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Held Weizenbock

Beim nächsten Biertest begebe ich mich in die fränkische Schweiz, die neben vieler schöner Kleinstädte und atemberaubender Felsformationen auch in Sachen Bier einiges zu bieten hat. So werde ich im folgenden Test von der Brauerei Held aus Oberailsfeld den Weizenbock, eine in Franken eher untypische Sorte verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein trübes, schokobraunes Bier. Es hat nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr sehr schokoladiges Aroma in der Nase das mich deutlich an Milchschokolade erinnert.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier durchaus mächtig, bestätigt aber den Eindruck aus dem Geruch mit einem langen süßlichen Abgang der sehr an Schokolade erinnert, wobei es im Nachgang dann auch immer mehr in Richtung Kakaopulver geht. Im Körper ist das Bier präsent, aber nicht zu kräftig. Im Abgang ist es leicht süßlich, aber dennoch hat es auch im Nachgang dann dieses schöne schokoladige, leichte Kakaoaroma mit durchaus guter würze. Insgesamt gefällt der schöne schokoladige Abgang, der auch im Nachgang sehr lange im Mundraum bleibt und dennoch auch etwas Malzsüße mit bringt, aber schön dezent und nicht zu übertrieben ist.

Zum Fazit: Ein gutes, wirklich leckeres Bier, bei dem mich vor allem das Schokoladenaroma sehr überzeugt. Von mir gibt es daher auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Bernd das Bier Nordic Red

Jeder kennt wohl Benrd das Brot, das steht gut gelaunte Kastenbrot aus dem Kinderkanal. Da Brot und Bier bekanntlich aus sehr ähnlichen Zutaten bestehen und Bier auch gerne mal als Flüssiges Brot bezeichnet wird, liegt es doch nahe sein neues Brauprojekt Bernd das Bier zu nennen. Das hat sich zumindest Bernd Wulkesch gedacht, der sich den selben Vornamen mit der inzwischen weltbekannten Fernsehfigur teilt. Wulkesch selbst ist Gastronom im Bamberger Bootshaus und verfügt über zudem über Brauerfahrung von mehr als 20 Jahren. Angefangen als Hobbyprojekt in der Garage braut er sein Bier inzwischen im größeren Stil in der Weiherer Brauerei und so kann man das Bier mittlerweile nicht nur im Bootshaus genießen. So kann auch nun eines dieser Bier, in meinem Fall das Nordic Red verkosten. Stilistisch handelt es sich um ein Rotbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, rot schimmerndes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiger, sonst recht neutraler Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus süffiges und vollmundiges Bier. Es wirkt auf mich aber ein bisschen wässrig bzw. dünn im Körper. Die Röstaromatik mag sich nur leicht entfalten. Insgesamt gestaltet sich das Bier dann im weiteren Trinkverlauf durchaus auch als erfrischend im Abgang dann auch schön karamellig und leicht süßlich. Insgesamt empfinde ich das Bier als durchaus süffg und es hat eine schon eine hervorzuhebende Karamellnote . Im Körper wirkt es auf mich aber nach wie vor etwas dünn. Auch ist der Nachgang eher süßlich als röstig.

Zum Fazit: Ein süffiges Rotbier, bei dem es mir aber etwas an Körper fehlt. Ansonsten gefällt vor allem die sehr schöne Karamellnote. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Drummer Dunkles Vollbier

Eine typische fränkische Landbrauerei wie sie im Buche steht ist die Brauerei Drummer aus Leutenbach. Die Brauerei befindet sich zentral im Ortskern der oberfränkischen Gemeinde und der angeschlossene Gasthof ist vor allem am Wochenende ein beliebtes Ausflugziel, da viele beliebte Wanderwege, unter anderem auch der oberfränkische Bierwanderweg an der Brauerei vorbeiführen. Gegründet wurde sie im Jahre 1763 und befindet sich noch immer in Besitz der Familie Drummer. Gebraut werden nur 2 verschiedene Sorten Bier, einmal ein Helles Lagerbier und ein dunkles Vollbier. Das dunkle werde ich heute vorstellen. Es bringt einen Alkoholgehalt von 4,8% mit.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: In die Nase strömt ein röstig brotiger Malzgeruch.

