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Lehner Landbier naturtrüb

Ein Landbier das nicht aus Franken stammt, auch das gibt, denn mein heutiges Stammt aus Baden Württemberg. Die Bezeichnung Landbier kann dabei sehr vielfältig verwendet werden und beschreibt eigentlich keine Biersorte an sich. Ich selbst hatte schon Landbiere die dunkel, hell oder wie im heutigen Fall auch naturtrüb waren. Gebraut wird das ganze von der Brauerei Lehner aus Rosenfeld, die nach der Insolvenz inzwischen Brauhaus Zollernalb geführt wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat einen getreidig bortigen Geruch. Dazu ist es mit einer hefigen, leicht karamnelligen Note versehen, sowie dazu noch einem leicht zitronigen Einfluss.

Zum Geschmack: Am Anfang hat man eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die zunächst einmal eine vollkommene Geschmacksausbreitung in der Mundhöhle verhindert. Wenn die Kohlensäure immer mal wieder nachlässt, kommt ein durchaus feines Malzaroma durch, gepaart mit immer wieder kleinen anklingenden Karamellnoten.

Zum Fazit: Ein leckeres Kellerbier mit schönem, leicht karamelligen Malzaroma. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Schneider Helles Landbier

Selbst Brauereien die bisher eigentlich dafür standen ausschließlich Weißbier zu brauen springen mittlerweile auf den Trend hin zum Bayerischen Hellen auf. So zum Beispiel auch die weltweit für ihre Weizenbiere gelobte und geschätzte Schneider Bräu aus Kelheim. Jedoch wurde, wenn man der Website glauben schenken mag auch schon früher bei Schneiders untergärig gebraut, jedoch dies im laufe der Jahre zu Gunsten der Weißbiere aufgegeben. Mit dem Hellen Landbier, soll diese Tradition aber wiederbelebt werden. Angeblich wurde hierfür extra ein Rezept aus dem Jahre 1928 herangezogen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig bis getreidg süßliches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einem mineralisch süßlichen Aromen. Es hat darüber hinaus eine durchaus würzige Komponente und die Kohlesäure prickelt im Großen und Ganzen sehr gut. Man hat ein durchaus erfrischendes Bier mit einer süßlich würzige Note, dabei wirkt es aber nicht ganz ausbalanciert. Die Kohlensäure ist auch etwas zu agil, jedoch hält sich das im Rahmen.

Zum Fazit: Ein solides Bier, das Hier und da seine kleinen Wehwehchen hat. Summa Samarium kann man das Bier aber trinken, auch wenn die Schneiders ihre Expertise wohl klar beim obergärigen haben. Für den Anfang aber nicht schlecht und eventuell wird das Rezept ja noch etwas verfeinert. Es müsste einfach noch etwas ausgewogener und ausbalancierter sein und etwas weniger sprudeln. Die Würze überzeugt aber. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Bitburger Eifelbräu Landbier

Der berühmte Bitburger Siegelhopfen dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der schon einmal ein Länderspiel der Fußball Nationalmannschaft geschaut hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass vor jedem Spiel ein Werbespot der Brauerei läuft, in dem sie nicht müde wird diesen zu erwähnen. Trotz seiner Marktpositionierung als sogenanntes Fernsehbier bringt die Brauerei in den letzten Jahren immer wieder neue Biere auf den Markt. Teils craftig angehauchte Sorten, aber auch klassische Biere finden sich darunter. So auch die neueste Kreation, das Eifelbräu Landbier, eine Hommage an die Heimatregion der Brauerei. Zunächst nur für die Gastronomie als Fassbier gedacht, gibt es das untergräige Lagerbier seit einiger Zeit auch im Handel. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkel goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma hat man in der Nase, das an ein kräftiges uriges Bauernbrot erinnert.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das im ersten Eindruck recht unspektakulär ist und recht wenig an Geschmacknuancen mitbringt. Es ist ein Bier, dass aber mit einer komischen süßlichen Note im Abgang versehen ist die leicht zuckrig wirkt. Ansonsten ist dies Bier im weiteren Trinkverlauf auch mit einem leicht gurkigen Aroma versehen, welches mit der süßlichen Note einhergeht.

