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Meckatzer Hefeweizen

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal ein Bier der Meckatzer Brauerei. Diese Brauerei aus dem Allgäu ist hauptsächlich für ihr Helles und das Weissgold bekannt. Ich möchte heute aber das Hefeweizen verkosten, welches die Brauerei auch schon seit 1925 herstellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr bananig und cremig. Dazu rieche ich noch Vanille und etwas Nelke. Die weizigen und bananigen Noten sind dominant.

Zum Geschmack: Ein sehr herbes Weizen. Es ist mir vor allem am Gaumen zu hopfenbetont. Nach den erstens Schlücken geht es mit dem biteren Nebengeschmack weiten. Danach wird es recht angenehm und leicht weizig getredig mit einer Bananennote. Insgesamt ist das Bier vom Malzkörper ein wenig zu leicht und es fehlt hier und da noch etwas an intensivem Geschmack. Die Hopfenbittere ist nun moderat und hinterlässt einen kurzes aber erfrischendes leicht herbes kitzeln am Gaumen.

Zum Fazit: Ein würziges Weizen, das, wenn man sich daran gewöhnt hat en etwas anderes Weizen ist, da hier der Hopfen deutlich rauskommt. Diese kräutrige Note ist überzeugend. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Wagner Weisse

Zum heutigen Tag der Pflege darf natürlich ein gepflegtes Bier nicht fehlen. Deshalb gibt es im zweiten Test ein Bier der Brauerei Wagner aus dem fränkischen Merkendorf. Da von der Brauerei schon das ein oder andere Bier im Test hatte komme ich direkt zum Test. Verkosten möchte ich das Weissbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefiger und getreidiger Geruch mit etwas Hopfen.

Zum Geschmack: Ein sehr getreidiges Aroma, welches durch eine ordentlich bittere Hopfennote flankiert wird. Insgesammt ist es sehr würzig und etwas kräutrig. Es ist ein erstaunlich bitteres Weizen. Auch im weiteren Trinkverlauf ein kräutrig, leicht hefiges Bier mit einer etwas getreidigen Note. Es wirkt aber hier nicht so ganz aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Weizen, das eine gute Hopfennote hat, wer etwas kantigere und würzigere Weizen mag ist hier gut aufgehoben. Mir fehlt aber das fruchtige und hefige. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Günzburger Hefeweizen hell

Im heutigen späteren Biertest geht es dieses Mal wieder nach Günzburg zur Radbrauerei. Verkosten möchte ich den Klassiker der Brauerei das klassische Hefeweizen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,1% ist es ein eher schlankes Weizen.

Zur Optik: Ein sehr helles Weizen. Es ist hellorange und sehr trüb. Außerdem hat es einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig bananig. Aber auch eine leichten Einfluss von Vanille. Dazu noch feine Getreidenoten und Beere.

Zum Geschmack: Ein spritziges Weizen, welches auf der anderen Seite aber auch sehr leicht wirkt. Im Abgang ist es für ein Weizen eher bitter mit ganz leichten Fruchtaromen, die aber eher in Richtung Banane gehen. Positiv ist, das es nicht zu schwer wirkt und auch nicht schlammig-hefig schmeckt. Den getreidigen Aspekt finde ich sind sehr gut . Es ist zwar an der Grenze zum süßlichen, aber auch nur an der Grenze. Von dem her kann man das hier auch nicht wirklich bemängeln.

Zum Fazit: Ein Weizenbier der spritzigeren und schlankeren Natur. Es ist vor allem dadurch das es sehr prickelt ein wirklich erfrischendes Weizen und daher gerade jetzt im Sommer ein idealer Durstlöscher. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Petra Weizen

