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Heineken Premium Quality

Im heutigen Test gibt es ein Bier, das wohl jeder von euch schon mal in der Hand hatte und vermutlich auch schon getrunken hat. Es ist das weltbekannte Heineken. Heineken ist aber nicht nur eine Marke und eine Brauerei, sondern mittlerweile, wenn die Fusion von SAB Miller und Inbev vollzogen ist, auch der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. Beim Bier handelt es sich um klassisches Lager, welches im internationalen Kontext aber oft schwer als Kategorie zu definieren ist, da dort die grenzen zwischen Pils und Hellem mehr oder weniger fließend sind.

Zur Optik : Es ist ein glanzfein filtriertes Bier mit einem weißen Schaum der zwar nicht sehr üppig ist aber für internationale Verhältnisse trotzdem recht üppig ausfällt.  Die Farbe ist hellgelb bis golden.

Zum Geruch: Dieser ist jetzt relativ unspektakulär, ein bisschen brotig aber auch ein wenig muffig kommt er daher, wobei man schon deutlich das getreidige heraus riecht.

Zum Geschmack: Ein ganz komischer Geschmack irgendwie etwas chemisches erinnert mich ein wenig an Schwefel im Antrunk. Im Mittelteil hat es aber schon einen blumigen, teilweise grasigen Geschmack. Es fällt auch auf, dass alles von einer harzig hopfigen Note umspült wird. Der Abgang wird dann aber leider sehr wässrig. Was im Geschmack so gut wie gar nicht durchkommt ist das Malz. Von einer leichten Süße ist nur sehr selten etwas zu schmecken.

Zum Fazit: Alles in allem noch relativ solide, aber teilweise wirkt es schon ein wenig künstlich und es ist hald auch nichts wirklich spektakuläres. Man muss ihm aber auch ehrlicherweise zugestehen, das es immerhin ein paar garsige Hopfennoten hat und somit nicht komplett nach nichts schmeckt. Auch das es nicht wirklich eklig und damit untrinkbar wäre spielt für die Bewertung eine Rolle. Von bekommt es gerade noch so 3 von 5 möglichen Sternen aber eher mit Tendenz nach unten.

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Rothaus Tannenzäpfle/Pils

Im heutigen Test geht es in den Hochschwarzwald, zur Rothaus Brauerei. Getestet wird das wohl bekannteste Bier der badischen Staatsbrauerei, das Tannenzäpfle. Dieses Bier ist überregional bekannt und hat auch weit außerhalb des Schwarzwalds zahlreiche begeisterte Fans. Dieses Jahr wird es mit einem besonderen Jubiläumsetikett vertrieben, da das Tannenzäpfle 1956 erstmals auf den Markt kam und somit 60 Jahre alt wird. Die Brauerei Rothaus existiert allerdings schon viel länger, nämlich seit 1791.

So nun aber zum Bier. Es hat eine sehr hellgelbe bis goldene Farbe. Der Schaum ist sehr feinprorig und gut einen Daumen breit. Besonders schön ist außerdem, dass er sehr lange anhält und sich nicht gleich verflüchtigt. Der Geruch ist für ein Pils erstaunlich süß, man bekommt zuerst ein paar brotige und karamellige Noten in die Nase. Hopfennoten, beziehungsweise grasige Noten lassen sich am Anfang nur schwer erriechen, oder halten sich noch dezent im Hintergrund. So verhält es sich zuerst auch im Geschmack. Der erste Eindruck ist, das es für ein Pils zuerst einmal ausgesprochen mild ist. Vor allem im Antrunk kommen schöne malzige Getreidenoten durch, welche auch am Gaumen spürbar sind. Die Herbe kommt erst bei allmählichem Trinken durch, kommt dann aber vor allem im Abgang und dem Mundgefühl nach dem herunterschlucken zur Geltung. Es wirkt fast so als läge sich die Hopfenherbe im Abgang um den Gaumen. Hierbei entsteht auch ein leichtes kratziges Gefühl im Rachen, welches die ätherischen Öle des Hopfens verursachen. Je länger man das Bier trinkt, desto hopfiger wird es auch, jedoch nicht in die klassische grasig herbe, sondern eher in die fruchtig ölige Richtung. Teilweise leichte Anklänge von Mango und Ananas sind zu schmecken, was dieses Bier sehr angenehm macht und dadurch auch sehr süffig wirkt, zumal sich immer wieder süßliche und brotige Noten des sehr gut ausbalancierten Malzbettes bemerkbar machen. Zum Fazit kann ich sagen ein wirklich sehr süffiges ausgewogenes Bier mit einem wirklich ausgewogenen Malzbett. Es fehlt nur noch etwas die pilsige Herbheit. Jedoch vergebe ich sehr gute 4 Sterne für dieses Bier, dass sehr genießbar ist und von dem man durchaus noch ein paar weitere genießen kann.

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Schwarzbräu Pilsner

Heute gibt es etwas bayrisches, auch wenn es sich um die in Bayern etwas unbeliebte Sorte Pils handelt. Die Brauerei aus der unser heutiges Biet stammt trägt den Namen Schwarzbräu. Die Brauerei befindet sich in Zusmarshausen, das sich zwischen Ulm und Augsburg direkt an der A8 befindet. Die Farbe ist klassisch strohgolden. und der Schaum verschwindet relativ Schnell. Geruchstechnisch ist es relativ neutral und man kann außer einer sehr leichten Malznote nicht viel eriechen. Was soll man dazu sagen im Antrunk eine leichte Malzsüße und im Abgang prickelt es sehr sehr leicht. Nachdem das Bier jedoch die Kehle herabgeronnen ist bleibt nicht viel im Mundraum. Auch wenn ich in Sachen Pils sehr unerfahren bin ,würde ich behaupten das dieses Bier sehr lehr und charakterlos ist. Ich würde gern noch mehr schreiben, aber außer dieser leichten Malzsüße im Antrunk gibt dieses Bier leider einfach nicht viel her. Zu Bewertung: Ich vergebe für dieses Bier 2 Sterne und auch nur deshalb weil es wenigstens keine Fehlaromen hat, für mehr reicht es aber nicht da es einfach nach nichts schmeckt. Also warum dieses Bier den Beinamen „Stolz der Bayern“ trägt erschließt sich mir überhaupt nicht, ich wäre nicht stolz darauf.

