Veröffentlicht in 2-Sterne

Fürstenberg Edelbräu

Mit dem Edelbräu habe ich im heutigen zweiten Biertest wieder ein Bier der Brauerei Fürstenberg aus Donaueschingen im Test. Das Edelbräu ist ein Jubiläumsbier Pilsener Brauart, welches zur 725 jährigen Verleihung des Braurechts an die Familie Fürstenberg au den Markt kam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: EIn hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Ein getreidiger leicht süßlicher Geruch. Ansonsten gibt das Bier nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier. Es schmeckt im ersten Gesamteindruck aber auch nicht so recht bekömmlich. Der Hopfen wirkt leicht kratzig und nimmt vor allem dem Malz an Geschmack, welches sich erst im Nachgang ein wenig durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur eine Wertung von 2 Sternen. Hier passt nichts so recht zusammen. Ob man ein Jubiläum so feiern muss. Ich weiß es nicht.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Westheimer Premium Pilsner

Heute im zweiten Test habe ich wieder ein Bier das mir von einem Freund zur Verkostung mitgebracht wurde. Vielen Dank hierfür. Das Bier verschlägt mich dabei ins Sauerland zur Westheimer Privatbrauerei, von der ich bisher noch gar kein Bier in meinem Test hatte. Die Brauerei hat ihren Ursprung auf Gut Westheim, welches den Grafen zu Stolberg gehört, die bis heute noch in die Geschicke der Brauerei involviert sind. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus der Gutsbrauerei ein immer kommerziellerer Betrieb bis zur mittelständischen Brauerei die sie heute ist. Das Pilsner, mein heutiges Testbier ist das Referenzprodukt der Brauerei und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hopfiges, leicht blumiges Aroma. Es hat etwas blumige Noten in der Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein sehr aromatisches Bier, das Richtung Abgang sogar süßliche Noten aufweist. Es fehlt aber etwas die Herbe bzw. die kohlensaure des Bieres. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es zwar ein rundes und geschmacklich wirklich überzeugendes und süffiges Bier, jedoch fehlet mir für ein Pils ein wenig die herbe.

Zum Fazit: Ein sehr süffiges und aromatisches Bier das ich wirklich gute genießen kann und das viel zu schnell ausgetrunken ist. Mir fehlt für ein Pils aber die Herbe und so bekommt es nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Brinkhoffs No. 1

In einer Stunde steigt das wohl vorerst letzte Revierderby zwischen Schalke und Dortmund. Für mich Anlass ein Bier aus dem Pott in den Test zu nehmen. Auch wenn heute keine Fans im Stadion sein werden, werde ich mit dem Brinkhoffs No. 1 das offizielle Stadionbier des BVB verkosten. Benannt ist das Pilsbier nach dem Braumeister Fritz Brinkhoff, der dieses Bier im Jahre 1887 für die Dortmunder Union Brauerei entwickelte. Wie alle anderen großen Dortmunder Marken auch wird Brinkhoffs inzwischen bei der Dortmunder Actien Brauerei produziert, welche zum Oetker Konzern gehört. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%. Für das Bier muss ich mich schlussendlich noch bei meinem Spender bedanken, der mir dieses Exemplar zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herbes, hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier im Glas, das leicht herb ist. Ansonsten ist es so, das es geschmacklich eher ein etwas bekömmlicheres Bier darstellt. Es ist sonst ein aber eher wenig spektakuläres Bier das ich habe. Bis auf eine leichte Hopfennote die etwas herb ist hat man nicht viel in dem Bier das zudem einen eher schlankeren Malzkörper besitzt.

Zum Fazit: Wie bereits erwähnt ist dieses Bier wirklich eher nichtssagend. Ob es nun wirklich ein Pils ist, hmm. Ich denke hier eher an ein etwas hopfigeres Lager. Aber nun gut ich gebe dem Bier 2 Sterne. Es ist zwar trinkbar, aber sehr öde.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Baisinger Pils

Im heutigen zweiten Test habe ich nun dieses Mal ein Bier von der Baisinger Brauerei aus Rottenburg am Neckar, Das Baisinger Pils, mein heutiges Testobjekt kommt mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen weißen Schaum der ca. 2 cm breit ist.

