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Azuga Nefiltrata

Im nächsten Test geht es dieses Mal wieder außerhalb Deutschlands nach Rumänien, genauer gesagt ins tiefste Transsilvanien nach Azuga. Der Ort in den Karpaten ist vor allem fürs Skifahren und eben auch das gleichnamige Bier bekannt. 1870 gegründet, etablierte sich die Brauerei schnell als eine der größten in Rumänien. Das Unternehmen hat seither viel erlebt, Königreich, Verstaatlichung im Kommunismus, Reprivatisierung und schließlich die Übernahme durch Ursus im Jahre 2009. Diese entschlossen sich dann schlussendlich auch zur umgehenden Schließung der Produktion in Azuga. Seither wird die Biermarke Azuga von Ursus als Spezialitätenmarke abseits der sonst in Rumänien typischen Lagerbiere geführt. So ist mein heutiges Bier z.B. ein klassisches Weizenbier bayerischer Brauart. Passenderweise ließ Ursus das Azuga Bier auch eine Zeit lang bei einer kleinen Brauerei in Bayern brauen. Seit 2021 wird Azuga aber wieder in Rumänien, in Cluj gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%. Abschließend gebührt meinem treuen Bierspender noch ein besonderer Dank fürs Besorgen des Bieres.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht wirklich sehr hefig. Neben der Banane kommt ordentlich Vanille in die Nase wie ich finde.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auf mich sehr hefig wirkt und auch sehr süßlich ist. Es hat aber nichts zuckriges an sich und das hefige hält sich in Grenzen. Dem Bier könnte noch etwas an Kohlensäure guttun und auch vom Hopfen schmecke ich wenig. Es ist gegen Ende etwas zu hefig und man hätte vor allem noch mehr Kohlensäure in das Bier einbauen können um es süffiger zu machen.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht. Für ein Weizen ist mir das Ganze viel zu hefig. Es fehlt dem Bier einfach an Kohlensäure damit es wirklich lecker wäre. Das gibt eine Wertung von 2 Sternen.

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Freudenberger Weizen

Noch immer sind viele Menschen in der Oberpfalz traurig bis entsetzt auf Grund des Anfang des Jahres von der Eigentümerfamilie Märkl verkündeten Endes der Freudenberger Brauerei. Im Mai wurden dann die letzten Kisten des Freudenberger Biers verkauft und so möchte ich als quasi Hommage noch einmal etwas zum Weizen von Freudenberger schreiben. Vielleicht hat ja auch noch irgendjemand irgendwo ein Fläschchen dieses Bieres bei sich im Keller stehen. Der Alkoholgehalt liegt in jedem Falle bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen durchaus annehmbaren weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht leicht hefig und nur ein ganz klein etwas von Frucht bzw. Banane.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus kräftigen, malzigen Körper. Geschmacklich finde ich es aber doch noch etwas zurückhaltend. Dominant ist in diesem Bier tatsächlich der schöne Malzkörper der in einen schönen süßlichen Abgang übergeht, bei dem sich dann auch die Banane etwas zeigt und das Bier im Geschmack dann auch insgesamt hefiger wird. Insgesamt ein fruchtig hefiges Weizenbier, bei dem etwas die Würze fehlt.

Zum Fazit: Ein solides Weissbier, aber in meinen Augen definitiv nicht die Krone der Weizenbierbraukunst. Kann man aber dennoch trinken und irgendwie ist es schon schade, das es Freudenberger Bier nicht mehr geben wird. ich vergebe hier 3 Sterne.

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Abk Weizen Anno 25 Hefeweizen

Auch wenn das Sommerwetter gerade sehr wechselhaft erscheint und man eher zum Pulli als zum T-Shirt greift sollte man sich seine Laune dadurch nicht verderben lassen und sich statdessen einfach ein Bier gönnen, welches einen in sommerliche Stimmung versetzt. Wie wäre es da zum Beispiel mit einem Weizenbier. Jenes der Aktienbrauerei aus Kaufbeuren werde ich im nun folgenden Beitrag vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges Aroma, dass auch gewisse Fruchtaromen bereithält und getreidige Noten dazu hat.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das schon im ersten Eindruck sehr erfrischend und belebend durch die Kohlensäure wirkt. Es ist leicht getreidig süßlich mit einer ganz kleine karamelligen Note im Abgang. Der Körper ist hier durchaus kröftig und präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das sehr schöne hefige Noten hat und sehr frisch wirkt. Dazu hat man auch die klassischen Fruchtaromen, bei denen vor allem die Banane präsent ist. Hopfen ist nur leicht zu schmecken.

