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Hopfmeister New England Road Trip

Von Marc Gallos Brauprojekt Hopfmeister gibt es im heutigen Test den New England Road Trip. 2014 gegründet besitzt Hopfmesiter noch immer keine eigene Brauerei, sondern nutzt als Gypsy Brauer freie Kapazitäten bei Betrieben in der Region Oberbayern. Die Roadtrip Serie ist eine experimentelle Bierserie des Brauprejkts bei dem man Bierstile aus allen Ecken der Welt interpretiert. Aus dieser gibt es heute den New England Roadtrip ein Double Dry Hoped Hazy IPA, was ja gerade voll im Trend liegt. Alkoholtechnisch liegen wir hier bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig saftiges Aroma hat man hier in der Nase. Man hat ein tropisches Aroma. Ich habe Passionsfrucht, Granatapfel und andere tropische Früchte.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit bitterfruchtiger Aromatik im Profil. Es ist dezent bitter im Profil. Man hat schöne bittere Note, die den Abgang prickelnd gestaltet. Es ist bitter auch im Nachgang, hat aber auch obstige Noten die immer wieder mal durchkommen. Insgesamt ist das mundegfühl aromatisch aber auch ein kleines bisschen lasch. Man hat immer wieder Fruchtanflüge, die auch ins saftige übergehen. Es sind Noten von Passionsfrucht und Maracuja.

Zum Fazit: Es ist ein ganz gut schmeckendes Bier, für diesen Bierstil finde ich es aber ein bisschen lasch. Es ist alles vorhanden was diesen Bierstil auszeichnet aber es fehlt mir einfach hier an allem und es könnte einfach mehr sein. Das gibt 3 Sterne.

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Riserva Aurea IPA

Im heutigen Test geht es wieder nach Italien. Ganz am südlichen Zipfel in der Nähe von Lecce liegt das Örtchen Leverano. Im Jahre 2008 wurde hier von Maurizio Zecca die Birrificio Salento gegründet, nachdem er zuvor Jahrelang in verschiedenen Berufen in der Getränkebranche gearbeitet hatte. Aus der Riserva Aurea Serie hat es nun das IPA zu mir geschafft. Mit 4,6% ist es dabei ein eher schlanker Vertreter seines Stils. Abschließend gilt es noch ein Dank an meinen treuen Spender für die Beschaffung auszusprechen.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig fruchtiges Aroma, das an Passionsfrucht oder Ananas und Maracuja erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer gewissen herben Note, die aber auch irgendwie leicht metallisch daherkommt. Der Nachgang ist sogar etwas wässrig. Es ist etwas bitter. Insgesamt ist es aber ein eher zurückhaltendes Bier dieses IPA. Es hat einen eher wässrigen Körper, aber ein ganz ordentliches Hopfenprofil, das es angenehm bitter macht, aber nicht zu stark.

Zum Fazit: Es ist ganz ordentlich, aber insgesamt einfach von Allem etwas zu wenig. Der Hopfen ist am Anfang etwas fruchtig lässt dann aber nach in seinem Geschmacksvolumen. Von mir gibt es hierfür dann auch nur 3 Sterne.

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Superfreunde Rookie

Als modernes All-Day IPA wird meine heutiges Testbier auf der Website der Superfreunde beschrieben. Mal schauen ob dies wirklich zutrifft. Alkoholtechnisch liegt es bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr obstig und hat etwas von Nektarine. Dazu kommt noch eine ordentliche Mango und etwas Maracuja.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man diese Noten des Geruchs, auch im Einstieg, und sie sind dezent saftig vorhanden. Es wird in Richtung Abgang etwas herb, jedoch hat man im Abgang auch noch die fruchtige Noten, die dezent saftig sind. Der Körper ist präsent, aber es ist wirklich nicht malzig. Im weiteren Trinkverlauf spürt man den Malzkörper etwas mehr und es ist dann nur etwas herb und die Fruchtigkeit ist zwar irgendwie präsent aber nicht mehr so ganz da.

