Mit der Kalkbräu stelle ich nun wieder eine noch recht junge, aus der wahrlich nicht brauereiarmen Stadt Bamberg kommende, Brauerei vor. Gegründet wurde sie im Jahre 2022, als die beiden Freunde Thomas und Benedikt beschlossen ihr Hobby und die daraus resultierenden Bieren mit anderen zu teilen. Vor allem die Coronazeit nutzten die beiden um zu experimentieren und ihre Rezepte zu entwickeln. Durch die positive Resonanz aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und ersten Anfragen, wo man denn ihr Bier käuflich erwerben könnte, fühlten die beiden sich motiviert, dass Ganze etwas größer aufzuziehen. So war dann schließlich das Kalkbräu geboren. Der Name hat eigentlichen tiefgründigen Hintergrund und entstammt laut Website eher einem zufälligen Gedankengang unter der Dusche und leitet sich vom traditionell sehr kalkhaltigen Wasser der Stadt Bamberg ab. Aktuell gibt es ein Kellerbier und ein Vollbier und dieses stelle ich heute im Blog vor. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.
Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.
Zum Geruch: Ein getreidiges, aber auch leicht fruchtiges Bier. Es hat auch etwas von Beere und auch leicht Pfirsich mache ich aus.
Zum Geschmack: Ich habe auch hier im ersten Eindruck ein durchaus fruchtig süßes Bier. Es hat aber auch einen durchaus hopfig würzigen Abgang, der auch leicht harzig ist. Dennoch hat es auch eine leicht beerige Note. Die Kohlensäure ist eher gering und so ist das Bier sehr bekömmlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Wechselspiel zwischen leichtr fruchtigen Noten und etwas Karamell. Eine leichte Hopfenbittere sorgt für eine angenehme Würze und rundet das Bier ab.
Zum Fazit: Ein wirklich gutes, überraschend fruchtiges Lagerbier. Von mir gibt es 4 Sterne.