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Dremel Schwanen Pils

In Wattendorf, der kleinsten Gemeinde im Landkreis Bamberg scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, zumindest wenn man Liebhaber fränkischer Biere ist. Ganze 2 Brauereien befinden sich in der gerade einmal 632 Einwohner zählenden Gemeinde. Neben der Brauerei Hübner, deren Biere es leider nicht als Flaschenbier gibt, gibt es auch noch die Brauerei Dremel im Ort und von genau dieser stelle ich heute das erste Bier in diesem Blog vor. Erstmals erwähnt wurde die Brauerei im Jahre 1773, 1865 ist sie dann in den Besitz der Familie Dremel übergegangen, die die Brauerei und den dazugehörigen Gasthof noch heute führt. Die Brauerei ist eine typisch fränkische Landbrauerei, bei der es sich am besten lohnt, das Bier direkt vor Ort frisch vom Fass zu verkosten. Da ich das aber nun heute leider nicht kann, muss ich mich eben mit der Flasche begnügen. Insgesamt gibt es 3 ganzjährige und mehrere saisonale Biere, wobei ich heute das jüngste Bier von Dremel, das erst seit 2021 gebraut Pils verkoste. Wie alle Biere der Brauerei wird es auch nicht filtriert und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat eine durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger, etwas zitrusartiger Geruch den ich in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem insgesamt durchaus schönen Hopfenaroma das umgarnt wird von einer leichten Zitrusnote. Die Hopfennoten hängen auch noch länger im Abgang nach. Man hat frisches wie auch erfrischendes Bier mit einer feinhopfenigen Note im Abgang, die von einem leicht hefigen Aroma begleitet wird und das Bier insgesamt sehr erfrischend macht, im Körper ist es leicht, aber dennoch nicht wässrig. Insgesamt hat man ein süffiges Pilsbier mit einem herbfeinen Abgang, der gepaart ist ist mit feinmalzigen hefig-fruchtigen, leicht grasigen Noten. Insgesamt ist es was den Hopfeneinsatz angeht ein eher milderes Pils.

Zum Fazit: Ich finde zwar das das Bier insgesamt einen schönen vollmundigen Geschmack hat. Ich finde aber, dass das Pils insgesamt zu mild ist. Hier hätte ich mir noch etwas mehr knackigen Hopfen gewünscht. Ich gebe dem Bier 3 Sterne auch wenn das vermutlich eine zu harte Bewertung für dieses durchaus süffige und wohlschmeckende Bier ist, aber kenne ich einfach hopfenbetontere Pilsbiere.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rostocker Pils

In Mecklenburg Vorpommern gibt es inzwischen nicht mehr wirklich viele Traditionsbrauereien. Die meisten mussten nach der Wende inzwischen schließen und konnten sich gegen die Konkurrenz aus dem Westen nicht behaupten. Die Brauerei Rostock hingegen hat sich bis heute am gehalten, wenngleich auch mit ordentlicher Unterstützung aus dem Westen. 1991 gleich nach der Wende wurde die Brauerei von Becks übernommen, ehe sie über den Umweg Brau und Brunnen 2006 bei der Radeberger Gruppe landete. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1878 als Friedrich Ohlerich und Georg Mahn die 1869 gegründete Julius Mayersche Bierbrauerei ersteigerten. In der Brauerei wurde von Anfang an groß gedacht und die beiden Käufer investierten viel Geld in den raschen Ausbau der Brauerei und deren stetiger Modernisierung. Von Anfang an als industrielle Großbrauerei betrieben, erweiterte die Brauerei ihr Absatzgebiet immer wieder durch Zukäufe anderer Brauereien. Dieser Aufschwung wurde erst durch Zerstörungen und Demontage im zweiten Weltkrieg und die anschließende Verstaatlichung in der DDR gestoppt. Als VEB Brauerei Rostock erreicht man jedoch ab Ende der 50er Jahre wieder das Vorkriegsniveau an Bierabsatz. Damals wie heute ist das Pils das Aushängeschild in Rostock und als solches wird es auch heut von mir vorgestellt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig getreidiges Aroma mit einer durchaus vorhandenen brotigen Nuance.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer ordentliche Hopfennote, die im Abgang dann auch dabei bleibt. Irgendwie finde ich es dann auch etwas karamellig und erinnert ein wenig an ein tschechisches Pilsner. wobei es auch ganz leicht etwas grasiges hat. Im weiteren Trinkverlauf pendelt sich das Bier aber ein. Man hat eine gewisse Hopfennote, die auch einigermaßen aromatisch und leicht blumig ist, jedoch fehlt mir hier die herben Noten. Insgesamt würde ich den Hopfen als feinherb, aber nicht zu aufdringlich und auch ein wenig generisch beschreiben. Im Körper ist es wie zu erwarten recht schlank und zurückhaltend.

