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Samuel Smith Winter Welcome Ale

So langsam aber sich kann man den Winter Wilkommen heißen, auch wenn es an diesem halbwegs sonnigen Tag nicht unbedingt dannach aussieht. Dennoch möchte ich heute das Winter Welcome Ale der englischen Traditionsbrauerei Samuel Smith vorstellen. Die geschichte der Brauerei reicht bis ins Jahr 1758 zurück. Damit ist sie die älteste Brauerei in der Grafschaft Yorkshire und eine der ältesten Brauereien Englands überhaupt. Das speziell für die Winterjahreszeit gebraute Bier hat einen ordentlichen Alkoholgehalt von 6,0%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier mit Schaum der ganz in Ordnung, aber nichts besonderes ist.

Zum Geruch:Eein getereidiges Aroma mit einer gewissen pflaumigen Note in der Nase. Aber auch etwas karamelliges und kräutriges gesellt sich dazu.

Zum Geschmack: Herb, mit einer gewissen süßlichen Note im Abgang. Es hängt so eine gewisse hopfge Note am Gaumen, aber es hinterlässt auch ein wenig Spuren des Getreides mit einer leichten Fruchtnote. Die fruchtnote erinnert an reife Orangen und Mandarinen sowie Pflaumen. Das hat etwas Weihnachtliches, zumal sich noch Karamell dazu gesellt. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein winterliches Aroma mit gewissen karamelligen Noten die in Richtung Bratapfel gehen.

Zum Fazit: Ein sehr komplexes und gleichzeitig Spannendes Bier. Für alle, die ein etwas anderes Festbier suchen sicherlich eine Empfehlung. Wenn man so etwas nicht gewohnt ist, mag es vielleicht etws komisch schmecken. Mir schmeckt es jedenfalls sehr gut und ich gebe hierfür volle 5 Sterne.

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Ulmer Oktobergold

Der Oktober hat Einzug gehalten und damit ist der Sommer wohl nun auch endgültig vorbei. Was liegt da also näher, als im heutigen Test ein Bier zu verkosten, welches den Oktober im Namen trägt. Ausgesucht habe ich mir hierbei das Oktobergold der Brauerei Bauhöfer aus dem Renchener Stadtteil Ulm. Mit einem Alkoholgehalt von 5,9% bringt dieses Festbier auch ordentlich Wumms mit.

Zur Optik: Satt goldenes, bis bernsteinfarbenes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Brotig, getreidiges Aroma. Ansonsten aber recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein Bier, bei dem mir zunächst einmal der hohe Kohelnsäuregehalt störend zu Buche fällt. Er überdeckt so ziemlich jeglichen Geschmack. Es hat auch einen sehr metallischen Nachgeschmack und wirkt ein wenig alkoholisch bitter. Wenn die Kohlensäure ein wenig verflogen ist kommt die süße etwas mehr durch und macht das Bier runder. Dennoch bleibt ein gewisser alkoholischer Ton am Gaumen haften. Das malzbett ist kräftig und hat teilweise auch feie Bisquitoten.

Zum Fazit: Mir iste s für ein Festbier zu bitter, was der Süffigkeit leider enorm schadet. Auch im weiteren Trinkverlauf werde ich mit dem nicht so recht warm, da der Alkohol schlecht kaschiert wurde. Hierfür kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Franken Bräu Festbier

Herbstzeit ist Festzeit, daher möchte ich im heutigen Biertest mal wieder ein Festbier verkosten. Auch wenn das heute vorgestellte Festbier inzwischen ganzjährig verfügbar ist, so war es ursprünglich für diese Art Herbst- und Oktoberfeste gedacht. Das heutige Festbier stammt von der Franken Bräu aus Mitwitz, welches wie man sich denken kann in Franken liegt. Hier im nördlichen Teil Frankens, an der Grenze zu Thüringen wird schon seit 1520 Bier gebraut. Die Franken Bräu ist dabei über die Jahre zu einer der größeren Brauereien der Region gewachsen und so sind ihre Produkte in einem größeren Umkreis erhältlich.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schönes getreidiges und leicht röstiges Aroma in der Nase. Teilweise sogar ein wenig karamelliger Einfluss.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einem schönen Mundgefühl im ersten Eindruck. Feinmalzige Noten, die sich bis in den Abgang durchziehen. Es prickelt insgesamt sehr schön und ist am Gaumen auch gut harzig bzw. bringt eine gewisse Hopfennote mit. Irgendwie hat es aber einen leichten Fehlgeschmack. Dabei schmeck es eventuell ein wenig zu nussig bzw. holzig. Dies legt sich jedoch und das Bier wird insgesamt doch sehr bekömmlich, wenn auch mit gewissen Nebengeschmäckern.

