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Leinburger Pils

Die älteste Privatbrauerei im Nürnberger Land, das ist die Brauerei Bub aus Leinburg. Leinburg selbst ist eine mittelgroße Gemeinde, welche sich ca. 20 Km östlich von Nürnberg befindet. Die Tradition der Brauerei lässt sich bis ins Jahre 1617 zurückverfolgen, als ein Hans Herrmann in seiner bereits bestehenden Gaststätte eine Brauerei einrichtet. 1830 kauft Johann Bub die Brauerei und begründt damit die bis heute andauernde Familientradition, die sich mit Ernst und Babett Bub bereits in der 6 Generation befindet. Auch wenn die Biere der Brauerei nur sehr regional erhältlich sind, so hat das Sortiment durchaus eine gewisse Vielfalt zu bieten. Im heutigen Test halte ich es aber zunächst ganz klassisch und verkoste das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht in der Nase hopfig und floral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich auch hier ein sehr aromatisches, hopfiges Pils, das durchaus auch etwas bitteres am Gaumen hat. Es hat einen relativ schlanken Körper und die Hopfennoten sind wirklich gut ausgeprägt. Die Hopfennoten wirken sehr grasig aromatisch und es hat durchaus einen nicht zu unterschätzenden bitteren Kick. Hier wurde definitiv qualitativ hochwertiger Hopfen verwendet und kein extrakt. Dazu wirkt das Bier sehr frisch. Aber auch eine leichte Malzsüße kann dem Bier attestiert werden, die den Trinkgenuss insgesamt sehr gut abrundet. Bis zum Schluss bleibt das Bier ein knackiges, hopfiges Pils mit einer sehr schönen Hopfenbittere, die hier definitiv nicht zu kurz kommt. Der Nachgang ist dann im Rachen durchaus ein wenig trocken und macht Lust auf den nächsten Schluck.

Zum Fazit: Was soll ich sagen. So muss ein Pils schmecken. Eine wirkliche Aromenbombe an grasig floraler Hopfenaromatik, die mit einer knackigen Bittere ausklingt. Hier kann es nur die Höchstwertung von 5 Sternen geben. Die Biere der Brauerei lohnen sich definitiv! Absoluter Geheimtipp.

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Union Siegel Pils

Die Dortmunder Union war einmal eine der führenden und größten Brauereien Deutschlands und der Bierstadt Dortmunds. Jedoch hat auch sie den Konzentrationsprozess der 90er und 2000er Jahre nicht überstanden. Als führende Kraft der Brau und Brunnen AG wurden ab den 1970er Jahren zahlreiche Brauereien in Deutschland übernommen, bis man schließlich zu Deutschlands größter Brauereigruppe angewachsen war. Nachdem na sich jedoch mit den Übernahmen finanziell übernommen hatte, führte dies schließlich zum ökonomischen Niedergang. Deshalb kaufte Dr. Oetker die Brau und Brunnen im Jahre 2004 auf und integrierte sie in die hauseigene Radeberger Gruppe. Die Union Brauerei selbst braute lange am historischen Standort mit dem Dortmunder U, welches noch heute ein Wahrzeichen Dortmunds ist. Im Jahre 1994 zog man auf das Gelände der kurz zuvor übernommenen Dortmunder Ritter Brauerei. Hier braute man noch bis zum Jahre 2006 als Brauerei Brinkhoff, bevor der Braubetrieb schließlich ganz eingestellt wurde. Seither werden die Biere, wie auch die übrigen Dortmunder Marken in der Dortmunder Actien Brauerei gebraut. Der Alkoholgehalt des Siegel Pils liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr geruchsneutrales Bier. Man riecht nur ein ganz leichte Hopfennote.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man doch herbe Noten, die aber für mich eher nur marginal sind. Es ist ein leichtes Bier, ohne besonderen Geschmack. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher unspektakuläres, dünnes Bier. Es ist im Abgang etwas unpassend bitter und insgesamt aber einfach geschmacklich sehr neutral mit hier und da nur leichten Anklängen des Hopfens. Der Hopfen wirkt metallisch und man schmeckt schon ehr, das es sich hier um billigen Extrakt handelt.

Zum Fazit: Dieses Bier ist keine wirkliche Empfehlung. Es ist sehr dünn ud der Hopfen, wenn er überhaupt wahrnehmbar ist, wirkt schon sehr künstlich. Das gibt daher auch nur 1 Stern.

