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Superfreunde Pils

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Pils. Pils und auch die anderen klassichen Bierstile sind mittlerweile nämlich auch bei den Craftbeer Brauerei angekommen. Das haben sich auch die Superfreunde aus Hamburg gedacht, und wollen so auch den ein oder anderen Biertrinker abzuholen, der nicht so auf IPAs oder ähnliches stehet. So ganz klassisch geht es bei den Superfreunden dann aber doch nicht und so ist das Pils mit den Hopfensorten Amarillo und Mosaic kaltgehopft. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 4,8%.

Zur Optik: Ein Mitteltrübes, goldenes Bier. Der weiße Schaum ist sehr sehr ordentlich.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, hopfiges Aroma. Das fruchtige Aroma geht etwas ins tropisches dazu rieche ich Traube.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich das fruchtig/hopfige Aroma, bei dem aber doch das fruchtige zumindest im Antrunk und Mittelteil bis in Teile des Abgangs bestehen bleibt. Im Nachgang  wird es dann noch bitter herb bzw. mischt es sich kurz mit fruchtigen Noten. Die fruchtigen Noten haben Einflüsse von Traube und ein paar tropischen Früchten. Auch im weiteren Trinkverlauf hat dieses Bier auf der einen Seite gut fruchtige Aromen, auf der anderen ist es aber auch trocken und herb. Es ist wirklich ein interessantes Wechselspiel.

Zum Fazit: Ein spannendes und abwechslunsgreiches Pils das zu gefallen weiß. Mir hat es gut geschmackt. Es könnte meines erachtens für ein Pils noch etwas herber und bitterer sein. Für mich ist dieses Bier 4 Sterne wert.

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Greizer Schloß Pils

Der heutige Biertest führt mich nach Thüringen, in die ehemalige Residenzstadt Greiz. Dort befindet sich seit 1872 die Vereinsbrauerei Greiz. Nach einer wechselvollen Geschichte mit zahlreichen Besitzerwechseln und der zwischenzeitlichen Verstaatlichung durch das DDR Regieme, ist die Brauerei nun seit 2010 in Besitz der Familie Schäfer. Aus dem kleinen aber feinen Sortiment der Brauerei möchte ich heute das Schloßpils, das beliebteste Bier der Brauerei verkosten. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frisches Aroma. Ansonsten macht das Bier ehrlichgesagt nicht so viel her.

Zum Geschmack: Ein sehr mildes Pils mit einer im ersten Eindruck eher getredig, süßlichen Note. Im Abgang ist etwas blumig, aber sonst doch recht unauffällig. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann ein wenig herber. Es bleibt aber dennoch ein recht süßlich ausgelegtes Bier, dass für ein Pils einfach auch zu wenig Kohlensäure hat.

Zum Fazit: Ein recht unauffälliges Pils, dass so überhaupt keine Highlights setzt. Es schmeckt nicht eklig oder so etwas, aber kann sich auch nicht wirklich als Pils zu erkennen geben. Daher reicht es auch nur zu 2 Sternen.

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Riegele Augsburger Herren Pils

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus Augsburg. Von der Riegele Brauerei, von der ich schon einmal etwas verkostet habe, möchte ich heute das Herren Pils vorstellen, Mit einem Alkoholgehalt von 4,7% ist es dabei ein eher leichteres Bier.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr aromatisch, fast schon fruchtig im Geruch. Es hat einen leichten Touch von Mandarine und Orange wie ich finde. Dazu kommen extrem blumige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man einen wirklich aromatischen Hopfengeschmack. Man hat vom ertsen Schluck an ein fruchtig/blumiges Mundegefühl. Im Abgnag und vor allem dann im Nachgang wird es leicht bitter und der Hopfen kratzt kurz am Gaumen. Das Mundgefühl bleibt aber grundsätzlich in dieser blumig fruchtigen Aromatik, mit einer ganz leichten süße des Malzkörpers. Der Körper wirkt etwas kräftiger, aber dennoch nicht so, als das er den erfrischenden, spritzigen Charakter des Bieres blockieren würde. Nach den ersten Schlücken wird es noch einmal deutlich herber, vor allem im Ab- und Nachgang kommt der Hopfen richtig gut durch. Das grundgefühl bleibt aber harmoinsch und schlank.