Zum Fazit: Ein solides All Day IPA diese Beschreibung trifft es wirklich gut. Es ist nichts absolut besonderes hebt sich aber von Standardbieren deutlich ab. So bekommt es auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Stuff Revolution IPA

Mit besten Dankeswünschen an meinen treuen Bierspender habe ich heute wieder die Möglichkeit ein Bier aus dem Großherzogtum Luxemburg zu verkosten. Es handelt sich um ein Bier der Brauerei Stuff aus dem kleinen Örtlichen Steinsel nördlich der Hauptstadt. 2015 gegründet ist die Brauerei noch relativ jung, hat sich aber auf handwerklich produzierte Craftbiere spezialisiert. So habe ich heute das vergnügen das Revolution IPA im Glas zu haben. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat Noten von Mandarine und Orange in der Nase wie ich finde, dazu kommt etwas ganz leicht tropisches dazu.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein IPA, das auf eine dezente Bitternote setzt und von einer ganz leichten obstigen Note umrahmt wird die in Richtung Mandarine geht. Man spürt auch den vollmundigen Malzkörper. Man hat sehr schöne Bitternoten, die sich vom Antrunk bis in den Abgang hindurchziehen.

Zum Fazit: Ja es ist ein wirklich ganz nettes IPA das man gut trinken kann und das einige ganz brauchbare Nuancen hat. Es ist aber insgesamt eher gefällig und nicht wirklich etwas besonders, aber handwerklich top gebraut und wie ich finde auch für Einsteiger geeignet, da es nicht zu extrem sondern moderat gehalten ist. Das gibt 3 gute Sterne.

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Superfreunde 5 Years are not enough

Anlässlich ihres 5 Geburtstags haben die Superfreunde aus Hamburg ein neues Bier gebraut, welches ich heute verkosten möchte. Mit dem 5 Years are not enough setzten die Superfreunde nun ein Zeichen, das es auch in Zukunft weitere Biere geben wird und es das noch lange nicht gewesen ist. Stilistisch haben wir hier ein Double Dry Hopped IPA, bei dem die Hopfensorten Enigma und Amarillo. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma habe ich hier mit einer schönen Note die an Melone erinnert und eventuell auch etwas tropisches in sich hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein dezent bitteres Bier, das im Abgang aber dann auch eine gewisse Fruchtaromatik hat. Es ist aber nicht besonders bitter, sondern allgemein sehr angenehm und auch etwas harzig. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich hier ein Bier mit einer leicht bitteren Zitrusaromatik im Geschmack die sich in Richtung Abgang immer mehr verstärkt. Insgesamt hat das Bier aber eine sehr schöne Obstaromtik bis in den Rachen ausstreckt und die an Zitrus und ähnliche Obssorten erinnert. Nur eine ganze leichte Bittere macht sich im Geschmack breit.

Zum Fazit: Insgesamt ein sehr gutes Bier, bei dem mir aber noch etwas der Aha Effekt fehlt, das ich sagen könnte dieses Bier ist etwas absolut besonderes. Es fehlt einfach noch ein kleines bisschen Geschmackstiefe. Dennoch gibt es von mir gute 4 Sterne die es sich alle Mal verdient hat.

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Samuel Smith India Ale

Für den heutigen Test habe ich etwas von Yorkshires ältester Brauerei der Samuel Smiths Old Brewery aus Tadcaster. Das India Ale, welches ich heute verkosten möchte ist dabei eines britischer Art, sprich es ist nicht ganz so stark und hat nur einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rot bis dunkler bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein fruchtig süßliches Aroma, bei dem auch karamellige und toastige Noten zugegen sind. Es riecht auch etwas beerig.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck vor allem in Antrunk süß fruchtig und etwas karamellig. Am Gaumen und im Abgang kommen dann herbe Hopfennoten dazu. Diese kommen auch im Nachgang vor aber sind dezent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein schönes Bier mit leicht harzigen und hopfigen Noten, ohne aber zu bitter zu werden. Es ist im Körper eher schlank und teilweise auch wässrig was etwas Abzug gibt.

Zum Fazit: Man muss britische Ales mögen. Dieses ist aber ein sehr guter Vertreter dieser Art bis auf den etwas wässrigen Körper bringt es alles mit was ein Bier dieser Stilrichtung auszeichnet. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. 

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Welde IPA

Im heutigen Test habe ich ein Bier aus der Craftbeerreihe der Brauerei Welde aus Plankstadt in der Kurpfalz. Ich werde das IPA verkosten, das einen Alkoholgehalt von 6,7% mitbringt.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist mit einer schönen fruchtigen Note in der Nase versehen. Man hat sehr schöne Noten von Ananas und Mango.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es fruchtig, aber vor allem auch sehr harzig. Es hat teilweise etwas trockene Nuancen im Abgang. Auch der Nachgang hinterlässt ein trockenes Mundegfühl. Dazwischen ist aber eine süßlich fruchtige Note, die die Ananas und die Mango sehr gut zum Vorschein bringt zu schmecken. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann etwas herber und die Fruchtigkeit lässt etwas nach.