Zum Geruch: Ein fruchtig hefiges Bier. Es ist leicht zitronig, hat aber auch etwas ganz kurz exotisches. Dazu kommt etwas brotig malziges, das ganz leicht in die Nase kommt.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier mit einem ausgeprägten Hopfengeschmack. Eine gewisse leicht bittere Hopfennote zieht sich bei diesem Bier von Anfang bis zum Ende. Im Nachgang ist es dann wenn man sich genauer damit befasst besonders herb am Gaumen. Das gute ist, das es dabei sogar leicht fruchtig wirkt und das Bier dennoch hopfig herb ist, ohne am Gaumen zu  kratzen. Zusätzlich ist dieses Bier schön blumig. Ein sehr gute Pils, das nicht zu intensiv ist, jedoch einen ticken süß im Abgang ist.

Zum Fazit: Ich gebe diesem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ein wirklich gutes hopfig blumiges Pils, das durch seine aromatische nicht zu bittere Hopfennote überzeugt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Braufactum Kellerpils

In meinem heutigen Test habe ich ein Bier von Braufactum, der Craftbeermarke von Radeberger. Diese hat vor einiger Zeit zwei neue Biere in Dosen herausgebracht, von denen eines heute von mir verkostet wird. Bei dem Bier handelt es sich um das Hoppy Kellerpils, ein unfiltriertes Bier mit einer Extragabe Aromahopfen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig blumiger Geruch, den man in der Nase hat. Man hat Noten von Melone und Maracuja. Dazu Ananas und Zitrusfrüchte.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist fruchtig aromatisch. Der einstieg ist fruchtig süßlich und im Abgang wird es dann bitterer, jedoch nicht zu bitter, sondern angenehm prickelnd bitter auf der Zunge. Es hat einen sehr leichten Gesamteidruck und ist gut trinkbar. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann grasig. Blumige und fruchtige Noten kommen dann nicht mehr in diesem Aumas vor.

Zum Fazit: Ein leichtes prickelnd erfrischendes Bier. Ich würde es wirklich empfehlen um sich im Sommer eine leichte Erfrischung zu gönnen. Die Wertung die ich vergebe beläuft sich auf 3 Sternen, da es aber auch nicht Außergewöhnliches ist.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Becks 1873 Pils

Aus dem Fundus des Becks Craftsortiments möchte ich heute das 1873 Pils verkosten. Das 1873 Pils ist ein Bier, welches an die Gründerjahre der Bremer Brauerei erinnern soll, die genau in eben jenem Jahr von Bremer Geschäftsleuten gegründet wurde. Benannt ist sie nach dem Braumeister Heinrich Beck. Die Gründer der Brauerei dachten dabei von Anfang an schon in größeren Spähern und so war die Brauerei schon in ihrer Gründerphase auf den weltweiten Export der Biere ausgerichtet. Vor allem aber wurde in die USA exportiert, wo das Bier noch heute sehr bekannt und beliebt ist. 2002 wurde die Brauerei jedoch vom großen Bierkonzern InBev übernommen und die Marke Becks in sein Portfolio integriert. Viele behaupten der Geschmack habe darunter gelitten und das Bier habe seinen norddeutschen Charakter verloren. Das 1873 soll nun eine Rückbesinnung an frühere Tage sein, als noch Heinrich Beck am Braukessel stand. Der Alkoholgehalt ist mit 6% auch höher als üblich angesetzt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr modriger, kellerartiger Malzgeruch. Der Hopfen kommt nicht so wirklich durch.

Zum Geschmack: Auch hier ist es eher dieser modrige Geschmack, mit einem leicht süßlichen Nachgeschmack der irgendwie so etwas leicht keksiges hat. Der Nachgang ist dann recht derb und erinnert an raue See und ist auch etwas holzig, Irgendwie hat das Ganze schon so eine Norddeutsche Note einer steifen brieße Hopfen. . Es ist aber zu süßlich in den Backen und hat eine komische brotig süßliche Note.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Bier, das aber nicht unbedingt pilsig schmeckt. Es hat durchaus interessante Geschmacksnuancen, aber auch Eindrücke die mir nicht so schmecken. Es gibt eine Wertung von 3 Sternen. 

Veröffentlicht in 3-Sterne

Battin Gambrinus

Für meinen heutigen Biertest möchte ich zum ersten Mal ein Bier aus unserem kleinen Nachbarland Luxemburg verkosten. Es handelt sich dabei um ein Bier der Marke Battin. Inzwischen gebraut beim nationalen Marführer Bofferding war Battin von 1937 bis 2004 eine eigenständige Brauerei aus Esch. Das Gambrinus, das nach dem legendären böhmischen Bierkönig benannt ist ist ein klassisches Lager/Pilsbier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr brotiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr sehr erfrischendes und bekömmliches Bier. Es ist brotig im Geschmack und das bis in den Abgang und dort auch ganz ganz leicht herb. Es ist ein Bier, das sehr erfrischend und schön mild ist. Die kohlensaure ist kein großer Faktor und hält sich dezent zurück.