Zum Fazit: Ein süffiges und kräftiges Bier, bei dem diese nussigen Noten ein wenig stören. Dennoch sehr süffig. Insgesamt reicht es aber nur zu 3 Sternen.

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Hasen Bräu Osterfestbier

Gibt es nichts passenderes als zu Ostern ein Bier der Brauerei Hasen bräu zu verkosten? Ich denke nicht und wenn es sich dann auch noch um ein Osterbier handelt,  ist es praktisch wie gemacht für den heutigen Tag.

Die Brauerei Hasen Bräu selbst befindet sich in Augsburg. Seit 1464 gibt es die Brauerei schon und kann damit auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Durch mehrere Übernahmen von lokalen Konkurrenten, wuchs die Brauerei nach dem 2ten Weltkrieg zur größten Brauerei Augsburg. Allerdings büßte die Aktienbrauerei dabei ihre Eigenständgkeit ein. Seit 2004 gehört sie nämlich zur Radeberger Gruppe, Deutschlands größtem Brauereikonzern. Die Brauerei an sich wurde im neuen Jahrtausend nach und nach verlegt und zog in einen ehemaligen Schlachthof um. Dieser wurde zu einer modernen Brauerei mit Gaststätte umgebaut, welche heut als Kälberhalle bekannt ist. Die Abfüllung der Flaschen wurde zur Tucherbräu nach Nürnberg verlagert. Von den alten Brauereigebäuden in der Innenstadt hingegen existiert leider nicht mehr viel. Das Bier welche ich heut verkoste ist das Osterbier, ein Bier welches extra zum Osterfest gebraut wird. Mit 5,8% Alkohol ist es ein kräftiges Festmärzen.

Zur Optik: Bernstein bis goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Sehr getreidiges Aroma. Man hat teilweise noch ein bisschen brotige Noten.

Zum Geschmack: Sehr getreidiges Aroma mit aber leichten alkoholischen Ausfällen, die etwas zu penetrant sind. Auch im weiteren verlauf sehr brotig und vor allem im Abgang aber auch etwas alkoholisch. So wirkt es einfach unrund und zum ohnehin schon pappigen Mundgefühl gesellen sich dann dies bitteren Fehlaromen, die der Bekömmlichkeit arg zusetzten. Es hat einen kräftigen Malzkörper, dass muss man sagen, aber die Kohlensäure ist zu niedrig dosiert und steuert dem malzigen, süßlichen Aroma nicht so recht entgegen. Dadurch ist es im Antrunk und auch sonst mir persönlich zu süß.

Zum Fazit: Ein kräftiges Festbier, welches mich aber leider überhaupt nicht überzeugt. Da sind zum einen die zu süßlichen und pappigen Malznoten und auf der anderen Seite bitter alkoholische Fehlaromen. Dieses Bier wirkt Katerverdächtig. Schade eigentlich aber hierfür kann ich nur 1 Stern geben.

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Berg Weihnachtsbier

Es ist der 24 Dezember. Heilig Abend. Damit fällt heute wieder der Startschuss für eine tagelange Schlemmer- und Fressorgie, bis man sich dann im neuen Jahr wieder über etliche Kilos zu viel wundert. Dabei kommt neben dem Essen auch die Frage auf, was man denn nun trinken solle zum diesjährigen Weihnachtsmenü. Während sich viele Gourmets darüber streiten, welcher edle Wein den nun zu Gans, Wild oder was auch immer passt, sage ich, warum den nicht mal lieber ein Bier zum Mahl. Denn in der Weihnachtszeit bringt eigentlich so gut wie jede Brauerei ein spezielles Fest- oder Bockbier auf den Markt, welches nur für die Weihnachtszeit gebraut wird. Warum also nicht die Zeit nutzen, in der es diese wunderbaren Spezialitäten im Handel gibt und sich zum Braten ein schönes Festbier gönnen. Diesem Motto folge auch ich, und möchte euch daher heute ein Weihnachtsbier vorstellen, welches dieses mal von der Brauerei Berg aus Ehingen kommt.

