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Holsten Edel

In meinem heutigen Test gibt es dieses Mal wieder ein Bier aus dem hohen Norden aus Hamburg. Dieses Mal gibt es aber kein Bier einer der vielen Craftbeer Brauereien der Stadt, sondern ein Bier einer Hamburger Traditionsmarke. Es gbt ein Bier aus dem Hause Holsten, die seit 1879 besteht und in der Hansestadt der absolute Platzhirsch ist. Im Laufe der Jahre hat sie sämtliche andere Hamburger Traditionsmarken geschluckt, sodass sie bis zum aufkommen der Craftbeerbewegung die einzige Brauerei Hamburgs war die in größerem Stil braute. Das Edel mein heutiges Testbier, ist untypisch zu norddeutschen Bieren ein eher milderes Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klares, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiger, aber auch harziger Geruch. Jedoch ist hauptsächlich dieser intensiv brotige Geschmack dominant.

Zum Geschmack: Ein feinherber Geschmack. Im Abgang ist es dezent herb, aber nicht zu arg. Im Antrunk ist es eher mild und getreidig. Es wirkt aber sehr frisch. Ein eher mildes Bier, welches aber dennoch seinen nordischen Charakter behält. Die Hopfennoten haben einen grasigen Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf wird dieses Bier aber zusehends metallisch und schmälert den Genuss dadurch deutlich.

Zum Fazit: Ein nordisches Helles mit einer deutlich spürbaren Hopfenkante. Im weiteren trinkverlauf kommt aber diese metallischer Note die das Bier künstlich wirken lassen. Das schmälert den Trinkgenuss enorm und so komme ich schlussendlich nur auf 2 Sterne.

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Hachenburger Pils

In meinem folgenden Test habe ich wieder ein Bier, bei dem ich mich bei meinem treuen Spender bedanken muss der mich regelmäßig mit Bieren versorgt. Es handelt sich dabei um das Pils der Hachenburger Brauerei aus dem Westerwald. Die Brauerei wurde 1861 in der gleichnamigen Ortschaft gegründet. Die Brauerei blieb dabei immer in Besitz der Familie Schneider, die die Geschicke der Brauerei bis heute leitet. Das Pils mein heutiges Testbier ist der absolute Klassiker aus dem Hause und wird bereits seit 1902 gebraut. Der Alkoholgehalt beträgt 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hopfenaromatisches, blumiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich ein Bier, das blumig florale Hopfennoten hat. Jedoch kommt auch das Malz ordentlich durch und hinterlässt statt hopfigen Noten eher eine getreidigen Nachgeschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein etwas aromatisches Bier mit leichten Getreide und Hopfennoten am Gaumen. Es prickelt vor allem im Antrunk.

Zum Fazit: Ein Pils das nicht über die Herbe kommt sondern schöne florale Hopfenaromen hat. Für ein perfektes Pils ist es mir allerdings zu malzig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Grünbaum Hefepils

Heute habe ich wieder ein Bier einer Brauerei im Test, die es auch schon länger nicht mehr gibt. Nach einem schleichenden Niedergang gab die Aalener Grünbaum Brauerei im Jahre 2011 schließlich komplett auf. Nachdem die Heubacher Brauerei ab 2003 schon schrittweise die Produktion der Grünbaumbiere übernommen hat, übernahm sie nun die Markenrechte komplett. Das Hefepils ist das einzige was von der Grünbaum Brauerei noch übrig geblieben ist, wobei die denkmalgeschützten Brauereigebäude auf dem Aalener Galgenberg auch weiterhin erhalten werden und in einen Wohnungsneubau integriert werden. Das Hefepils hat einen Alkoholgehalt von 4,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr helles Bier. Ein Art strohige Farbe besitzt das Gebräu

Zum Geruch: Es ist recht geruchsneutral. Es riecht leicht hefig und karamellig. Dazu ein wenig teigig.

Zum Geschmack: Ein sehr spärlich besetzter Geschmack. Es kommt zwar vor allem im Abgang ein wenig der Hopfen durch, aber insgesamt ist es im ersten Eindruck recht flach. Dafür sprudelt es sehr und ist recht spritzig. Auf der Zunge prickelt der Hopfen ein wenig, dennoch ist vor allem vom Malz weiterhin recht wenig im Spiel. Auch am Ende schmeckt man den Hopfen noch deutlich, jedoch ist die bestehende Problematik weiterhin vorhanden.

