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Baisinger Helles

In Sachen Helles zieht nun fast jede Brauerei in Deutschland nach. Auch die Baisinger Brauerei aus Rottenburg am Necker hat seit ein paar Jahren ein solches im Sortiment. Ausfällig ist, die meisten Hellen eint, das das Etikett der Flaschen überwiegend in einem blauen Ton gestaltet ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein süßlich getreidiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist erfrischend und hat einen schönen süßlichen Abgang. Der süßliche Abgang wirkt sehr fein und hängt auch etwas am Gaumen nach. Es wirkt insgesamt sehr frisch und hat diesen etwas süßlichen Abgang. Gegen Ende wird das Bier ein klein wenig eigen und ist ab und an ist es etwas zu süßlich. Die Kohlensäure fehlt dann einfach irgendwie. Hier könnte auch noch etwas mehr Hopfeneinsatz sein.

Zum Fazit: Naja das Helle könnte durchaus noch etwas süffiger sein. Mir geht hier etwas die Kohlensäue ab. Dennoch ist ein ganz nettes Bier zum trinken. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Kneitinger Edel Pils

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Regensburg. In der Stadt an der Donau haben bis zum heutigen Tage noch 3 größere Brauereien überlebt. Eine davon ist die Brauerei Kneitinger, die vor allem für ihr Pils und ihr Dunkles Bier bekannt ist. Der Stammsitz der Brauerei befindet sich am Arnulfplatz mitten in der Mittelaterlichen Altstadt Regensburgs. Überlieferungen zufolge wurde hier bereits seit dem 16 Jahrhundert Bier gebraut. Zur Brauerei Kneitinger wurde es aber erst, als Johann Kneitinger I. 1862 die Brauerwitwe Maria Islinger heiratete. Bis zum Jahre 1991 blieb die Brauerei dann im Besitz der Familie Kneitinger. Als Sofie Kneitinger, die Witwe des letzten Kneitinger Braumeister, die zusammen keine Nachkommen hatten, 1991 starb, ging die Brauerei in den Besitz der eigens gegründeten Hans und Sofie Kneitinger Stiftung über. Diese führt bis heute den Betrieb und verwendete die Gewinne für karitative Zwecke. Das Kneitinger Edelpils, das ich heute verkoste, hat einen Alkoholgehalt von 5,2% und ist deutlich stärker eingebraut als übliche Pilsbiere.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, das auch leicht keksig in der Nase ist.

Zum Geschmack: Es ist ein, wie zu erwarten war eher milderes Pils mit einem durchaus süßmalzigen Ab- und Nachgang. Dazu strahlt das Bier auch eine gewisse Fruchtigkeit aus. Man hat ein Bier, das ein fruchtiges Hopfenaroma hat, ohne dabei aber zu herb zu wirken würde. Der Abgang ist süßlich und aromatisch mit einem Ticken der an Apfel aber auch bisschen an Zitrusfrüchte erinnert. Der Hopfen ist am Gaumen feinherb zu spüren, aber nicht allzu intensiv.

Zum Fazit. Für den Alkoholgehalt hat das Bier einen durchaus schlanken Malzkörper. Die Hopfenausprägung ist eher mittel, aber dennoch verleiht das Bier mir ein schön harmonisches Mundgefühl. Von mir gibts dafür eine Wertung von 4 Sternen.

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Krug Pilsner

Von der Brauerei Krug aus Breitenlesau war schon das ein oder andere Biertest bei mir im Test. Dieses mal werde ich nun das Pils der Franken verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein getreidiges, leicht fruchtiges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches sehr wohl süffig ist, aber auch eine deutliche Hopfennote aufweist. Dieses Aroma zieht sich bis zum Ende des Trinkvergnügens durch. Der Hopfen ist bitter, aber nicht unbedingt herb. Vor allem ist auch der etwas süßliche Malzkörper zu schmecken. Dennoch wirkt das Bier insgesam schlank und die Kohlensäure macht es spritzig.

Zum Fazit: Ein ganz gutes Pils, bei dem man den Hopfen auch wirklich schmeckt. Es ist bitter am Gaumen, aber nicht übertrieben wie man es teilweise von norddeutschen Pilsbieren kennt. Auch der Malzkörper ist vorhanden und es hat eine leichte Restsüße. Dennoch ein gutes Pils ich gebe ihn 4 Sterne.