Zum Fazit: Ein klassisches IPA, das man gut trinken kann und auch teilweise ganz ordentliche Fruchtnoten aufweist. Es ragt zwar nicht als absolute Spitze heraus, insgesamt ist es aber doch um einiges besser als der Durchschnitt. Das gibt 4 Sterne.

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Stone Wizards & Gargoyles

Mit Stone Brewing und Modern Times haben sich zwei Ikonen der San Diegoer Craftbeerszene zusammengetan und ein neues Bier auf den Markt gebracht, welches ich im nun folgenden Test verkosten möchte. Es hört auf den Namen Wizard und Gargoyles und ist ein IPA, aber nicht irgendein IPA, sondern es wurde zusätzlich noch Kaffee verfeinert um so eine auf dem Papier doch recht außergewöhnliche Bierkreation zu präsentieren. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein trübes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr sehr schöne Kaffeearomen. Man hat dazu noch eine dezente leichte Fruchtaromatik

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer Kafeearomatik die ganz leicht milchig wirkt Es hat aber auch Fruchtnoten die ich in Richtung Mango, Kiwi oder Ananas verorten würde. Es hat eine vor allem dann in Richtung Abgang bitter werdende Hopfennote und es ist eine wirklich interessante Kombination von dann leichten Zitrusfrüchten mit den Kaffeearomen.

Zum Fazit: Etwas wirklich außergewöhnliches mit einer interessanten Wechselaromatik von Kaffee und Zitrus. Jedoch ist mir die komplette Geschmacksaromatik und Vielfalt nicht breit genug und so gibt es aber dennoch gute 4 Sterne.

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Schlössle Strong Jack

Im heutigen ersten Biertest gibt es von mir dieses Mal den strong Jack von der Brauerei Schlössle aus Neu Ulm. Das Strong Jack reiht sich in die inzwischen schon etwas längere Liste der IPAs und aller stilistisch ähnlicvhen Biere ein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein orangenes, trübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig mit Mandarine und einer leichten Orangenschale. Dazu kommt etwas kräutriges, was an Rosmarin oder Koriander erinnert. Eventuell zeigt sich noch etwas Litschi und Sternfrucht.

Zum Geschmack: Hier wird es dann nur bedingt fruchtig. Vor allem im Nachgang, wobei sich da leider ein wässriger Oton beimischt. Grundlegend ist aber eine sehr herbe Stimmung im Bier, die sich so richtig auf dem Gaumen und in der Zunge bemerkbar macht. Aber sie ist nicht klebrig bitter, sondern sie harmoniert sehr gut mit den Malznoten. Im weiteren Trinlverlauf wird es dann leider ein wenig zu einspurig aufs bittere ich finde. Es fehlt einfach der Malzkörper, der den Hopfen stützt und ihn einbettet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da mir das Bier für ein IPA einfach zu schwach ist und sich nicht nachhaltig im Gedächtnis festsetzt bei mir.

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Sierra Nevada Fantastic Haze

Im heutigen Test geht es über den großen Teich zur Sierra Nevada Brauerei nach Kalifornien. Mit dem fantastic Haze habe ich dabei wieder mal ein Double NEIPA im Test. Die 9% Alkoholgehalt unterstreichen die Mächtigkeit dieses Bieres.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma habe ich in der Nase, bei dem aber auch eine getreidge Note durchkommt. Die Fruchtnoten gehen in Richtung Kiwi und orangige Töne.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es vor allem im Antrunk herb, bevor sich diese aromatische Herbe dann auch bis in den Nachgang durchzieht und dort lange am Gaumen hängen bleibt. Das Mundgefühl ist aber dennoch voll und irgendwie saftig. In jedem Fall ist es weit davon entfernt trocken zu sein. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das eher bitter-harzige, aber zugleich aromatische Noten hat, die gut mit dem Körper abgestimmt sind und so eine rundes Gesamtbild abgeben.

Zum Fazit: Ich hätte mir von diesem Bier eine noch größere Aromenbombe erwartet, als das was ich getrunken habe. Dennoch reicht es für eine Wertung von 4 Sternen da es wirklich auch einige Facetten zu bieten hat.