Zum Fazit: Es ist nun mal ein Pils und der Alkoholgehalt ist dementsprechend auch schlank. Es mag einigermaßen spritzig sein, jedoch fehlt dem Bier einfach etwas an Körper. Von mir erhält es eine Wertung von 3 Sternen.

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HBH Lisbeth

Im heutigen Test habe ich mit der Lisbeth von HBH Hohmanns Brauhaus aus Fulda ein Pils im Test. Der Alkoholgehalt dieses kaltgehopften Pilsbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes Bier. Es hat einen recht schnell flüchtigen Schaum. Es ist nicht filtriert.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtig grasiger Geruch. Man hat dazu noch eine ordentlich brotig-hefige Getreidenote. Das getreidige überwiegt und wird durch leicht fruchtige Akzente, die leicht zitronigen Charakter haben beeinflusst.

Zum Geschmack: Ein schön bitterer, hopfiger erster Eindruck. Vor allem im Nachgang bleibt eine bittere Zitrusnote auf der Zunge. Im Abgang ist so eine leichte Fruchtigkeit, die ein wenig an Melone erinnert. Die getreidige Note kommt sehr gut zum tragen. Das Bier zirkuliert schön im Mund. Der Hopfen ist mir aber ein wenig zu bitter und es wirkt auch nicht unbedingt weich im Mundgefühl, sondern eher hart. Die Hopfenbittere hat aber sehr zitronige Noten und ist wirklich spritzig. Auch die Kohlensäure muss man hierbei positiv erwähnen, da sie keineswegs störend wirkt. Im weiteren Trinkverlauf wird die bittere ein wenig moderater und lässt so auch Spielraum für die brotigen Getreidenoten.

Zum Fazit: Ein Pils mit einer guten Portion hopfenbittere. Jedoch ist die Bittere etwas zu dominant. So gibt es hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Nattheimer Pilsner

In meinem heutigen Test geht es auf die Ostalb zur Nattheimer Brauerei die sich in der Nähe von Heidenheim befindet. Das Bier, welches ich heute von der Brauerei verkosten möchte ist das Pils, das einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige, grasige Note habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ein hopfig frisches Bier, das aber irgendwie leicht metallisch schmeckt und geschmacklich insgesamt ein wenig lasch ist. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein Bier, bei dem außer ein paar Hopfennoten nicht viel dabei rum kommt.

Zum Fazit: Ein Bier, das man jetzt nicht unbedingt getrunken haben muss. Es ist geschmacklich bis auf die dezenten Hopfennoten wirklich nichtssagend. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Ratsherrn Imperial Pilsner

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier aus der New Era Pilsner Serie der Ratsherrn Brauerei aus dem Hamburger Schanzenviertel. Beim imperial Pilsner handelt es sich dieses Mal um ein stärker eingebrautes Pilsner Bier, einen Pils-Bock wenn man so will. Der Alkoholgehalt liegt dementsprechend bei 7,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes bis bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges Aroma mit einem leicht fruchtigen Touch. Es ist Bier, das auch etwas kerniges und eine hopfig herbe Note hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zum einen etwas süßlich mit dann etwas getreidg en Noten im Abgang, dann wird es aber herber. Es hat einen sehr kräftigen Malzkörper, der jedoch je weiter der Trinkverlauf andauert von herben Hopfennoten kaschiert wird, im Mundgefühl aber präsent ist. Es ist ein doch herbes und bitteres Bier, dessen Pilscharakter man nicht wegdiskutieren kann.

Zum Fazit: Ein Bier, das so rau ist wie der Norden und kräftig wie eine steife Brise. Wer auf solch ein Pils mit dem gewissen Kick steht ist hier gut aufgehoben. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es noch etwas aromatischer sein könnte.

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Rosen Pils

Mein heutiger Test führt mich ins thüringsche Städtchen Pößneck. Ein großes Danke geht dabei an einen Kumpel, der mir das Bier von dort mitgebracht hat. Die in der Stadt ansässige Rosenbrauerei kann auf eine Geschichte bis ins Jahre 1866 zurückblicken. Mit Ausnahme der Verstaatlichung während der DDR-Zeit ist die Brauerei seit über 130 Jahren in Besitz der Familie Wagner. Das Pils ist in gewisser Weise das Referenzprodukt der Brauerei mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, sehr hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender, leicht brotiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr schlankes Bier, das im Körper eher wenig präsent ist. Es hängt am Gaumen etwas nach, jedoch mit einer süßlichen Note. Es ist ein erfrischendes Pils, das im Abgang aber auch getreidge Noten freisetzt und die hopfigen Noten sind nicht wirklich präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Pils, bei dem ich nicht so recht den Hopfen durchschmecke.