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Haake Beck Pils

Haake-Beck ist wenn man so will die Regionalmarke, der weltweit operierenden Bremer Becks Brauerei. Ihren Ursprung hat die Marke in der Haake Brauerei, die 1826 von Cord Heinrich Haake gegründet wurde. Bis 1921 operierte die Brauerei als eigenständiges Unternehmen, bis sie dann ihre Bierproduktion mit der Kaiserbrauerei Beck zusammenlegte. Dadurch entstand nun die Brauerei Haake-Beck. Die nun entstandene Haake Beck AG kümmerte sich fortan um das Inlandsgeschäft, während sich die Beck & Co. mit dem Exportgeschäft im Ausland befasste. Erst im Jahre 1981 fusionierten beide Geschäftsbereiche zu einer gemeinsamen Firma. 2002 wurden sie schließlich von Interbrew übernommen und sind so heute Teil des großen Brauereiimperiums von Anheuser-Busch aus den USA. Haake-Beck ist sich dabei jedoch immer treu geblieben und nach wie auf dem regionalen Markt in Bremen und Umgebung verwurzelt. Das Sortiment ist die letzten Jahre jedoch sehr zusammengeschrumpft, das Pils gibt es aber immer noch. Dieses werde ich heute verkosten und es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr hopfig und herb.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es dezent herb und wie ich finde doch erstaunlich mild, hier hätte ich mehr Charakter erwartet. Sobald das Bier den Gaumen passiert hat ist im Nachgang quasi nichts mehr vom Geschmack übrig und es wirkt total wässrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein wirklich sehr nichtssagendes Bier, das nicht nach besonders viel schmeckt. Der Körper ist schlank und der Abgang wirkt auch etwas trocken, dennoch zeigt sich nur eine leichte Hopfenbittere am Gaumen.

Zum Fazit. Auf mich wirkt das Bier lieblos und wenn man so die Entwicklung der marke verfolgt auch irgendwie wie ein Auslaufprodukt. Der Antrunk ist noch spritzig und am Gaumen ist es herb, das war es aber auch. Man merkt das es ein Pils ist und es ist auch ordentlich gebraut, aber nach besonders viel schmeckt es leider nicht. Daher gibts auch nur 2 Sterne. Früher war dieses Bier bestimmt besser, zumindest hört man dies von vielen Bremern.

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Mittenwalder Berg Pils

Deutschlands höchstgelegener Luftkurort, das ist Mittenwald in den bayerischen Alpen. Auch hier gibt es eine Brauerei, deren Pils ich heute verkosten werde. Das Mittenwalder Pils kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein fruchtig hopfiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Man hat ein knackiges Pils, das aber eine komischen Nachtrunk hat. Es hat so einen süßlich bitteren Geschmack, der nicht so recht passt. Ich empfinde es als ein nicht ganz rundes Pils, das einfach einen komischen Geschmack im Nachgang hat, der nicht so ganz passt und auch leicht metallisch ist.

Zum Fazit. Mich stört an dem Bier, die eindeutig viel zu starke Restsüße. Für ein Pils sollte dies im Abgang nicht sein. Hier erwarte ich mehr Hopfengeschmack. Auch ist es leicht metallisch. Von mir gibts dafür nur 2 Sterne.

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Berg Bräumeister Pils

Das Bräumeister Pils der Berg Brauerei aus Ehingen ist ein Pils, das es mit dem Hopfen wirklich ernst meint. Ganze 4 Hopfensorten werden beim Brauen verwendet, darunte drei aus dem lokalen Anbaugebiet Tettnang sowie eine aus der Hallertau. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wie zu erwarten blumig hopfiger Geruch. Dazu ist es etwas teigig-getreidig. Mit Abstrichen hat man noch leichte Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Ein hopfig frisches Bier, welches mit einer gewissen Herbe sehr schön prickelt. Vor allem im Abgnag wird es dann sehr herb und teilweise trocken. Dennoch hat es auch blumig grasige Noten im Geschmack nd ist nicht einfach nur bitter. Der Mlzkröper ist nur leicht zu schmecken und ansonsten ist das Bier schlank und spritzig. Der Hopfen ist nicht unbedingt fruchtig dafür aber knackig herb und grasig.

Zum Fazit: Das Bier ist wirklich ein Highlight unter den Pilsbieren und man merkt an der Hopfung, das dem Braumeister ein gutes Pils am Herzen liegt. Es hebt sich definitiv von anderen Pilsbieren ab, da man hier den Hopfen wirklich schmeckt und dieser zudem noch frisch und natürlich wirkt. Von mir gibts 5 Sterne.

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Holsten Pilsener

Ecken Kanten Holsten, ist nur einer von vielen Werbesprüchen, die einem in den Kopf kommen, wenn man an das Pilsener der Hamburger Brauerei denkt. Das Flaggschiff, der zum dänischen Carlsberg Konzern gehörenden Brauerei wird mein Testbier für den heutigen Bierblog sein. Der Alkoholgehalt, dieses in ganz Deutschland verfügbaren Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher brotiges, zum Teil sogar süßliches Aroma hat man hier in der Nase. Es bleibt beim brotig keksigen Aroma.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, bei dem man im ersten Eindruck auch diesen kekesig hopfig-metallischen Geschmack im Mund hat. Ich finde, dass das Mundgefühl des Bieres irgendwie leicht pappig ist und das schmeckt mir nicht so wirklich. Ja es hat auch bittere Noten und diese sind wirklich ordentlich, wie man es bei einem norddeutschen Pils auch erwartet, dennoch hat es einfach auch diesen etwas unangenehmen Beigeschmack, der etwas grasig erdig ist. Alles in allem hat es diese metallische Bittere, die ich oft bei Industriepilsnern herausschmecke.