Zum Geschmack: Das Bier hat einen durchaus interessanten, zunächst etwas milchig Einstieg, bevor dann im Abgang auch schöne Röstaromen dazukommen. Im Nachgang wechseln sich dann wieder cremig milchige und brotige Getreidenoten ab. Der Nachgang wirkt insgesamt süßlich rund. Der Körper des Bieres ist präsent und die Kohlensäure blitzt im Abgang durchaus auch mal auf. insgesamt könnte das Bier durchaus noch etwas süffiger sein. Der brotige, nussig bis milchige Geschmack des dunklen ist wirklich intensiv und schmackhaft. Im Abgang hat das Bier durchaus auch noch etwas röstige Noten. Insgesamt zeigt sich ein geschmacksintensives, vollmundiges Dunkelbier.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein wirklich leckeres Bier mit einem cremigen Mundgefühl und leicht röstigem Abgang. Insgesamt hätte ich mir noch etwas mehr Röstaromen gewünscht.

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Hersbrucker Edel Pils

Wenn man als Brauerei seinen Sitz in einer Stadt hat, die sich mitten in einem Hopfenanbaugebiet befindet und dann auch Namensträger einer unter Brauern weltweit geschätzten Hopfensorte ist, versteht es sich doch von selbst, dass man auch die hopfenbetonteste aller typisch deutschen Biersorten im Sortiment hat nämlich das Pils. Im Falle der Hersbrucker Bürgerbräu nennt es sich Edel Pils und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht blumig aber auch ein schöne Noten von Zitrus zeigen sich.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das gut prickelt und im Abgang einen schöne aromatische Hopfenote aufweist, die auch ein wenig Zitrus mitbringt. Insgesamt ist der Körper schlank, das Bier hat ordentlich Hopfenbittere, die vor allem im Abgang zuschlägt und dann durchaus einen etwas trockenen Nachgang hinterlässt, der Lust auf den nächsten Schluck macht. Die Hopfenbittere ist dabei nicht eindimensional sondern hat schöne grasige und kräutrige Noten.

Zum Fazit: Ein Erwartung an das Pils aus der Hopfenstadt Hersbruck wurden absolut erfüllt. Eines der besten Pilsbiere die ich bisher überhaupt getrunken habe. Von mir gibt es dafür auch die Höchstwertung von 5 Sternen. Hier stimmt wirklich alles.

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Hertl Die drei von der Zapfstelle

Einen Collab Brew oder auf Deutsch auch Gemeinschaftssud nennt man ein Bier, welches aus der Zusammenarbeit mehrerer Brauereien oder Personen entstanden sind. Dabei müssen nicht immer unbedingt alle Beteiligten etwas mit Bier zu tun haben, oder über eine eigene Brauerei verfügen, sondern es gibt durchaus auch Projekte, bei denen Brauereien mit Bands oder anderen Prominenten zusammenarbeiten, die nicht zwangsläufig über das Know How des Bierbrauens verfügen. Bei meinem nächsten Biertest haben alle aber etwas mit Bier zu tun, denn es handelt sich um eine Zusammenarbeit von David Hertl, Der Bierothek Nürnberg und den Jungs von Nürnbier, die alle die ein oder andere Weise mit Frankens Metropole und Bayerns zweitgrößter Stadt Nürnberg verbunden sind. Die Wahl, welche Sorte Bier sie brauen wollen, fiel auf das wohl typischste aller Nürnberger Biere, nämlich das Rotbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, braunes bis rötlich schimmerndes Bier mit nicht wirklich viel Schaum.

Zum Geruch: Brotig und Getreidig ist das Bier im Geruch mit einer karamelligen Süße. Aber auch leichter Rauch und Hopfenwürze riecht man.

Zum Geschmack: Der Einstieg ist wie ich finde recht säuerlich und im Abgang kommt dann aber ein knackiger Hopfen hinzu mit einer leichten Süße. Im Körper finde ich es aber ein wenig schlank bzw. dünn. Die Kohlensäure ist eher mittel und prickelt nur am Anfang ein wenig auf der Zunge. Mir gefällt vor allem dieses angeröstete, knackig hopfige im Abgang, bevor dann eine leichte Säure kommt. Auch bis zum Ende hin ist es ein herrlich erfrischendes und zugleich würziges Bier und in der zweiten Hälfte kommt auch das karamellige immer besser zur Geltung und breitet sich im Abgang sehr gut im Mundraum aus. Umspült wird alles immer von einer leichten Malznote.