Zum Fazit: Ich finde man schmeckt hier durchaus seine norddeutsche Herkunft. für ein Industriepils hat es doch eine gute Portion Hopfen, auch wenn es jetzt nicht zu bitter ist hat man schon eine kräftig herbe Hopfennote. Von Malz schmeckt man recht wenig, aber das muss bei einem Pils auch nicht sein. Es ist insgesamt etwas unausgewogen aber ansonsten grundsolide, Von mir gibt es 3 Sterne.

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Detmolder Pilsener

Als nächstes Bier folgt nur der Sprung nach Westfalen, besser gesagt ins ehemalige Fürstentum Lippe, dessen Hauptstadt Detmold war. Aushängeschild der dort ansässigen Brauerei Strate ist definitiv das Pilsner. Folglich werde ich im folgenden Test mein Urteil über dieses Bier fällen, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma macht man hier in der Nase aus, welches ich auch als leicht grasig empfinden würde.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus annehmbar herb ist, aber nicht zu sehr sodass es ausgewogen und süffig wirkt. Im Abgang ist es aber schon fast ein kleines bisschen süßlich. Es hat aber dennoch eine gute Portion Hopfen im Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann auch noch deutlich hopfenbetonter, der Hopfen zeigt sich vor allem in Richtung Antrunk und im Mittelteil. In Richtung Abgang geht er dann eher in etwas teig buttrige Noten über, wie man sie auch von böhmischen Pilsbieren kennt.

Zum Fazit: Ich finde das Detmolder Pils durchaus überzeugend. Man schmeckt den Hopfen, auch wenn es ein durchaus runderes Pils ist und nicht so dieses trockene Norddeutsche. So kann es sich mit einer Wertung von guten 4 Sternen schmücken.

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Saalfelder Premium Pilsner

Zum Tag der deutschen Einheit darf heute natürlich auch ein Bier aus den neuen Bundesländern nicht fehlen. Dieses Mal soll es eines aus Thüringen und zwar von der Saalfelder Brauerei sein. Eines deren bekanntesten Biere ist das Premium Pilsner, wobei ich bei der Bezeichnung „Premium“ immer ein wenig vorsichtig bin, ist doch das wenigste als premium verkaufte Bier auch geschmacklich premium. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen hopfig fruchtigen Geruch mit einem Hauch zitrus.

Zum Geschmack: Ich habe ein ordentlich hopfiges Bier mit einem fruchtig bitteren ersten Eindruck. Vor allem eine sehr ausgeprägte Zitrusnote weiß zu überraschen. Im Abgang ist der Hopfen sehr deutlich wahrnehmbar mit einem bitterfruchtigen Aroma. Das Bier überzeugt auch im weiteren Trinkverlauf durch ein hopfig aromatisches Aroma, der vor allem auch im Nachgang noch lange anhält. Der Hopfen ist dabei zwar auch bitter, hat jedoch vor allem auch ein fruchtig florales Aroma was sehr zu gefallen weiß.

Zum Fazit: Ich bin überrascht, vor allem von der schönen Zitrusaromatik des Hopfens. Eines der ebsten Pilsbiere die ich bisher hatte. Hier ist Hopfen Programm, genau wie es sich für ein gutes Pils gehört. Der Name premium ist hier definitiv gerechtfertigt. 5 Sterne sind hier Pflicht.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Hütt Knallhütter Pilsner

Der nächste Biertest führt mich in den Norden von Hessen. Von der Brauerei Hütt auf der Knallhütte bei Baunatal habe ich heute das Knallhütter Pilsner. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig aromatischer Geruch, der einem hier in die Nase steigt.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit durchaus würzigem Aroma, das auch schön in Richtung Abgang etwas würzige Hopfennoten versprüht. Es ist dann auch durchaus aromatisch bitter in der Mundhöhle zugegen. Im Körper ist das Pils eher leicht und zeigt sich grundsätzlich geschmacklich hopfenbetont. Das Hopfige wirkt auch im weiteren trinkverlauf aromatisch herb, ja gar grasig. Insgesamt empfinde ich es aber als nicht wirklich bitter und könnte für meinen Geschmack durchaus noch ein wenig mehr Pepp haben.