Zur Optik: Goldenes Bier, mit einem Stich ins bernsteinfarbene. Der Schaum zieht sich leider recht schnell zurück. Es ist klar filtriert.

Zum Geruch: Karamelliger/süßlicher Geruch. Aber auch sehr brotig malzig. Riecht ein wenig nach Brotkruste.

Zum Geschmack: Was auffällt, eine schöne Symbiose von Malz und Hopfen. Im Abgang das leicht bittere des Hopfens und die Brotkrustennoten am Gaumen, erzeugen einen guten harmonischen Geschmack. Insgesamt ist dieses Bier sehr schön würzig und hat eine interessante Karamellfärbung im Geschmack. Vor allem der würzige Abgang, der in einen nicht minderwürzgen Nachgang übergeht, weiß nach wie vor zu gefallen. Dadurch, dass ein feinsüßlicher Teil des Geschmackes am Gaumen hängen bleibt, hat man Lust auf den nächsten Schluck.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr harmonisches und rundes Gebräu, welches ich wärmstens zum Festtagsessen empfehlen kann. Ein wirklich sehr harmonisch aufeinander abgestimmtes Festbier, welches ich für eines der besten seiner Zunft halte. Daher 5 Sterne und frohe Weihnachten.

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Baisinger Weihnachtsbier

In einer Woche ist es wieder soweit. Es ist Weihnachten. Um die finale Phase der Adventszeit einzuläuten, gibt es heute wieder einen Biertest, von einem wie könnte es anders sein, Weihnachtsbier. Verköstigt wird das Weihnachtsbier der Baisinger Löwenbrauerei der Familie Teufel aus Rottenburg am Neckar. Da von der Brauerei schon das ein oder andere Bier im Test war, gehe ich jetzt nicht noch einmal im Detail auf sie ein, sondern komme direkt zum Test. Dieses Bier, welches vom Bierstil ein untergäriges Festmärzen ist, hat einen ordentlichen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges und vor allem brotiges Aroma. Ich mache leichte Lebkuchennoten aus.

Zum Geschmack: Getreidg süßlicher Geschmack. Man hat aufjedenfall mal eine deutlich dominante süßliche Note, die aber so einen leicht Weihnachtlichen Touch hat wie ich finde. So etwas von Lebkuchen, aber auch etwas von Plätzchen mit leichten Karamellnoten. Es ist sehr kräftig und gehaltvoll im geschmack. Teilweise aber sogar fast ein wenig zu süß. Erinnert an Spekulatius und ist sehr würzig.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes festbier, welches ordentlich würzig ist und viele weihnachtliche Aromen mitbringt. Gut auch auf einem Weihnachtsmarkt trinkbar. Hierfür gibts 4 Sterne.

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Hofbräu Winterzwickl

So langsam wird es kälter und der Winter hält Einzug. In höheren und mittleren Lagen gab es diese Woche ein wenig Schnee und so langsam aber sicher ist auch die Skisaison wieder eröffnet. Daher wird heute passend dazu ein Bier verköstigt das den Namen Winterzwickl trägt. Hergestellt von der Münchner Hofbräu, zu der auch das weltberühmte Hofbräuhaus gehört, ist dieses Bier alles andere als ein klassisches Winterfestbier. Denn anderes als die meisten seiner Vertreter kommt dieses Bier ungefiltert und somit naturtrüb daher. Ich bin also gespannt, ob dieses Bier daher auch ein wenig anders schmeckt, als die meisten bekannten Weihnachtsbiere. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Kastanienbraunes Bier, welches ordentlich trüb ist.  Der cremige Schaum ist feinporige und sehr reichlich vorhanden.