Zum Fazit: Ein spannendes Rotbier. ich finde es aber im Körper etwas zu schlank und so fehlt dem Bier etwas an Substanz und Vollmundigkeit. Dennoch überzeugt mich vor allem der Abgang und deshalb bekommt es von mir 4 Sterne.

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Hübner Steinfelder Osterhäsla

Auch zu Ostern gibt es durchaus das ein oder andere speziell für diesen Anlass gebraute Festbier. Zwar ist hier die Auswahl bei weitem nicht so groß, wie zu Weihnachten, nimmt man aber die ganzen Frühlingsmärzen und Maiböcke hinzu, so hat man doch durchaus eine beachtliche Auswahl an saisonalen Frühlingsbieren. Da heute aber das Osterfest begangen wird, wird es folgenden Test dementsprechend auch um ein Osterbier gehen, nämlich das Osterhäsla der Brauerei Hübner aus Steinfeld im Landkreis Bamberg. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malzig, karamelliger, sogar leicht röstiger Geruch.

Zum Geschmack: Ein süffiges und malziges Bier mir kräftigem Körper. Im Nachgang hat es karamellige Noten und es zeigt sich etwas Hopfenbittere. Dazu schmeckt es durchaus leicht nach Trockenfrüchten. Eventuell Datteln. Auch Wildhonig meine ich zu erkennen Insgesamt wirkt das Bier auf mich im Körper kräftig und hat im Abgang ein durchaus schönes karamnelliges Aroma mit nicht zu verachtender Hopfenbittere zu bieten. Das Malz hat sogar in gewisser Weise ganz leichte Röstaromen zu bieten.

Zum Fazit. So kann man Ostern feiern. Ein doch malzbetontes Bier, das dennoch einen nicht zu verachtenden hopfig bitteren Abgang aufweist. Insgesamt überzeugt aber vor allem die Vielseitigkeit des Malzgeschmacks, der hier von Karamell bis leichter Röstnote einiges zu bieten hat. Von mit gibt es dafür 4 Sterne und in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Freunden dieses Blogs ein frohes Osterfest.

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Hofmann Hell Dorado

Wie mein folgender Biertest beweist, zeigt man sich auch als alteingesessene fränkische Familienbrauerei durchaus aufgeschlossen gegenüber neuen Zutaten und Braumethoden, um so klassische Biersorten neu zu interpretieren. Stilistisch ist das Hell Dorado ein klassisches Lagerbier wie es in Franken dutzende gibt, jedoch wurde es kaltgehopft u. A. mit der namensgebenden Hopfensorte El Dorado. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfiges und dezent fruchtiges Aroma. Man hat Zitrusfrüchte, Grapefruit und etwas Ananas.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das geschmacklich eher zurückhaltend ist. Es ist sehr süffig und hat einen dezent bitteren Hopfengeschmack im Abgang, der etwas an Grapefruit erinnert. Es ist dezent fruchtig und hat eine leichte Obstbittere. Im Körper ist es schlank und die Kohlensäure sorgt insgesamt dafür, dass das Bier sehr erfrischend wirkt. Zudem zeigt sich eine leichte Säure die an grapefruit erinnert.

Zum Fazit: Ein solides Bier, es ist hopfig aber insgesamt doch ein wenig zu mild. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ich hätte durchaus noch mehr Frucht erwartet.

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Lang Bräu Spezial

Auch wenn die Lang Bräu im letzten Jahr Ende Mai ihre Pforten geschlossen hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen noch einmal vor Ort vorbei zu fahren und noch einmal das gesamte Sortiment mitzunehmen um es hier noch einmal fachmännisch meinem Gaumen zu unterziehen, denn das Gasthaus gibt es ja weiterhin und die ein oder andere alte Lang Sorte kommt dort, gebraut von der Brauerei Jacob auch zum Ausschank. Der folgende Test dreht sich um das Lang Spezial, stilistisch ein Märzen mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum geruch: Ein getreidg süßliches Aroma. Es ist etwas brotig.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das im Abgang aber dennoch auch eine gute Würze hat. Im Körper ist es kräftig. Es ist insgesamt ein durchaus würziges Bier mit einem sehr eigenen Geschmack. Dazu hat es etwas Hopfen am Gaumen im Abgang. Ich habe ein Bier mit kräftigem Körper und einer durchaus angenehmen Würze am Gaumen, sodass es wirklich süffig ist. Der Abgang ist sehr vollmundig und langanhaltend.