Im heutigen Biertest gibt es noch einmal ein Bier aus Jordanien. Vielen dank an dieser Stelle noch einmal für das Urlaubsmitbringsel. Das heute Bier ist das Petra Weizen, welches nach der legendären Ruinenstadt mit ihrem weltbekannten Tempel benannt ist. Hergestellt wird das ganze von der Jordan Brewery welche die erste und größte Brauerei Jordaniens Ist. gegründet 1958, braute sie zunächst Amstelbier in Lizenz. Seit 1964 hat das Land mit der Markteinführung der Petra Biere auch seine eigene Markte. Verkosten werde ich heute das Weizen, also es gibt auch in Arabien ein Weizenbier. Der Alkoholgehalt beträgt 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges und bananiges Aroma dazu etwas getreidiges.  und Vanille.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf jeden Fall getreidig mit einem dezent fruchtigen Aroma, Das nach Banane und Vanille schmeckt. Es ist vor allem sehr auf die hefige Note bedacht. Man hat auch hier und da eine etwas bittere Hopfennote am Start. Auch im weiteren Trinkverlauf überzeugt das weizen vor alldem dadurch, dass es nicht zu hefig wird, sondern auch eine schöne herbe Hopfenbittere hat, die der doch sehr aufdringlich wirkenden Hefe Einhalt gebietet. Es wirkt mir aber zu abgedroschen und ein wenig unrund. Es könnte mehr fruchtig sein.

Zum Fazit: Ein zwar am Anfang doch relativ überzeugendes Bier und ich hätte nicht erwartet das es so gut trinkbar ist. Im vergleich zu deutschen Weizen ist es aber dann doch noch etwas anderes. Ich vergebe hierfür noch 3 Sterne, auch wenn es hintenraus etwas komisch schmeckt.

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Kapuziner Weissbier naturtrüb

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein klassisches Weissbier. Es gibt dieses mal das Kapuzinier Weissbier. Mit dem gleichnamigen Mönchsorden hat das Bier allerdings bis auf den namen nichts gemeinsam, da es eine Marke der Kulmbacher Brauerei ist. Diese startete die Produktion der Weissbiere im Jahre 1987. Verkosten möchte ich dabei die klassische helle variante mit 5,4%.

Zur Optik: Ein helloranges Bier. Es ist naturtrüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht würzige Note, die irgendwie leicht nach Schinken riecht wie ich finde. Ansonsten hat man eine leichte Banane und eine ordentliche Note von Vanille, Koriander und Nelke. Dazu hat es noch etwas getreidiges und die Hefe mischt auch ein wenig mit.

Zum Geschmack: Auch hier ist dieses Bier sehr würzig und kräutrig. Die Nelke und der Koriander kommen doch im ersten Moment sehr dominant daher. Es ist nicht so fruchtig wie gedacht und hat einen schwer zu beschreibenden unangenehmen Geschmack der irgendwie etwas nach verbranntem Malz schmeckt. Irgendwie wirkt es auch leicht klebrig. Es ist aber auch ein Bier, bei dem gegen Ende die zusätzlich die Spritzigkeit ein wenig verloren geht und es im Abgang bisweilen ein bisschen bitter wird und das Bier irgendwie einfach noch ein wenig schwerfälliger wirken lässt.

Zum Fazit: Ein Bier, das mich überhaupt nicht überzeugt, dieser komische Beigeschmack macht es wirklich nicht zu einem Trinkgenuss. Für mich muss ein Weizen einfach anders sein. Ich kann hier folgerichtig auch nur 1 Stern vergeben.

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Sisters Brewery Hive

Ein Hefeweizen aus den Niederlanden kann das schmecken? Genau das möchte ich mit dem heutigen Biertest verkosten. Ich verkoste das Hive Hefeweizen der Sisters Brewery. Die Sisters Brewery ist eine noch recht junge Craftbeerbrauerei aus der Niederländischen Stadt Utrecht. Der Name der Brauerei kommt daher, das sich hinter the Sisters Brewery die beiden Schwestern Annamijn und Josefien Beijeman verstecken die die Biere gemeinsam mit ihrem Vater Wilfran brauen. Das Hive Hefeweizen hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein Naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig spritziges Aroma, das an entfernt Sekt und weiße Trauben erinnert. Es kommt leicht die Banane durch.