Zum Fazit: Ein sehr erfrischendes und spritziges Weizenbier, das dennoch kräftig und vollmundig im Geschmack ist. Etwas würziger dürfte es noch sein. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Nordbräu Simmerl Weisse

Benannt nach Simon Wittmann, einem legendären ehemaligen Inhaber der Nordbräu in Ingolstadt und direkter Vorfahre der heutigen Geschäftsführung ist die Simmerl Weisse das neueste Produkt im Weißbiersortiment von Nordbräu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr hefiges und dazu auch banaiges Aroma. Dazu hat es eine kleine Hopfennote

Zum Geschmack: Der Einstieg ist sehr hefig und irgendwie hat das Bier auch eine etwas herbe hopfige Nuance. Es ist ein Bier mit einer durchaus hefig bananigen Note, die auch im Abgang sehr präsent ist und dazu auch etwas Zitrus hat. Dazu hat man aber dann auch eine etwas hopfige Note. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein vanillig hefiges Bier mit schönem langanhaltenden fruchtigen Abgang.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es überzeugt mich vor allem durch seinen langanhaltenden fruchtigen Abgang.

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Hohenthanner Holzhacker Weisse Dunkel

Für meinen nächsten Biertest nehme ich euch mit nach Niederbayern. Früher der Trunk der Holzhacker in den Wäldern rings um das Schloss Hohenthann, kann die Holzhacker Weisse nun auch von jenen genossen werden, die vielleicht nicht vorher erst im Wald oder wo auch immer waren und Holz gemacht haben. Der Alkoholgehalt dieses dunklen Weissbieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlchen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, leicht röstiger Geruch mit etwas Banane oder auch Schokobanane.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit einem getreidigen Aroma und kräftigem Körper. Es ist etwas trocken und röstig im Abgang, aber auch nicht besonders spektakulär. Es handet sich um ein Bier mit einem durchaus präsenten Malzköprer, der aebr nicht so geschmacklich auffält und tiefgründig ist und nur leicht röstig. Im Abgang ist es süß und man hat reife Bananennoten und etwas Karamell. Ganz leicht spürt man auch den Hopfen der dem Bier etwas Würze am Gaumen verleiht. Röstnoten kommen leider nur sehr selten durch.

Zum Fazit: Ein gutes solides Weizenbier, bei dem ich mir aber wünschen würde, dass das dunkle Malz noch besser zur Geltung kommt. So könnte man es auch mit einem etwas dunkleren hellen Weizenbier verwechseln. 3 Sterne.

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Oechsner Hefe

Franken ist nun wahrlich nicht bekannt als Hochburg des Weizenbieres und dennoch hat auch diese Sorte besonders im Sommer im Biergarten oder auf dem Keller hochkonjunktur. Deshalb sind viele fränkischen Brauereien in den letzten Jahren dazu übergegangen, auch ein Weizenbier im Sortiment zu führen. So hat auch die Brauerei Oechsner aus Ochsenfurt am Main neben ihrem klassischen sogar ein dunkles Weizenbier in ihrem Sortiment. Dieser Test dreht sich aber um die klassische, helle und hefetrübe Version. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier, bei dem sich die Hefe nur sehr schleppend nach unten ins Glas ausbreitet. Der Schaum ist dafür recht ordentlich.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, welches leicht fruchtige Noten hat.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier auf mich sehr spritzig. Es hat jedoch auch sehr süßliche Noten, die besonders das fruchtige herausstellen und im Abgang dann so zum tragen kommen. Man hat wirklich eine sehr schöne bananige Note. Vor allem wirkt das Bier nicht zu hefig und schlammig, eher ein wenig VaniIle lässt sich noch erhaschen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem getreidig süßlichen Geschmack, bei dem auch im Nachgang eine schöne Banane im Mund bleibt. Vom Hopfen merkt man bei diesem Bier aber nicht so viel und dieser hält sich hier eher im Hintergrund.

Zum Fazit: Ein lecker fruchtiges Weizenbier mit einer sehr tollen Bananennote. Auch die Kohlensäure passt sehr gut. Einzig der Hopfen dürfte dem Bier gerne noch etwas mehr Tiefgang und Würze verleihen. So komme ich auf eine Wertung von 4 Sternen.

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Kapplerbräu Hefe Weissbier

Ein Weissbier, am besten aus Oberbayern ist wohl der perfekte Begleiter zum sonntäglichen Frühschoppen. Passender Weise werde ich ein solches im nun folgenden Biertest vorstellen. Es handelt sich um das Weissbier der Kapplerbräu aus Altomünster, das einen Alkoholgehalt von 5,2% mitbringt.

