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Munich Brew Mafia Green Bussines

Im heutigen Biertest geht es mal wieder in die bayerische Landeshauptstadt. Von dort werde ich nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Munich Brew Mafia verkosten. Seit den letzten Tests sind bei der Brew Mafia einige Biere hinzugekommen und so wird es mal wieder Zeit eines dieser neuen Bier zu verkosten. Dabei werde ich mich heute dem Green Bussines widemn, bei dem wie man schon auf Grund des names vermuten könnte der Hopfen im Vordergrund steht. Laut Website entsteht dieses bier in Zusammenarbeit mit dem Hopfenerlebnishof Stigmair. Das besondere an diesem Bier ist, dass es sich um ein Frischhopfenbier handelt, bei dem jedes Jahr der Hopfen nach der Ernte direkt vom Feld ebens jenes Anbaubetriebs in den Braukessel wandert. Heraus kommt ein Exportbier mit 6,0% Alkohol, bei dem der Hopfen Hallertauer Blanc im Vordergrund steht. Erhältich ist das Bier demenstprechnd auch nur saisonal ab Mitte Oktober, anschließend an die Erntezeit.

Zur Optik: Naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen  weissen Schuam.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, leicht tropisches Aroma befindet sich in der Nase. Man hat intensive Aromen von Trauben, bzw. vor allem Weißweintrauben. Dazu etwas Litschi.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist leicht bitter, aber der Abgang und allgemein das Mundgefühl wird von süßlich fruchtigen Noten übertrumpft, die das traubenartige Aroma wiederpsiegeln. Je länger der Abgang anhält, desto herber wird es. Der Hopfen tritt hier allgemein etwas Bitterer zu Tage. Im weiteren Trinkverlauf ist die Fruchtigkeit zwar vorhanden, jedoch weicht sie einem herb fruchtigien Mix ,wobei die Hofenherbe eher aromatisch ist und ins grasige übergeht. Der Hopfen wirkt allgemein sehr frisch und dies macht sich auch die grasige blattige Hopfenaromatik sehr gut bemerkbar. Auch das mundgefühl allgemein spiegelt dies vorstellung eines frisch geerneten Hopfens mit einer gewisen grünlichen Näse und Weichheit wieder.

Zum Fazit: Ein solides Bier, bei dem man ganz klar schmeckt, das frischer Hopfen verwendet wurde. Man schmeckt aber auch, dass es ich nur um ein Exportbier handelt und die Hopfenaromatik nicht so vielfältig ist wie es bei einem Ipa der Fall wäre. Dennoch ist es gut trinkbar und sehr erfrischend. Daher gebe ich 4 Sterne.

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Gaildorfer Spezial

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer regionalen brauerei die man nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Es handelt sich um die Brauerei Häberlein aus Gaildorf, die wegen ihres relativ beschränkten Verbreitungsgebietes etwas unter dem Radar fliegt. Die kleine Familienbrauerei braut schon seit 1875 und das mittlerweile in der 5 Generation. Aushängeschild ist dabei das Spezial, ein typisches Exportbier oder Halbe wie man Hierzulande sagt mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine schöne weisse Schaumhaube.

Zum Geruch: Süßliches malziges Bier. Es ist dabei eher ein süßliches Bier mit einer ganz leicht brotigen Note.

Zum Geschmack: Gar nicht so süßlich wie vermutet ist es im ersten Schluck. Ich würde sagen es geht eher sogar ein bisschen in die körnige und würzigere Schiene. Der Antrunk ist schon leicht süßlich, jedoch ist die Kohlensäure so dosiert, dass sie diese im Zaun hält und ab dem Gaumen wird es dann wie beschrieben kerniger und würziger. Auch der Hopfen darf nun ein Wörtchen mitreden. Ein etwas sähmiges Mundgefühl, aber dennoch ein sehr schmackhaftes und würziges Bier.

Zum Fazit: Eine wirklich recht solide Halbe, die ich für soetwas wie einen geheimtipp halte. Es reicht nicht ganz zur Bestnote aber 4 Sterne ist sie mir auf jedenfall wert.

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Hirschbrauerei Honer Gold

Das Wochenende neigt sich dem Ende entengen. Zeit also sich noch einem letzten Bietest zu widmen bevor die Woche wieder startet. Dieses Mal geht die Reise in das im Landkreis Tuttlingen befindliche Wurmlingen. Dort braut seit 1782 die Hirschbrauerei ihr Bier. Das Hirsch Gold, welches ich heute verkoste, ist der Klassiker im Sortiment der Brauerei. Es handelt sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verschwunden und nicht besonders erwähnenswert.

Zum Geruch: Süßlicher Geruch in der Nase mit einem Hauch brotiger Noten. Das süßliche getreidige überwiegt aber.