Zum Fazit. Ein würziges und auch etwas eigenwilliges Bier. Mir iste s manchmal etwas zu unausgewogen und auch etwas eigen. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Herrmann Kellerbier

Im nächsten Biertest stelle ich wieder eine kleine fränkische Landbrauerei vor, von der ich bisher noch gar kein Bier hier im Blog hatte. Das mag zum einen daran liegen, dass die Brauerei doch recht klein ist und zum anderen auch ganzjährig nur 3 verschiedene Sorten anbietet. Die Rede ist von der Brauerei Herrmann aus Ampferbach im Kreis Bamberg. Gebraut wird hier schon seit 1753, allerdings erst seit 1961 unter dem Namen Herrmann. Zuvor hieß die Brauerei Schiller und änderte den Namen erst durch die Einheirat von Erwin Herrmann. Zur Brauerei gehört auch ein Felsenkeller, in welchem das Bier lagern und reifen darf und im Sommer frisch gezapft ausgeschenkt wird. Eines der drei Biere die dort genossen werden können ist das hauseigene Kellerbier, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt und welches ich im folgenden Beitrag nun vorstellen werde.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfabrnes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein sehr keksiges Aroma, getreidges Aroma, das mich etwas an Cerealien erinnert. Eine leichte Fruchtigkeit lässt sich zudem ausmachen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass zunächst doch einen etwas süßlichen Charakter hat, jedoch absolut nicht zu süß wirkt. Denn es ist auch ein Bier, dass einen würzigen Charakter hat, sodass man den Hopfen hier am Gaumen durchaus wahrnimmt, welcher dann auch für eine schöne Balance sorgt. Die Kohlensäure prickelt sehr schön und macht das Ganze süffig. Im Abgang kommt auch eine leicht karamellige Nuance durch. Es ist insgesamt ein sehr würziges hopfiges Kellerbier, was ihm so einen richtig rustikal-urigen Charakter verleiht. Manchmal ist das Mundgefühl vor allem im Nachgang etwas zu teigig.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ein fränkisches Keller/Landbier wie man es sich vorstellt. Urig, würzig mit ganz eigenem Charakter. Ein Bier mit Ecken und Kanten.

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Hebendanz Märzen Gold

Auch wenn es sich nach der gestrigen Zeitumstellung schon ein wenig wie Sommer anfühlt, wenn es selbst um kurz nach 7 noch hell ist und sich hin und wieder ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke verirrt, habe wir immer noch erst März und aus diesem Grund wird es im folgenden Test auch ein Märzenbier geben. Ich werde jenes der Brauerei Hebendanz aus Forchheim in Oberfranken vorstellen, dass auf einen Alkoholgehalt von 5,2% kommt.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotgoldenes bis platinfarbenes Bier mit passablem Schaum, der jedoch schnell wieder weg ist.

Zum Geruch: Der Geruch ist brotig, hat aber durchaus auch karamellige Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe auch hier ein durchaus kräftiges Bier mit einem malzig karamelligen Abgang. Es kommt dann durchaus auch Malzsüße ins Spiel, jedoch gibt es auch etwas Hopfenwürze am Gaumen. Der Körper des Bieres ist kräftig und der lange karamellige Abgang bleibt auch bis zum Ende hin bestehen. Negativ fällt vor allem die eher zurückhaltend eingesetzte Kohlensäure, die das Bier so vor allem gegen Ende ein wenig schal wirken lässt. Dies lässt das Bier am Ende nicht mehr ganz so süffig wirken.

Zum Fazit: Ein gutes, süffiges und kräftiges Märzenbier, bei dem mir aber ein wenig die Kohlensäure fehlt. Dennoch überzeugt vor allem der schöne karamellige Abgang. Von mir gibt’s 4 Sterne.