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Lauterbacher Erbpils

Für meinen nächsten Biertest geht in den Vogelsberg, einem Mittelgebirge in Osthessen. Die Lauterbacher Burgbrauerei liegt im Zentrum des Vogelsberg und entstand im Jahre 1842 aus der Vereinigung der bereits seit dem Jahre 1527 in der Lauterbacher Burg bestehenden Riedeselschen Brauerei und der Brauerei auf Schloss Eisenbach, die Ebenfalls der Familie Riedesel gehörte. Nachdem die Brauerei den beengten Gemäuern der Burg entwachsen war, entschloss man sich im Jahre 1894 für einen Neubau außerhalb der Stadtmauern. Nachdem man 1968 die Auerhahn Brauerei in Schlitz übernahm, wurde man schließlich im Jahre 1998 selbst von der Hochstift Brauerei aus Fulda übernommen. Heute firmiert man nach der Übernahme der Alsfelder Brauerei als Vogelsberger Landbrauereien und ist eine 100%tige Tochter der Hochstift Gruppe. Das Erbpils, mein heutiges Testbier, wurde nach einem überlieferten Rezept der Schlossherren aus Eisenbach gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier, welches nach nicht sonderlich viel riecht. Es ist wenn dann nur etwas getreidig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches mich in sofern überzeugt, das es hopfig herb ist, aber etwas unausgewogen wirkt. Der Hopfen ist nicht richtig bitter, sondern wirkt eher etwas metallisch am Gaumen. Es ist nur leicht bitter, ansonsten bleibt bei diesem Bier ehrlicher Weise nicht so viel übrig. Die Bitterkeit wirkt auch nicht so recht auf das restliche Bier abgestimmt und so fehlt dem Bier vor allem in Richtung Abgang etwas. Es wirkt einfach schlicht unausgewogen

Zum Fazit. Ein Freude für den Biergenießer soll dieses Bier angeblich sein. Nein ganz und gar nicht. Ich finde es pappig und der Hopfen wirkt künstlich bis metallisch. Eher ist das Bier schon fast etwas für den Ausguss. Dazu ist die Bitterkeit wenn sie denn kommt überhaupt nicht zum Bier passend. Dazu ist der Körper und das Malz schon sehr dünn. Ich vergebe daher auch folgerichtig nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Krostitzer Pilsner

Da Schweden König Gustav II. Adolf 1631 durstig über das Bier der Krostitzer Brauerei herfiel und das Bier in höchsten Tönen lobte, ist er schon seit langem das Markenzeichen der sächsischen Brauerei und grüßt von jeder Flasche. 1534 bekam das Rittergut Crostitz, der Vorläufer der heutigen Brauerei von damaligen sächsischen Herzog das Braurecht verleihen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Brauerei nördlich von Leipzig zu eine der größten im Königreich Sachsen. Erst die Verstaatlichung nach der Gründung der DDR bremste das rasante Wachstum. Dennoch war das Bier auch zu DDR Zeiten sehr beliebt und genoss einen guten Ruf. Nach der Wende wurde die Brauerei unter Federführung von Gerhard Hohmann von der Bindingbrauerei übernommen und umgehend modernisiert. Seither ist die Brauerei ein Teil der Radeberger Gruppe, der Brauereisparte des Dr. Oetker Konzerns. Das Pilsner ist der Klassiker aus Krostitz mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein pilsiger Geruch mit einer dezent würzigen Hopfennote die eine gewisse Süße ausstrahlt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Pils das im Antrunk eine gewisse Malzsüße mitbringt. Es ist ein Bier, das im Abgang ein wenig bitter ist und diese schöne dezente Hopfennote wunderbar transportiert. Der Körper ist sehr dünn hat aber geschmacklich eine gewisse Präsenz. Man spürt den Hopfen, dieser ist jedoch dezent und der Körper ist malzig süß und diese leichte Malzsüße dominiert den Geschmack zuungunsten des Hopfens, der nur feinmild anklingt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Für ein Pils ist es mir etwas zu mild. Ich hätte mir durchaus noch mehr Hopfen gewünscht und etwas weniger Malzsüße. Ansonsten ist es aber ganz in Ordnung.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Lieselotte Pils