Zum Fazit: So wirklich das gelbe vom Ei ist dieses Bier nicht. Es ist in Großen und Ganze höchst unspektakulär hat aber auch diesen komischen Beigeschmack. Ich kann daher leider nur eine Wertung von 2 Sternen vergeben.

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Ahornberger Landbier würzig

Die Brauerei Strössner, besser bekannt als Ahornberger Landbrauerei, war eine ehemalige Brauerei in der oberfränkischen Gemeinde Konradsreuth unmittelbar vor den Toren Hofs gelegen. Die 1739 gegründete Brauerei musste jedoch im Jahre 2011 Insolvenz anmelden und ihre Brautätigkeit einstellen. Die Geschichte ihrer bekannten Ahornberger Landbiere ist damit aber noch lange nicht zu Ende erzählt, denn sonst würde es diesen Biertest nicht geben. Das Frankenwälder Brauhaus aus Naila nahm sich nämlich den Konradsreuther Bierspezialitäten an und so werden die Biere seit dem auch dort gebraut. Das Landbier würzig habe ich mir hierbei aus der Produktwelt der Ahornberger Landbiere herausgesucht. Es handelt sich stilistisch um ein Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr brotig und auch etwas leicht karamellig. Man hat eine gewisse Honigsüße.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein sehr getreidiges Bier. Es ist herb am Gaumen, hat aber auch etwas leicht erdiges. Darüber hinaus hat es aber auch etwas leicht süßliches und eine gewisse Honignote. ist dabei aber auch ganz leicht herb am Gaumen. Im weiteren Trinkverlauf kommt der Hopfen noch ein wenig mehr durch und sorgt für ein leichtes prickeln am Gaumen.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein rundes und würziges fränkisches Landbier, wie ich es schätze. Dieses hat sich so auch eine Wertung von guten 4 Sternen verdient.

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Kloster Landbier

Die Marke Kloster ist die Hausmarke von Edeka Südwest, und mit ein bisschen Recherche lässt sich herausfinden das die Brauerei die dahinter steckt und das Bier für Edeka braut, die Dinkelacker Brauerei aus der Landeshauptstadt Stuttgart ist. Von der Marke Kloster gibt es inzwischen ein durchaus umfangreiches Sortiment von dem ich heute das Landbier verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,7%.

Zur Optik: Ein klares goldenes Bier. Einen weißen Schaum hat es, er ist aber sehr schnell wieder verschwunden.

Zum Geruch: Ein brotiges Geruchsaroma mit ein wenig Malzsüße, ansonsten ist es recht unspektakulär.

Zum Geschmack: Eine Mischung aus getreidigen und im Abgang leicht hopfigen Noten. Im Nachgang hat man einen harzigen Hopfenton am Gaumen kleben, der aber ein wenig metallisch schmeckt und bisweilen ein wenig penetrant wirkt. Vom Malz könnte etwas mehr kommen. Das Bier ist zwar würzig, aber hat wie schon beschrieben eine etwas ungestümen Nebengeschmack.

Zum Fazit: Wäre dieser unangenehme und teilweise auch penetrante Nebengeschmack nicht könnte es für dieses Bier durchaus eine höhere Wertung geben. So reicht es nur für 2 Sterne.

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Pfungstädter Landbier

Das nächste Bier gibt es von der hessischen Pfungstädter Brauerei. Von dieser habe ich nun das Landbier in meinem Test. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein rotbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen mittleren weißen Schaum, der doch recht schnell verschwunden ist.

Zum Geruch: Es riecht leicht rauchig und dadurch auch ein wenig nach Schinkenaromen. Man riecht etwas Buchenholz und es erinnert ein wenig an Wald und wenn man geographisch bleibt beim Odenwald.

Zum Geschmack: Auch hier kommen ganz leicht rauchige Noten, durch die auch hier etwas Schinkentöne mitschwingen. Jedoch ist es auch eine gewisse malzige Note dabei, die sogar leicht süßlich wirkt. Insgesamt ist es ein sehr frisches Bier. Man hat ein wenig hopfige Noten, aber auch getreidige Noten. Leicht schokoladig ist es am Gaumen obendrein. Gegen Ende kommt die Kohlensäure ein wenig arg durch und nimmt ein wenig den Geschmack.