Zum Geschmack: Auch im Geschmack ist es zunächst vor allem sehr prickelnd und spürt die Kohlensäure sehr stark im Mund mousieren. Der Nachgang wird von einer leicht bitteren Note dominiert. Dazwischen kommen ganz leicht süßliche und  fruchtige Aromen durch. Auch im weiteren Trinkevrlauf wird es ein eher hopfig/bitteres Bier, bei dem die Banane eher später dazwischenkommt.

Zum Fazit. Ein doch recht sektähnliches Weizenbier, das sich von anderen durch seinen doch eher bitteren Touch unterscheidet. Für mich ist das für ein Weizen zu viel und so werde ich nicht richtig warm mit dem Bier. Ich gebe hierfür 2 Sterne

Veröffentlicht in 3-Sterne

Edelweiss naturtrüb

Im heutigen Biertest gibt es nach längerer Zeit mal wieder ein Weizenbier im Test. Dafür bewegen wir uns aber diesesmal nicht innerhalb Deutschlands, sondern wagen einen Abstecher in unser Nachbarland Österreich. Das dort mit Abstand beliebteste einheimische Weissbier ist das Edelweissbier und genau diesem widmet sich die heutige Verkostung. Das Edelweissbier an sich ist Ursprüunglich eine Schöpfung des Hofbräuhaus Kaltenhausen, in der Nähe von Salzburg. Nachdem das Hofbräuhaus seinen ursprünglichen Braubetrieb im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen der Braunion, deren Gründungsmitglied sie war, 2010 eingestellt wurde, wird das Bier inzwischen bei der Zipfer Brauerei gebraut. Unter dem Motto „Pflück dir eins“ werden heute 5 verschiedene Edelweisssorten vertieben. Das beliebteste ist das naturtrüb, welches ich heute auch Testen werde. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Orangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zu Geruch: Ein sehr getreidiges Bier, mit einem sehr hefigen Aroma.

Zum Geschmack: Ein eher spritziges Weizenbier, mit auch dementsprechend eher wenig Aroma im Antrunk, da die Geschmacksknospen der Zunge von der Kohlensäure blockiert werden. Im Nachgang kommen dann aber dann doch noch erstaunlich getreidge und fast schon ein wenig zu hefige Töne durch. Im weiteren Trinkverlauf gestaltet sich das Bier dann eher als recht unspektakulär. Es bleibt spritzig, jedoch wird es gegen Ende doch auch sehr hefig und hinterlässt ein bisweilen unangenehm schlammiges Mundgefühl.

Zum Fazit: Ein Bier, welches insgesamt okay ist und durch seine Spritzigkeit sehr erfrischend schmeckt. Gegen Ende wird es etwas komisch, jedoch kann es auch sein, dass ich das Bier einfach nicht schnell genug getrunken habe. Insgesamt bleibt es unspektakulär und daher bekommt es auch nur 3 Sterne.

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Berg Hefeweizen

Im heutigen Biertest bleiben wir wieder regional. Dieses mal geht es nach Ehingen zur Berg Brauerei, die sich im gleichnamigen Stadtteil Ehingens befindet. Von den noch aktiven 4 Brauereien in Ehingen ist sie die mit Abstand die größte und hat auch das größte Verbreitungsgebiet. Aus ihrem Sortiment möchte ich heute das Hefeweizen verkosten, welches mit seinen 5,1% Alkohol eher schlank daherkommt.

Zur Optik: Helloranges Bier. Es ist trüb und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr hefiges Aroma. Was auffällt ist ein schönes bananiges Aroma. Auch leichte Erdbeere und Pflaume hat man. Die Fruchtigkeit fällt sehr positiv auf. Ganz leichte machen sich auch getreidige Noten breit.

Zum Geschmack: Sehr schönes vollmundiges, getreidiges Aroma. Sehr hefiges Aroma durch das schöne Bananennoten durchkommen. Im Abgang hat man einen leichten Anflug des Hopfens der den Gaumen kitzelt. Insgesamt leidet die sprtzigkeit des Bieres leider ein wenig unter der zu wenigen Kohlensäure. Dadurch schmeckt es sehr hefig und wirkt so ein wenig schwer im Glas. Außerdem hat es ein leicht schlammiges Mundgefühl. Vor allem gegen ende liegt das Bier dann wirklich schwer im Glas und ist dann einfach viel zu hefig und sorgt so auch für ein unangenehmes Mundgefühl. Hier fehlt einfach einfach die Spritzigkeit .