Zum Fazit: Für mich ein eher nichtssagendes, aber erfrischendes Pils. Mir fehlt aber eindeutig die Durchschlagskraft des Hopfens. Daher gibt es von mir auch nur 3 Sterne.

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Augustiner Pils

Augustiner und Pils, das sind zwei Begriffe die der geneigte Biertrinker im ersten Moment überhaupt nicht zusammenbringen würde. Hauptsächlich für seine Lagerbiere bekannt, gibt es von der Augustiner Brauerei aber auch noch eine Reihe anderer Biersorten, so zum Beispiel auch ein Pils. Der Alkoholgehalt des Bieres ist mit 5,6% für ein Pils auch außergewöhnlich hoch.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist floral-fruchtig. Man hat sehr schöne blumige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein florales und auch schön grasiges Bier, das am Gaumen ganz dezent bitter ist. Es ist im ersten Eindruck für ein Pils mild, aber hat dafür wie gesagt schön harmonisch florale Noten und diese hängen auch lange nach. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr florales, kaum bitteres Bier. Es zieht sich bis in den Abgang mit dann einer etwas grasig trockenen Bittere am Gaumen.

Zum Fazit: Ein etwas ungewöhnliches, dafür aber sehr harmonisches und florales Pils. Für seinen Alkoholgehalt ist es im Körper trotzdem mild und erfrischend. Ich finde es ein wirklich gutes Bier und empfehle es allen, die auch Mal etwas anderes von Augustiner probieren möchten, 4 Sterne.

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Budweiser Budvar Original

Im heutigen zweiten Biertest habe ich mit dem Budweiser Original Czech Lager einen richtigen tschechischen Klassiker. Budweiser mag vielen als die allesbeherrschende US Amerikanische Biermarke, als Hasssymbol sämtlicher Craftbeerliebhaber bekannt sein, jedoch kommt das Original aus der gleichnamigen Stadt in Tschechen. Das Bier von dort war im 19 Jahrhundert so bekannt, das Anheuser Busch sein Flaggschiff nach ihm benannte. Deshalb streitet sich die Brauerei auch bis heute mit Anheuser Busch um die Namensrechte des Budweiser Bieres, was auch ein Grund dafür ist, das die amerikanische Version in der EU relativ selten und wenn dann nur unter dem Namen Bud anzutreffen ist, da das tschechische Original eine geschützte geographische Angabe ist. Das original ein Bier nach Pilsner Brauart hat eine Alkoholgehalt von 5&.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges Aroma, mit einer doch sehr floralen Note.

Zum Geschmack: Ein blumiges Aroma mit getreidig harzigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein doch recht aromatisches Bier mit einer schönen hopfig-getreidigen Note. Es ist dabei sehr gut trinkbar und süffig. Die Hopfennote ist dabei sehr aromatisch und gut zu trinken. Gegen Ende wird es etwas mineralischer, aber insgesamt bleibt es eins sehr harmonischer Trinkgernuss mit eventuell etwas metallischen Noten.

Zum Fazit: Für tschechische Verhältnisse ist es relativ kräftig, jedoch missfallen mir ein wenig die metallische Noten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu Löwenpils

Heute gibt es wieder ein Bier aus Aalen von der Löwenbrauerei im Test. Das Pils der Brauerei ist schon fast eine Besonderheit, da der Hopfen hier nicht nur während des Brauvorgangs, sondern auch noch einmal während der Lagerung ins Bier gegeben wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, sogar nach tropischen Einflüssen riechendes Bier. Man hat noch gewisse Einflüsse von Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Hier hat man auch einen grundlegend leicht fruchtigen Hopfenton, der aber auch Raum für bitter angehauchte und grasige Noten zulässt. Im Abgang ist es dann noch leicht spritzig, wenngleich es im Nachgang dann leider ein wenig nachlässt. Insgesamt ist es mir aber noch ein wenig zu intensiv und vom Hopfencharakter eher süddeutsch, sodass es  noch etwas herber sein könnte.

Zum Fazit: Ein interessantes Pils, das etwas für aromatisch veranlagte Pilstrinker ist. Wer etwas herberes sucht ist hier eher auf verlorenem Posten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne, da es ein etwas anderes Pils ist.