Mein nächstes Beispiel zeigt wieder einmal, wie man eine längst geschlossene Brauerei wieder zu neuem Leben erweckt. Es geht um die Brasserei Perle von Christian Artzner. Als dieser die Brauerei im Jahre 2009 eröffnet, war dies nicht die erste selbigen Names, die von der Familie Artzner betrieben wurde, denn bereits sein Ururgroßvater eröffnete im Jahre 1882 in Schiltigheim bei Straßbourg eine Brauerei names Perle. Diese Brauerei schloss sich 1969 zunächst mit 4 weiteren Elsässer Brauereien zur Albra zusammen, ehe die Grupee 1972 von Heineken übernommen wurde. Diese schloss umgehend den Standort in Schiltigheim und das Bier der Marke Perle verschwand vom Markt. Seit 2009 braut die Familie Artzner also wieder Biere, unter anderem auch mein Testbier, das Lieselotte Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, leicht trübes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum, der aber nur ca. 1 cm breit ist.

Zum Geruch: Es riecht sehr fruchtig, man hat leicht tropische Einflüsse, vor allem Melone rieche ich herraus, aber auch ein wenig brotige Noten kommen durch.

Zum Geschmack: Ein erstaunlich herbes Pils. Man hat das fruchtige der Melone nur leicht im Antrunk. Auf der anderen Seite ist der Hopfen aber im Vergleich zu nordeischen Pilsnern eher moderat gehalten und blumiger. Es hat aber so eine wunderschöne leichte Malzsüße, die dem leichten Körper eine schöne Geschmacknote verleiht. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man dieses leichte süßliche Aroma das so einen mix aus getreidgen und leicht fruchtigen Noten.

Zum Fazit: Der herbe Einstieg weicht immer süßlicheren Noten und der Hopfen hat insgesamt durchaus eher etwas blumiges. Also auch die Franzosen, zumindest im Elsass können durchaus auch Bier brauen. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Blauer Löwe Pils

Bei meinem nächsten Biertest lande ich bei einem fränkischen Pilsbier. Es gibt das Pils der Brauerei zu Blauen Löwen aus Höchstadt an der Aisch. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik : Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein keksiges, aber auch irgendwie leicht komisches Aroma. Es riecht etwas pappig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit hopfigen Noten, die aber auch etwas metallisch wirken und nicht ganz harmonisch sind im Mundgefühl. Es ist etwa herb im Geschmack. Ich habe hier ein Bier mit einem komisch herben Geschmack. Es hat irgendwie noch so eine keksige Note mit dabei, die nicht so recht dazu passt. Es hat auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Herbe die am Gaumen im Mund hängen bleibt

Zum Fazit: Das Bier zeigt Kante und Geschmack. Ob das wirklich positiv ist weiß ich aber nicht so recht. Ich finde es eher gewöhnungsbedürftig und geschmacklich auch eher noch leicht metallisch. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Braustolz Pilsner

Von der Chemnitzer Biermarke Braustolz habe ich im nächsten Biertest das Pilsner. Das Pilsner ist die Standortsorte der Brauerei, deren Biere inzwischen in der ebenfalls zu Kulmbacher Gruppe gehörenden Sternquell Brauerei in Plauen gebraut werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In der Nase hat man ein hopfig herbes bier. Es hat schöne florale Noten. Aber es ist auch leicht süßlich.

Zum Geschmack: Ein zunächst durchaus herbes Bier. Es ist im Abgang dezent hopfig. Dazu ist es leicht getreidig süßlich am Gaumen und im nNachgang. Irgendwie hat es fast schon leicht karamellige Töne. Irgendwie wirkt es aber auch leicht mineralisch, aber dennoch nicht ganz Geschmacklos. Im Nachgang ist es wie gesagt eine wenig karamellig.

