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Schinner Kellerbier

Biere der Marke Schinner kann man hauptsächlich in den vielen Fristo Getränkemärkten erwerben. Selbst braut die Brauerei Schinner alias Bürgerbräu Bayreuth ihre Bier schon längst nicht mehr. Sie werden in Neuhaus von der Kaiserbräu produziert. Henrich Schinner, ein Spross der Brauerfamilie Schinner vertreibt die Biere deutschlandweit mit Erfolg. So gibt es nach wie vor ein breites Sortiment an Schinnerbieren, wie zum Beispiel auch das Kellerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der jedoch sehr schnell wieder verschwindet.

Zum Geruch: Das Bier hat einen sehr intensiven brotigen und getreidigen Geruch. Auch riecht es leicht karamellig.

Zum Geschmack: Ein sehr interessantes Bier, bei dem vor allem die malzigen Noten sehr aufallen. Es ist etwas ungewohnt röstig und  durchaus auch herb würzig. Ich mache sogar leichte Rauchnoten und somit auch etwas das an Schinken erinnert aus. Im großen und ganzen hat man aber ein kräftig getreidiges Bier mit Karamellnoten und einem würzigen Abgang, der das ganze Bier sehr urig erscheinen lässt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist wiklich gar nicht so schlecht und ich empfinde es als ein urig würziges Kellerbier, das dazu noch wirklich süffig ist.

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Lammbräu Untergröningen Bier Appel

Eine Brauerei, die gar nicht so weit von mir entfernt ist, von der ich bisher aber noch kein Bier hatte ist die Lammbrauerei aus Untergröningen. Dieses verkauft ihre Biere zugegebener Maßen aber auch nur sehr regional. Zur Brauerei gehören unter anderem auch ein Dorfmarkt, in welchem die Biere der Brauerei erworben werden können, sowie mehrere Gasthöfe in der Region. 1830 wurde die Brauerei in der Ortsmitte des zum Ostalbkreis gehörenden Ortes gegründet. Die Familie Kunz betreibt den Betrieb in der inzwischen 6ten Generation und hat ein interessantes Sortiment an Bieren zu bieten. Unter anderem den Bier Appel, der seinen Namen von einem angeblich im Schloss spukenden Geist hat, welches hoch über Untergröningen liegt. Der Alkoholgehalt des naturtrüben Pilsbieres liet bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht grasiger Zitrusgechmack. Dazu kommt noch etwas karamelliges und hefiges und ein ganz leichtes Malzaroma.

Zum Geschmack: Ein Bier, das einem eine durchaus ordentliche Portion Geschmack entgegenbringt. Es ist ein Mix aus karmaelligen, brotigen und grasigen Noten. Es prickelt schon in den ersten Schlücken im ganzen Mund. Die Kohlensäure finde ich insgesamt zu hoch angesetzt, da es so teilweise ein bisschen zu kratzig wirkt in der Gaumengegend und im Rachen.

Zum Fazit: Kann man machen. Das Bier gestaltet sich durchaus sehr süffig. Doch ich finde die viele Kohlensäure schon auch als unangenehm, ja fast schon kratzig. Von mir gibt es für das bier 3 Sterne.

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Licher 1854 Kellerbier

Nach einer angeblichen Originalrezeptur aus dem Gründungsjahr 1854 wurde das Licher Kellerbier gebraut. Die naturtrübe Bierspezialität aus Hessen kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger, recht neutraler Geruch ist hier zunächst in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr urig daher kommt. Man hat etwas herbe Noten des Hopfens, die am Gaumen zum tragen kommen, bevor sich dann am Gaumen ganz feine hefige Noten zeigen. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein würziges Bier, da aber eher über die hopfigen noten kommt. Dazu kommt eine feiner Hauch von Zitrusnoten, der den Geschmack abrundet.

Zum Fazit: Ich finde, das dieses Bier ein wirklich gutes Kellerbier ist. Es ist erfrischend und auch die feine Zitrusnote am Gaumen überzeugt mich. Vor allem überzeugt mich die gut umgesetzte Hopfenaromatik. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. Auch vom Fass sehr zu empfehlen.