Zum Fazit. Trotz nur 5,1% Alkohol ist das Bier eher schwerfällig. Ich hatte es irgendwie auch spritziger in Erinnerung. Wenn es mehr Kohlensäure hätte wäre es ein wirklich gelungenes Weizen, da die Fruchtigkeit und die Banane sehr gut umgesetzt werden. So reicht es aber nur für 3 Sterne.

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Rotochsen hefeweizen hell

Im heutigen Biertest bleiben wir mal wieder in der Region. Dieses mal geht es auf die Ostalb nach Ellwangen an der Jagst. Auch dort hat sich über die Jahrhunderte noch eine Brauerei erhalten. Seit 1680 schon braut hier die Brauerei Rotochsen, die nach wie vor in Besitz der Familie Veit ist. Aus dem kleinen Sortiment, welches einige traditionelle Biersorten umfasst, möchte ich heute des helle Hefeweizen verkosten. Das Weizen hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Mittelorangenes Bier, welches klar filtriert ist. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Bananig hefiger Geruch, aber auch einen ordentlichen Einfluss von Nelke.

Zum Geschmack: Fruchtiges Bier. Es entfaltet vor allem im Abgang eine schöne Note von Vanille und Banane. Ansonsten hat das Bier eine ausgeprägte Getreidenote, die immer mal wieder von den zuerst beschriebenen Eindrücke umrandet wird. Hier und da wird es noch von ein paar kräutrigen Nuancen ergänzt. Die einzelnen einzelnen Komponenten könnten aber etwas besser aufeinander abgestimmt sein und so wirkt das Bier einfach ein wenig zu schwerfällig. Dies liegt auch an der etwas mangelnden Kohlensäure.

Zum Fazit: Ein solides Weizen, dem aber hier und da einfach etwas an Substanz fehlt. Es hat zwar tolle Nuancen, diese sind aber nicht gut aufeinander abgestimmt und das macht es unrund. Hierfür gibt es dann leider nur 3 Sterne.

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Fischers Hefeweizen

Wochenende, Zeit also für einen neuen Biertest. Diesmal führt er uns nach Mössingen, welches zwischen Tübingen und Reutlingen liegt. Laut Werbeaussage seit über 250 Jahren, braut in diesem beschaulichen Örtchen schon die Brauerei Fischer. Seit 1938 ist sie zudem in Besitz der gleichnamigen Familie. Das Sortiment lässt keine Wünsche offen und deckt viele klassische Biersorten ab. Daneben gibt es auch noch ein paar Craftbiere die das Sortiment abrunden. Nichtsdestotrotz lasse ich es heute etwas traditioneller angehen und verkoste das Hefeweizen der Brauerei. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellorangenes Bier, hefetrübes Bier. Die Schaumentwicklung ist sehr gut und geht sogar über das Glas hinaus.

Zum Geruch: Hopfig-säuerlicher Geruch. Ansonsten ist der hefige Geruch dominant. Zusätzlich noch ein bisschen Banane und grüner Apfel

Zum Geschmack: Sehr süffiges Weizen. Das mir jedoch ein wenig zu hefig ist. Auch finde ich es nicht ganz so spritzig und so wirkt es leider ein wenig tot. Auf der anderen Seite hat man schöne süßliche Fruchtaromen, die an reife Bananen, grüne Äpfel und Erdbeere erinnern. Im Abgang ist es sogar ein wenig herb. Insgesamt ist es aber dann doch sehr schlammig und hefig und die fruchtigen Aromen blitzen nur gelegentlich auf. Süffig ist es jedoch weiterhin und läuft relativ schnell hinunter, da die wenige Kohlensäure es enorm bekömmlich macht.

Zum Fazit: ich bin hin und her gerissen. zum einen hat man schöne fruchtige Noten auf der anderen Seite ist es sehr hefig und die Kohlensäure fehlt. Hierfür gibt es dann leider auch nur 3 Sterne.