Zum Fazit: Ein wirklich gelungenes Pils bei dem man den Hopfen sehr gut shcmeckt. Es ist dabei auch nicht nur bitter sondern bringt auch eine schöne florale Hopfentinktur mit. Für mich ein Bier, welches ich jedem Pilsliebhaber empfehlen kann. Hierfür gebe ich 5 Sterne.

 

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Hochdorfer Hopfengärtle

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier der Hochdorfer Kronenbrauerei. Da momentan die Hopfenernte noch nicht zu lange zurückliegt, gibt es heute mit dem Hopfengärtle ein Bier, bei dem der Hopfen besonders im Mittelpunkt steht. Bei diesem Bier wird nämlich ausschließlich Hopfen verwednet, den die Hochdorfer Brauerei in ihrem eigenen Hopfengarten anbaut. Heraus kommt dann ein Bier Pilsner Brauart mit 4,9% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Eine ordentliche malzig-süßliche Komponente hat das Bier im ertsen Eindruck. Gleichzeitig ist aber auch eine harzig/hopfige Note mit ausgeprägter Grasigkeit vorhanden.

Zum Geschmack: Man schmeckt deutlich den pilsigen Charakter des Bieres heraus. Jedoch finde ich ihn nicht unbedingt dominant. Vor allem im Nachgang machen sich doch auch deutlich malzige Eiflüsse am Gaumen breit, die sogar leicht karamellig sind , jedoch am ehesten brotge Noten mitbringen. Das Bier ist insgesamt sehr frisch und recht gut bekömmlich. Der Hopfen kratzt leicht am Gaumen, jedoch kommt dann nicht wirklich mehr. Auch hier ist es mir für ein Pils eher zu mild.

Zum Fazit: Vielleicht hatte ich ein wenig andere Erwartungen an das Bier, aber ich habe es mir mehr hopfiger und aromatischer vorgestellt. Sei es drum so kann es mich nicht so richtig überzeugen und mir bleiben nur 3 Sterne übrig, da es ansonsten recht süffig ist.

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Schönbuch Pils

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Schönbuch Braumanufaktur aus Böblingen. Aus dem reichhaltigen Sortiment der Brauerei, von denen schon einige Biere im Test waren möchte ich dieses mal das klassiche Pils der Braumanufaktur verkosten. Der Alkoholgehalt hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr schönen wießen Schaum.

Zum Geruch: Man hat grasig hopfige Noten, die jedoch von einem starken getreidgen Charkter umspült werden. Beim zweiten riechen kommt der Hopfen richtig blumig zur geltung.

Zum Geschmack: Hier bestätigt sich der frische herbe Geschmack des Pilses. Im Nachgeschmack ist es sehr grasig, beisweilen aber eine ganz kleine Spur metallisch. Insgesamt vom Charkter her vor allem im Abgang ein wenig zu leicht, jedoch ist der Körper nicht zu schwach. Der Geschmack verteilt sich sehr in der Backengegend und im Hals, wohingegen der Rachen und Gaumenbereich bis auf einen ganz leichten süßmalzigen Ton eigentlich von jeglichem Geschmackseinfluss verschont beibt. Ein auch im Körper sehr schlankes Pils. Es ist für ein Pils sehr süffig aber auch im weitere Trinverlauf fehlt hier einfach der richtige Charakter und es könnte eine hopfigere Kante haben.

Zum Fazit: Ein Bier mit einem guten hopfigen Eisntieg, welches jedoch recht schnell an Profil verliert. Ich finde es wirklich schade das im weiteren Trinkverlauf der Hopfen nicht so gut durchkommt. Dennoch bekommt es von mir 3 Sterne.