Zum Fazit: Ein aromatisch hopfiges Pils, das mir aber insgesamt ein klein wenig zu mild ausfällt. Dennoch kann man das Bier gut trinken und es bekommt von mir eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Neunspringer Premium Pilsner

In Wörbis, im Nordweste von Thüringen befindet sich die Brauerei Neunspringe. Der ungewöhnliche Name kommt von den 9 Quellen im Umfeld der Brauerei von denen sie ihr Brauwasser bezieht. Das Pils der Brauerei aus dem Eichsfeld ist eines ihrer beliebtesten Bier, das einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges, etwas grasiges Geruchsaroma.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus leicht hopfiges im Körper aber eher schlankeres Bier. Im Nachgang ist es etwas malzig. Insgesamt hat man ein Bier mit eher leichten Körper, aber im Abgang empfinde ich den Hopfen eher als ein wenig moderat. Immer mal wieder kommt im Abgang zudem eher wieder die süße des Malzes durch.

Zum Fazit: Ein sehr wildes, nur wenig ich würde maximal sagen feinherbes Pilsbier, bei dem ab und an auch eher das Malz geschmacklich mehr zum Vorschein tritt. Angesichts dieser Tatsache kann ich daher auch nur 2 Sterne für dieses eher langweilige Pilsbier vergeben.

Veröffentlicht in 1-Stern

Stifts Pils

Auch heut bleibe ich mit meinen Biertest im Ruhrgebiet. Dieses mal allerdings nicht bei einer mittelständischen Familienbrauerei, sondern mein heutiges Testbier steht durchaus sinnbildlich für den Niedergang der Bierindustrie im Ruhrgebiet und speziell in Dortmund ab den 1980er Jahren. Gegründet im Jahre 1867 von Eduard Frantzen als auf industrielle Bierproduktion ausgelegte Brauerei bezieht sich der Name Stifts auf das zuvor an selber Stelle befindliche Kloster Clarenberg im Stadtteil Hörde, in welchem die Nonnen ebenfalls schon lange Bier brauten. Nach der Umwandlung der Brauerei in eine Aktiengesellschaft erwarb 1930 die Essener Stern Brauerei einen Großteil der Aktien. Im Jahre 1970 wurden schließlich auch die restlichen Anteile von der Gründerfamile Frantzen übernommen. 1973 wurde man schließlich mit samt der Stern Brauerei an den englischen Konzern Watney-Man verkauft. 1987 erfolgt dann die Übernahme durch den Lokalkonkurrenten Kronen, der den Konzentrationsprozess der Dortmunder Bierindustrie einleitete. Die Radeberger Grupper, unter deren Dach mittlerweile die meisten Dortmunder Biermarken vereint sind übernahm die Kronen Brauerei und damit auch die Stifts Brauerei im Jahre 1996 und hält die Markenrechte am Stifts Bier bis zum heutigen Tage. Kurz nach dieser Übernahme wurde1997 die Entscheidung getroffen, den Hördener Standort der Stiftsbrauerei stillzulegen und die Produktion zur Dortmunder Aktien Brauerei an den Borsigplatz zu verlagern. So werden heute inzwischen die meisten Dortmunder Marken an diesem Standort produziert. Der Alkoholgehalt des Stifts Pils liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, herllgoldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein milder nichtssagender Geruch. Es riecht etwas teigig und leicht muffig. Mehr nicht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es doch recht herb, aber diese herbe Hopfennote schmeckt irgendwie komisch und wirkt für mich künstlich bzw. nach billigem Hopfenextrakt. Der Küper ist leicht und es fällt nicht wirklich auf. Am Gaumen hält sich zudem hartnäckig etwas metallisches. Das Bier hat durchaus seine bitteren Momente, jedoch klingen diese nur kurz an und das Bier wirkt sehr abgeflacht. Vor allem nach der ersten Hälfte des Bieres lässt es stark nach und wird immer milder und langweiliger.

