hat seit der Wende einige andere rumänische Brauereien aufgekauft, unter anderem die Brauerei in Timişoara, die älteste Rumäniens. Mit inzwischen 4 Standorten ist die Ursus Gruppe auch die größte Brauereigruppe im Karpatenstaat. Die dunkle Ursus Version, das Ursus Black, ein untergäriges Starkbier mit 6% ist jene Ursus Sorte die sich heute bei mir im Test befindet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstschwarzes Bier. Es hat einen schönen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen schokoladig süßlichen Geruch mit röstiger Komponente.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das eine schöne Röstaromatik hat, die immer besser wird, je länger das Bier im Mund bleibt und sich schön in der ganzen Mundhöhle ausbreitet. Sie hat auch etwas kaffeeartiges, oder von diesen Pralinen mit Kaffeefüllung. Dazu kommt im Antrunk eine gewisse süße. Im weiteren Trinkverlauf wirkt das Bier manchmal etwas klebrig.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes dunkles Bier, das ich fast schon als Bock bezeichnen würde. Ich bin wirklich überrascht, hatte ich doch nicht wirklich viel erwartet. So habe ich aber ein Bier mit einem schönen Wechselspiel von röstigen und süßlichen Noten. Von mir gibt es 4 Sterne. Abschließend gilt meinem treuen Bierspender noch ein Dank für das Besorgen des Bieres.

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Urban Chestnut Grünhopfen

Wolnzach ist das Zentrum des Bayerischen Hopfenanbaus in der Hallertau. Mitten im größten Hopfenanbau der Welt gelegen, finden sich vor Ort neben viele Hopfenbauern auch das deutsche Hopfenmuseum sowie das Hopfenforschungszentrum. Natürlich wird vor Ort auch Bier gebraut, nämlich von der Urban Chestnut Brauerei. Diese übernahm im Jahre 2014 die Bürgerbräu und ist ein Ableger einer gleichnamigen US Craftbrauerei, die von einem in die USA ausgewanderten deutschen Braumeister gegründet wurde. So entstehen hier viele Spannende Biersorten, vor allem klassische, die neu und anders interpretiert werden. So auch mein heutiges Testbier, das Grünhopfen. Stilistisch ein Pils, wird der zum brauen verwendete Hopfen erntefrisch direkt vom Feld zum Sudkessel gebracht. Ganze 3 verschiedene Hopfensorten kommen hierbei zum Einsatz. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik. Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Es riecht fruchtig grasig. Man hat Orange oder Mandarine in der Nase.

Zum Geschmack: Ein erfrischendes Bier mit guter Kohlensäure und einem würzig grasigen Abgang. Das Bier wirkt sehr erfrischend und belebend. Es ist etwas herb im Abgang und hat auch eine eichte süße. Der Körper ist schlank und das Malz spielt hie nur eine sehr untergeordnete Rolle. Mich überzeugen hier vor allem die schönen grasigen, saftigen Hopfennote, die in Richtung Abgang auch Hopfenherbe mitbringen. Dennoch ist das Mundgefühl nicht trocken sondern saftig.

Zum Fazit. Ein wirklich vorzügliches Bier. Es wirkt sehr frisch und ist auch süffig. Man schmeckt wirklich wie frisch der Hopfen hier in den Sudkessel gekommen ist , da es im Mundegfühl sehr saftig wirkt und die grasig floralen Noten im Abgang perfekt zur Geltung kommen. Dazu bringt es die für ein Pils notwendigen Hopfenbittere mit. Ich gebe ihm die volle Punktzahl von 5 Sternen und kann auch die anderen Biere dieser Brauerei nur empfehlen, welche zu einem späteren Zeitpunkt noch vorgestellt werden.

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Unterbaarer Märzen

Gerade jetzt zur Volks und Oktoberfestsaison ist das Märzenbier wieder sehr beliebt. Das dies jedoch nicht nur als saisonal als Festbier, sondern auch im ganzjährigen Sortiment geht, beweist mein heutiges Tesbier, das Märzen der Schlossbrauerei Unterbaar. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt entsprechend auch bei ordentlichen 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen wirklich hervorstechenden Schaum.

Zum Geruch: Es riecht intensiv brotig mit leichtem Karamelleinschlag.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus würzig schmeckt und im Abgang prickelt. Das Bier ist im Körper kräftig und präsent, sowie nicht zu süßlich und im Abgang, da es dort durchaus würzig ist. Es könnte für mich persönlich aber noch einen etwas ausgeprägterem Geschmack sein. Insbesondere noch etwas mehr Würze am Gaumen.