Zum Fazit: Eines der besseren Biere aus der Pfungstädter Brauerei. Es ist eigentlich recht spannend und auch abwechslungsreich. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Kesselring Urfränkisch Landbier Hell

Das urfränkisch Landbier hell der Brauerei Kesselring kommt wie man ahnen könnte aus einem fränkischen Braubetrieb. Diese befindet sich im unterfränkischen Marktsteft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr gurkiges Aroma. Es ist grünlich und hat erdige Noten. Zusätzlich kommt ein gerstiges Aroma.

Zum Geschmack: Hier halten sich die Geruchseindrüke ein wenig zurück. Das Mundgefühl wird jedoch von diesen erdigen und sehr süßlichen Aromen dominiert, die dieses typische gerstige ein wenig aufleben lassen. Nicht ganz so süßlich wie der Geruch vermuten lässt, da die Kohlensäure ein wenig gegensteuert. Der Abgang ist dann eher wässrig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ich hatte schon bessere fränkische Landbiere. Es ist eher nichtssagend und hat dann auch ab und na noch diese komischen zuckrigen Beigeschmäcker.

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Schlappeseppel Landbier

Von der Aschaffenburger Kultmarke Schlappeseppel habe ich im folgenden Test das Landbier im Gepäck. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, kupferfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig karamelliges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht sehr kernig und urig. Das karamellig-süße dominiert.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist erwartbar, wie im Geruch. Es dominiert ein süßlich karamelliger Geschmack, der an Bratapfel erinnert oder an kandierte Früchte. Dieser karamellige Geschmack bleibt bis in den Abgang erhalten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es noch etwas karamellig, aber es geht dann sogar eher in die fruchtigere Richtung und hat irgendwie etwas obstiges.

Zum Fazit. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es hat schönen Noten und einen abwechslungsreichen Geschmack. Dazu ist es sehr urig, wie ich es mir von einem Landbier erwarte.

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Grevensteiner naturtrübes Helles

Neben den klassischen Grevensteiner Landbier gibt es von Veltins auch ein naturtrübes Helles, das unter dem Grevensteiner Label läuft. Grevenstein ist ein Ortsteil von Meschede und der Sitz der Veltins Brauerei im Sauerland. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat leider keinen besonders nennenswerten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. mit gereidig süßliche Noten. Dazu kommt etwas die Hefe durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich eine sehr schöne Malzsüße im Aroma. Man hat den typischen Geschmack den man von Hellen Bieren hat, wobei es hier sogar noch etwas zu süß ist, beziehungsweise die Süße im Nachgang lange erhalten bleibt. Aber auch der Hopfen klingt ganz gut an. Die Kohlensäure ist sehr gut dosiert und prickelt nur leicht. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Süße etwas ab und es wird eher ein kernigeres Bier. Allgemein nimmt aber der Geschmack etwas ab. Den Körper des Bieres empfinde ich eher als leicht.

Zum Fazit. Ich bin überrascht. Von Veltins kommen doch auch trinkbare Biere. Dieses Bier ist jetzt kein klassisches Helles, aber ein kerniges und würziges Trinkvergnügen. Mir gefällt das und so gibt es von mir 4 Sterne.

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Altenmünster Landbier

Die Biere der Marke Altenmünster stechen schon beim Einkauf ins Auge, denn die Flaschenform in der diese Biere abgefüllt werden ist wirklich einzigartig und darüber hinaus noch sehr kunstvoll. Gebraut werden diese Bier vom Allgäuer Brauhaus, denn die ursprüngliche Brauerei in Altenmünster wurde Anfang der 2000er Jahre von eben dieser übernommen und liquidiert. Aus dem Sortiment der Brauerbiere werde ich heute das Landbier verkosten. Alkoholtechnisch liegen wir hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und karamelliges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Aroma hat man bei diesem Bier. Man hat zum einen die getreidigen Noten, aber auch die Hefe spielt ein wenig eine Rolle. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein brotig karamelliges Trinkerlebnis. Jedoch ist mir die Kohlensäure ein wenig zu hoch dosiert.

Zum Fazit: Es gibt etwas Abzug für die Kohlensäure, ansonsten schmeckt dieses Bier aber ganz gut. Daher bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.