Zum Geschmack: Hopfig prickelndes Bier mit einem würzigen Körper. Es ist dezent hopfig im Abgang und perlt leicht am Gaumen. Dieses Bier hat aber im Vergleich zu anderen Exportbieren eine deutliche Hopfennote. Diese überdeckt zwar ein wenig das Malz, ist jedoch keinesfalls bitter. Nachdem im Abgang und vor allem im Nachgang etwas süßlichere Malznoten durchkommen lässt dieses Bier dem Malz dennoch genug Raum zur Entfaltung.

Zum Fazit: Ein würziges Exportbier, bei dem man den Hopfen deutlicher als erwartet schmeckt. Mir gefällt das sehr gut und so ist das ganz eine runde Sache für mich. Eine der besten Exportbiere die ich bisher getrunken habe. Dafür gibt es glatte 5 Sterne.

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Hoepfner Export

Im heutigen Biertest geht es in die ehemalige badische Residenzstadt Karlsruhe. In der Fächerstadt hat sich nämlich noch ein ordentliches Stück Bierkultur erhalten. Neben der Hatz-Moninger Brauerei gibt es mit Hoepfner nämlich noch eine weitere relativ große Brauerei im Stadtgebiet. Die Brauerei an sich ist wahrlich einen Besuch wert, da sie besonders auch optisch etwas zu bieten hat. Dies rührt daher, dass die Firmengebäude im Stile eines mittelalterlichen Schlosses gebaut worden sind. Diese sogenannte Hoepfnerburg wurde von Johann Hantschel entworfen und ist das weithin sichtbare Markenzeichen der Brauerei. Die Brauerei selbst befindet sich seit 2005 nicht mehr in Privatbesitz der Familie Hoepfner sonder gehört zur Brauholding International und damit zum Heineken Konzern. Dennoch ist die Brauerei ihren Wurzeln treu geblieben und vertreibt ihr Bier weiterhin hauptsächlich regional in Karlsruhe und dem Norden Badens. Aus dem Sortiment verkoste ich heute das Export, eines der Hauptsorten der Brauerei. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.   

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotiger, leicht süßmalziger Geruch. Ansonsten nicht viel.

Zum Geschmack: Ein richtig würziges Bier. Das fällt schon im ersten schluck aus. Hat für eine Export eine wie ich finde ausgesprochen bittere Hopfennote. Aber diese harmoniert wirklich gut mit dem Malz und verhindert, dass das Bier wässrig werden sollte. Auch harmoniert sie gut mit der Kohlensäure und macht dieses Bier so lebendiger und spritziger. Die Bittere lässt im weiteren Trinkverlauf jedoch nach und so tendiert das Bier dann leider eher ins nichtssagende, da das Malz bis auf den Nachgang so gut wie nicht zum Vorschein tritt.

Zum Fazit: Ein solides Export mehr aber auch nicht. Der Anfang überzeugt, dafür ist es gegen Ende dann aber doch eher langweilig. Hierfür gibts dann in Summe solide 3 Sterne.

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Paulaner Münchenr Urtyp

Neue Woche neues Bier. Im heutigen Biertest geht es nach München zur Paulaner Brauerei. Neben den viel beworbenen Weissbieren gibt es auch untergärige Biere im Sortiment der Münchner. So auch mein heutiges Testbier, der Münchner Urtyp. Dies ist ein untergäriges Exportbier mit 5,5% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotig, getreidiges Aroma hat dieses Bier, wirkt sehr kernig.

Zum Geschmack: Kernig getreidiges Bier. Es wirkt aber irgendwie ein wenig erdig und leicht muffig. Es wirkt aber nicht richtig vermälzt und schmeckt irgendwie ein wenig gerstig und hat einen komischen süßlichen Nachgeschmack. Auch ist die Kohlensäure ein wenig zu hoch.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem die Geschichte schnell erzählt ist. Es ist nichts Besonders im Geschmack und wenn dann nicht besonders bekömmlich. Die getreidigen Noten kommen einfach nicht gut rüber. Hier gibt es nur 1 Stern.

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Zwiefalter Spezial

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder einen regionalen Klassiker. Von der Klosterbräu aus Zwiefalten verkoste ich heute das Spezial. Dieses Exportbier ist das beliebteste Bier im Sortiment der Brauerei und entspricht mit einem Alkoholgehalt von 5,3% genau dieser Sorte.

Zur Optik: Hellgoldenes, klares Bier. Hat eine schöne weisse Schaumhaube.