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Kaiser Keller Pils

333 Julis Bierblog feiert mit dem heutigen Test ein ganz besonderes Jubiläum. Der insgesamt 333 Beitrag steht aus und aus diesem Anlass habe ich mir ein Bier ausgesucht, welches in der Region weitläufig verbreitet ist und sowohl seine Fürsprecher als auch seine Feinde hat. Es handelt sich um ein Bier, welches ich schon oft getrunken habe und welches auch auf Festen sehr beliebt ist, da es in der praktischen 0,33 Bügelflasche daherkommt. Es handelt sich hierbei natürlich um das Kellerpils der Kaiserbrauerei aus Geislingen. Da über dieses Bier in der Region schon viel philosophiert wurde, habe ich mir gedacht dieses Bier ist doch ideal um das 333 Jubiläum zu begehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, naturtrübes Bier.Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht fruchtiges Aroma, mit einem Hauch Zitrus.Der Geruch ist aber nur recht marginal und gibt insgesamt nicht so viel her.

Zum Geschmack: Ein wirklich sehr frisches Bier mit vor allem im Abgang leicht süßmalzigen Aromen. Es ist leicht zitrusmäßig angehaucht, aber nicht so richtig pilsig. Mir fehlt eine bittere Hopfennote oder irgend ein anderes Lebenszeichen des Hopfens. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es bis auf diese leicht zitronige Hefearomatik im Abgang nicht wirklich vielsagend.Die Kohlensäure prickelt ganz gut und es wirkt frisch.

Zum Fazit: Wirklich überzeugt hat mich das Bier nicht, dafür fehlt ihm einfach die Aromatik und es ist doch recht langweilig. Dafür ist es aber sehr süffig und gut trinkbar. Ich muss dazu sagen, dass ich auch schon schlechtere und bessere Biere von diesem Bier hatte. Daher finde ich es im Geschmack doch ein wenig variabel, was vermutlich mit der Qualität des Bügelverschlusses zu tun hat. Insgesamt gibt es hierfür heute knappe 3 Sterne.

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Feldschlösschen Pilsner

Im heutigen Biertest geht es zur Abwechslung dieses mal in den Osten der Republik, genauer gesagt nach Sachsen. In der Landeshauptstadt Dresden befindet sich nämlich mit der Feldschlösschen Brauerei AG eine der größten Brauereien des Freistaats. Die Geschichte des Feldschlösschens lässt bis zu einem Bauernhof mit Bierherstellung in das Jahr 1644 zurückverfolgen. Die Geschichte der Feldschlösschen Brauerei AG beginnt allerings erst deutlich später, nämlich 1858, als die AG gegründet und somit der Grundstein für eine moderne Industriebrauerei gelegt wurde. Die Verstaatlichung der DDR Zeit erlebt die Brauerei als Teil des VEB Dresdner Brauereien, welcher wiederum im Getränkekombinat Bezirk Dresden aufging. Nach der Wende wurde der Betrieb 1992 als sächsiche Brauunion von der Holsten Brauerei aus hamburg erworben. Diese benannte die Brauerei 1995 wieder in ihren alten Namen Feldschlösschen AG um. 2011 endete diese Partnerschaft, als Carlsberg, welche Holsten mittlerweile übernommen hatten, die Feldschlösschen AG an die TCB Beverage verkauft. Aus dem Sortiment der Brauerei verkoste ich heute den Klassiker, das Pilsner. Ein Pilsner mit 4,9% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hopfig-herbes Aroma mit etwas getreigen Noten. die hopfigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Ein herbes Pilsaroma mit einer gewissen süßlichen Note im Abgang hinterlässt der erste Eindruck. Auch im weitere Trinkverlauf ein sehr hopfendominiertes Bier. Seine Herbheit und Bittere behält das Bier bis zum Edne des trinkvergüngens und vonder anfänglichen Süße ist dann nichts mehr zu spüren. Die Kohlensäure ist gut dosiert und es hat einen passenden schlanken Körper. Allerdings ist es mir ein wenig zu eindimensional auf die Bittere zentriert und der Hopfen könnte etwas aromatischer daherkommen.

Zum Fazit : Ein solides Pils, welches in erste Linie die Kritierien erfüllt die man an ein Pils stellt. Mehr hat es dann aber auch nicht zu bieten und so bleiben am Ende 3 gute Sterne für das Feldschlösschen Pilsner übrig.