Zum Geruch: Kastanienangehauchter Duft, mit leicht röstigen Noten und hefigem Eindruck. Dominierend sind die nussigen noten. Das cremige aus dem Schaum hat sich auch im Geruch eingeschlichen.

Zum Geschmack: Herb nussiger erster Eindruck. Insgesamt sehr weiches Bier. Vor allem die nussigen Töne die durchkommen sind ein Geschmackserlebnis. Im Abgang leichte süßliche Hopfennoten. Die Hefe sorgt für leicht säuerliche Töne, welche aber nicht weiter störend sind. Auch im weiteren trinkverlauf ein sehr feines und ACHTUNG bekömmliches Bier. Im mundgefühl wirkt es sehr cremig und bestätig so diesen Eindruck. Zusätzlich leicht caramellige Töne durch die Hefe.

Zum Fazit: Ein wirklich etwas anderes Festbier, bei dem vor allem die nussigen Töne zu überzeugen wissen. Aber auch das leicht cremige Mundgefühl und Aroma trägt zu einen insgesamt sehr runden Geschmackserlebnis bei. Wer eine solche Art Bier mag dem kann ich nur empfehlen, damit seine Festtage zu verbringen. Hierfür gibts 5 Sterne.

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Greif Weihacnhtsfestbier

Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen an den letzten beiden Tagen keinen Adventskalendertest veröffentlichen. Dafür gibt es aber heute, einen Tag vor Weihnachten, wieder einen. Diesmal geht es wieder nach Franken. Es geht in die oberfränkische Stadt Forchheim. Die oftmals als Tor zu fränkischen Schweiz bezeichnete Stadt ist auch gemeinhin für ihre Bierkultur bekannt. Immerhin haben sich noch 4 Brauereien in der Stadt erhalten. Diese schenken nicht nur alljährlich zum mittlerweile überregional bekannten Annafest ihre Bierspezialitäten aus. Das Bier aus meinem heutigen Test stammt von der Brauerei Greif. Seit 1848 braut diese alteingesessene Familienbrauerei nun schon ihre Bierspezialitäten im Herzen Forchheims. Verkostet wird heute passend zum morgigen Fest das Weihnachtsfestbier. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier. Es ist klar filtriert. Einen Schaum hat es aber nicht wirklich.

Zum Geruch: Karamellig-malziger Grundton im Bier. Leicht röstige Noten und etwas Toffee lassen sich riechen.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigen sich vordergründig die schönen Karamellaromen. Jedoch sprudelt es mir noch ein wenig zu arg. Im Abgang wird es ein wenig süßlicher. Der Hopfen hat ganz feine bittere leicht grasige Nuancen, die im Abgang zu schmecken sind. Im Nachgang hallen zunächst etwas herbere Töne nach, die dann aber von leicht süßlichen tönen abgelöst werden. Mir ist es fast schon ein wenig zu süß. Ansonsten hat es auch noch eine röstige Textur, die sich aber sehr dezent im Hintergrund hält.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches festbier, aber da hatte ich speziell aus Franken schon bessere Biere. hierfür gibts 4 Sterne.

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Alpirsbacher Weihnachtsbier

Und schon steht vor der 1 ne 2. Heute wird schon das 20igste Türchen geöffnet und heilig Abend ist nur noch 4 Tage entfernt.Deshalb wird es auch heute wird wieder einen Biertest geben, der sich um ein Weihnachtsbier dreht. Diesmal geht es in den schwäbischen Teil des Schwarzwaldes, der mit seinen schneebedeckten Hügeln und dichten Tannenwäldern ohnehin Weihnachtsstimmung erzeugt. Es geht nach Alpirsbach zur Klosterbräu, von der schon einmal Biere im Test waren. Deshalb werde ich nun nicht noch einmal genauer auf die Brauerei eingehen. Verkostet wird diesmal das Weihnachtsbier, welches laut Etikettenangaben schon seit 1880 alljährlich dem Biergenießer die Weihnachtszeit versüßt. Das untergrärige Festmärzen hat einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist nicht wirklich beständig.