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Schmidmayer Xaverl

Im nächsten Biertest stelle ich wieder eine Brauerei vor, von der ich bisher noch kein Bier im Test hatte. Die Rede ist von der Brauerei Schmidmayer, die auf eine über 740 jährige Geschichte zurückblicken kann. Ihren Sitz hat die Brauerei in Siegenburg im Herzen der Hallertau. Daher werden die Biere auch nur mit regional angebauten Zutaten gebraut. Als relativ kleine Brauerei, wurden bis Mitte des 21. Jahrhudnerts noch zahlreiche andere Wirtschaftszweige betrieben, unter anderem eine Brennerei und zahlreiche Handwerksbetriebe. Nachdem man sich zunächst entschied, sich ganz aufs Brauen zu konzentrieren, fiel aktuell der Entschluss in den nächsten Jahren wieder eine eigene Mälzerei einzurichten. Erstmals erwähnt wurde die Brauerei im Jahre 1275. Ihren Namen erhielt die Brauerei im 1821, als Xaver Schmidmayer in die Brauerei einheiratete. Nachfahren von ihm führen die Brauerei heute in der 6. Generation. Das Xaverl, das ich heute verkosten werde, ist nach eben jenem Xaver Schmidmayer benannt und ist ein Kellerbier, welchs zusätzlich noch mit Aromahopfen gestopft wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig nach Maracuja, Orange Pfrisich und einer ordentliche Portion Mandarine.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das am Anfang noch sehr prickelt, dann aber zu fruchtigen Noten übergeht. Das Mundgefühl wirkt serh saftig und der abgang auch grasig. Es erinnert hier in teilen fast an ein Frischopfenbier, was bedeutet, das der verwendete Hopfen doch sehr frisch sein muss. Die Kohlensäure ist wirklich gut dosiert und belebt das Bier sehr. Sehr psotiv ist vor allem der fruchtige Geschmack, der auch im Nachgang bestehen bleibt. Das Bier bleibt auch im weiteren Trinkverlauf, vor allem mit einem fruchtig harmonischen Mundgefühl und leichtem prickeln versehen. Dennoch bleibt es in seiner Textur auch saftig und wohlscheckend.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Bier. Es ist schön fruchtig, saftig und wirkt ungemein frisch. Dazu ist es durch die Kohlensäure sehr lebendig und süffig. Eines der besten Biere die ich bisher hatte, auch wenn es nicht so komplex ist wie manche Starkbiere, finde ich es dennoch ungemein lecker. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Zipfer Kellerbier

Zipfer ist eines der am meisten getrunkenen Biere in Österreich. Von der oberösterreichischen Brauerei habe ich heute ein Kellerbier im Test, welches noch gar nicht so lange am Markt ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig und getreidig. Es ist aber insgesamt geschmacklich zurückhaltend und eher neutral.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das geschmacklich eher leicht ist. Den Malzkörper nimmt man nicht ganz so kräftig wahr. Es hat eine ganz feine, leichte Hopfenaromatik am Gaumen, die aber nur gering ausgeprägt ist. Es ist ein eher nichtsagendes Bier, das bis auf diese leichte Hopfenaromatik am Gaumen nicht so viel an Geschmack mitbringt. Es ist auch im Körper ein Bier, das sehr dünn wirkt und im Nachgang fast schon etwas wässrig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr langweiliges Kellerbier. Geschmacklich sicherlich in Ordnung und es hat kein Fehlaroma, auf der anderen Seite aber auch komplett nichtssagend, ohne besonders viel Geschmack. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Da es aber wirklich viel bessere Kellerbiere gibt, bekommt das Bier von mir 2 Sterne.

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Schmucker Kellerbier

Von der Brauerei Schmucker aus dem Odenwald habe ich in meinem nächsten Biertest ein Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, plätzchenartiges Bier mit Orangennoten und etwas zitrusartigem

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas herbes Bier, bei dem die Hopfennote auch am Gaumen hängt. Es ist leicht bitter. Der Körper des Bieres wirkt eher schlank. Das Bier hat einen gewissen herben Beigeschmack, der das Bier ausmacht und ihm eine schöne Würze verleiht. Im Abgang empfide ich das Bier als sehr hopfig, fast schon etwas zu sehr. Dennoch hat das Bier auch malzige und hefige Noten.

Zum Fazit: Mir ist das Bier etwas zu herb für ein Kellerbier, dann sollte man es als Kellerpils vermarkten. Ansosnten ist es aber süffig und hat eine schöne Würze. Von mit gibts dafür 3 Sterne.