Zum Geruch: Sehr interessanter Duft. Hat zunächst etwas fruchtiges von Äpfeln. Aber auch ganz feine Malz und Honignoten hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr feines Bier mit einer sehr dezenten Malznote. Wirkt mit dieser feinen Apfelnote sogar ein wenig fruchtig. Nicht ganz so süffig, da es einen kleinen Anflug von etwas zu viel Kohlensäure hat. Dennoch wirkt es frisch und hat ein recht weiches Mundgefühl. Diese Apfelnote ist ganz fein von leicht süßlichen Malznoten umrahmt. Die Malznoten sind wirklich sehr fein. Aber dieser etwas zu süße Malznoten im Abgang mit dieser fruchtigen Apfelnote sind im weiteren Trinkverlauf ein wenig zu pennetrant und finden keinen richtigen Gegenpart. Das brotige könnte etwas mehr durchkommen. Auch vom Hopfen schmeckt man nichts.

Zum Fazit: Eine Halbe, welche ganz gut trinkbar ist. Jedoch hat es hier und da etwas unangenehme Nuancen. Hierfür gibt es daher nur 3 Sterne.

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Zipfer Märzen

Die aktuelle Skisaison befindet sich in den letzten Zügen. Daher gibt es heute im Test ein Bier aus Österreich, welches in vielen bekannten Skigebieten präsent ist. Hierbei handelt es sich um das Zipfer Bier. Unter dem Motto „ein Glas helle Freude“, stellt die Brauerei, die sich im gleichnamigen Örtchen Zipf in Oberösterreich befindet, ein für eine Großbrauerei recht breites Sortiment her. Aus diesem möchte ich euch heute das Märzen vorstellen. Dies ist keineswegs ein Märzen im klassischen Sinne, sondern ein typisches Österreichisches Exportbier. Mit 5,0% hat es auch deutlich weniger Alkohol als seine klassischen Vertreter.

Zur Optik : Goldenes, klar filtriertes Bier. Der weisse Schaum ist absolut in Ordnung.

zum Geruch: Bierig, malzig süßlich ist es im Geruch. Nichts pekatkuläres.

Zum Geschmack: Ein geschmacklich recht interessantes Bier. Es hat durchaus ein sehr getreidiges Aroma mit einem etwas süßlichen Abgang. Im Antrunk ist es ein wenig getreidiger als im Abgang. Insgesamt ist das Bier jedoch eher auf der süßlichen Seite des Malzes zuhause. Ansonsten ist das Bier eher geschmacksneutral und unspektakulär. Aber es ist hat nicht wirklich Fehlaromen oder etwas ekliges bzw. metallisches

Zum Fazit: Für ein Standardbier ein wirklich ordentliches Erzeugnis, welches sich gut trinken lässt. Auch mehrere davon dürfte man ohne Probleme trinken können. Es ist nichts für den absoluten Bierenthusiasten, aber gut für diejenigen, die etwas unkompliziertes für zwischendurch suchen. Daher gibt es solide 3 Sterne

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Hacker Pschorr Münchner Gold

Im heutigen Biertest geht es mal wieder nach München. Es gibt ein Bier der Marke Hacker-Pschorr, welche zu Paulaner gehört und in deren Brauerei hergestellt wird. Seit 1998 ist Hacker Pschorr nur noch eine Marke und wird nicht mehr in der ehemaligen Hacker Brauerei gebraut, welche mittlerweile nicht mehr existiert. Auf dem Gelände der Brauerei, heute als Hackerhöfe bekannt, befinden sich mittlerweile Wohn- und Bürogebäude. Aus dem Sortiment der Brauerei, von dem schon das ein oder andere im Test war, ist heute das Münchner Gold an der Reihe, ein untergäriges Exportbier mit 5,5% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist recht ordentlich und schön weiß.

Zum Geruch: Frischer malziger Geruch. Sehr brotig. Leichte karamellige Noten.

Zum Geschmack: Sehr kerniger erster Geschmackseindruck. Aber auf der anderen Seite auch sehr frisch. Hat einen herben beigeschmack, der den kernig würzigen Charakter dieses Bieres unterstreicht. Vor allem im Abgang finde ich harmonieren diese bitteren leicht harzigen Noten perfekt mit den etwas kernigern Brotnoten, die ein wenig den Charakter von Brotkruste haben. Im Abgang zieht sich der Hopfen leider ein wenig zurück und so nimmt im Abgnag leider die Süße zu. Es wird dann schon ein wenig zu süß und die Süße fängt an den Trinkgenuss ein wenig zu schmälern. Vor allem, wenn es sich in den Nachgang hinein am Gaumen festsetzt. Gegen Ende wird dieses Bier dann doch recht schal und büßt leider einiges seiner Vorschusslorbeeren ein.