Zum Fazit: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das aber nicht zu schwer wirkt. Insgesamt ist es süffig und nicht alkoholisch. Ich finde aber, das es im Geschmack etwas schwach ist. Hier könnten noch intensivere Malzaromen, vielleicht auch mit etwas Karamellnoten, sowie etwas Hopfen im Abgang nicht schaden. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Nankendorfer Landbier

Ein wirklicher fränkischer Klassiker ist das Landbier der Brauerei Schroll aus Nankendorf. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig röstiges Bier. Es hat einen gewissen süßlichen Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb getreidiges Bier mit einer gewissen Restsüße. Der Gesamteidruck wird aber durch einen brotigen Geschmack mit bitteren Hopfennoten im Abgang bestimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr ausbalanciertes Bier mit einer sehr getreidigen Note, die sich ins brotige überschlägt und dabei auch nicht zu süßlich wirkt. Dazu kommen feine Röstnoten die gut mit der Hopfenwürze im Abgang harmonieren.

Zum Fazit: Das Bier ist genau das, was man sich unter einem fränkischen Landbier vorstellt. Getreidig malzig, mit leichter Röstnote und dezenter Hopfenwürze. Klasse und 4 Sterne wert.

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Faust Sommerfestbier

Mit diesem Wochenende neigt sich der Sommer in diesem Jahr wohl endgültig dem Ende zu. Mit meinem heutigen Testbier, dem Faust Sommerfestbier, will ich den vergangenen Sommer noch einmal hochleben lassen. Ist Der Sommer zunächst sehr stürmisch und regnerisch gestartet, hat er doch die letzten Wochen meist seine schönen Seiten gezeigt und war für viele dann doch versöhnlich. Daher finde ich, hat er es sich auch wirklich verdient, das man ihn noch einmal hochleben lässt. Jedes Jahr zwischen April und Oktober erhältlich, hat das Sommerfestbier aus Miltenberg einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma habe ich hier in der Nase, welches aber nicht zu dominierend ist.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen Malzkörper, der dennoch etwas würziges am Gaumen hat. Es lässt sich gut trinken, und ist dennoch erstaunlich leicht und süffig. Der Körper ist präsent, aber nicht zu sehr. Im Abgang könnte das Bier noch etwas mehr Geschmack haben.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein süffig frisches Festbier, das eventuell noch etwas langwieriger im Nachgang sein könnte.

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Estrella Galicia Especial

Estrella scheint in Spanien ein beliebter Markenname für Bier zu sein. So gibt es neben Estrella Damm aus Barcelona auch Estrella Galicia. Gebraut wird das Bier, man könnte es ahnen, in Galizien, dem äußersten Nordwesten Spaniens. Die Brauerei die hinter dem Bier steckt, nennt sich Hijos de Rivera und sitzt in A Coruna, der Hauptstadt Galiziens. Gegründet wurde die Brauerei bereits im Jahre 1906. Im Gegensatz zu vielen anderen Internationalen Brauereien, befindet sich diese noch immer im Besitz der Familie von Gründer Jose Maria Rivera Coral. Die Marke Estrella Galicia ist hingegen noch nicht so alt und wurde erst im Jahre 1972 eingeführt. Bekanntestes Produkt der Brauerei ist das Especial, ein klassisches untergäriges Lagerbier mit einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas hopfiges Aroma zeigt sich in der Nase. Dazu kommt eine leicht florale Note.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus in die hopfige Richtung geht. Der Hopfen ist dabei aber etwas komisch bitter, vor allem wenn es in Richtung Abgang am Gaumen geht. Hier wirkt er etwas metallisch. Ansonsten ist das Bier im Körper doch überraschend leicht und ehrlich gesagt auch etwas nichtssagend. Aber bis auf den leicht metallisch schmeckenden Hopfen ist es absolut genießbar und keine Fehlaromen oder ähnliches. Dazu ist die Kohlensäure gut prickelnd.

Zum Fazit: Das kann man durchaus machen. In Spanien wie ich finde eines der besseren Biere und man merkt, das hier kein großer Konzern die Finger in Spiel hat. Es ist zwar etwas farblos, aber dennoch ist es überraschend hopfig. Es ist weit entfernt von einer dünnen, nichtsschmeckenden Einheitsplörre, wie es sie auch in Spanien vielfach gibt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Krug Pilsner

Von der Brauerei Krug aus Breitenlesau war schon das ein oder andere Biertest bei mir im Test. Dieses mal werde ich nun das Pils der Franken verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein getreidiges, leicht fruchtiges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr wohl süffig ist, aber auch eine deutliche Hopfennote aufweist. Dieses Aroma zieht sich bis zum Ende des Trinkvergnügens durch. Der Hopfen ist bitter, aber nicht unbedingt herb. Vor allem ist auch der etwas süßliche Malzkörper zu schmecken. Dennoch wirkt das Bier insgesam schlank und die Kohlensäure macht es spritzig.

Zum Fazit: Ein ganz gutes Pils, bei dem man den Hopfen auch wirklich schmeckt. Es ist bitter am Gaumen, aber nicht übertrieben wie man es teilweise von norddeutschen Pilsbieren kennt. Auch der Malzkörper ist vorhanden und es hat eine leichte Restsüße. Dennoch ein gutes Pils ich gebe ihn 4 Sterne.