Zum Fazit: Ein mildes und unkonventionelles Bier, das man aber dennoch recht gut genießen kann. Das gibt 3 Sterne und einen herzlichen Dank an einen Kumpel der mir dieses Bier beschafft hat.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schäffler Pils

Für meinen heutiegn Test greife ich dieses Mal zum Pils der Brauerei Schäffler aus Missen im Allgäu. In der trendigen 0,33 Eurolfasche verpackt, bringt es das Gebräu auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiger und mineralischer Geruch. Auch etwas holzig ist es noch dazu. Dazu kommen leichte grasige Hopfennoten.

Zum Geschmack: Ein erdig getreidges Grundaroma entsteht bei mir im ersten Eindruck. Es lässt auch hier eindeutig eine Hopfenherbe vermissen. Auch fehlt die Kohlensäure. Der Nachgang ist dafür doch sehr im süßmalzigen Bereich unterwegs. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es schöne feinerheb Noten. Es ist aber dabei sehr aromatisch und ab und an kommt auch eine gewisses hopfig-malziges Aroma furch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist wirklich ein schön aromatisches Pils, bei dem jedoch der Hopfen noch herber sein könnte. 

Veröffentlicht in 4-Sterne

Guinness Hop House 13 Lager

Guinness ist bekannt für sein Stout, das gefühlt in jedem Irish Pub weltweit zu bekommen ist. Doch von Guinness gibt es, wenn man genauer hinschaut auch noch eine Reihe anderer Biere, die stilistisch mit dem Original überhaupt nichts zu tun haben. So auch mein heutiges Testbier, das Hop House 13 ein Lagerbier. Mit australischem und amerikanischen Aromahopfen verfeinert ist bei diesem Bier ganz guinnessuntypisch der Fokus auf den Hopfen und nicht auf das Malz gelegt worden. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei einem Wert von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat Noten von Aprikose und Pfirsich wie beschrieben. Dazu kommt etwas ordentlich getreidiges feinmalziges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier das malzig süßlich ist und im Abgang leichte fruchtige Noten, die auch eine leichte sehr schöne Toffee und Keksnote hat. Am Gaumen ist es leicht bitter. Es hat vor allem einen schönen keksigen Nachgang, der gut im am Gaumen hängt und lange nachklingt. Im Antrunk ist es dezent fruchtig, mit Noten von Aprikose und Pfrisich. Es ist am Gaumen dezent hopfig und strahlt eine feine Bitterkeit aus. Es bleibt im weiteren Trinkverlauf dieser schöne keksige Getredgeschmack in Erinnerung.

Zum Fazit: Ich muss sagen ich bin wirklich überrascht. Es ist jetzt nicht wirklich hopfenbetont, aber der aromatisch wirkende leicht fruchtige Hopfen gepaart mit dieser wunderbar leicht keksigen Malzaromatik mache für mich hier ein geschmacksvolles und zugleicht nicht zu überladenes Bier. Ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen und eine absolute Empfehlung dieses Bier einmal zu probieren.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Distelhäuser Pils

Heute habe ich ein Bier der Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischoffsheim im Test. Die Brauerei hat eine Historie die bis ins Jahre 1811 zurückreicht. Aushängeschild ist das Pils, welches ich heute auch in meinem Test verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit hopfigen Einflüssen. Man hat ein leichets Erdbeeraroma und grasige Noten wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein hopfenherbes Bier. Es ist hat eine doch wahrnehmbare fruchtige Note im Geschmack, die hier durchkommt. Es ist ein ganz gut bekömmliches Pils mit einem doch recht malzaromatischen Aroma im Abgang und vor allen Nachgang. Die Hopfennote sind feinherb und machen das Bier spritzig und runden das Geschmacksprofil mit hopfig grasigen Noten ab.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und aromatisches Pils. Es ist zwar nicht so kantige und herb wie ein norddeutsches Pilsner, aber für mich ist es aromatisch spritzig und sehr bekömmlich. ich gebe hier eine Wertung von 4 Sternen.