Zum Fazit: Ich finde das Bier ist geschmacklich eher herb-karamellig. Im ersten Schluck hat es durchaus eine gute Hopfenherbe. Diese verliert sich aber recht schnell und der Pilsgenuss flacht dann aber merklich ab. Ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es fehlt einfach Hopfen für ein Pils.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Müllerbräu Hopfenland Pils

Die Müllerbräu aus Pfaffenhofen sitz mitten im Hopfenland Hallertau. Deshalb ist es auch nur konsequent, dass sie ihr Pils auch Hopfenland Pils nennt. Beim European Beerstar Award im Jahre 2016 konnte das Bier sogar eine Silbermedaille abgreifen. das lässt mich gespannt zurück. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr helles bis strohgelbes Pils. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier zeichnet sich durch einen hopfig getreidigen Geruch aus.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck erstaunlich hopfig ist. Immer wieder versucht eine leichte Malzsüße durchzukommen, schafft es aber zum Glück nicht gegen den Hopfen anzukommen. Der Körper des Bieres ist sehr schlank. Der Hopfen wirkt leicht bitter, aber aromatisch. Durch diese leichte Malzsüße entsteht im Abgang kein trockenes Mundgefühl wie bei vielen anderen Pilsbieren, sondern man hat Lust auf den nächsten Schluck. Das Bier wirkt insgesamt sehr frisch und die Hopfennoten ergänzen sich sehr gut mit der leichten Malzsüße. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Malzsüße aber weiter zu und der Hopfen versteckt sich leider etwas zu sehr.

Zum Fazit: Ich liebe aromatische, grasig florale Pilsbiere, die im Abgang nicht zu trocken ausfallen. Gegen Ende verflacht mir das Bier abe rzu sehr und die Malzsüße ist im Geschmack dann für ein Pils zu dominant. Knapp keine 4 Sterne aber sehr gute 3.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Zillertal Pils

Die im Jahre 1500 erstmals erwähnte Zillertal Brauerei in Zell am Ziller ist die älteste Privatbrauerei in Tirol. Damals bekommt die örtliche Probstei das Braurecht vom Bischof aus Salzburg verliehen und an diese Tradition der Mönche knüpft die noch heute bestehende Brauerei nathlos an. Im Jahre 1678 erwarb Ludwig Jobst die Brauerei. Das besondere dabei, er war de erste freie Bierbrauer Tirols und auch die heutigen Inhaber können ihre Wurzeln bis zu ihm zurückverfolgen. Damit steht aktuell nun schon die sage und schreibe 16. Genertion der Familie am Sudkessel. Heute bietet die Brauerei mit dem BrauKunstHaus ein interaktives Erlebnisszentrum, in dem  Besucher die Geschichte des Bieres im Zillertal, dem Zillertal selbst, aber auch des Bieres näher gebracht wird. Die Brauerei hat ein sehr breites Sortiment an unterschiedlichsten Spezialitäten und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein besonders geruchsintensives Bier mit einem schönen Zitrusduft. Es hat hier und da leicht süßliche Noten. Dazu kommt etwas grasiger Hopfen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein süßliches Bier, mit einem etwas ledrigen Aroma und einer süßlich toastigen Note im Abgang. Es ist im weiteren Trinkverlauf süßlich und auch die Kohlensäure hält sich eher zurück. Danach kommt immer mehr der Hopfeneinschlag durch und das Bier hat eine feinmilde, aromatische Hopfung mit im Abgang sehr schönen Zitrusaroma. Es wirkt darüber hinaus sehr fisch und lebendig.

Zum Fazit: Ein feinmildes Pils, bei dem der Hopfen etwas Zeit zur Entfaltung benötigt. Dann ist er aber da und zeigt sich durchaus auch nicht zwingend bitter, sondern eher floral bis zitruslastig. Alles in allem ein frisches Bier, aber mir könnte es hier durchaus noch mehr Hopfen sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Wiesener Pils

Mein nächster Biertest geht nach Unterfranken. Fast schon an der Grenze zu Hessen befindet sich das Brauhaus Wiesen. Von diesen gibt es im folgenden Biertest das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein durchaus hopfig aromatisches Bier mit grasig blumigem Abgang.

Zum Geschmack: Man hat einen hopfig frischen, leichten Eindruck. Es ist grasig und aromatisch, auch im Abgang. Es könnte zugleich aber auch durchaus herber sein. Das herb-aromatische Hopfenaroma zeigt sich vor allem im Gaumenbereich Diese Note, die das Bier auszeichnet, werden auch immer herber, je länge man das Bier trinkt. Sie sind jedoch stets aromatisch herb und nie richtig bitter.

Zum Fazit: Ich finde ein gutes, typisch süddeutsch, eher aromatisch grasiges Pils. Es ist nicht so herb und trocken wie man das von den norddeutschen Pilsbieren kennt. Aber der Hopfen ist vorhanden und präsent. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.