Zum Fazit: Schade nach einem tollen start lässt dieses Bier doch ganz schnell nach. Es wird recht schnell durchschnittlich und so ist es dann, wenn es beim relativ neutralen Geschmack angelangt ist nichts wirklich besonderes mehr. Hierfür gibts dann dementsprechend auch nur 3 Sterne.

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Ott Spezial

Das Wetter am heutigen tag ist zwar noch nicht so richtig in Bierstimmung, dennoch gibt es nun einen Biertest am heutigen Tage. Diesmal führt mich der Biertest nach Oberschwaben. Es geht in die Nähe von Biberach ins beschauliche Bad Schussenried. Dort hat die Brauerei Ott ihren Sitz. Diese ist jedoch nicht nur für ihr Bier bekannt, sondern auch für das auf dem Gelände befindliche Bierkrugmuseum, das erste seiner Art in Deutschland. Verkostet wird heute das Ott Spezial, ein Exportbier das nach der Besitzerfamilie der Brauerei, der Familie Ott benannt ist. Dieses Gebräu weist einen Alkoholgehalt von 5,3% auf.

Zur Optik: Mattgoldenes klar filtriertes Bier. hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Relativ geruchsneutral. Es ist etwas getreidig, brotig aber sonst nicht viel

Zum Geschmack: Ein Bier, das sich geschmacklich zunächst sehr zurückhält. Es ist ein wenig bitter und hat eine ganz leicht getreidige Note. Die Kohlensäure finde ich bei diesem Bier ein wenig zu hoch dosiert und so wirkt sie leicht kratzig im Hals. Im Abgang ist es ein wenig herb, jedoch kommt nicht so viel Geschmack durch. Das Bier hat im Abgang eine doch sehr dezente Hopfennote die sich sanft um den Gaumen schmiegt. Auf der anderen Seite ist vom Malz leider so gut wie gar nichts zu schmecken, sodass das Bier im Körper recht flach wirkt.

Zum Fazit: Schade, dass das Bier ist insgesamt recht flach ist, denn der Hopfen kommt wie ich finde recht gut durch. Manchmal ein wenig zu viel, aber im großen und ganzen ok. Für mich dennoch nichts spektakuläres und daher absoluter Durchschnitt. Hiorfür gibts leider nur 3 Sterne.

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Welde EX-Port

Gestern war Tag der Gesundheit, daher gibt es heut noch nachträglich dazu einen Biertest. Denn wie sagt es ein Altes Sprichwort so schön “ Bier ist gesund sagt der Arzt“. Dieser Spruch findet sich auch hin und wieder mal auf diversen Blechschildern die man man hier und da erwerben kann. Wenn man vom Alkohol einmal absieht ist an dem Spruch aber auch etwas dran, denn Bier ist wirklich gesund da es erstens meistens aus natürlichen Zutaten besteht und zweitens wichtige Stoffe enthält die der Körper braucht. Daher ist gegen ein gepflegtes Bier hin und wieder auch überhaupt nichts einzuwenden. Nun aber zum Test. Es gibt ein Bier einer Brauerei, von welcher erst vor kurzem ein Helles im Test war, der Welde Brauerei. Diesmal kommt der etwas stärkere Bruder des Kurpfälzer Hellen, das Export ins Glas. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 5,6%. Auffällig ist wie bei den meisten Weldebieren natürlich seine kunstvoll geschwungene Flasche.

Zur Optik: Mattgoldenes Bier mit einem leichten Bernsteinton. Der Schaum ist echt ordentlich für ein Export

Zum Geruch: Man hat einen Schönen grasigen Duft nach frischem Hopfen, riecht fast eher pilsig. Das Malz kommt zunächst nur ganz mäßig im Duft durch.

Zum Geschmack: Ein überraschend fruchtiger erster Eindruck nach Beere und Apfel bekommt man von diesem Export präsentiert. Aber auch eine schöne süßliche Malzkomponente bekommt man mit dem Bier geliefert. Das Export ist insgesamt von dieser schönen fruchtigen im Abgang leicht herben Hopfennote überstrahlt. Leider kommt mir in diesem Bier das Malz ein wenig zu kurz und es fehlt der typische kräftige Malzgeschmack. Auch wenn ich diese etwas andere interprtetation für sehr trinkenswert halte. Für 5,6% Alkohol schmeckt dieses Bier nämlich ausgesprochen leicht und man schmeckt ihm seine Stärke gar nicht an. Diese Erdbeernote hat man auch im späteren Trinkverlauf noch im Bier.

Zum Fazit: Ein gutes Bier mit einer hohen Drinkabillity bei dem man aber nicht direkt von einem Export ausgeht. Dies gibt leider ein wenig Abzug. Ansonsten ein feines Stöffchen. Hierfür gibts 4 Sterne.