Brauerei:

Schwarzbräu GmbH, Zusmarshausen

Biersorte:

Pilsner

Alkoholgehalt:

5,0%

 

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Hessisches Löwenbier Pilsner

Der heutige Test führt uns nach Hessen genauer nach Malsfeld zur hessischen Löwenbrauerei. Das Bier wird aber mittlerweile nach der Übernahme durch die Hütt Brauerei bei dieser in Baunatal gebraut. Heute gibt es nun das Pils der Brauerei. Die Farbe ist klar filtriert und ein helles Gold. Der Geruch ist süßlich aber auch fruchtig. Leichte Orangen und Zitronennoten sind in der Nase zu erkennen. Der Geschmack ist, des guten Geruchs wegen leider sehr enttäuschend .Der größte Eindruck ist eigentlich nur wässrig und es schmeckt ein wenig kalkig. Im Nachgeschmack wird es ein wenig bitter, aber insgesamt schmeckt es eigentlich nach nichts groß. Dieses Bier ist leider gar nichts es schmeckt einfach nach nicht viel, das ist aber vielleicht auch das einzig Positive, da es wenigstens auch nicht eklig schmeckt. Summasumarum vergebe ich hierfür leider nur 2 Sterne

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Binding Römer Pils

Der Neueste Test befasst sich mit einem Frankfurter Original, dem Römerpils, benannt nach dem Frankfurter Rathaus ,das als Römer bekannt ist. Gebraut wird es bei der Binding Brauerei in Frankfurt Sachsenhausen. Das Aussehen verhält sich soweit ganz klassisch ,klar golden und der Geruch ist ein bisschen fruchtig und es sind Getreidenoten zu riechen. Vom Geschmack her ist es sehr weich und malzig und erst im Nachgeschmack kommt eine gewisse herbe, vor allem der süßlich brotige Geschmack überrascht da man dies eigentlich eher von einem Export gewohnt ist. Im weiteren Trinkverlauf macht sich dann aber doch eine fruchtig bittere Note bemerkbar, insgesamt hält sie sich dann aber doch sehr merklich zurück. Als Fazit kann man sagen nicht schlimm aber für ein Pils ist es dennoch deutlich  zu Malzig und viel zu wenig bitter, daher Durchschnitt und somit 3 Sterne

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ToOl Raid Beer

Nachfolgender Test bezieht sich auf das Raid Beer von ToOl was wenn meine Recherchen Stimmen in etwa ein Lager bis Pilsner Bier sein soll.Der Geruch ist sehr fruchtig frisch nach Zitronen und Melonen die Farbe ist leicht rötlich bis bernstein und hat einen schönen stabilen Schaum. Der Antrunk gibt sich zunächst einmal recht malzbetont, im Verlauf des Trinkvergnügens kommt aber immer mehr der Hopfen zum Vorschein bis er zum Schluss vollends die Oberhand behält. Der hOpfen beschränkt sich im Geschmack auf die bittere und das grasige, weswegen ich das Bier in Richtung Pils kategorisieren würde. Durch die extreme bittere fehlt dem Bier leider ein bisschen die Süffigkeit, wodurch es nur sehr schwer den Hals hinunter geht. Nach längerem trinken entfsltet sich aber auch das weich süße Malzbet am Anfang des Bieres. Zum fazit insgesamt ein sehr Gutes bier welches mir aber eine Spur zu bitter daherkommt. Darum 4 Sterne

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Robert Doms Bohemski

Im Folgenden Test wird es biertechnisch ein wenig exotisch und zwar geht es in die Ukraine, wo ich euch heute das Robert Doms Bohemski vorstellen darf. Laut Etikett handelt es sich um ein böhmisches Pilsener, was ja auch der Name Bohemski erkennen lässt. Mit 5,1 % handelt es sich bei diesem Bier eher um einen stärkeren Vertreter seiner Gattung. Hergestellt wird es übrigens von Carlsberg Ukraine, was mich vermuten lässt des es vermutlich in Lemberg hergestellt wird. Im Glas ergießt sich ein typisch klar goldenes Bier was auch eindeutig nach Hopfen riecht. Im Geschmack ist deutlich die bittere des Hopfens zu erkennen was aber deutlich für dieses Bier spricht. Im Mittelteil lässt sich auch eine schöne Malzsüße blicken die wunderbar mit der bittere des Hopfens harmoniert. Die Kohlensäuren wirkt leider ein wenig überdosiert aber nicht richtig störend. Der Nachtrunk ist ein wenig wässrig lässt aber spuren von Malz und Hopfen erahnen, sodass man richtig Lust auf den nächsten Schluck bekommt und es sich so um eine sehr süffige Angelegenheit handelt. Man kann ja über Ausländische Pilsener sagen was man will aber dieses Bier macht recht wenig verkehrt , von dem her vergebe ich heute getrost 4 Sterne in die Ukraine.