Zum Geruch: Sehr brotiges Aroma. Erinnert an Brotkruste. Aber auch Noten von Lebkuchen, sowie leicht harzige Hopfennoten hat man in der Nase. Zusätzlich ein wenig Gewürz A la Nelke oder Kümmel.

Zum Geschmack: Kräftige, leicht röstige Getreidenoten hat man als aller erstes im Mund. Die im Abgang leicht süßlichen Karamellignoten sind wirklich gut, aber fast schon ein bisschen zu süß. Sie Hinterlassen aber auch diesen Geschmack gepaart mit ein wenig harzigen Hopfennoten als Nachgeschmack im Mund, sodass man Lust auf mehr hat. Vor allem diese schönen karamelligen und nach Lebkuchen schmeckenden Noten in der Backgengend versetzen einen wirklich in Weihnachtsstimmung und machen das Bier zu einem Genuss. Insgesammt ein sehr würziges, kräftiges Festbier

Zum Fazit: man schmeckt die Erfahrung der Braumeister aus diesem Bier heraus.  Kein Wunder das dieses Bier schon seit 1880 seine Freunde hat ein wirklich gutes Fetsbier. Hierfür zücke ich doch glatt 5 Sterne.

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Blauer Löwe Wintertraum

Heute ist der 14. Dezember und damit öffnet sich das 14 Türchen des Adventskalenders von Julis Bierblog. Überall ist inzwischen die Weihnachtsstimmung zu spüren und die Weihnachtsmärkte sind Land auf, Land ab in vollem Gange. Dabei wird oft ordentlich Glühwein konsumiert. Doch muss es immer Glühwein sein ? Ganz klar nein, denn die vielen Brauereien Deutschlands stellen viele leckere Festbierspezialitäten her, welche speziell für die Adventszeit gebraut werden. Eine davon will ich euch heute wieder näher bringen. Diese stammt von einer kleinen Familienbrauerei aus Franken. Das scheint ja schon Qualität zu versprechen, da bin ich gespannt. Hergestellt wird sie von der Brauerei Blauer Löwe. Diese hat ihren Sitz in Höchstadt an der Aisch. Seit dem Jahr 1633, als die Stadt im Schwedenkrieg beinahe vollkommen zerstört wurde, existiert diese Brauerei nun schon. Der Wintertraum, unser heutiges Testobjekt hat einen Alkoholgehalt von 5,5% prozent. Schauen wir mal ob er einen vom Winter träumen lässt.

Zur Optik: Goldenes Bier mit einem rötlichen Stich. Es ist klar filtriert, aber der Schaum ist recht schnell wieder verflogen.

Zum Geruch: Getreidige und schrotig/brotige Noten. Erinnert ein wenig an Biskuit und Plätzchen. Leicht süßlich und karamellig in der Nase. Aber auch ein wenig Waldhonig und harzige, hopfige Aromen kommen in die Nase.

Zum Geschmack: Schöne, hopfige Noten die im Antrunk auffallen. Harzig und grasig legen sie sich um den Gaumen und verhelfen dem Bier so zu einem schönen feinherben Abgang. Im Nachgang hat man dann diese brotigen Noten, welche ein leichte Karamelisierung aufweisen. Diese sind gepaart mit einer sanft grasigen Hopfennote. Da es nicht zu bitter oder kratzig wird, ist der Hopfeneinsatz hier perfekt und macht Lust auf den nächsten Schluck. Insgesamt ein sehr würziges Bier das eine ordentliche Portion Geschmack mitbringt. Das Wasser wirkt eher hart, wird aber durch den Hopfeneinsatz ganz gut kaschiert. Die Karamelligen Malznoten lassen ein wenig an Plätzchen und Lebkuchen erinnern. Sehr würziges und kräftiges Bier

Zum Fazit: Eines der besten Festbiere die ich bisher hatte. Durch seine leichten Anklänge von Lebkuchen, Karamell und Plätzchen wirkt es wie ein Witertraum der an Weihanchten erinnert. Der gute Hopfeneinstz mit leicht harzigen tut sein übriges. Außerdem hält er die Malznozen in Schach so das sie nicht überhand nehmen. Kurz ein Wirklich gelungenes Bier. Hierfür gibts 5 Sterne.