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Zoller Hof Fürsten Pils

Im heutigen Biertest wird es fürstlich, denn im Test befindet sich heute das Fürstenpils der Brauerei Zoller Hof. Seinen Namen verdankt das Bier der Tatsache, dass sich die Brauerei Zoller Hof in der ehemaligen Residenzstadt Sigmaringen befindet. Dort residierenden bis zum Ende des 1. Weltkrieges nämlich die Fürsten von Hohenzollern und diesen wurde auch eine gute Verbindung zur Brauerei nachgesagt. Die Fürsten sind mittlerweile abgesetzt aber die Brauerei braut noch immer und das schon seit 1845 an ihrem Standort und seither hat sich der Betrieb zu einer großen mittelständischen Brauerei entwickelt. Der Alkoholgehalt des Testobjekts beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hopfig und vor allem auch getreidig süßlicher Geruch. Riecht leicht fruchtig aber irgendwie auch parfümig.

Zum Geschmack: Fruchtig frisches Bier. Es ist recht herb im Abgang und prickelt auch noch nach. Man hat einen leicht herben und blumigen Geschmack am Gaumen. Insgesamt hat dieses Bier aber auch ein sehr fruchtig leicht süßliches Mundgefühl, dass keineswegs unangenehm wirkt. Es erinnert leicht an Apfel oder Birne.

Zum Fazit. Ein Bier, welches seinem Namen absolut gerecht wird. Wahrlich fürstlich dieses Pils. Es könnte noch etwas hopfiger sein, jedoch ist dies wirklich marginal. Mir hat es sehr gut geschmeckt und daher will ich nicht so sein und gebe hierfür 5 Sterne.

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Schimpf Krone Pils

Eine neue Hitzewelle rollt diese Woche wieder über Deutschland. Um den heißen Temperaturen Einhalt zu gebieten hilft vor allem eines: Trinken, trinken, trinken. Daher habe ich heute auch wieder einen Biertest im Programm. Damit man in dieser Hitze nach dem ersten Bier nicht gleich K.O. geht, werde ich heute eine eher leichtere Biersorte verkosten, nämlich ein Pils. Ausgesucht habe ich mir hierbei das Pils der Kronenbrauerei Schimpf, von der ich bereits das ein oder andere Bier im Test hatte. Mit 4,9% Alkoholgehalt ist es dementsprechend auch ein eher leichtes Bier.

Zur Oprik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Der Schaum ist mittelmäßig.

Zum Geruch: Leichtes, hopiges aber auch kurz getreidges Aroma. Man hat etwas grasiges.

Zum Geschmack: Hopfig aromatiusches Aroma. Man hat ein wie ich finde blumiges Mundgefühl mit leicht süßlichen Noten. Die blumige Noten sind dominant und auch im Mundgefühl bzw. Nachgang des ersten Trinkverlaufes präsent. Im weiteren Trinverlauf kommt ein wenig ds gtereidige durch und der Hopfen ist gar nicht mehr so präsent. Die Kohlensäure ist gut dosiert.

Zum Fazit: In den ersten Schlücken ein wirklich frisches hopfiges Pils. Jedoch lässt dieser Eindruck relativ schnell nach und es wird dann eher süßlich. Schade eigentlich. Daher gibt es hierür nur 3 Sterne.

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Wasseralfinger Pils

Das lange Pfingstwochenende geht zur Neige und zum Abschluss gibt es noch einmal einen Biertest. Dieses mal gibt es ein Bier von der Wasseralfinger Löwenbrauerei in der Nähe von Aalen. Das Bier welches ich verkosten werde, ist das Pils mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eher geruchsneutral. Ein bisschen hat man den Hopfen in der Nase. Dieser kommt grasig daher.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches Bier. Es hat einen deutlichen hopfigen Eindruck am Gaumen, der blumig und grasig daherkommt. So wie es bei einem Pils sein muss. Das Mundgefühl ist weich und leicht. Meines Erachtens könnte es noch ein wenig spritziger sein und der Hopfen noch herber.Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr leichtes Bier, welches gekonnt erfischend ist. Man schmeckt den Hopfen, aber es könnte im Abgang auch herber sein

Zum Fazit: Ein erfrischendes Bier, mit einem gekonnten Hopfenton. Zur Bestnote ist es dann aber doch noch eine Spur zu mild. Hierfür gibt es 4 Sterne.