Zur Optik. Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Schaum ist vorhanden, aber nicht besonders stabil.

Zum Geruch: Einen getreidig würzigen Geruch den das Weizen hier mitbringt. Es hat etwas Nelke, riecht aber auch leicht bananig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Eindruck im Körper wie ich finde relativ schlank daherkommt, zumindest im Antrunk wie ich finde. Im Abgang wird es dann schon ein getreidig hefiges vergnügen. Das Kohlensäure pickelt nicht zu extrem, vor allem im Antrunk ist sie aber sehr lebendig. Dennoch finde ich das Bier in der Gesamtbetrachtung nicht so recht spritzig. Es hat einen hefigen, bananigen Geschmack, der sich vor allem im Nachgang immer mehr im Mundraum ausbreitet. als so richtig getreidig empfinde ich das Bier hingegen nicht.

Zum Fazit: Ein solides Weissbier, dass mich aber nicht vollends überzeugt. Für mein empfinden ist es mir nicht spritzig genug und vor allem gegen Ende empfinde ich das hefige als etwas zu viel. Von mir gibt es daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Tucher Weizen dunkel

Nachdem ich gestern ein helles Weizenbier im Test hatte, habe ich heute passend zum sich verdunkelnden Himmel eine dunkle Version im Test. Es gibt das dunkle Weizen der Nürnberger Großbrauerei Tucher, das einen Alkoholgehalt von 5,2% hat.

Zur Optik: Ein braunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum der bräunlich angehaucht ist.

zum Geruch: Eine sehr reife Banane mit einer durchaus ausgeprägten Schokoladennote habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier eher neutral. Es ist im Abgang bitter mit einer leichten Kakao-Schokonote. Auch im weiteren Trinkverlauf istes vor allem im Antrunk süßlich, aber im Abgang hat es eine etwas unpassende bittere Note.So gestaltet sich das Bier insgesamt eher unspektakulär und gar teilweise eher bitter als wirklich schokoladig oder nach einem Weizen schmeckend.

Zum Fazit. Für mich kein wirklich gutes dunkles Weizenbier. Es ist irgendwie sehr langwelig und mir auch zu bitter und unrund. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Hofmann Weissbier

Eine der größeren Brauereien in Franken ist die Brauerei Hofmann aus Pahres in Mittelfranken. Von dieser werde ich im nächsten test nun das Weissbier vorstellen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig bananiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein spritzig hefiges Bier. Der erste Eindruck ist zunächst so, dass die Hefe viel des Geschmacks dominiert, jedoch im Nachgang langsam versucht sich auszubreiten. Wenn die Kohlensäure verflogen ist, ist es ein eher hefiges Bier, was sich vor allem im Nachgang bemerkbar macht wenn man schöne bananige Noten hat. Gegen Ende ist mir das Ganze aber eher zu hefig und auch der Körper wirkt zwar kräftig, ihm fehlt es aber insgesamt an Würze. Vor allem Kohlensäure vermisse ich gegen Ende dann aber doch sehr.

Zum Fazit: ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Weissbiere aus Franken haben mich einfach bisher meist nicht so überzeugt wie die anderen Bierspezialitäten dieser Region. Insgesamt fehlt mir hier einfach die Kohlensäure.

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Blanks Weisse

Für meinen nächsten Biertest gehe ich wieder zur Brauerei Blank nach Zwiefaltendorf in Oberschwaben. Von dieser gibt es im folgenden Test das Weissbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen für ein Weizen eher beschaulichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine getreidige Note. Etwas fruchtig, aber auch etwas muffige Noten mischen sich in den Duft.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit fruchtig getreidigen Noten. Es hat bananige Noten, die aber sehr reif wirken und teilweise auch leicht säuerlich. Das Weizen wirkt auf mich zunächst nicht so richtig ausbalanciert. Insgesamt ist es sehr spritzig und die Kohlensäure kratzt auch ein wenig am Gaumen. Dennoch ist es in der Gesamtbetrachtung eher ein wenig unspektakulär. Auch gegen Ende ist es eher ein Bier, welches leicht getreidg ist und dazu etwas fruchtig, wobei es hier eher in Richtung Pflaume geht.

Zum Fazit: Das Weizen aus Zwiefaltendorf überzeugt mich nicht so richtig. Ich finde es sogar eher ein wenig unrund und gebe deshalb auch nur 2 Sterne.