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Dinkelacker Hell

Im heutigen späteren Biertest möchte ich dieses Mal ein Bier der Stuttgarter Brauerei Dinkelacker vorstellen. Dabei handelt es sich um das Helle, welches noch gar nicht so lange im Sortiment ist. Der Alkoholgehalt beträgt schlanke 5,0%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier mit einem mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein süßmalziges Bier. Mit einem sehr körnigem getreidigen Geruchsprofil.

Zum Geschmack: Ein sehr prickelndes und lebendiges Bier. Es hat sogar ein wenig eine herbe Spur drin. Die dezenten Hopfennoten verleihen dem Bier eine sehr dezente Milde am Gaumen. Es schmeckt aber hier und da auch ein wenig muffig nach Kellerbier, aber ansonsten ist es eine sehr süffige Angelegenheit. Dazu hat man einen leicht grasigen Geschmack und es erinnert schon fast leicht an ein Pils. Insgesamt wirkt es sehr frisch und weich.

Zum Fazit: Ein wie ich finde sehr süffiges und erfrischendes Bier. Es ist wie ich finde vor allem im Sommer ein idealer Durstlöscher. Ich gebe dem Ganzen daher 4 Sterne

 

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Gold Ochsen Ulmer Hell

Neue Woche neues Bier. Von der Ulmer Brauerei Gold Ochsen, von der ich schon das ein oder andere Bier verkostet habe, gibt es seit einiger Zeit ein neues Bier, das Ulmer Hell. Mit dem Ulmer Hell versucht nun auch Gold Ochsen auf den Trend „Bayrische Helle“ aufzuspringen. Verpackt in einer Euroflasche mit stilechtem Retroetikett und eigener Story liegt man damit voll im aktuellen Zeitgeist. Angeblich soll das Bier von einer alten Rezeptur aus den 60er Jahren stammen, wenn man der extra eingerichteten Website glauben schenken darf. Nun aber zum Bier, das sich mit einem Alkoholgehalt von 4,9% präsentiert.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier.Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht getreidig, ansonsten aber eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Getrdig und frisch. Im Abgang ist es dabei aber leicht süßlich. Es ist aber auch ein kerniges und würziges Bier und wirkt in den ersten Schlücken sehr erfrsichend. Die kohlensäure könnte etwas mehr sein. denn vor allem gegen Ende lässt sie nach. Im Abgang ist es ein wenig hopfig am Gaumen. Isngesamt ist der Körper aber ser leicht und irgendwie fehlt es dem Bier nach den ersten Schlücken schon ein wenig am Geschmack.

Zum Fazit: Eine ganz nette Idee dieses Bier, welche jedoch nur zaghaft umgesetzt wurde. Es ist nicht wirklich schlecht und als Partybier mit hoher Süffigkeit durchaus geeignet. Für alle, die aber auf intensiveren und kompelxeren Geschmack stehen ist es eher langweilig. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.

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Spaten Münchner Hell

Im heutigen Biertest gibt es einen echten Klassiker der deutschen Bierszene, das Spaten Münchner Hell. Das Bier, welches seit seiner Übernahme  durch InBev ein wenig in Vergessenheit geriet und eher ein Schattendasein fristete, erlebt in den letzten Wochen und Monaten eine Art Renaissance. In der kultigen Euroflasche mit neuem Etikett und Kasten, wurde dem Bier frischer Wind in neuer Retrooptik verliehen. Doch wie wurde das Spaten eigentlich zu dem was es heute ist? Nun die Anfänge des Münchner Originals reichen bis ins Jahre 1397 zurück, als auf dem Spatengelände das erste mal Bier gebraut wurde. Seinen ungewöhnlichen Name erhielt das von der Familie Spatt, der die Brauerei zwischen 1622 und 1704 gehörte. 1807 begann die Ära der Familie Sedlmayr, die die Brauerei nun führte. In den Folgejahren wuchs die Brauerei Stück für Stück, bis sie Ende des 19 Jahrhunderts die größte Brauerei Münchens war. In diese Zeit fällt auch der Ursprung des heute verkosteten Bieres, den 1894 war es die Spaten Brauerei, die mit dem heutigen Testbier das erste Münchner Helle auf den Markt brachte. Nachdem sich die Brauerei zunächst mit der Franziskanerbrauerei zusammenschloss, fusionierte sie schließlich 1997 mit der Löwenbräu zur Spaten-Franziskaner-Löwenbräugruppe. 2003 wurde sie schließlich von InBev aufgekauft. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert. Der Schaum ist nach dem einschenken ganz schnell wieder verflogen und man hat praktisch gar keinen im Glas

Zum Geruch: Feinmalziger Geruch. Die leicht süßlichen Malzaromen vermischen sich mit brotigen Noten. Ansonsten ist es recht wässrig.

Zum Geschmack: Sehr süßmalziger Antrunk. Im ersten Schluck gar nicht so schlecht. Im Abgang hat es sogar ganz leicht hopfige Noten. Was aber gleich auffällt, ist die ziemlich hohen Kohlensäureaktivität. Außerdem wirkt das Wasser hart und eisenhaltig. Dadurch wird dem Bier eine Art metallischer Beigeschmack zugefügt. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann auch zu süßlich.

Zum Fazit: So wirklich kann mich dieses Bier nicht überzeugen. Es ist nicht besonders spektakulär und hier und da hat es auch ein paar totale Aussetzer. Hierfür gibt es leider nur 2 Sterne.