Zum Fazit: So richtig toll finde ich das Holsten Pils ehrlich gesagt nicht. Vom Fass schmeckt es sicherlich noch einmal etwas frischer und dann verschleiert die Kohlensäure etwas von den Fehlaromen. So ist es aber nicht wirklich überzeugend. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Schützenhof Pils

Ob mein folgendes Testbier mit der ehemaligen Schützenhof Bräu in Mainbernheim zusammenhängt lies sich in der Recherche nicht genau herausfinden. Dennoch braut die im nicht weit entfernten Ochsenfurt ansässige Brauerei Oechsner ein Bier Namens Schützenhof Pils, das als Billigmarke verkauft wird, wohl um Überkapazitäten abzubauen. Genau wie das Pils aus selbem Hause, kommt es auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der jedoch sehr schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Im Geruch geht es bei diesem Bier sehr getreidig mit einer leichten Süße zu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier zunächst etwas herb, dann kommen aber sehr schnell die süßlichen Noten durch, bevor dann erdig-süßliche Noten anklingen, die aber nicht so intensiv sind und sich sehr moderat verhalten. Auch im weiteren Trinlverlauf ist das Bier nicht besonders spektakulär, vor allem wirkt es billig bitter, sprich man schmeckt deutlich den Hopfenextrakt.

Zum Fazit: Ein absolutes Billigbier, das mich nicht sonderlich überzeugt. Daher kann es hierfür auch nur 1 Stern geben.

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Will Bräu Pilsner

Mein nächster Biertest dreht sich wiederum um ein Bier aus Franken, wobei die Brauerei bzw. der Ort historisch eigentlich eine stärkere Verbindung zum benachbarten Hessen bzw. Fulda hat. Die Rede ist von der Will Bräu bzw. dem Ort Motten, der rechtlich erst seit dem Jahre 1816 zu Bayern bzw. Franken gehört. Davor war er Teil des Hochstifts Fulda und unterstand somit den dort residierenden mächtigen Fürstäbten. Kulturell mag die Region dennoch fränkisch geprägt, sein, aber auch die Will Bräu selbst ist bis heute mit Fulda verbunden, denn sie befindet sich im Besitz des Hochstiflichen Brauhauses In Fulda, die die Brauerei Will bereits im Jahre 1987 übernahm. Jedoch hat auch die Will Bräu selbst ihre historischen Wurzeln als Hochstiftlich Fuldaische Amtsbrauerei und Lieferant für den Fuldaer Hof und Abtei, bis sie im Jahre 1791 zur Will Bräu wurde, als sie von Georg Will gekauft wurde un damit die bis 1987 anwdauerende Familientradition begründete. In meinem Biertest verkoste ich heute das Pilsener der Brauerei, das wie die meisten anderen Biere mit sehr bayerisch designten Etiketten daherkommt und auch als original bayerisches Pilsener verkauft wird und das obwohl die Brauerei, bis auf das, das sie politisch zu Bayern gehört, kulturell überhaupt nichts mit Bayern am Hut hat. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Dieses Bier hat keinen besonderen Geruch, eventuell ist es ganz leicht hopfig.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, welches ich für ein Pils eher mild finde und bei dem nur im Abgang etwas hopfige Noten am Gaumen aufploppen. Der Malzkörper ist dabei wie zu erwarten sehr schlank gestaltet. Das Pils ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher mild gestaltetes Bier. Es schmeckt nicht schlecht oder hat irgendwelche Fehlaromen, es ist aber auch nicht besonders herb oder aromatisch wie ich finde. Es hat es was leicht hopfiges am Gaumen, das war es dann aber auch.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr langweiliges Bier, das nur am Gaumen leicht hopfig ist. Es ist sicherlich nicht schlecht, aber da gibt es, gerade in der fränkischen Bierwelt doch einige Alternativen mit mehr Geschmack, auch wenn fränkische Pilsbiere im Allgemeinen oft nicht besonders bitter oder herb sind. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Gampert Bräu Förster Pils

Das Förster Pils aus dem Hause Gampertbräu ist als nächstes an der Reihe um verkostet zu werden. Wie so viele andere Brauerei befindet sich auch diese Brauerei in Oberfranken, jedoch nicht im Bamberger Raum, sondern etwas östlicher, an der Grenze zu Thüringen. Der Alkoholgehalt des Pilsners beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein leicht süßliches, aber auch hopfiges Bier. Es wird aber hauptsächlich von eher getreidigen Noten dominiert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das dezent hopfig ist. Es ist aber auch nur dezent süßlich. Der Körper des Bieres wirkt leicht und schlank. Insgesamt zeigt sich ein durchaus würziges und leicht getreidiges Bier. Im Abgang finde ich es aber dann auch eher ein wenig flach, aber dennoch ist der Hopfen immer präsent.  Irgendwie ist das Bier aber auch leicht pappig und hat es etwas von Karton im Abgang.

Zum Fazit: Ein mild-würziges Bier, das durchaus noch herber sein dürfte. Auch stört mich etwas der pappige Geschmack im Abgang. Insgesamt nichts besonders überragendes, aber auch nicht was einem schlecht bekommen dürfte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.