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Göller Herbstgold

Die Blätter fallen und inzwischen hat im Oktober nun der Herbst Einzug gehalten. Die Brauerei Göller hat mit dem Zeiler Herbstgold das passende Bier im Bierkalender um diese Stimmung auch geschmacklich einzufangen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen wirklich besonders ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr getreidiges Aroma mit ordentlich brotiger Note habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit einem süßlichen Abgang, der dann in eine sehr getreidige Note übergeht und sich im schön Mundraum ausbreitet. Man hat ein Bier, das durchaus kräftig ist und auch spezielle getreidge Noten im Abgang hat, jedoch lässt im Abgang die Kohlensäure doch sehr nach und das Bier ist nicht so süffg und wirkt etwas schal. Das Mundgefühl wirkt insgesamt sehr kräftig und auch getreidig, jedoch hängt es wie gesagt im Abgang komisch nach und wirkt so leicht unappetitlich.

Zum Fazit: Nichts gegen die Brauerei Göller, die ein sehr umfassendes Sortiment mit einer großen Auswahl an verschiedenen Bierspezialitäten anbietet, aber dieses Bier hat mich nicht so überzeugt. Ich frage mich, wo die Kohlensäure hin ist, denn es wirkt schon sehr schal. Dadurch setzt sich ein etwas unangenehmer teigiger Nachgeschmack am Gaumen fest. Von mir gibts 2 Sterne

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Blauer Löwe 1907

Eine fränkische Brauerei, die Brauerei Blauer Löwe aus Höchstadt and der Aisch ist der Produzent meines heutigen Testbieres. Ich rede vom 1907, einem naturtrüben Zwickelbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliges Aroma. Man hat etwas Noten von Apfel.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier das geschmacklich durchaus würzig daherkommt. Es ist etwas bitter und prickelt auch gut im Abgang, dazu hat es eine feine hefige Note um den Gaumen, die auch im Nachgang noch lange bestehen bleibt. Man hat ein Bier, das durchaus würzig ist und auch dennoch irgendwie etwas teigiges an sich hat, das leicht karamelliges an sich hat und von der Hefe kommt.

Zum Fazit: Ein kräftiges und würziges Zwickelbier. Man hat schöne karamellige Noten, aber insgesamt fehlt dem Bier noch das gewisse etwas. Dennoch sehr gut zu trinken und ausgesprochen süffig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Dithmarscher Naturtrüb

Ganz hoch im Norden von der Nordseeküste Schleswig-Holsteins kommt mein nächster Biertest. Es handelt sich um die ungefilterte Bierspezialität der Brauerei Karl Hintz aus Marne im Dithmarscher Land. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch getrediges Aroma mit leicht keksiger Nuance.

Zum Geschmack: Ein spritziges, doch betont herbes Bier, das etwas ölig wirkt. Es ist aber durchaus würzig und auch leicht aromatisch. Das Bier ist würzig herb mit aromatisch blumiger Note am Gaumen. Dazu kommt etwas zitrusartiges der Hefe hinzu. Ich habe ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf durchaus aromatisch hopfig ist und mit einer floralen Zitrusnote ausgestattet ist. Der Körper des Bieres ist eher leicht gehalten.

Zum Fazit: Ein Kellerpils, das einen schönen Hauch von Zitrus hat. Der Hopfen ist floral-aromatisch und hat einen schöne Bittere im Abgang. Mir hat das Bier überraschend gut geschmeckt, mit so einer aromatischen Hopfennote in Norddeutschland hätte ich nicht gerechnet. So hat es sich auch 4 Sterne verdient.

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Hohenthanner Kellerbier-Hell

Von der bayerischen Schlossbrauerei Hohenthann habe ich im folgenden Biertest das helle Kellerbier. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit einem süßlich getreidigen Aroma, das etwas Hefe aber auch zitrus und eine schöne Honignote mitbringt.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit süßlichen Noten, die eine Honigsüße hervorbringen, wie sie typisch bei Hellen Bieren ist. Der Körper ist leicht und auch er Hopfen ist zwar vorhanden, aber eher leicht und moderat. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, mit diesem leichten Malzgeschmack. Die Honigsüße ist dann jedoch nicht mehr in diesem Maße vorhanden wie noch zu Beginn.

Zum Fazit: Der Geschmack des Bieres ist zwar nicht zu intensiv, dennoch finde ich es erfrischend und süffig. Die feine Malzsüße erinnert sehr stark an ein Helles, aber auch ein leichter hauch von Zitrus von der Hefe kommt durch. Von mir gibts hierfür 4 Sterne.