Zum Fazit: Es schmeckt wie es aussieht. Ein lieblos gebrautes Billigpils ohne Ecken und Kanten. Die Hopfenbittere hat durchaus vor allem zu Beginn ihre Momente, jedoch wirkt auch sie künstlich und bisweilen leicht metallisch. Insgesamt ist es aber ein wirklich sehr langweiliges mildes Bier mit hang zu leicht ekligem Hopfengeschmack. Dafür gebe ich dann auch nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Dentleiner Premium Pils

Die Brauerei Hauf aus Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach in Mittelfranken braut schon seit dem Jahre 2012 kein Bier mehr selbst, existiert aber als Marke und Getränkehandel weiter. Das 1680 erstmals erwähnte Gasthaus mit Braulizenz gelangte 1826 in den Besitz der Familie Hauf. Seit der Stilllegung werden die Biere in Amberg von der Brauerei Bruckmüller gebraut. Der Alkoholgehalt des Pils Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas hopfiges, irgendwie aber auch zuckrig riechendes Bier.

Zum geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus etwas bitter im Abgang ist und auch im Nachgang noch gut prickelt. Es ist etwas herb, hat aber einen doch irgendwie komisch herben Nachgeschmack der unangenehm am Gaumen hängt. Ich würde sagen, das er irgendwie leicht metallisch schmeckt und mir gar nicht gefällt. Auch ist mir hier zu sehr das Malz im Geschmack und der Hopfen ist zwar da und sorgt für eine gute Bittere, diese empfinde ich aber insgesamt irgendwie als unausgewogen.

Zum Fazit: Eigentlich hat das Bier ein für ein Pils guten Hopfengeschmack, aber irgendwie ist da dieser buttrige aber auch metallisch wirkende Nachgeschmack der mir gar nicht gefällt. Das gibt einen fetten Abzug, weshalb ich gerade noch so 2 Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Specht Spessart Pils

Von der Spessart Brauerei aus Kreuzwertheim, die sich momentan aufgrund eines Lecks im Sudhaus und den damit verbundenen Investitionen in einer wirtschaftlichen Schieflage befindet, habe ich im nächsten Test das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas süßlicher Geruch. Man hat schon ein getreidiges Aroma, wenngleich auch etwas Hopfen in die Nase kommt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein überraschen doch sehr aromatisches Pils, das ein schön grasig aromatische Hopfennote hat, die im Abgang auch leichte Bitternoten mitbringt. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein doch gut herbes Bier, das dieses dezentes Aroma ganz gut ausspielt und bisweilen auch leicht grasig wirkt. Der Körper des Bieres ist schlank und insgesamt wirkt das Bier schon sehr urig und rustikal.

Zum Fazit: Ein eher rustikales Pilsbier, das aber dennoch ein ordentlich uriges Hopfenaroma mitbringt. Dieses entfaltet sich im weiteren Trinkverlauf immer mehr und hat durchaus auch etwas rustikales ans sich. Dazu ist es vor allem am Anfang auch überraschend grasig bis aromatisch. Mir gefällt dieses Pils und ich hoffe das es die Brauerei schafft einen Investor zu finden um ihr Fortbestehen zu sichern. Das gibt 4 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Argus 11 Premium

Im nächsten Test habe ich wieder ein Bier, welches lediglich als Marke, nicht aber als Brauerei existiert. Es handelt sich um ein Bier der Marke Argus, welche von der Pivovar Platan für die tschechischen Filialen der Discounter Kette Lidl gebraut wird. Ab und an findet man diese aber auch in deutschen Filialen und so werde ich im folgenden Test nun die Version eines typisch tschechischen Lagerbieres verkosten, das einen Alkoholgehalt von 4,8% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht süßlich und getreidig. Am ehesten würde ich es aber geruchlich als neutral beschreiben.

Zum Geschmack: Es ist sehr bitter im Abgang und irgendwie finde ich auch das es metallisch schmeckt. Dannach kommt der typisch für ein tschechisches Pils leicht buttrige Nachgang. Bis auf dieses Bittere mit leicht komisch süßlichen Noten versetzte, hat dieses Bier gar nicht so viel zu bieten. Die Kohlensäure ist ganz in Ordnung gestaltet, jedoch ist es im Abgang einfach viel zu bitter und die Bittere hängt einfach eklig am Gaumen und zeigt sich dann auch metallisch.

Zum Fazit: Mein Fall ist dieses Bier leider überhaupt gar nicht und so kann ich aufgrund der oben beschriebenen Eigenschaften auch nur die Wertung von 1 Stern vergeben.